Direktversicherer verfügen in der Regel über keinen Außendienst oder den klassischen Agenturvertrieb einer Versicherung. Bevorzugtes Mittel der Kundenneugewinnung und -bindung ist somit fast zwangsläufig das Internet. Vor allem im Bereich der Sachversicherungen (KFZ, Hausrat, Unfall, Haftpflicht) ist der Abschluss einer Versicherung über das Internet für immer mehr Menschen mittlerweile so normal wie Online-Banking oder -Shopping.
Mehr als eine halbe Millionen unterschiedlicher Nutzer pro Website und Monat sind keine Branchenseltenheit. So erlangt die digitale Kommunikation einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert in der Vermarktung und dem Vertrieb von Versicherungsprodukten. Dies gilt auch für die Unternehmenskommunikation, in der das Internet die klassischen Medien im Kommunikationsmix weitestgehend abgelöst hat. Fehler auf der Website, unsichere Datenkommunikation, veraltete Inhalte, Inkonsistenzen, schwache Performance, unzureichende Nutzbarkeit oder gar Ausfälle haben deshalb unmittelbare Auswirkungen auf Konversionsraten, Abschlussquoten, Kundenzufriedenheit und somit auch auf den Umsatz. Kurz gesagt: Eine Direktversicherung kann sich bereits kleinste Fehler in der digitalen Kommunikation nicht leisten.
Das Projekt
Eine IT-Infrastruktur basierend auf AIX-Mainframes, Unmengen von Kunden- und Prozessdaten, die bevorstehende Integration von Lotus Domino und der Wunsch, viele einzelne Systeme für den Relaunch zu integrieren waren die Herausforderungen. Hinzu kam eine Informationsarchitektur, die mit der Zeit immer größer wurde und dadurch an Komplexität gewann – Nutzerführung, Einfachheit und ein zeitgemäßes Design waren deshalb ebenfalls Bestandteil der Anforderungen. Um eine ähnliche Entwicklung für die Zukunft ausschließen zu können, sollte erstmals ein Content Management System Kernstück des Relaunches werden. Zum einen sollte der Nutzen eines solchen Systems voll greifen, zum anderen sollten Tarifrechner, Online-Schadenmeldung und weitere wichtige Service-Applikationen aus Sicherheitsgründen in ihrer bestehenden Systemumgebung verbleiben. Entsprechende Systemlösungen waren weder „out of the box“ verfügbar, noch entsprachen sie den Überlegungen beim Investitionsschutz.
Der personalisierte Newsletter ist im Pflegeprozess mit einer einfachen TYPO3-Seite vergleichbar und wird je nach Anlass an mehr als 100.000 Subscriber versendet.
Digital District präsentierte eine Lösung auf Basis von TYPO3 in Verbindung mit einem Integrationskonzept für AIX-Mainframes und J2EE-Applikationen. Diese Vorgehensweise und ein schlüssiges Kommunikationskonzept nebst eingängiger kreativer Gestaltung machten Digital District zur Leadagentur für die digitale Kommunikation der Sparkassen direkt Versicherung AG.





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