Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 47

Content-Marketing-Tools für den Alltag: So finden Marketers die richtigen Themen

    Content-Marketing-Tools für den Alltag: So finden Marketers die richtigen Themen

(Grafik: mayrum / Shutterstock)

Um die richtige Zielgruppe zu finden, können Unternehmen auf einige Werkzeuge setzen, die bei Themenfindung bis hin zur Verbreitung helfen. Die wichtigsten Tools im Überblick.

Welches Thema ist für die eigene Zielgruppe interessant? Mit welchen Inhalten kann ein Unternehmen in den sozialen Medien punkten? Und wonach suchen potenzielle Kunden? Diese Fragen aus dem Stegreif zu beantworten, fällt vielen Firmen schwer. Denn Inhalte auf der Website sollen sowohl die eigene Kernkompetenz herausstellen als auch einen Mehrwert für den Kunden liefern. In der Praxis haben sich deshalb einige digitale Werkzeuge bewährt, die bei der Ideenfindung und der strategischen Planung und Umsetzung helfen können.Themenfindung mit Keywords

Jedes Unternehmen und jede Marke liefert für das Content-Marketing schon eine Reihe von Begriffen und Themen. Doch wirklich relevante Inhalte zu finden, bleibt eine Herausforderung. Content-Marketing-Profis können auf ein paar hilfreiche Werkzeuge zurückgreifen, um die Chancen zu erhöhen.

Answer The Public

Das kostenlose Tool „Answer The Public“ nutzt die automatischen Vervollständigungen von Google und Bing – also Begriffe, die im Zusammenhang mit einem Suchbegriff stehen und nach denen andere bereits gesucht haben. Vor dem Start müssen Answer-The-Public-Nutzer das Land auswählen, aus dem die Daten kommen sollen. Wer zuvor ein Oberthema definiert hat, erhält nun mögliche Unterthemen und Variationen dazu. Will ein Content-Marketer zum Beispiel Inhalte zum Oberthema „Marketing“ erstellen, gibt er diesen Begriff ein und erhält eine Übersicht zu interessanten Präpositionen dieses Begriffs in alphabetischer Reihenfolge. Mögliche Unterthemen wie „Marketing A/B-Test“, „Marketing Kommunikation“ oder „Marketingstrategie“ lassen sich so sehr schnell clustern und kategorisieren.

Zusätzlich kombiniert das Werkzeug die Suchbegriffe mit Fragewörtern, um die Datenbasis anzureichern. Fragen wie „Was ist Marketing?“, „Wo kann man Marketing studieren?“ oder „Welche Ziele verfolgt Marketing?“ eröffnen einen Ideenpool. Ihre Beantwortung verleiht Artikeln einen höheren Informationswert. Unternehmen können so auch herausfinden, was Menschen rund um die eigene Marke bewegt. Praktischerweise lassen sich die Daten als Bild- oder CSV-Datei exportieren und speichern.

Hypersuggest

Das Werkzeug Hypersuggest ermittelt ebenfalls automatische Vervollständigungen aus Suchmaschinen. Auch hier können die Nutzer im Vorfeld Länder und Sprachen auswählen. Sie können die Datenquellen – Google, Youtube und Google Shopping – selektieren und kombinieren. Benutzer können verschiedene Kombinationen für die automatische Vervollständigung festlegen: Die Auswahl „vor dem Suchbegriff“ (Reverse Suggest) setzt vor dem Suchbegriff weitere Wörter ein – bei der Suche nach „angeln“ also beispielsweise „Hecht angeln“.

Hypersuggest ist eine Suchmaschine für automatische Vervollständigungen, die auf Google, Youtube und Google Shopping aufbaut. Das Tool kann Begriffe ergänzen, etwa beim Thema Angeln. Wer die Reverse-Suggest-Funktion nutzt, erhält beispielsweise Vorschläge für einen Begriff vor dem Wort etwa – Hecht angeln. (Screenshot: Hypersuggest)
Die Auswahl „nach dem Suchbegriff“ (Normal Suggest) führt zu Ergebnissen wie „angeln lernen“. Ideal ist die Kombination „vor und nach Suchbegriff“ (Both Suggest), weil sie einen möglichst großen Datenfundus erzeugt. W-Fragen zu bestimmten Suchbegriffen lassen sich separat recherchieren. Hierbei wird der eingegebene Suchbegriff mit Fragewörtern kombiniert, etwa „Wo im Winter angeln?“. Diese lassen sich über eine Einstellungsoption auf Wunsch um weitere Fragewörter erweitern.

Nachdem Anwender eine Abfrage erstellt haben, können sie die Daten auswählen, kopieren und exportieren.

Für eine umfangreiche Ideenrecherche sollten Content-Marketing-Profis die Daten mit „Answer The Public“ kombinieren und anschließend in Excel die Duplikate herausfiltern. Auf dieser Grundlage lassen sich Inhalte anschließend definieren und thematisch kategorisieren.

Buzzsumo zeigt, welche Inhalte in den sozialen Netzwerken besonders erfolgreich laufen. Zudem lassen sich mit dem Werkzeug Influencer für ein Thema finden. (Screenshot: Buzzsumo)

Google AdWords Keyword-Planer

Auch der Keyword-Planer kann bei der Themenfindung hilfreich sein. Unter der Option „Mithilfe einer Wortgruppe, einer Website oder einer Kategorie nach neuen Keywords suchen“ lassen sich Themen für Inhalte ermitteln. Zu einem eingegebenen Suchbegriff können sich Nutzer Kombinationen und ähnliche Suchbegriffe anzeigen lassen.

Der Vorteil des Keyword-Planers ist die Option „Daten zum Suchvolumen und Trends abrufen“. Hier lassen sich die zuvor ermittelten Themen nach den durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat bei Google priorisieren. Leider zeigt der Keyword-Planer mittlerweile nur bei einer laufenden Adwords-Kampagne genauere Daten an. Wer diese Option nutzen kann, sollte die mit „Answer The Public“ und „Hypersuggest“ ermittelten Begriffe in den Keyword-Planer kopieren und so das Suchvolumen der ausgewählten Themen bestimmen. Anhand der Ergebnisse können Marketers beispielsweise festlegen, in welcher Reihenfolge sie die Inhalte produzieren wollen.

Eyeplorer

Eyeplorer hat eine andere Herangehensweise als die zuvor beschriebenen Werkzeuge: Es stellt semantische Zusammenhänge zu einem zuvor definierten Oberthema dar und ist damit eine Art visuelle Suchmaschine. Eyeplorer teilt Zusammenhänge zu den Begriffen zunächst in thematische Kategorien ein. Eine Suche zum Thema Film ergibt also zum Beispiel Kategorien wie „Werke“, „Wissenschaft und Technologie“ oder „Person“. Einzelne Kategorien können Anwender bei Bedarf herausziehen, entfernen oder mit einem Klick öffnen.

Innerhalb der Kategorien visualisiert das Tool semantische Zusammenhänge als Punkt, den sogenannten Eyespot. In diesem Fall können das etwa „Drehbuch“, „Spielfilm“ oder „Filmmusik“ in der Kategorie „Werke“ sein. Zu den Eyespots lassen sich per Mouseover nähere Informationen aus Wikipedia-Artikeln einholen. Ein Doppelklick auf einen Eyespot zeigt den Zusammenhang zu anderen Eyespots auf.

Außerdem können Nutzer mit der Maus zum Beispiel den Eyespot „Filmmusik“ in das Suchfeld bei „Film“ ziehen, um so die semantischen Zusammenhänge zwischen „Film“ und „Filmmusik“ zu erkunden. Eyeplorer kategorisiert die Kombination dann neu und der Nutzer kann immer tiefer in Teilaspekte eines Oberthemas eindringen, Themenaspekte erforschen, verschiedene Perspektiven erkunden und Nischen entdecken.

Carsten Koller
Carsten Koller

ist bei der Online-Marketing-Agentur rankingCHECK als Content-Marketing- und SEO-Consultant tätig sowie als Specialist Content Marketing für die Produktentwicklung im Bereich Content Marketing. Mehr von Carsten Koller gibt es im rankingCHECK Blog unter www.ranking-check.de/blog

Links und Literatur

  1. Answer The Public
  2. Hypersuggest
  3. Keyword Planer
  4. eyePlorer
  5. Buzzumo
  6. Impactana
  7. Linkbird
  8. Scompler

Finde einen Job, den du liebst

6 Reaktionen
liftier
liftier

Hi die Links im unterem Bereich sind defekt. Links und Literatur 6 - 8.

Antworten
Alena Bartels

Vielen Dank für den Hinweis!
Die Verlinkung im Artikel selbst leitet dich allerdings einwandfrei weiter.

Beste Grüße aus dem t3n-HQ,
Alena

Antworten
Uwe Keim
Uwe Keim

Buzzsumo probiere ich alle paar Jahre mal wieder aus und stelle bisher immer enttäuscht fest:

Für den englischsprachigen Markt kann das ggf. funktionieren; für den deutschsprachigen Markt hat es bisher noch nie funktioniert.

Antworten
Holger

kann ich bestätigen.

Aber es lassen sich trotzdem Ideen finden für Beiträge welche mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im deutschsprachigen Raum viral gehen.

Das Tool eignet sich dafür hervorragend zum suchen solcher Inhalte :-)

Antworten
Ralph Scholze
Ralph Scholze

Nutzt Du Buzzsumo auch in einer Bezahlversion oder in der Freeversion sowie als Ideengeber für Dein Content Marketing?

Beste Grüße. Ralph

Ralph Scholze
Ralph Scholze

In welcher Version probiertest Du Buzzsumo aus? Da ich diesen Online-Dienst interessant finde für das Content Marketing und für Blogthemen schrieb ich darüber den Artikel https://www.webpixelkonsum.de/nutze-buzzsumo-gezielt-fuer-social-media-und-dein-blog/. Bisher besitze ich keine Erfahrung mit einer Bezahlversion.

Beste Grüße. Ralph

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot