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Mark Zuckerberg schießt nach Cook-Attacke zurück: Apple ist nur für Reiche

Facebook-Profil von Mark Zuckerberg. (Foto: dolphfyn / Shutterstock.com)

Mark Zuckerberg lässt den erneuten Angriff des Apple-CEO Tim Cook auf das eigene Geschäftsmodell nicht auf sich sitzen. In einem Interview schießt der Facebook-Chef zurück.

In der Haut des Facebook-Chefs Mark Zuckerberg möchte man derzeit wohl eher nicht stecken. Von allen Seiten hagelt es vor dem Hintergrund des Datenskandals um Cambridge Analytica Kritik an den Praktiken des Gründers des sozialen Netzwerks. Zuletzt hatte sich Apple-Chef Tim Cook negativ in Richtung Facebook und Zuckerberg geäußert – nicht zum ersten Mal. Auf die Frage, was er jetzt an Zuckerbergs Stelle tun würde, sagte Cook: „Ich wäre gar nicht in diese Situation geraten.“ Jetzt hat der Facebook-Chef auf die Kritik Cooks geantwortet, wie Techcrunch berichtet.

Zuckerberg wirft Apple vor, sich nur um die Reichen zu kümmern

In einem ausführlichen Interview mit Ezra Klein von der US-Plattform Vox stellte Zuckerberg klar, dass ein Dienst, der Menschen rund um den Globus verbinden wolle, auf ein werbegestütztes Modell angewiesen sei. Schließlich gebe es eine Menge Leute, die es sich nicht leisten könnten, etwas für einen Service zu bezahlen. Das Argument, nur Nutzer, die etwas bezahlen, seien einem Unternehmen etwas wert, sei „extrem platt“, so Zuckerberg. Indirekt warf der Facebook-Chef Apple vor, sich nur um die Reichen zu kümmern.

Facebook-CEO Mark Zuckerberg lässt Kritik von Apple-Chef Tim Cook nicht gelten. (Foto: dpa)

Und noch einmal deutlicher in Richtung Cook: „Ich denke, es ist wichtig, dass wir nicht alle das Stockholm-Syndrom bekommen und glauben, dass Firmen, die hart daran arbeiten, mehr Geld von uns verlangen zu können – dass diese Firmen sich mehr um uns sorgen. Das klingt für mich lächerlich.“ Facebook sieht sich laut Zuckerberg vielmehr in dem Lager von Unternehmen, die hart arbeiten würden, um Nutzern Dinge günstiger anbieten zu können. Im Fall von Facebook sei dies ein kostenloser Service, den jeder nutzen könne.

Apple-Chef Tim Cook war schon öfter auf Distanz zum Geschäftsmodell von Konzernen wie Google und Facebook gegangen und hatte etwa 2015 kritisiert, dass diese alle Informationen über ihre Nutzer monitarisieren würden. Apple wolle nicht so ein Unternehmen sein, sondern lege stattdessen viel Wert auf die Privatsphäre seiner Nutzer. Im Jahr 2010 hatte sich der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs auf einer Konferenz für Privatsphäre und Datenschutz ausgesprochen – im Publikum saß damals auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

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3 Reaktionen
GENELEC

Vielleicht sollten Sie sich zunächst genauer mit Technik und Kalkulation befassen , bevor Sie unwahre Behautungen in die Welt stellen - mit denen Sie sich wohl weniger auskennen (...)

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Benutzer

Unwahr? Wieso widerlegen Sie diese nicht?

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Benutzer

Nicht nur für Reiche, auch für die, die sich mit Technik entweder nicht auskennen oder auskennen wollen. Abgeriegelt, eben ein goldener Käfig. Und fehlende Features nachrüsten - was es nicht gibt, dem werden auch noch Steine in den Weg gelegt. Datei-Explorer z.B. der eben alles anzeigt, oder Mail clients, die wie beim Mac "Datei einfügen" verwenden und wenn man es will auch halt Systemdateien versenden.

Was die Apps angeht, holt man sich die Krankheiten damit genauso.

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