von Tom Hensel,
online veröffentlicht am 29.02.2008
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Trends und Technologien: Rich Internet Applications 2008

Aus dem
t3n Magazin Nr. 11

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Das Jahr 2007 war voller Neuheiten und Ankündigungen aus dem Bereich der Rich Internet Applications. Neben einigen Innovationen wandeln sich auch immer mehr etablierte Technologien, um den wachsenden Markt zu bedienen. Es bleibt zu prüfen, welches Potenzial die vielfältigen Möglichkeiten im nicht minder Hype-umnebelten Jahr 2008 tatsächlich bieten und wie die Reise in das RIA-Nirvana weitergeht.

Wenn man genau hinhört, kann man es schon wahrnehmen: Das Trampeln von Elefanten in Hochzeitslaune. Microsoft sicherte sich kürzlich exklusive Vereinbarungen [1] zum Video-Streaming der Olympischen Spiele in Peking: Ziel ist die rasche Verbreitung des Browser-Plugin für Silverlight, das die Video-Streams in hoher Qualität anzeigen soll. Hochauflösendes Video-Streaming ist nach dem enormen Erfolg des Flash-Players bei Youtube und Konsorten für Adobe ein wichtiges Thema. So wurde bereits Unterstützung für Video in H.264-Kodierung eingebaut, doch damit nicht genug: Gerüchten zufolge werden Adobe und Apple die Zusammenarbeit erweitern und eine neue Generation des Flash-Players für mobile Geräte veröffentlichen, der auf dem erfolgreichen iPhone und dem iPod Touch Einzug halten wird. Der Markt für Adobe-RIAs wäre damit um eine populäre Plattform reicher, denn im Bereich der mobilen Geräte hat bislang Sun die Nase vorn. Die meisten aktuellen Mobiltelefone führen Java-Anwendungen aus, Sun versucht diesen Vorteil mit JavaFX nun im Bereich RIA geltend zu machen. Auch der alten Devise „write once, run anywhere“ scheint Sun treu zu bleiben: Gerüchten zufolge wird eine kommende Version des „Blu-ray Disc Java“ (BD-J) JavaFX-Anwendungen ausführen können, um Blu-ray-Titel durch interaktive Inhalte zu bereichern. Microsoft könnte angesichts des schrumpfenden HD-DVD-Lagers Probleme mit der Verbreitung des artverwandten HDi bekommen.

RIA – Web oder Desktop?

Wenn es um die Abschöpfung neuer Martkanteile geht, ist die Industrie nicht um geschickte Marketing-Aktionen verlegen, und so fällt es bisweilen schwer, den tatsächlichen Nutzen zu beurteilen. Was macht RIA überhaupt aus? Wo sind die Grenzen zu anderen Technologien zu ziehen? Ist ein Webbrowser eine Option oder eine Notwendigkeit?

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Eine Antwort

  1. von visualisierte | media design – Web… 25.10.2009 (21:02Uhr) 1.

    [...] Trends und Technologien: Rich Internet Applications 2008 » t3n Magazin Das Jahr 2007 war voller Neuheiten und Ankündigungen aus dem Bereich der Rich Internet Applications. Neben einigen Innovationen wandeln sich auch immer mehr etablierte Technologien, um den wachsenden Markt zu bedienen. Es bleibt zu prüfen, welches Potenzial die vielfältigen Möglichkeiten im nicht minder Hype-umnebelten Jahr 2008 tatsächlich bieten und wie die Reise in das RIA-Nirvana weitergeht. (tags: ria artikel article internet technologie t3n) [...]

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