von Benjamin Bratkus,
online veröffentlicht am 06.06.2007
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Open-Source-Portale im Vergleich: Flexible Plattformen

Aus dem
t3n Magazin Nr. 8

Portal-Systeme, die auf Java und offene Standards setzen, sind im Kommen. Die vielseitigen Einsatzgebiete solcher Plattformen, im Speziellen Webplattformen, eröffnen dem Anwender neue Möglichkeiten. In diesem Artikel werden drei etablierte Open-Source-Plattformen vorgestellt, die sich mit kommerziellen Systemen durchaus messen können.

Apache Jetspeed2

Das Portal Jetspeed2 ist ein Projekt der Foundation. Das System läuft auf einem Tomcat-Servlet-Container, der ebenso wie eine vorkonfigurierte Derby-Datenbank zum Installationsumfang gehört. Das Portal-System zeigt sich flexibel und kann mit verschiedenen Anwendungsservern und Datenbanken betrieben werden. Jetspeed2 unterstützt Mechanismen zum Single-Sign-On und kann durch seine Partner- und Teilprojekte, die so genannten Bridges [1], verschiedenste Webframeworks integrieren. Jetspeed2 bedient sich des Portlet-Containers Apache Pluto, der Referenzimplementierung des JSR-168-Standards.

Die aktuelle Jetspeed-Version 2.1 liefert dem Anwender verschiedene Beispielanwendungen mit, die den Einstieg erleichtern sollen. Benutzer können das Look & Feel des Portals durch die Velocity-Skriptsprache oder mit JavaServer-Pages-Templates an die eigenen Wünsche anpassen. Leider ist die Dokumentation für einen Neueinsteiger in sehr geringem Ausmaß hilfreich und erfordert eine gewisse Einarbeitung in die Thematik. Kleinere Änderungen können aber durch die Editierung der bestehenden CSS-Dateien vorgenommen werden.

Die Informationen zur Handhabung der Plattform sind auch für Entwickler nicht leicht zugänglich. So sind die Dokumentationen um das Apache-Projekt sehr spärlich. Für den erweiterten Einsatz, zur Untersuchung oder zur Arbeit mit dem Portal empfiehlt sich daher das Abonnement der entsprechenden Mailinglisten.

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