Die Idee, die dahinter steht ist, einerseits die Versionierung der Inhalte für die Benutzer auf einem transparenten Weg zugänglich zu machen und andererseits den Überarbeitungsprozess mit einem einfachen Freischaltprozess zu unterstützen. Dieser Artikel stellt das hinter den Workspaces stehende Konzept und dessen Umsetzung vor, das bereits in Kasper Skårhøjs Keynote auf der TYCON3-Konferenz für Aufmerksamkeit gesorgt hat.
Bisherige Schwachpunkte bei der redaktionellen Überarbeitung
TYPO3 besticht schon immer durch seine ausgefeilte Handhabung der Inhalte und die effiziente Anpassung der Ausgabe. Eine Schwäche gegenüber Wettbewerbssystemen offenbarte sich jedoch bisher, wenn es um die Kontrolle des Veröffentlichungszyklus ging. Bis zur Version 3.7 konnte eine Überarbeitung der Seiten und Inhalte ausschließlich direkt an den veröffentlichten Inhalten durchgeführt werden. In der Praxis führte dies oft zu lästigen Kopieraktionen, deren Handhabung den Benutzern nicht immer leicht zu vermitteln war. Auch die TYPO3-eigene Workflow-Erweiterung („sys_workflow“/„sys_todo“) konnte hier aufgrund ihrer fehlenden Unterstützung für bereits bestehende Seiten und Inhalte bisher keine wirkliche Abhilfe schaffen.
Versionierung als Grundlage der Workspaces
Wer mit der Entwicklung von TYPO3 vertraut ist weiß, dass TYPO3 seit Version 3.8 im Kern über eine Schnittstelle zur Versionierung von Seiten beziehungsweise Inhalten verfügt. Zu ihrer Nutzung steht mit der Erweiterung „Version-Management” (Extension-Key „version”) bereits seit der Version 3.8 eine Benutzeroberfläche zur Verfügung. Die Versionierung bildet auch die Grundlage der Workspaces.





