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Cloud-Infrastruktur für Entwickler: Mit Open-Source-Software lokale Server zur privaten Cloud machen

Aus dem
t3n Magazin Nr. 18

12/2009 - 02/2010

Die Nutzung einer lokalen privaten Cloud-Infrastruktur ist in der Entwicklergemeinde noch nicht weit verbreitet. Dabei bietet sie viele Vorteile und sorgt dafür, dass sich bestehende Hardware optimal und flexibel nutzen lässt. Mit dem Open-Source-Projekt Eucalyptus steht zudem eine Lösung bereit, die direkt in Ubuntu 9.10 integriert ist und den Start so erleichtert.

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Mit der Open-Source-Software Eucalyptus lässt sich eine lokale Cloud-Infrastruktur aufbauen, die zudem noch kompatibel zu Amazons Cloud-Lösung ist.

Um eine Cloud-Infrastruktur zu nutzen ist es hilfreich, einige neue Paradigmen zu verstehen. Dieser Artikel gibt Hinweise, wie diese neue Infrastruktur genutzt werden kann, zeigt was von ihr zu erwarten ist und beschreibt erste Schritte mit der in integrierten Cloud-Lösung Eucalyptus.

Der Weg zur privaten Cloud

In den letzten Jahren haben Entwickler gelernt, gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Modulare und prozedurale Programmierung hat sich zur objektorientierten Programmierung weiterentwickelt. Aus der Weitergabe von Dateien wurde die Versionskontrolle, darauf folgte die verteilte Versionskontrolle. All das hat dazu beigetragen, dass Entwickler heute ihre Ergebnisse besser mit anderen teilen, an größeren Projekten mitarbeiten und ordentliche Prozesse definieren können. Dennoch gibt es eine Ausnahme von dieser Entwicklung: Der Kampf um die .

Lokales kann hier Abhilfe schaffen, indem es eine zusätzliche Abstraktionsschicht einführt: Das Maschinen-Image. Es verhält sich dabei wie ein eigenständiger Server, inklusive Betriebssystem, Software und allem was dazu gehört. Jeder Nutzer einer Cloud-Infrastruktur kann sein eigenes Maschinen-Image vorbereiten und so oft instantiieren, wie die Infrastruktur es erlaubt. Da die Cloud-Infrastruktur darauf ausgelegt ist, mehre Benutzer zu haben, können verschiedene Maschinen-Images von verschiedenen Nutzern zeitgleich betrieben werden. Jedes Image läuft in einer eigenen virtuellen Umgebung, vom Netzwerk bis zur Applikation sind alle Instanzen voneinander abgeschottet. Dadurch werden ungewollte Interaktionen zwischen den Instanzen verhindert. Wenn ein Benutzer der Infrastruktur bekannt ist, kann er Instanzen ohne großen Aufwand starten und stoppen. Ein und dieselbe Hardware-Infrastruktur kann dabei natürlich nicht nur von Entwicklern genutzt werden, sondern auch von anderen IT-Nutzern im Unternehmen, die Rechenleistung benötigen.

Cloud Computing mit Open Source

Die bekannteste und am meisten genutzte öffentliche Cloud-Infrastruktur ist ohne Zweifel Amazons Elastic Cloud Compute (EC2). Da es keine Standard-Cloud-API gibt, haben sich Open-Source-Projekte im Bereich Cloud Computing wie Nimbus [1], Open Nebula [2] und Eucalyptus [3] dazu entschlossen, die EC2-API als Referenz zu nutzen. Aus Benutzersicht hat diese API einige Eigenschaften, die überraschend sein können:

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2 Antworten
  1. von Cloud-Infrastruktur für Entwickler: Mit… am 14.05.2010 (09:07Uhr)

    [...] ist und den Start so erleichtert. Unser Artikel aus t3n Magazin Nr. 18 gibt eine Einführung dazu. Er steht jetzt kostenlos im Heftarchiv zur Verfügung. Zudem kannst Du t3n Nr. 18 versandkostenfrei in unserem Shop bestellen. Ads_BA_AD('CAD2'); Mit der [...]

  2. von Tweets die Cloud-Infrastruktur für Entw… am 14.05.2010 (09:22Uhr)

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von bins, Alexander Felde erwähnt. Alexander Felde sagte: Cloud-Infrastruktur für Entwickler: Mit Open-Source-Software lokale Server zur privaten Cloud machen: Die Nutzung ... http://bit.ly/dfC86S [...]

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