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Finanzierungsmöglichkeiten von Startups im Überblick

Aus dem
t3n Magazin Nr. 28

06/2012 - 08/2012

Finanzierungsmöglichkeiten von Startups im Überblick

Nachdem sich viele Investoren in der ersten Hochphase des Internets mit ihren Engagements bei Boo.com und Co. eine blutige Nase geholt haben, sind die Geldtöpfe der Investoren nun wieder prall gefüllt. Doch nicht jeder Gründer benötigt Millionen. Bei den meisten Onlineprojekten übersteigt der Kapitalbedarf die 100.000 Euro-Grenze nicht. Kein Bereich, in dem sich Venture Capitalists üblicherweise engagieren. Wie lassen sich neue Projektideen dann finanzieren?

Vielleicht liegt es an der Entwicklung zu nachhaltigen Online-Geschäftsmodellen, vielleicht am Mangel an interessanten Anlagealternativen: In den vergangenen Monaten sind Meldungen über millionenschwere Investments in Internetunternehmen an der Tagesordnung. Das Vertrauen in neue Projekte und Ideen ist nicht zuletzt durch die fantasieanregende mediale Ausschlachtung großer Deals wie die von brands4friends, dress-for-less oder Ladenzeile.de zurückgekehrt. Vom Start weg so viel Kapital zur Verfügung zu haben, dass man sich voll auf die Realisierung einer Idee konzentrieren kann und nicht daran denken muss, wie die zusätzlichen Programmierer oder die noch größeren Büroräume bezahlt werden können, ist natürlich ein traumhafter Zustand. Jedoch sind die Bedürfnisse üblicherweise ein paar Nummern kleiner.

Unternehmenswelt.de schreibt, dass etwa 80 Prozent aller Existenzgründer einen Kapitalbedarf von unter 30.000 Euro haben [1]. Über den großen Teich geblickt ist die Situation nicht anders. Scott A. Shane nennt in „The Illusions of Entrepreneurship“ eine Summe von 25.000 US-Dollar, die ein typisches US-Startup benötigt. Auch um mit einem bestehenden Unternehmen ein neues Webprojekt auf den Weg zu bringen, ist der Finanzbedarf meist nicht größer. Für Venture-Capital-Gesellschaften und Business Angels ist der Aufwand eines Engagements in dieser (geringen) Größenordnung jedoch meist zu hoch. Somit ist es doppelt schwierig, einen Fuß in die Welt der Beteiligungsfirmen zu setzen: Zum einen steht die Idee einer Vielzahl an eingereichten Ideen und Businessplänen gegenüber, zum anderen sind Anfragen nach kleinen Kapitalspritzen für die Seedphase meist reine Zeitverschwendung.

Grundsatzfrage: Unternehmensanteile weggeben?

Gründer müssen sich zunächst die wichtige Grundsatzfrage stellen, ob sie dazu bereit sind, einen Teil ihrer Ideen und Visionen an Dritte abzugeben. Erst dann steht die Frage an, welche Projekt- oder Startup-Finanzierung in Frage kommt. Die Finanzierung mittels Venture Capital, Business Angels, Gründerfonds und Inkubatoren ist immer damit verbunden, dass die Geldgeber einen Unternehmensanteil und Mitspracherecht erhalten. Dies kann viele Vorteile bieten, gerade wenn es um die unternehmerische Erfahrung des Geldgebers oder um dessen Funktion als Kontaktknüpfer und Türöffner geht. Jedoch sollte jedem Gründer klar sein, dass er bei dieser Lösung nicht mehr der uneingeschränkte Herr im eigenen Hause ist. Ohne Zweifel: Viele Internetprojekte sind nur mithilfe dieser Beteiligungsmodelle zu finanzieren. Zumal auf Größe angelegte Projekte meist eine sehr schnelle Marktdurchdringung brauchen, die wiederum nur mit einem hohen Kapitaleinsatz zu erreichen ist.

Große Deals wie die Übernahme von dress-for-less für 200 Millionen Euro regen die Phantasie an – im Durchschnitt liegt der Kapitalbedarf von Existenzgründern aber unter 30.000 Euro.
Große Deals wie die Übernahme von dress-for-less für 200 Millionen Euro regen die Phantasie an – im Durchschnitt liegt der Kapitalbedarf von Existenzgründern aber unter 30.000 Euro.

Nicht jeder will bereits für einen Kapitalbedarf von 20.000 oder auch 100.000 Euro einen Teil seines Unternehmens in fremde Hände geben. Kein Kapitalbedarf kann jedoch ohne Gegenleistung – in welcher Form auch immer – gedeckt werden. Nicht einmal beim Bootstrapping: Hier verwenden Gründer zwar ihre eigenen Ersparnisse, bringen aber als Gegenleistung meist viele schlaflose Nächte ein. Sei es, weil abzusehen ist, dass die Ersparnisse nicht ausreichen, oder, weil die Sorge drückt, dass das Projekt mit dem zur Verfügung stehenden Kapital nicht schnell genug voran kommt.

Bootstrapping

Was heute Bootstrapping genannt wird, ist im Grunde die älteste Form der Unternehmensfinanzierung. Man gibt das aus, was man angespart hat und fortlaufend einnimmt. Um den Baustein eines überschaubaren Kredits erweitert ist diese Vorgehensweise nach wie vor die gängigste Start- oder Erweiterungsfinanzierung. Es gibt eine tragfähige Idee, auf dem Sparkonto liegen ein paar Tausend Euro, und los geht es mit der Selbstständigkeit. Unternehmen, die schon einige Zeit am Markt sind, Gewinne erwirtschaften und belastbare Zahlen in der Bilanz ausweisen, stemmen neue Projekte aus dem Cash-Flow oder nehmen als Aufstockung ganz klassisch einen Bankkredit in Anspruch.

Bootstrapping ist für Gründer ein harter und steiniger Weg. Wenn sie nicht gerade auf eine größere Erbschaft zurückgreifen können, sollten sich Gründer bewusst machen, dass – außer in absoluten Nischen oder mit einem großen Quäntchen Glück – eine schnelle Markteroberung nicht machbar sein wird. Wenn ein Geschäftsmodell darauf beruht, schnell viele User, Kunden oder Marktanteile zu gewinnen und die Rentabilität erst einmal keine Rolle spielt, funktioniert Bootstrapping nicht.

Wenn Gründer jedoch an einem langfristig erfolgreichen Unternehmensaufbau interessiert sind und nicht am raschen, gewinnbringenden Exit, dann ist Bootstrapping zwar eine in der Internetbranche langweilig anmutende, aber letztlich nachhaltige Form der Finanzierung.

Beim Bootstrapping ist der Cash-Flow wichtiger als das Wachstum. YouTube und Facebook würde es heute in der Form nicht geben, hätten sich die Gründer nur aus ihren eigenen finanziellen Mitteln bedienen können. Das Konzept bedingt auch die Finanzierungsart. Es ist aussichtslos, eine europaweite Verkaufsplattform ohne eine starke Finanzierung anzugehen. Für ein smartes Startup aber, beispielsweise im Bereich der App-Entwicklung, ist Bootstrapping oftmals vollkommen ausreichend.

Wichtig für alle Gründer ist es, bei der Finanzplanung auf keinen Fall die zeitliche und finanzielle Anlaufphase zu unterschätzen. Gründer sollten konservativ und nicht allzu großspurig planen, was den Markterfolg betrifft. Damit soll keine Gründungseuphorie gebremst werden; aber eine konservative Planung schützt vielfach vor dem bösen Erwachen. Eine Kultur der zweiten Chance haben wir in Deutschland nicht. Bei einem Scheitern ist man nicht nur sein Erspartes, sondern meist auch seinen guten Ruf los. Langfristige Verträge für Server und Raummiete können stark belasten oder sogar in den Ruin führen. Deshalb der eindringliche Rat an Gründer, hier besonders vorsichtig zu agieren. Das Projekt und dessen Erfolg stehen im Mittelpunkt, nicht Nebensächlichkeiten wie ein teures Leasingfahrzeug.

Gemeinsam statt alleine

Der Aufbau mittels Bootstrapping lässt sich meist besser im Team als alleine bewältigen. Oftmals ist eine Idee sowieso nicht im Kopf einer einzelnen Person, sondern in Teamarbeit entstanden. Doch auch wenn dies nicht der Fall ist, ist es in den meisten Fällen sinnvoll, sich eine oder mehrere Personen zu suchen, denen man vertraut und deren Fähigkeiten ins Team passen. Gerade in der Startphase sind (Mit-)Gründer eher dazu bereit, ihre persönlichen Bedürfnisse zugunsten des Projekts hintenanzustellen. Von einem angestellten Mitarbeiter kann dies später nicht erwartet werden.

Geschichten über Gründer, die sich einen alten, klapprigen PKW teilen und in einer 2-Zimmer-WG wohnen und arbeiten, sind nicht nur Romantik. Nicht zu unterschätzen ist der finanzielle Vorteil, den ein mehrköpfiges Gründerteam einbringt. Die Ausgaben werden auf mehrere Schultern verteilt und umgekehrt können die gemeinsamen Ersparnisse häufig die gesamte notwendige Startfinanzierung abdecken. Ganz abgesehen davon, dass die Arbeit im Team mehr Spaß bringt und durch die gegenseitige Anregung meist erfolgreicher ist. Nicht ohne Grund investieren Venture-Capital-Gesellschaften nahezu immer in ein Team, nicht in Einzelpersonen. Auch das Risiko eines Stillstands durch den Ausfall eines Gründers, und sei es nur krankheitsbedingt für ein paar Wochen, wird drastisch reduziert.

Family, Friends & Fools

Family, Friends und Fans: Menschen, die einen kennen und lieben, investieren meist gerne und ohne bürokratische Hindernisse.

Als Existenzgründer bei der Bank nach einem Kredit zu fragen, ist in den letzten Jahren durch Basel II und die noch nicht ganz überwundene Bankenkrise nicht einfacher geworden. Vorbei die Zeiten, als Gründer bei der Bank vor Ort für eine gute Idee samt sauberem Businessplan 20.000 oder 50.000 Euro bekamen, ohne dass der Kredit zu 100 Prozent durch Sicherheiten abgedeckt war. Wer sich dem Seelen-Striptease vor dem Firmenkundenbetreuer nicht unterziehen möchte oder damit keinen Erfolg hatte, dem bleiben immer noch die berühmten drei „Fs“: „Family“, „Friends“ und „Fools“. Wobei die „Fools“ neuerdings durch das schöner klingende Wort „Fans“ ersetzt werden.

Die eigene Familie und die Freunde kennen einen bereits. Oftmals sind sie bei der Entwicklung einer Idee und auf dem Weg vom Angestellten zum Selbstständigen hautnah dabei. Deshalb ist die Finanzierung aus diesem Kreise eine schnelle Lösung ohne bürokratische Hindernisse. Jedoch dürfen Gründer und Darlehensnehmer einen Punkt nicht aus den Augen verlieren: Auch Familie und Freunde erwarten eine Rückzahlung des gewährten Kredits. Sofern die Finanzspritze nicht klar als Geschenk definiert wurde, muss der Kredit wie der von einer Bank behandelt werden. Um Differenzen und Streitigkeiten zu minimieren, ist auch bei Krediten innerhalb der Familie ein Kreditvertrag sinnvoll. Zu beachten sind vor allem Vereinbarungen, was bei einem Rückzahlungsverzug geschieht und wie eventuelle Stundungen geregelt werden. Abgedroschen aber wahr: Bei Geld hört Freundschaft eben auf.

Crowdfunding versus Crowdinvestment

Schwarmfinanzierung ist in aller Munde, die bekannteste Plattform ist sicherlich Kickstarter [2]. Begonnen als Finanzierungsinstrument für Musikbands, ist Crowdfunding auf dem besten Wege, eine echte Alternative zu den klassischen Formen der Projektfinanzierung zu werden. Anstatt sich das Kapital von einer Person oder Institution zu leihen, finanzieren hier viele Kapitalgeber in kleinen Einheiten das Projekt oder Startup.

Crowdinvestment wird immer beliebter: Das Startup easyCARD sammelte über Seedmatch in nur 87 Minuten das nötige Geld ein.
Crowdinvestment wird immer beliebter: Das Startup easyCARD sammelte über Seedmatch in nur 87 Minuten das nötige Geld ein.

Der Crowdfunding-Monitor 2011 [3] von Für-Gründer.de hat ermittelt, dass 2011 in Deutschland von 442 gestarteten Projekten immerhin 38 Prozent erfolgreich durch den Schwarm finanziert wurden. Allerdings betrug die durchschnittliche Finanzierungssumme auch nur 2.694 Euro. Sicherlich kein Betrag, mit dem sich ein Startup finanzieren lässt.

Zur Abgrenzung der Begrifflichkeiten: Crowdfunding ist die eher ideelle Form der Unterstützung und wird vor allem im Bereich von Kunst- und Kulturprojekten eingesetzt. Einen Gegenwert in Form von Gewinnbeteiligung erhält der Mäzen in aller Regel nicht. Ein echtes Investment in Hinblick auf Rendite findet hingegen beim Crowdinvestment statt. Mit dem finanziellen Engagement ist der Investor am Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens beteiligt.

Für Investoren bietet das Crowdinvestment den Vorteil, dass sie auch mit kleinen Beträgen zielgerichtet in ein bestimmtes Unternehmen investieren können. Dies ist bei der Alternative über einen Fonds nicht möglich. Da beim Crowdinvestment der einzelne Investor mit überschaubaren Summen von beispielsweise 250 Euro agiert, ist ein Totalverlust kein finanzielles Desaster. Wichtig ist für den Investor zudem, dass er im Falle eines Misserfolgs nur mit seiner Einlage haftet und keine Nachschusspflicht besteht.

Crowdinvestment ist nicht nur für Gründer spannend. Durch die Neuartigkeit und das überschaubare Risiko kommen Interessenten zum Zug, die sich ein größeres Engagement in einem Startup nicht leisten können oder wollen. Als eine der ersten Crowdinvestment-Plattformen hat Seedmatch [4] etwa für das Startup easyCARD innerhalb von nur 87 Minuten die Maximalsumme von 100.000 Euro von 143 Investoren eingesammelt. Die Maximalsumme ist nicht durch das Interesse der Investoren, sondern durch die derzeitigen gesetzlichen Gegebenheiten limitiert. Ein höherer Betrag bedarf eines Verkaufsprospekts und der Zulassung durch die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.

Die Finanzierung mittels Crowdinvestment lebt darüber hinaus stark von der emotionalen Beteiligung der Unterstützer. Dies kann oder neuen Projekten im Idealfall eine Bekanntheit verschaffen, die ansonsten nur mit teuren Marketingaktivitäten zu erreichen ist. Allerdings darf von Seiten der Unternehmer nicht übersehen werden, dass nun Investoren im Unternehmen beteiligt sind. Und diese haben ein gesetzlich verbrieftes Recht, über die Geschäftsverläufe regelmäßig informiert zu werden, was nicht ohne zeitlichen Aufwand funktioniert.

Beliebte Finanzierungsform: Q1/2012 ist das bisher beste Quartal für Crowdfunding in Deutschland (Quelle: fuer-gruender.de).
Beliebte Finanzierungsform: Q1/2012 ist das bisher beste Quartal für Crowdfunding in Deutschland (Quelle: fuer-gruender.de).

Per Crowdinvestment die Seedphase zu stemmen, ermöglicht erst einmal eine gewisse unternehmerische Freiheit in Hinblick auf das Vorhaben. Allerdings darf nie außer Acht gelassen werden: Auch die Investoren verlangen irgendwann ihr Geld zurück – inklusive der bis dahin hoffentlich entstandenen Zugewinne durch die Steigerung des Unternehmenswerts. Üblicherweise haben die stillen Beteiligungen eine Laufzeit von fünf bis sieben Jahren, und nach drei Jahren kann die Beteiligung erstmals gekündigt werden. Bei prosperierenden Geschäftsmodellen und stattlichen Zuwächsen dürfte es kein Problem sein, diese Forderungen aus der Unternehmenskasse oder durch weitere Veräußerungen von Anteilen zu bedienen. Ausgehend von den rund 30 Prozent Erfolgsgeschichten, die Investoren bei ihren Investments durchschnittlich verzeichnen, sind jedoch 70 Prozent der Unternehmen bei einer Auszahlung an oder über ihrer Belastungsgrenze. Ein Punkt, den Gründer bei aller Euphorie über diese neue Finanzierungsform im Hinterkopf behalten sollten.

Staatliche Unterstützung

Gründerstimmung allerorten – da möchte auch die Bundesregierung nicht hintenanstehen und bietet mit dem Mikrokreditfonds Deutschland und dem ERP-Gründerkredit StartGeld interessante Förderprogramme an.

Um Freiberufler oder kleinere Unternehmen mit einem überschaubaren Finanzbedarf von ein paar tausend Euro zu unterstützen, haben die Bundesministerien für Arbeit und Soziales sowie für Wirtschaft und Technologie den Mikrokreditfonds Deutschland aufgelegt. Etwa 100 Millionen Euro stehen in diesem Fonds für Unternehmen bereit, die Schwierigkeiten haben, bei ihrer Hausbank einen Kredit zu bekommen. Ein Darlehen kann bis zu einer Höhe von 20.000 Euro beantragt werden und ist auf eine Laufzeit von drei Jahren begrenzt. Umsonst bekommt man diese Gelder jedoch nicht. Mit einem effektiven Zinssatz von 8,9 Prozent liegt der Anfangszins über dem, was Gründer in aller Regel bei Bewilligung eines regulären Bankkredites bezahlen. Vergeben werden die Mikrokredite von der GLS Bank. Die Beantragung läuft über so genannte Mikrofinanzinstitute, von denen es derzeit etwa 40 in Deutschland gibt.

Übersteigt der Kapitalbedarf 20.000 Euro, dann könnte das StartGeld aus dem ERP-Gründerkredit-Programm in Frage kommen. Es handelt sich dabei um ein reines Darlehen ohne Beteiligung der Kapitalgeber am Unternehmen. Bei einer Neugründung, oder wenn die Gründung noch nicht länger als drei Jahre zurückliegt, können sogar bis zu 100.000 Euro aufgenommen werden. Bei Laufzeiten von fünf oder zehn Jahren besteht die Möglichkeit, dass im ersten beziehungsweise in den ersten beiden Jahren keine Tilgung aufgebracht werden muss und nur Zinsen bezahlt werden. Dies ist vor allem für Startups interessant, deren Projekte in der Seedphase noch keinen Ertrag für eine umfangreiche Rückzahlung des Kredites erwirtschaften können. Das ERP-Programm richtet sich in erster Linie an Freiberufler. Allerdings können auch Gründerteams, die zum Beispiel als GbR, GmbH oder UG fungieren, das StartGeld beantragen. Dies bietet zudem den Vorteil, dass das Kreditmaximum von 100.000 Euro je Gründer gewährt werden kann. Die Kreditvergabe läuft über die KfW-Bankengruppe, für die Beantragung ist jedoch die Zusammenarbeit mit der eigenen Hausbank notwendig.

Zahlreiche Möglichkeiten

Die Finanzierungsmöglichkeiten für Existenzgründer und Initiatoren von Online-Projekten sind vielfältig. Dies bedeutet aber zum Leidwesen vieler kreativer Köpfe nicht, dass sie ohne das Putzen vieler Klinken an die verschiedenen Geldtöpfe herankommen. Eine gut durchdachte Idee und großes persönliches Engagement sind bei jeder genannten Finanzierungsform – und darüber hinaus – die Basis. Wer dies beherzigt, wird unter den verschiedenen Finanzierungsarten bestimmt die richtige(n) für sich finden.

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3 Antworten
  1. von Wolke am 28.12.2012 (20:42 Uhr)

    Eure Print-Routine ist Murks oder zumindest nicht zu Ende gedacht. Da der Druck-Button nur auf der letzten Seite des Artikels erscheint, könnte man ja davon ausgehen, dass damit der gesamte Artikel druckoptimiert angezeigt wird. Dem ist aber nicht so. Es wird nur die letzte Seite druckfertig angezeigt. Es macht natürlich Sinn, von einem dreiseitigen Artikel nur die letzte Seite auszudrucken... ;-)

    Ach ja und der Druck-Button verschwindet manchmal auch einfach?!?

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  2. von Lars Budde am 02.01.2013 (15:55 Uhr)

    @Wolke: Vielen Dank für die Info. Ich habe das Problem weitergegeben.

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  3. von David Maciejewski am 02.01.2013 (16:33 Uhr)

    @Wolke Die Printfunktion druckt nun alle Seiten aus. Danke für den Hinweis.

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