Für die Suche im Frontend des Portals wurde die Erweiterung „Indexed Search Engine“ verwendet. Der Index kann über Seiteninhalte, aber auch über Dokumente, etwa PDFs, erstellt werden. Jede Seite des Portals kann als PDF heruntergeladen werden. Dies wurde über die Erweiterung „PDF Generator“ realisiert. Grundlage für die PDF-Generierung ist die Druckansicht einer Seite, die über die jeweilige Druckvorlage einer TemplaVoila-Seitenvorlage generiert wird.
Zur Überprüfung der Gültigkeit externer Links im Landesportal wird eine externe Anwendung namens LinkChecker1 genutzt. Bei dem Linkchecker handelt es sich um ein Python-Script, das alle Seiten des Landesportals durch http-Zugriffe abfragt, deren Inhalt nach Links durchsucht und diese testet. Die Ergebnisse werden in eine Logdatei im SQL-Format abgespeichert. Nach erfolgreichem Lauf des Linkcheckers wird diese Logdatei in eine Tabelle der Datenbank geschrieben. Im TYPO3-Backend gibt es dafür die eigens implementierte Erweiterung „Linkchecker“. Dieses Modul wertet die importierten Daten der Logdatei aus und zeigt defekte Links an.
Projektspezifische Bestandteile wie beispielsweise die Anbindung an das E-Government-Framework und die Infodienste, wurden über die eigens implementierte Extension „TSAInclude“ realisiert. Hierüber ist es möglich, den Inhalt dritter Webseiten in das Landesportal zu integrieren. Als Beispiel sind hier die Bürgerinformationsdienste des Landes zu nennen. Es ist auch möglich, weitere Inhalte anderer Webseiten einzubinden. Über TSAInclude werden Inhaltselemente bereitgestellt, die den Inhalt anderer Webseiten einbinden. Die Erweiterung gibt der aktuellen Seite die Request-Parameter (GET oder POST) der eingebundenen URL mit und ermöglicht somit auch das Einbinden von Suchmasken. Vor der Rückgabe des eingebundenen Inhalts wird dieser in den UFT-8-Zeichensatz transformiert. Eine Vorauswahl fest definierter URLs ermöglicht das Einbinden von Inhalten, beispielsweise Pressemitteilungen, ohne Eingabe der URL durch die RedakteurInnen.
Ergebnisse
Der gesetzte Rahmen wurde sowohl finanziell als auch zeitlich eingehalten. Die Inhalte des bestehenden CMS konnten zu mehr als 98 Prozent automatisiert migriert werden. Das Gesamtsystem zeigt ein sehr gutes Antwortzeitverhalten, die Nutzer haben sich trotz geringer Nachschulungsaufwände gut in das System eingefunden. Kurzum – alle Beteiligten sind mit Projektverlauf und -ergebnis zufrieden. Derzeit findet die komplette Überarbeitung des Layouts statt, sachsen-anhalt.de erscheint in Kürze aufgefrischt.




