Das Content-Modell von eZ Publish bildet die Basis, mit der eZ Publish die Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit an viele mögliche Applikationen erzielt. Dieser Artikel stellt das Content-Modell vor und zeigt, wie sich damit eine eigene Applikation, auch abseits üblicher Webauftritte, einfach umsetzen lässt.
eZ Publish kann sowohl als Content Management System als auch als Plattform für anspruchsvolle Projekte, zum Beispiel in den Bereichen Web-Publishing, Media-Portale, Intranet, E-Commerce und Extranet, eingesetzt werden. Für den Einsatz sprechen unter anderem professioneller Support durch den Hersteller sowie ein für den Einsatz in mittleren und großen Unternehmen ausgelegter Funktionsumfang. Hierzu gehören etwa Versionierung, Mehrsprachigkeit, eine leistungsfähige Template-Engine sowie eine flexible Erweiterung und Integration des Systems über Plugins.
Hintergrund
Hinter dem System steht die norwegische Firma eZ Systems AS, mit Niederlassungen in diversen Ländern, darunter auch Deutschland. Neben eZ Publish entwickelt eZ Systems mit den eZ Components auch eine Open-Source-Komponentenbibliothek. Mit dem Open-Source-Geschäftsmodell zielt eZ Systems Enterprise auf ein flexibles Kostenmodell für den Anwender ab. Stabilität, Funktionalität, Fehlerfreiheit und Verlässlichkeit sollen durch das kombinierte Mitwirken der Community und eines professionellen Partnernetzwerks gewährleistet werden.
Das Content-Modell
Die Verwaltung und Verarbeitung der Inhalte ist die Kernkomponente eines Content Management Systems – ein Content Management Framework wie eZ Publish muss dabei noch mehr Möglichkeiten zur Anpassung zur Verfügung stellen.
Sollen Inhalte in der Datenbank gespeichert werden, erscheint das Active-Record-Pattern, wie es aktuell von vielen Frameworks wie zum Beispiel Ruby On Rails umgesetzt wird, oft am naheliegendsten. Dieses Modell hat jedoch mehrere gravierende Nachteile, wenn darüber komplexe Inhaltsstrukturen abgebildet werden sollen:

















