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Goodbye SQLite: Lokale-Datenbank, auf Basis von einem JSON-File, erstellen

Goodbye SQLite: Lokale-Datenbank, auf Basis von einem JSON-File, erstellen

Geht es um das Thema Lokale-Datenbank ist meist SQLite das Stichwort. Obwohl SQLite schon in die Jahre gekommen ist, finden wir diese relationale Datenbank in vielen Applikationen wieder. Durch den SQL-Standard wird uns der Einsteig stark erleichtert und weist damit viele Gemeinsamkeiten zu MySQL auf. Mit Node.js-Package-lowdb haben wir eine einfache und schnelle Alternative.

Goodbye SQLite: Lokale-Datenbank, auf Basis von einem JSON-File, erstellen
Mit lowdb eine lokale Datenbank erstellen. (Grafik: Shuttstock)

Eine Lokale-Datenbank besteht meist aus einer einzelnen Datei, die frei in dem Filesystem platziert und angesprochen wird. Eine Lokale-Datenbank steht niemals in Konkurrenz zu einer typischen Remote-Datenbank, wie zum Beispiel . In den meisten Fällen arbeiten diese beiden Systeme zusammen. Die Remote-Datenbank liefert die aktuellen Daten und speist diese in die Lokale-Datenbank ein – sobald keine Internetverbindung besteht, können die Daten aus der Lokalen-Datenbank entnommen werden und unsere Applikation funktioniert weiterhin.

Funktionsweise der Lokalen-Datenbank lowdb

Gegenüber einer SQLite-Datenbank besteht lowdb aus einer JSON-Datei, die in jedem Text-Editor geöffnet und bearbeitet werden kann. SQLite benötigt ein zusätzliches Programm, um die relationale Datenbank öffnen zu können. Somit bietet uns lowdb mehr Flexibilität und Transparenz. Der Inhalt der lowdb-Datenbank ist frei verfügbar und kann direkt verarbeitet werden.

Viele Schnittstellen liefern als Response ein JSON-Callback, dieser kann direkt auf dem Filesystem gespeichert und als Datenbank verwendet werden.  Der JSON-Callback muss nicht einzeln umgewandelt und in die Datenbank importiert werden – der Callback ist die Datenbank. Der Aufwand vom Caching einer REST-API ist somit kaum erwähnenswert – der Inhalt kann direkt mit den bereitgestellten lowdb-Funktionen ausgelesen, gefiltert oder sortiert werden.

lowdb bietet uns aber nicht nur die Möglichkeit eine vorhandene JSON-Datei auszulesen, sondern auch direkt Inhalte hinzuzufügen. Lokale-Inhalte, die wir direkt in unsere Applikation generiert haben, können nahtlos in die JSON-Datei eingefügt und gespeichert werden. Natürlich können auch Datensätze gelöscht oder aktualisiert werden. Die hinterlegten Daten sind direkt nach der Eingabe in der JSON-Datei verfügbar.

Integration von der Lokalen-Datenbank lowdb

Damit wir die Lokale-Datenbank lowdb verwenden können, müssen wir Node.js und das Package lowdb installiert haben. Da schon viele Server Node.js-Unterstützung anbieten oder wir dies eigenständig nachrüsten, können wir natürlich lowdb auch auf einem externen Server verwenden. In unserem Fall gehen wir aber von der lokalen Instanz aus und erstellen auf dem Mac- oder Windows-Client unsere Lokale-Datenbank.

Nach der Installation, von und lowdb, öffnen wir unser Terminal oder unsere Node.js-Konsole und geben  folgenden Befehl ein, um eine lowdb-Datenbank zu erstellen:

var low = require('lowdb')
var db = low('t3n.json')
db('posts').push({ title: 't3n is awesome'})

Jetzt haben wir auf unserem Filesystem eine t3n.json-Datei erstellt, die folgenden Inhalt hat:

{ "posts": [ { "title": "t3n is awesome" } ] }

Die Datenbank ist zum aktuellen Zeitpunkt initialisiert und besitzt in der Standardeinstellung eine Auto-Save-Funktion. Manuell kann die Datenbank auch mit db.save() gespeichert werden. Wollen wir die vorhandene Datenbank nicht überschreiben oder haben kein Schreibrecht, können wir auch eine Kopie mit db.save('t3n_kopie.json') anlegen.

Alle weiteren Funktionen, die ihr für das Bearbeiten der Datenbank benötigt, könnt vom offiziellen GitHub Repository entnehmen.

Arbeitet ihr auch noch mit dem SQL-Standard oder habt ihr das sinkende Schiff verlassen?

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