Web 3

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Das Web 3.0, auch als semantisches Web bezeichnet, erfordert, dass sämtliche Informationen von Maschinen ausgewertet werden können. So gewinnt die eindeutige Beschreibung der verfügbaren Informationen eine besondere Relevanz, denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Bedeutung dieser Informationen eindeutig ist. Diese geschaffene Semantik ermöglicht somit, dass Computer diese Informationen auswerten und in einen Bezug zueinander bringen.

Die Grundlagen des Web 3.0

Durch die geschaffene Semantik kann das Web 3.0 Informationen anhand der eindeutigen Bedeutung miteinander verbinden. Das ist ein entscheidender Unterschied zum aktuellen Standard, denn heutzutage werden Informationen von Menschen analysiert und neu zusammengefügt. Eine Suche in einem Onlineshop führt zwangsläufig zu einer entsprechenden Werbung auf einer anderen Website. Das Web 3.0 ermöglicht hingegen eine Analyse der Bedeutung der Suche. Somit wäre es möglich, den Grund für die Suchanfrage im Onlineshop zu bewerten. Zudem ermöglicht das Web 3.0 eine Strukturierung aller Daten, sodass dieses zusätzliche Wissen bei einem komplizierten Entscheidungsprozess berücksichtigt werden kann. Grundsätzlich übernimmt die Semantik eine Rolle als Bindeglied zwischen den Diensten, Nutzern und Inhalten.

Spezifische Anwendungen für das Web 3.0

Die neue Form des Webs wird das Erkennen neuer Zusammenhänge ermöglichen. Vor allem Zusammenhänge, die zuvor schlichtweg nicht identifizierbar waren, werden durch die neue Technologie gefördert. Insbesondere Hersteller von Produkten oder Anbieter können von diesen neuen Möglichkeiten profitieren. So könnte das semantische Web die Interaktionen des Nutzers bewerten und dafür sorgen, dass passende Zusatzinformationen bereitgestellt werden. Eine Urlaubsbuchung könnte um passende Reisezeiten, Zusatzversicherungen und relevante Sicherheitsaspekte erweitert werden. Vor allem im Bereich des E-Commerce bietet dieser Ansatz zahlreiche Vorteile, denn ein gesuchtes Produkt kann um passende Produktvorschläge erweitert werden. In der Technologiebranche könnten sinnvolle Beziehungen zwischen Technologien erzeugt werden, während im Gesundheitswesen schnellere Diagnosen gestellt werden können. Der Schritt vom Web 1.0 auf das  Web 2.0  ermöglichte die Interaktion mit den zuvor erstellten Websites. Der Besucher avancierte zum Benutzer. Nun sollen die gesammelten Daten korrekt genutzt und eine Semantik identifiziert werden. Bereits heute verdeutlicht Google Instant Search, welche Möglichkeiten die neue Technologie bieten wird.

Auf dieser Seite findet ihr immer die aktuellsten News und Entwicklungen zum Thema Web 3.