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CES 2014: Ich tausch’ schnell die CPU aus – ZTE zeigt modulares Smartphone-Konzept

ZTE Eco-Mobius. (Bild: ZTE)

ZTE stellt auf der CES 2014 sein Konzept eines modularen Smartphones vor. Damit kommt der chinesische Hersteller der Konkurrenz von Motorola zuvor, die unter dem Namen „Project Ara“ ebenfalls an einem Smartphone mit austauschbarem Inneren arbeiten.

Eco-Mobius: ZTE zeigt auf der CES 2014 ein modulares Smartphone-Konzept. (Bild: ZTE)

Eco-Mobius: ZTE zeigt auf der CES 2014 ein modulares Smartphone-Konzept. (Bild: ZTE)

Eco-Mobius: ZTE zeigt Prototyp eines modularen Smartphones

Bei Smartphones lassen sich im Gegensatz zu Desktop-Rechnern einzelne Komponenten wie der Arbeitsspeicher oder die CPU nicht austauschen. In vielen Fällen kann heutzutage nicht einmal der Akku gewechselt werden. Geht auch nur eine kritische Komponente kaputt, ist das Smartphone Schrott. Dass viele Nutzer diesem Umstand kritisch gegenüberstehen, zeigt die Resonanz auf ein Designkonzept namens Phonebloks. Damals zeigte der Niederländer Dave Hakkens, wie ein modulares Smartphone mit austauschbaren Komponenten aussehen könnte.

Auch die Hersteller scheinen an dem Konzept gefallen zu finden.

Doch nicht nur die Nutzer, auch die Hersteller schienen an dem Konzept gefallen zu finden. So vermeldete die Google-Tochter Motorola im Oktober 2013 eine Zusammenarbeit mit Hakkens und kündigte unter dem Namen „ZTE erkannte die Zeichen der Zeit und vermeldete damals die Entwicklung eines ähnlichen Konzepts. Auf der CES können Besucher jetzt erstmals einen Blick darauf werfen, wie das Eco-Mobius getaufte Smartphone einmal aussehen soll.

Eco-Mobius: ZTE will Project-Ara-Konkurrent in den nächsten zwei Jahren veröffentlichen

Wie beim Project Ara sollen Komponenten wie Arbeitsspeicher, CPU, GPU oder ROM einzeln ausgetauscht werden können. Wem die verbaute Kamera nicht reicht, der soll sie ebenfalls auswechseln können. Wenn also nach ein oder zwei Jahren verbesserte Komponenten verfügbar sind, sollen diese einfach ausgetauscht werden können. Der Kauf eines komplett neuen Smartphones entfällt somit.

Bis wir Nutzer das Smartphone in den Händen halten können, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Das Eco-Mobius existiert derzeit nur als nichtfunktionaler Prototyp. Der Konzern will das Gerät aber in den nächsten zwei Jahren auf den Markt bringen. Wie auch Motorola wird die Firma allerdings noch einige Probleme lösen müssen, um das Konzept tatsächlich zur Marktreife zu bringen.

via www.theverge.com

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2 Kommentare
Elv
Elv

Ich denke es wird alleine schon am Bussystem scheitern. Dieses die Komponenten verbindende System muss weit Leistungsfähiger sein, als PCIe, Thunderbold2 und alles was wir kennen um alle zu beinhalten, alle Daten ausreichend schnell zu transportieren und um einige Faktoren Luft nach oben haben…

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Elv
Elv

S. Auch „CES 2014: Razer plant voll modularen Gaming-PC“

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