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52 Unternehmen hatten Zugriff auf Nutzerdaten von Facebook

Facebook. (Foto: dpa)

Neue Infos zur Datensammelpraxis von Facebook: Einem jetzt bekanntgewordenen Dokument zufolge hat der Social-Media-Riese Nutzerdaten mit 52 Unternehmen geteilt. Einige Kooperationen bestehen noch.

Noch Monate nach Bekanntwerden des Datenskandals rund um Facebook und Cambridge Analytica dringen nach und nach neue Informationen zur Datensammelei des Social-Media-Riesen an die Öffentlichkeit. In einem insgesamt 747 Seiten umfassenden Dokument, einer Antwort auf rund 1.200 Fragen des Energy-and-Commerce-Committees des US-Repräsentantenhaus, offenbart Facebook jetzt, dass es in den vergangenen Jahren Daten seiner Nutzer mit 52 Unternehmen geteilt hat, wie die Washington Post berichtet.

Facebook: Auch chinesische Firmen hatten Zugriff auf Daten

In der Liste der Kooperationspartner (im Dokument auf den Seiten 21 und 22) finden sich auch zahlreiche chinesische Unternehmen wie Alibaba, Huawei, Lenovo und Oppo. Dass chinesische Firmen Zugriff auf Facebook-Nutzerdaten hatten, hatte schon in den vergangenen Wochen für massive Kritik gesorgt. Facebook hatte einen entsprechenden Bericht von Geheimdiensten Anfang Juni bestätigt. Erst jetzt wird allerdings das volle Ausmaß offenbar.

Laut den Facebook-Angaben handelt es sich bei den Unternehmen um Hersteller von Geräten sowie Anbieter von Betriebssystemen und anderer Software. Die Partner hätten Zugriff auf die Nutzerdaten erhalten, um entsprechende Anwendungen für Facebook-Nutzer zu erstellen, etwa Benachrichtigungen über neu eingegangene Mitteilungen. 38 der 52 Partnerschaften seien mittlerweile beendet worden, erklärte Facebook. Weitere sieben sollen in den kommenden Wochen auslaufen.

Das waren die Social Networks vor Facebook
Six Degrees war das erste soziale Netzwerk. (Screenshot: Six Degrees)

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Die Kooperationen mit Apple, Amazon und dem Eye-Tracking-Spezialisten Tobii sollen aller Kritik aber weiter unverändert bestehen bleiben, wie der Standard schreibt. Ebenfalls weiter Zugriff auf die Daten des Social-Network-Anbieters sollen Alibaba, Mozilla und Opera haben, die dank dieser Informationen Benachrichtigungen im Browser anzeigen können. Dabei sollen aber keine Daten über Facebook-Freunde weitergegeben werden, wie es heißt.

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