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Android Go: Google verspricht flüssiges Android Oreo nicht nur für High-End-Smartphones

    Android Go: Google verspricht flüssiges Android Oreo nicht nur für High-End-Smartphones
Android Go. (Screenshot: Google; t3n)

Mit Android Go will Google auf Einsteiger-Smartphones mit begrenzten Hardware-Ressourcen eine flüssige Nutzer-Erfahrung bieten. Damit will das Unternehmen die nächste Milliarde Nutzer erreichen.

Android Go: Flüssige Nutzer-Erfahrung auch mit einem Gigabyte RAM oder weniger

Im Zuge der Google I/O-Keynote am Mittwoch hatte Google-Chef Sundar Pichai aktuelle und beindruckende Nutzerzahlen von Android bekanntgegeben: zwei Milliarden monatlich aktive Android-Geräte sind weltweit im Umlauf. Dabei will Google es nicht belassen - mit der Initiative Android Go will das Unternehmen die nächste Milliarde mit Android versorgen.

Android Go: Das Android für die nächste Milliarde. (Screenshot: Google; t3n)

Ab dem nächsten Jahr wird es zusätzlich zu einer regulären Android-Version eine Android-Go-Variante geben, verkündet Google während der Auftaktveranstaltung der großen Entwicklerkonferenz am Mittwoch. Eine Android-Oreo-Version werde den Anfang machen. Bei Android Go handelt es sich um eine speziell für leistungsschwache Geräte optimierte OS-Version mit einem angepassten Kernel. Das Betriebssystem solle auch auf Smartphones flüssig laufen, die weniger als ein Gigabyte RAM Arbeitsspeicher an Bord haben.

Ein weiterer Bestandteil des Systems sind laut Google optimierte Apps, die weniger Speicherplatz auf dem Smartphone benötigen und darüber hinaus weniger mobile Daten verbrauchen. Im Play Store sollen auf Android-Go-Geräten entsprechend verschlankte Apps hervorgehoben werden, wobei Nutzer weiterhin auf das gesamte App-Angebot zugreifen können. Zu den ersten auf schlanken Datenverbrauch angepassten Apps gehört beispielsweise Youtube Go. Die Anwendung soll dazu in der Lage sein, Videos über das WLAN-Netz vorab auf das Gerät herunterzuladen - oder sogar Inhalte zwischen Geräten nach dem Peer-to-Peer-Prinzip zu tauschen, ganz ohne dafür den Mobiltarif zu belasten. Auch der Chrome-Go-Browser soll die Ressourcen und den Akku schonen.

Android Go: Google hat das OS auf Basis der Faktoren Erschwinglichkeit, limitierte Konnektivität und Multilingualität entwickelt. (Screenshot: Google; t3n)

Damit Nutzer stets Kontrolle über das verbrauchte Datenvolumen behalten, hat Google auch das Datenmanagement verbessert. Google wird für Netzanbieter eine API anbieten, mit der die Datennutzung für den Smartphone-Besitzer leichter einsehbar sein soll. Der Nutzer soll außerdem direkt aus den Einstellungen seinen Prepaid-Datentarif nachladen können. Darüber hinaus werde der „Datasaver“ von Android standardmäßig aktiviert sein.

In Android Go haben Nutzer stets das verbrauchte Datenvolumen im Blick. (Screenshot: Google; t3n)

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Android Go ist auf Mehrsprachigkeit und Sparsamkeit ausgelegt

Die GBoard-Tastatur hat den Google Übersetzer integriert.

Laut Google wird Android Go 191 Sprachen unterstützen und unter anderem mehrsprachige Nutzer im Fokus haben. Die integrierte GBoard-Tastatur unterstützt sogar phonetische Eingaben. Das bedeutet, dass man die Wörter schreiben kann, wie sie klingen. Das Keyboard erkennt, was der Nutzer schreiben will und übersetzt es entsprechend. Das Gboard hat überdies den Google-Übersetzer an Bord: Ihr könnt also in eurer Mutterprache schreiben, eure Nachricht wird anschließend in eine beliebige Zielsprache übersetzt.

Youtube Go ist eine der optimierten Apps.

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Android Go kann als eine Weiterentwicklung von Android One verstanden werden. Bei Smartphones der Android-One-Serie hat Google ein Hardware-Referenzdesign vorgegeben, mit dem Hersteller erschwingliche Smartphones bauen können – die Software-Updates stammen direkt von Google. Weitere Details zu Android Go will Google noch im Laufe des Jahres bekanntgeben – unter anderem sicherlich auch, ob die Plattform ohne regionale Einschränkungen verfügbar sein wird.

Weitere Artikel zum Thema Google I/O 2017:

via blog.google

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