Sofern die Kunden nicht schon bestehende Webspaces oder Server mit in ein Projekt einbringen, ist es meist sinnvoll, einen Vertrag zu haben, über den es flexibel und kostengünstig möglich ist, einem Kunden einen Teil des eigenen Speicherplatzes zuzuteilen, um darauf Webprojekte zu veröffentlichen. Für manche ist es eventuell ausreichend, einen „blanken“ Root-Server oder einen Managed Server [1] im Vergleich zur Verfügung zu haben, um darauf die benötigten Funktionalitäten selbst bereitzustellen. Doch neben dem notwendigen Know-how erfordert dies für eine professionelle Lösung häufig einen nicht unwesentlichen Arbeitsaufwand. Eine gute Alternative können Webspace-Angebote sein, die die notwendigen Funktionalitäten bieten und zentral vom Webhoster administriert werden.
Im Gegensatz zu einem regulären Webspace-Paket für Endkunden ist es hierbei jedoch wünschenswert, dass jeder Ihrer Kunden im System separat geführt wird – dessen Skripte also beispielsweise nicht auf jene eines anderen Kunden zugreifen können und separate Konfigurationsmöglichkeiten und -zugänge existieren, zum Beispiel für E-Mail-Accounts. Gleichzeitig ist es aber vorteilhaft, die Kunden „zentral“ verwalten zu können. Hier sind Resellerpakete die passende Lösung.
Grundkriterien
Speziell im Umfeld von Content Management Systemen, Webgalerien und Multimediainhalten ist der zur Verfügung stehende Speicherplatz ein wichtiges Kriterium. Dieser kann in der Regel „frei“ unter den eigenen Kunden aufgeteilt werden. Für unseren Test haben wir daher Resellerpakete ab einem Gigabyte Webspace berücksichtigt. Die Anzahl der Kunden, auf die der Speicherplatz verteilt werden kann, ist bei einigen Anbietern beschränkt, bei anderen sind hier keine Grenzen gesetzt. Der verfügbare Speicherplatz für E-Mails wird häufig separat betrachtet. In manchen Paketen zählt dieser jedoch mit dem Webspace zusammen, was einen großen Speicherplatz schnell relativiert.
Weitere wichtige Kriterien sind das enthaltene Datenvolumen pro Monat sowie Kosten und Staffeln für Datenpakete hierüber hinaus. Die Praxis zeigt jedoch, dass sich speziell hier durch einen Mix aus kleineren und größeren Projekten gute Synergieeffekte und insgesamt eine interessante Ausnutzung des benötigten Traffic-Volumens erzielen lassen. Die eingangs erwähnten langfristigen Planungen sollten auch die Wachstumsmöglichkeiten bei den Resellerpaketen einschließen. Meist ist der Wechsel in größere Pakete unkompliziert möglich. Einige Webhoster stellen auf Anfrage auch individuelle Pakete (mehr Webspace, mehr Inklusivvolumen o.ä.) zur Verfügung.





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Eine Antwort
von matu 07.12.2009 (15:52Uhr) 1.
Hallo,
finde den Beitrag sehr spannend! Gibt es dazu auch eine PDF-Datei mit dem Test-Ergebniss zur Ansicht (wie beim Managed-Server Test aus Ausgabe 14)?