Das könnte dich auch interessieren

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 25

Die Einsatzmöglichkeiten von SEO-Tools

    Die Einsatzmöglichkeiten von SEO-Tools

Google-Optimierung ist mühselige Kleinstarbeit mit tausenden von Keywords, zahllosen Unterseiten, schwer zu findenden Backlinks und einer unübersichtlichen Wettbewerbs-Situtation. Der Einsatz von SEO-Tools kann Zeit sparen und die Arbeit professionalisieren. Dieser Artikel zeigt, wo sich der Einsatz von Tools lohnen kann.

 

Artikel aus September 2011

War noch vor wenigen Jahren jeder Suchmaschinenoptimierer auf die Tools beschränkt, die er selber schreiben konnte, gibt es inzwischen eine große Vielfalt professioneller Werkzeuge. Neben den Anbietern großer SEO-Suiten (siehe Tabelle am Artikelende) buhlen spezialisierte Tools (siehe Infoboxen) um die Gunst der Nutzer. Nicht in den Überblick der SEO-Suiten hat es das Web-Tool Seitwert geschafft. Seitwert bietet zwar über eine übersichtliche Oberfläche den Zugriff auf die Daten verschiedener anderer Anbieter an, allerdings fehlen wesentliche Infos, wie etwa ein eigener Sichtbarkeits-Index, so dass Seitwert derzeit nicht mit den „großen“ SEO-Suiten konkurrieren kann. Seitwert wird im Abomodell angeboten und kostet ab 6,95 Euro pro Monat.

Da Suchmaschinentools mit großen Datenmengen umgehen müssen, hat sich als Vertriebsmodell ein webbasierter Zugriff mit monatlicher Abrechnung durchgesetzt. Lediglich ein Tool kann der Anwender als Programm auf dem Desktop installieren. Der SEO Traffic-Booster von Data Becker ist in verschiedenen Versionen für 89,95 Euro, 297,50 Euro und 595 Euro erhältlich. Neben der festen Bindung an einen Arbeitsplatz hat dieses Vorgehen einen weiteren gravierenden Nachteil: Es stehen weitaus weniger Daten zur Verfügung und diese auch erst ab dem Zeitpunkt, ab dem man dem Programm die Erhebung dieser Daten befohlen hat. Für ernsthafte Einblicke und eine langfristig orientierte Suchmaschinenoptimierung ist das zu wenig.

Die richtigen Keywords finden

Am Anfang war das Wort. So pathetisch das klingt, so zutreffend ist es in der Suchmaschinenoptimierung. Denn eine ordentliche Sichtbarkeit in den Ergebnissen von Google kann man immer nur im Zusammenhang mit den Suchbegriffen (Keywords) bewerten. Noch vor einer umfangreichen Investition in Technik, Inhalt und Linkaufbau für eine Website sollte klar sein, welche wirtschaftlichen Potenziale im Thema stecken.

Die Formel für ein gutes Keyword könnte man vereinfacht so darstellen: inhaltliche Nähe * Klickpreis * Suchvolumen / Konkurrenz. Je besser der Begriff zu einem Geschäftsmodell passt und je höher das mögliche Besuchervolumen darüber und die wirtschaftliche Bewertung in den AdWords ist, umso mehr lohnt sich die Optimierung. Eine starke Konkurrenz reduziert natürlich die Chancen, da hierdurch die Optimierungskosten steigen.

Wer all diese Werte nicht grob schätzen möchte, benötigt reichlich Software-Unterstützung. Schon das kostenlose Keyword-Tool von Google liefert gute Dienste. [1] Hiermit kann man zu jedem Thema schnell die dazugehörigen Suchbegriffe inklusive deren Suchvolumen und einem Wettbewerbs-Index recherchieren.

Mit einer professionellen Keywords-Recherche in einem der in der Matrix am Artikelende vorgestellten SEO-Tools spart man Zeit und bekommt meist noch einige Informationen on top. So erhält man neben den Standard-Angaben noch Informationen über die Universal-Search-Einblendungen und sieht schnell, ob sich die Optimierung für Google Maps oder Images lohnt.

Hilfreich beim Konkurenzvergleich: Searchmetrics ermöglicht, eine Website, ein Verzeichnis und eine Subdomain miteinander zu vergleichen.
Hilfreich beim Konkurenzvergleich: Searchmetrics ermöglicht, eine Website, ein Verzeichnis und eine Subdomain miteinander zu vergleichen.

Für derartige Keyword-Recherchen fragen die Tool-Hersteller regelmäßig Hunderttausende bis mehrere Millionen Keywords bei den Suchmaschinen ab und erweitern diese Ergebnisse mit Informationen wie CPC, vermutetem Suchtraffic sowie einem Konkurrenz-Index. Häufig bringen sie auch Begriffe miteinander in Beziehung. Wer etwa nach „Segelfliegen“ recherchiert, erhält zum Thema passende Begriffe, die ihm selber gar nicht eingefallen wären.

Spezial-Tools: Link-Building
Majestic SEO (www.majesticseo.com)
Mit dem Wegfall der Yahoo-API ist für viele Backlink-Tools eine datenarme Zeit angebrochen. Deshalb setzt Majestic SEO ganz auf eine eigene Datenbank und bietet viele Analysemöglichkeiten an, darunter auch ein Site Explorer, der als direkter Ersatz für den weggefallenen Yahoo-Siteexplorer dient. Im teuersten Account ist der Zugang zu einer API enthalten. Die Preise für das monatliche Abo variieren zwischen 30 und 250 Pfund. Eine kostenlose Version mit stark eingeschränkter Funktionalität ist ebenfalls erhältlich.
Link Research Tools (www.linkresearchtools.com)
Einen etwas anderen Ansatz wählen die Link Research Tools. Auch hier kommt eine eigene Datenbank zum Einsatz, für Auswertungen greift die Software aber auch auf andere Quellen zurück und stellt damit eine Art Meta-Backlink-Tool dar. Eine API ist in der Entwicklung.

Links und Literatur

  1. Keyword-Tool Google
  2. Google Webmaster Tools

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Online Marketing, SEO

6 Reaktionen
Alexander Katona
Alexander Katona

Sorry Robert, aber ich kann dir nicht ganz folgen. In dem Artikel kann man doch ganz normal kommentieren oder habe ich etwas falsch verstanden?

Viele Grüße aus dem t3n HQ,
Alex

Antworten

Robert
Robert

Hey!

Wo ist denn die Kommentarfunktion im Facebook Artikel?

http://t3n.de/news/klickbetrug-facebook-viele-405674/

Schade, wenn zwar eine Frage an die Leser gestellt wird, jedoch keine Antwortmöglichkeit besteht...

Viele Grüße

Robert

Antworten

Dirk
Dirk

Ist ja alles richtig in dem Artikel, aber den fand ich schon zu kurz, als er noch aktuell war. Und sowas auf der Startseite?

Antworten

Heiner
Heiner

Kein kalter, sondern ein 1 Jahr alter, gefrorener Kaffee. Krasser Fall von Sommerloch!

Antworten

Stefan
Stefan

Der Artikel aist doch aus Oktober 2011 und die Matrix etc. inzwischen veraltet. Warum wird der erneut auf der Startseite gefeatured? Macht ja irgendwie keinen Sinn. Ein Update wäre gut gewesen.

Antworten

Arno Oesterheld
Arno Oesterheld

Der Artikel kam für mich zur rechten Zeit und gab einen guten Überblick.
Ich hätte mir aber mehr Detail-Infos zu den jeweiligen Tools gewünscht. Bspw. zu den Backlinks-Recherche-Möglichkeiten oder zur Mandantenfähigkeit.
Auch kamen in der tabellarischenn Übersicht die jeweiligen Besonderheiten der Tools (SEM-Module, Keyword-Horoskop etc.) zu kurz.
Und zu guter Letzt fehlte meiner Meinung nach ein wichtiges Multi-Tool - nämlich das von WISE. Warum eigentlich? Das ist zumindest preislich sehr attraktiv.

Besten Dank & viele Grüße
Arno Oesterheld

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen