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Digitale Vordenker: Von diesen Ländern könnte die deutsche Politik viel lernen

    Digitale Vordenker: Von diesen Ländern könnte die deutsche Politik viel lernen

Grafik: PerfectVectors / iStock

Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft sind im Wandel. Der technische Fortschritt verändert den Alltag der Menschen so sehr, dass auch die Politik ihre Gesetze und Initiativen an die Lebensrealitäten anpassen muss. Einige Staaten überzeugen mit ihren politischen Ideen mehr als andere. Wir blicken nach Südkorea, Chile, die Schweiz, Holland und Estland.

Ein altes chinesisches Sprichwort besagt: Wenn der Wind der Veränderung weht, errichten die einen Mauern – und die anderen Windmühlen. Das lässt sich auch heute überall auf der Welt beobachten. Durch den technischen Fortschritt, der die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft seit Jahren einläutet, sehen sich viele Politiker vor eine Mammutaufgabe gestellt: Wie können sie etwas in positiver Weise regulieren, was sie noch gar nicht so recht verstanden haben? Und welche Initiativen braucht ein Land, um Fortschritt zuzulassen und neuen Impulsen nicht sofort den Deckel überzustülpen?

Betroffen sind vor allem die Bereiche der Bildungs-, Arbeits- und Wirtschaftspolitik. Und nicht jeder Politiker hat Antworten mit klugen Ansätzen oder gar der richtigen Motivation. Die innovativsten Vorstöße zur Gestaltung der digitalen Zukunft kommen derzeit aus Staaten wie Südkorea, Chile, der Schweiz, den Niederlande und Estland. Länder, die ganz sicher nicht zu den großen Industrienationen zählen – die aber zumindest ganz spannende Antworten auf die große Fragen zu finden versuchen.

Südkorea: Digitalisierte Bildung

Wer an der Bildung spart, wird in Zukunft verarmen, heißt es. Vielleicht ist das der Grund, warum Südkorea bereits seit Jahren etliche Milliarden in das Thema E-Learning investiert, also in das computerunterstützte Lernen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Digitalisierung von Schulbüchern und das E-Lerning. Mittlerweile sollen alle Schulen online sein, alle Lehrer mit digitalem Lernen vertraut und 70 Prozent des Curriculums E-Learning-Angebote enthalten. Bis Ende 2015 wollen die Südkoreaner alle Schulen mit rund 2,5 Milliarden Euro reformiert haben.

Tablet und Smartphones sind laut Korea Education and Research Information Service (KERIS) das digitale Schulbuch der Zukunft. Dank seiner interaktiven Funktionen und der Tatsache, dass sie Nachschlagewerke, Übungsbücher, Lexika, Notizbücher und Schulbücher in einem sind, heißt es: schwere Ranzen adé. Auch soll das langfristig billiger sein, da Hardware immer günstiger wird. Eine positive Öko-Bilanz zu erreichen, ist dabei eine ganz eigene Herausforderung.

Die Smart-Education soll aber nicht nur effektiver, motivierender und kostengünstiger sein, sondern auch die Digitalkompetenz und das selbständige Denken fördern – in einem Bildungssystem, das auf Auswendiglernen setzt, ein wichtiges Ziel. Zwar haben Studien ergeben, dass die überdurchschnittliche Digitalkompetenz der südkoreanischen Schüler vor allem durch den Gadget-Gebrauch in der Freizeit herrührt. Doch die Bemühungen haben wohl dafür gesorgt, dass sich das Bildungsgefälle zwischen Stadt und Land erheblich verringert hat.

Es ist also verständlich, dass es Südkorea geradezu als Unding erscheint, in einer Welt, die zunehmend Flexibilität und den Zugriff auf aktuelle Informationen verlangt, das Potenzial digitalisierter Technologien nicht zu nutzen. Kinder von einkommensschwachen Eltern erhalten daher ein Tablet kostenfrei von der Schule.

Der KERIS (Korea Education and Research Information Service) untersucht und entwickelt im Auftrag der südkoreanischen Regierung ideale E-Learning-Umgebungen und -Methoden.
Der KERIS (Korea Education and Research Information Service) untersucht und entwickelt im Auftrag der südkoreanischen Regierung ideale E-Learning-Umgebungen und -Methoden.

Chile: Netzneutralität sichern

Kaum ein digitales Thema diskutieren Experten weltweit so hitzig wie die Netzneutralität. Der Grundsatz besagt: Alle Datenpakete sollen im Internet gleich schnell übermittelt werden – unabhängig vom Sender, dem Empfänger, dem Inhalt oder der Anwendung.

Derzeit torpedieren vor allem die Netz-Provider die Netzneutralität, da sie auf neue Geschäftsmodelle hoffen. Was erst einmal gut klingen mag, bringt aber handfeste Nachteile mit sich. So könnten datenintensive Dienste wie Netflix oder Spotify für eine reibungslose Übertragung künftig draufzahlen. Für Startups, die noch in der Early-Stage-Phase sind, kann das das Aus bedeuten – sie haben einfach nicht das Geld, um für die teure Überholspur zu bezahlen und sind somit im Wettbewerbsnachteil.

Chile hat die Einhaltung der Netzneutralität in ein Gesetz gegossen. Seit dem 1. Juni 2014 sind dort so genannte Zero-Rating-Dienste verboten. Dabei gehen Anbieter wie Google oder Facebook einen Deal mit einem Netz-Provider ein, damit Provider-Kunden die Web-Dienste nutzen können, ohne dass die dabei anfallenden Datenmengen vom monatlichen Datenvolumen abgezogen werden. In einigen südamerikanischen Ländern – wie auch in Chile – ist es üblich, dass Nutzer nicht nur den Breitbandzugang zahlen, sondern auch Dienste wie Facebook kostenpflichtig „abonnieren“ können. Der Datentransfer dieser Websites wird dann nicht vom monatlich Datenvolumen abgezogen.

Chiles Vorstoß hatte scheinbar auch eine Signalwirkung auf den Rest der Welt – Staaten wie die Niederlande oder Slowenien zogen nach und entwickelten eigene Schutzgesetze. Die deutsche Regierung vertritt jedoch eine gegenteilige Position und will die Netzneutralität für so genannte Spezialdienste einschränken. „Wir brauchen uns über Netzneutralität nicht zu unterhalten, wenn die Kapazitäten nicht zur Verfügung stehen“, sagte Angela Merkel im vergangenen Jahr auf einer Digitalkonferenz von Vodafone. Sie gab damit auch zu verstehen, wie schlecht es um die digitale Infrastruktur in Deutschland steht.

Schweiz: Breitband ausbauen

Auch in Sachen Breitbandausbau und -verfügbarkeit gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Staaten. Für den Ausbau der eigenen Netze ist grundsätzlich der Netz-Provider verantwortlich. Jedoch erhöhen die Unternehmen ihre Anstrengungen nur dort, wo sich der Ausbau auch finanziell lohnt – etwa durch viele Abnehmer. Insofern sind gerade die ländlichen Gebiete häufig noch nicht mit Breitbandanschlüssen ausgestattet. Damit das kein Dauerzustand bleibt, kommen staatliche Unterstützungen ins Spiel.

Die Schweiz geht dabei mit gutem Beispiel voran: Um die flächendeckende Breitbandversorgung sicherzustellen, hat der Alpenstaat schon 2008 den Breitbandzugang mit mindestens 600 kBit/s in Empfangs- und 100 kBit/s in Senderichtung als festen Bestandteil in den Grundversorgungskatalog der Bevölkerung aufgenommen. In den Folgejahren hat der Alpenstaat die Bemühungen noch verstärkt: 2012 entschieden sich die Schweizer auf 1.000 und 100 kBit/s der Up- und Download-Geschwindigkeit zu erhöhen. 2015 verdoppelten sich beide Werte noch einmal – bei gleichbleibenden Preisen für die Endkunden.

Auch wenn die garantierten Übertragungsraten verglichen mit denen in anderen Staaten keine Höchstwerte erreichen, muss man anerkennen, dass in der Schweiz die flächendeckende Internet-Versorgung der Menschen mindestens genauso wichtig ist wie der Zugang zu Gas, Wasser, Elektrizität, Krankenhäusern und Bildungseinrichtungen. Aus deutscher Perspektive unvorstellbar. Angela Merkel hat ein derartiges Vorhaben bereits 2011 von der Agenda gestrichen. Auch ihr Wahlversprechen, bis 2014 dreiviertel der Haushalte mit 5.000 kBit/s auszustatten, hat sich als Reinfall entpuppt – selbst in Großstädten wie Hamburg und Berlin erreichen Bewohner in einigen Gegenden mit ihrem Breitbandanschluss gerade mal 1.000 kBit/s.

Niederlande: Home-Office-Paradies

Der Siegeszug des Internets schafft auch arbeitsrechtlich neue Realitäten. Vor allem Menschen aus Digitalberufen merken das immer mehr: Während es – bis auf wenige Ausnahmen – für die meisten Arbeitnehmer noch bis vor wenigen Jahren ganz normal war, sich in einer zentralen Arbeitsstätte einzufinden, tragen heutzutage viele Menschen ihr Büro in der Tasche mit sich herum. Mit Kollegen von daheim aus per E-Mail oder Messenger in Kontakt zu bleiben oder auf Daten der Unternehmens-Server zuzugreifen, stellt keine Herausforderung mehr dar. Technisch gibt es insofern kaum noch Grenzen, die die Heimarbeit verhindern. Wenn überhaupt finden sich Vorbehalte nur noch in den Köpfen der Vorgesetzten.

Als erstes Land überhaupt reagierten die Niederlande auf diese Entwicklung – mit einem arbeitnehmerfreundlichen Gesetz, das vielleicht schon bald eine Signalwirkung auf die restlichen EU-Staaten entfaltet. Seit dem 1. Juli 2015 muss dort jeder Vorgesetzte einen triftigen Grund vorbringen, wenn er einem Arbeitnehmer die Heimarbeit untersagen möchte.

Die niederländische Abgeordnete Linda Voortman kommentierte den Vorstoß als einen „einmaligen Schritt für Arbeitnehmer“. Ab einer Unternehmensgröße von zehn Personen haben die nämlich das Recht von Zuhause aus zu arbeiten – unter der Bedingung, dass keine Sicherheitsrisiken für den Arbeitgeber entstehen oder andere betriebliche Gründe dagegen sprechen. Die Beweislast liegt damit beim Chef.

Das Parlament macht jedoch auch klar, dass das Heimarbeitsgesetz nicht für jeden Arbeitnehmer bestimmt ist. Eine Fliesenlegerin oder ein Bäckereifachverkäufer wird davon wohl kaum profitieren. Ob in Deutschland zukünftig einen ähnliches Gesetz kommt, wird sich zeigen. Konkrete Vorschläge gibt es bis bisher jedenfalls nicht.

Virtuelle Esten – sogenannte E-Residents – können in erster Linie die Digitalen Services des estnischen Staates nutzen. Estland erhofft sich so die Ansiedlung von Unternehmen und Wirtschaftswachstum.
Virtuelle Esten – sogenannte E-Residents – können in erster Linie die Digitalen Services des estnischen Staates nutzen. Estland erhofft sich so die Ansiedlung von Unternehmen und Wirtschaftswachstum.

Estland: E-Residents

Estland ist klein und deshalb auf kreative Mittel angewiesen, die eigene Wirtschaft zum Wachsen zu bringen. Deshalb hat sich die Politik dort etwas Besonderes einfallen lassen: Jeder Mensch auf dieser Welt kann nun virtueller Staatsbürger des kleinen Landes werden. Faktisch bedeutet das, dass man eine ID-Card kaufen kann, die Zugang zu den digitalen Dienstleistungen und Services des estischen Staates gewährt. Wählen, spontan einreisen oder dauerhaft in Estland leben darf man deshalb jedoch noch lange nicht.

Theoretisch kann jeder die Karte beantragen und nutzen. Praktisch erhofft sich Estland dadurch vor allem einen Anstieg sich ansiedelnder Unternehmen – und damit auch Steuereinnahmen. Das Land lockt mit besonderen Steuervorteilen und natürlich den digitalen Services. Zehn Millionen so genannte E-Residents will Estland so gewinnen, zehntausend sind es bereits. Ob die virtuelle Staatsbürgerschaft das erhoffte Ergebniss hat, bleibt abzuwarten. In Sachen E-Government ist die estnische Lösung aber jetzt schon spannend.

Fazit

Große technologische und gesellschaftliche Umbrüche, wie sie in der Vergangenheit stattfanden und wie sie sich aktuell wieder vollziehen, fordern eine neue Politik, die sich an die Lebensrealitäten der Bevölkerung anpasst. Die große Herausforderung ist dabei, den Fortschritt nicht als Störung, sondern als Chance zu verstehen – egal ob in der Arbeitswelt oder im Privaten.

Ob die Politik den Wind der Veränderung mit einer Mauer oder einer Windmühle begrüßt, wird die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes gegenüber anderen Volkswirtschaften bestimmen. Dies wird dann auch über den Wohlstand und die Zufriedenheit der Menschen in dieser Gesellschaft entscheiden. Wie immer heißt es: Mit gutem Beispiel voran!

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1 Reaktionen
Viele Vordenker holte früher gern der Henker
Viele Vordenker holte früher gern der Henker

Wer länger dabei ist erkennt die Wirksamkeit von Politik fürs Volk...
Nächstes Jahr wartet man vielleicht gleich lange auf einen DDR-Trabbi wie auf schnelles DSL also seit damals unter Rot-Grün und dem neuen Markt damals in 2000.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/36615/umfrage/berufe-der-bundestagsabgeordneten-16-wahlperiode/
Daran kann man sich denken das die Steuer-Gelder, Gebühren und alle Geldflüsse wie das inzwischen oft (in USA) knappe also teure Wasser in effizienten Gewächshäusern und Landwirtschaft passend fliessen und warum die neuen Gesetze so klar und eindeutig sind wie die 10 Gebote und die Gerechtigkeit ständig besser wird... und es uns ständig besser geht...

Das digitale Schulbuch kam evtl vor Südkorea von Californien unter Schwarzenegger. Und da wurde nicht herumgejammert und Subventions-Milliarden gefordert sondern riesige Prozente der US-Schulbücher ("Textbook" ist wohl die Bezeichnung welche teilweise auch in TV-Serien-synchronisierungen nicht korrekt übersetzt wird) einfach mal so digitalisiert wurden. Die Idee, uralte Russische und DDR-Schulbücher freizukaufen und digital per Einheits-Sprache weltweit crowd-basiert in allen Sprachen als Lernmodule anzubieten stammt natürlich von hier. Die Rechtskosten machen es uninteressant und Italiener kaufen Bücher frei wenn auch vieles vom Rest der Idee fehlt. Stattdessen finanzieren Deutsche Hilfsorganisationen für zigtausende Euros Spendengelder Schulen welche dann z.B. von Mädchen-Schul-Feinden abgefackelt werden. Die wahre Schule wäre das 80-Euro-Tablett und nicht mehr wie im alten Rom ein Gebäude oft weit-weit-weg. Das man in Afrika - wo freie Wifis nicht verboten sind damit der Monopolist weiter auf Kosten der Gemeinschaft leben und Milliarden an Bonis, iWatches und iPads und kostenlosen UMTS/LTE-Netflix/Spotify-Nutzung an Boni-Manager, Lobbyisten und ihre Freunde ausschütten kann - Krankheiten fotografiert und der Zentral-Arzt diagnostiziert und die Motorrad-Nonnen-Krankenschwestern dann vor Ort die Behandlung machen oder Mutter-Drohnen Fallschirm-Drohnen oder Glider-Drohnen mit den Medikamenten abwerfen ist trivial und Amerikaner kriegen bald sicher dafür den Nobelpreis während man hier für ähnliche Ideen welche sogar Steuern zahlen würden und subventionsfrei wären und natürlich (weil man das Ziel will und nicht dicke Boni und Investmentrunden verprassen) schneller wirksam funktionieren würden, vielleicht lieber Softwarepatente oder Abmahnungen bezahlen soll.

Ich glaube in manchen Südamerikanischen Ländern müssen die Kinder statt im Dorf aufzuwachsen für die Schulbildung in Internate gehen. Ein 80-Euro-Tablett würde diese hohen Kosten beenden und Bildung besser werden lassen.
Gestern bei DSDS hiess es, digitale Remote-Schulen für Schausteller/Zirkusse usw. gäbe es. Tja. Die sind schon mal schlauer und nutzen neue Techniken.

Zig gute Ideen stammten beweisbar von hier: Crowdfunding(Kickstarter), Many2Many Products&People (Uber, Blablacar), Digitale Schulbildung/Ausbildung/lernen/Geräte-Repaieren/HandyFolien-Aufbringen/Sender-programmieren alles was Amazon nicht als Dienstleistung anbieten will,... waren schon davor wohl Ideen von hier und wie Schlabber-Jeans sind vieles nur Remakes von Neue-Markt/Newconomy-Ideen.
Aber sogar für die Idee mehrzeiliger ultrabilliger Braille-Displays oder NoSQL-Datenbanken wurde man gemobbed und die Millionen der Krankenkassen fliessen also jetzt nach USA statt hier versteuert zu werden:
http://t3n.de/news/guenstiger-handlicher-braille-670339/

Hier fragt sich auch nie jemand was die wahren Investitionsgründe sind obwohl Filmfonds und Abschreibungs-Projekte euch jeder Steuerberater erklären kann und man dann erkennen würde worum es manchem wirklich geht.
Hier sieht man wo 20% der Kleinanleger-Gelder bleiben:
http://t3n.de/news/deutsche-startup-boerse-hoechste-500567/
Was meint Ihr wofür die Boni-Manager auf dem Golfplatz wohl arbeiten ? Für die nächste Geliebte, nächsten Bonzen-Wagen, nächste iWatch, nächste Luxus-Immobilie oder für die kleinen Kunden, Kollegen, Kleinanleger, Kommunen und wo folglich die Geldflüsse hin fliessen ? Na also.
Jetzt plötzlich nach 10 Jahren ist Cashburnertum ach so doch nicht mehr cool und Profitmacher tauchen plötzlich und "vollkommen überraschend" in den Startup-News auf obwohl einige sogar schon seit Jahren (von der Startup-Presse womöglich unerkannt) Gewinne machen. Nach der Rezession ist Cashburning und Nicht-Versteuerung von Gewinnen in Höchstpreis-Mietgebieten sicher wieder cool und toll und sollte mit Steuer-Milliarden vermutlich auch noch gefördert und am besten vermutlich noch vom Mindestlohn ausgenommen werden...
Wo die Gelder bleiben interessiert bis heute leider keinen. Schade das Lanu nicht mehr aktiv ist...

Wer das System nicht kritisiert kriegt es auch nicht besser sondern läuft täglich weiter auf Grund.
Bei Formel-1 fahren Fahrer auch weiter hinten weils für jeden km Punkte gibt für die Auszahlung am Ende des Jahres. Bei Formel-1 strengt sich jeder an und im Laufe der Saison werden die Autos schneller weil die Regeln so sind auch ohne Presse! Welches Land wird jedes Jahr besser ? Bei Fußball kritisiert die Presse bis der Trainer zurücktritt. Jahrelanges Versagertum wie in korrupten Diktaturen gibts dort nicht. Welches Land wird jedes Jahr besser ? Wieso berichtet Presse fast immer erst nacher und nicht vorher ? Die Flüchtlingswelle war vor Europa ein paar Monate vorher in Asien. Da hätte man Politiker öffentlich fragen können (die Presse kann das und kriegt auch Antwort) und die müssten jetzt zurücktreten.
Aber auf die E-Autos und Robo-Cars und vermutlich zigtausendfache !dauer-hafte! Jobverluste bereitet sich die Presse und somit Politik leider wohl auch nicht vor.

Wo die Presse nicht als weißes Blutkörperchen wirkt, können Misswirtschaft und Parasiten munter wachsen.
Denn das Licht, mögen Parasiten nicht.
Denn sie munkeln gern im Dunkeln und man sieht die Brillianten/ihre iWatch funkeln.
Nur Kontrolle verjagt Trolle und Prolle.
Transparenz ist der Feind der Miswirtschaft.
Hinterher ist man immer schlauer. Die Hälfte der Fußballtrainer (nämlich die Sieger) sind es vorher. So wie die Politiker der guten Demokratien wo es den Bürgern besser geht. Nennt mal drei davon.
Die Aufgabe der Demokratie ist Mehr für Mehr und nicht immer weniger für immer Mehr und immer mehr für immer Weniger.
Nennt drei erfolgreiche deutsche groß-IT-Projekte. Da kann man wirklich stolz auf seine Branche sein.
Nennt drei erfolgreiche deutsche Groß-Bau-Projekte. Hat Honecker in der DDR womöglich das letzte funktionierende Flugplatz-Projekt erbaut ?

Anhand der Fragen könnt Ihr Euch also mal fragen von dem systematisch die einzige Verbesserung kommt: Zuckerberg und Musk die nicht am Golfplatz sind sondern täglich am Produkt arbeiten (Musk zumindest) und die Menschheit voran bringen.
Man hätte ja QR-Codes für Überweisungen festlegen können. Will ich schon seit 15 Jahren. Aber Giropay bzw. Paydirekt sind sicher viel besser... Skizziert mal die beteiligten Firmen und Aufgaben/Funktionen und üblichen Gehälter (gibts bei guten Finanzämtern damit jeder nur lernt was auch Geld einbringt und der Lebenslohn stimmt) und stellt dagegen was eine QR-Code-Standard kosten würde den die Online-Banking-Apps schnell einbauen müssten um die Handwerker-Rechnungen zu bezahlen. Vermutlich wäre Paypal schneller damit der Taxifahrer seinen Preis als QR-Code anzeigt und User-Handy es einliest und es sofort (wie auch bei PayDirekt und wohl auch GiroPay) bezahlt.

Auch Ihr lernt langsam was man von den Versprechen halten kann...
http://t3n.de/news/paydirekt-giropay-paypal-glosse-680642/

Was anderes:
Ich gehe über t3n.de/news rein.
- http://www.t3n.de gibts nicht. wenn man site:www.t3n.de sucht gibts keine Ergebnisse. Ich weiss aber auch nicht ob man google passend anweisen kann Euch nicht zu verdoppeln sondern http://www.t3n.de quasi als Alias auf t3n.de einstellbar ist. Das ist aber nicht so wichtig.

############### Auf der Homepage:
Digitaler Fortschritt, nein danke: Deutschland verliert den Anschluss
digitaler fortschritt
Die Innovations-Strategie des Bundes ist falsch aufgestellt – und die Bedingungen für Startups sind schlecht, urteilt ein EFI-Gutachten. Digitaler Fortschritt findet woanders statt. » weiterlesen
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Digitale Vordenker: Von diesen Ländern könnte die deutsche Politik viel lernen
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Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft sind im Wandel. Der technische Fortschritt verändert den Alltag der Menschen so sehr, dass auch die Politik ihre Gesetze und Initiativen an die Lebensrealitäten … » weiterlesen
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Vielleicht ist die Studie wichtiger oder dieser Artikel kam nach dem Freitags-Flush ins Wochen-Ende und hat deshalb nur ein Viertel der "Reaktionen". Oder t3n.de/news hat doch relevante Zubringer/Referer-Prozente so das man alle relevanten Haupt-Seiten-Artikel vielleicht auch dort listen sollte.
Dort finde ich "Vordenker" nicht oder habe irgendwas falsch gemacht.

Nur mal so zur Erinnerung:
- Vor Autos sollten zu Fuß Läufer laufen ! statt die Pferdeindustrie-Jobs auf Autos umzuschulen oder die deutschen Solarzellen-Bauer-Jobs auf China-Solarzellen-Aufs-Dach-Schrauber umzuschulen.
- wikipedia: Baumwolle#Urspr.C3.BCnge_und_fr.C3.BChe_Entwicklung letzter Absatz bzw. man suche "Ostindienkompagnie". BAUMWOLLE WAR GESETZLICH VERBOTEN
- Teslas Direktvertrieb ist in 2-5 Bundestaaten wohl auch verboten. Schaut mal ob Uber in _allen_ US_Bundesstaaten aktiv ist. In USA wurde vor wenigen Tagen aber die Internet-Steuer! abgeschafft. Die sind also auch nicht besser.
- wikipedia: John_Harrison_(Uhrmacher)#Erfolgreiche_Tests aber der gesamte Text sollte fast jeden ehrlichen anti-plagiator fortschritts-fordernden IT-Studenten überzeugen, besser BWL oder Jura (oder was Bill Gates Kinder studieren) zu studieren. Jahrzehnte länger als nötig sind Schiffe und vermutlich tausende Menschen gesunken und ertrunken !
- de.wikipedia: Cornelis_Corneliszoon . Das erste Industriegebiet der Welt. Holland als Anführer des industriellen Massen-Schiffs-Baus. In einer TV-Doku wurde erwähnt das die SchiffsPlanken-Säger-Gewerkschaft ihm auch 10-20 Jahre lang den Erfolg (also das erste Industriegebiet) verhindert hätte.
- "Der falsche Glaube an die Exponentielle Fehlerzunahme hat LSI (Large Scale Integration also was heute als CPUs überall drin steckt) um 10 Jahre verhindert". Wir könnten das iPhone 6+10Jahre also abwechselnd # und #s also 6+5=iPhone 11 also heute schon haben und wären CPU-mäßig 10 Jahre weiter. Denn die Physik wurde vor Milliarden Jahren "erfunden" und CPUs sind nur immer schlauere Einsatz-Zwecke vorhandener physikalischer Gesetze. Aber auch Fachmagazine glauben an Exponentiell (so wie Poltikern an Inflation während unsere Produkte alle 15-18 Monate dank Moore den Preis halbieren bzw. die Leistung verdoppeln) statt an das Pizza-Modell. Das führt zu:
- Kopernikus lebte wohl Verfolgungsfrei. Aber Giordano Bruno nicht. Oder Luther.
- de.wikipedia : Johannes_Gutenberg#R.C3.BCckkehr_nach_Mainz Man suche "abtreten". Sowas sieht man hier auch ständig in Euren Berichten.
- wikipedia: Alfred_Nobel#Umzug_nach_Italien . Das erinnert evtl bald an Tim Cook bzw. wikipedia: de.wikipedia Phil_Zimmermann . Insbesondere der letzte Absatz mit dem Umzug.

Aktuell kann man Software zu Hause programmieren und viele Firmen mit Zillionen-Investments leicht vorführen:
http://t3n.de/news/suchmaschine-netflix-674251/ One-Man-Show steht im Text.

Die nächste Welle ist Bio/DNA-Programmierung und das können dann vermutlich nur noch große Firmen.

Konstruktive Partizipations-Systeme gibts leider immer noch nicht obwohl diese (auch deutsche aber vielleicht natürlich auch von woanders) Idee recht trivial ist und die Welt partizipativ voran bringen würde. Cuba ist wohl zu sehr an USA interessiert. Da lohnen die spanisch-Kenntnisse leider nicht. Wer ein interessiertes Land dafür kennt, kann es ja mal verkünden. Bei großen Parteien und Gewerkschaften oder Betriebsräten für zigtausende Mitglieder bzw. Mitarbeiter habe ich sowas noch nicht gesehen oder zumindest nicht so beliebt das es jedes Fußball-Vereins-Mitglied für seinen Lieblings-Verein nutzen will.

Als in China Erdbeben oder so war, war die Regierung mal wieder schlau und hat die Presse reingelassen damit alle anständig arbeiten und nicht kleine Bauern von Dorf-Fürsten usw. massen-enteignet werden o.ä. wie man es aus korrupten Diktaturen kennt. Es gibt also durchaus Organisationen deren Chef das Mittlere Management und die sogenannte "Lehmschicht" (Google-Suche erklärt es schnell) durch Partizipation umgehen will damit jeder nur noch für das Ziel arbeitet und nicht in die eigene Tasche wirtschaftet.

Hier wird doch auch gerne behauptet das partizipative Diskussions-Gesellschaften und natürlich auch Firmen wo auch !ehrliche! Kritik akzeptiert wird (Meinungs-Freiheit/Freedom of Speech ist für WAHRE Meinungen an die man 100% glaubt und nicht für bezahlte/unbezahlte Lügen oder Bezahl-Postings) besser sind als wo berechtige Kritik unterdrückt wird.
Technische Mittel für konstruktive Beteilung sind möglich aber vermutlich nicht ohne Schutz vor Schikane. Leider haben EFF, FSF usw. solche anonymen KONSTRUKTIVEN Freedom-Programmier-Projekte für anonyme Entwickler aus Diktaturen nicht. Siehe die Iran-CopWatch-App wo man die Religionspolizei realtime am Handy sehen kann. Erinnert an NetHack.

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