von Jost-Henrich Rudolph,
online veröffentlicht am 06.03.2006
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Wie ein Open-Source-System den Fußball erobert: TYPO3 in der ersten Liga

Aus dem
t3n Magazin Nr. 3

Hohe Aktualität und Qualität sind die Faktoren, die den Fan, abgesehen von der Identifikation mit seinem Klub, an die Website seines Vereins binden. Die Kölner Agentur NEXUM schwört bei der Betreuung von fünf Bundesliga-Websites auf TYPO3.

Samstag, 15.30 Uhr: Längst nicht nur für eingeschworene Fußballfans ein Termin mit enormer Anziehungskraft. Denn dann rollt Woche für Woche der Ball in den Bundesliga-Stadien. Das Fieber um die schönste Nebensache der Welt grassiert in Deutschland nicht erst seit klar ist, dass bei der WM 2006 die Welt zu Gast bei Freunden sein wird. Schon viel früher hat König Fußball seinen erfolgreichen Marsch durch alle gesellschaftlichen Schichten angetreten und einen gewichtigen Platz in der breiten Öffentlichkeit eingenommen.

Seit Jahren boomt die Zahl derer, die die Spiele in Deutschlands Eliteliga live im Stadion erleben wollen. Auch in der Berichterstattung der Medien spielt Fußball längst die erste Geige, wie nicht nur der Poker um die Bundesliga-TV-Rechte unlängst gezeigt hat. Regelmäßig betreten neue Zeitschriften und Magazine den Print-Markt, die sich ausschließlich dem runden Leder widmen. Vereine erkennen die Zeichen der Zeit und forcieren verstärkt ihre Öffentlichkeitsarbeit. Mit Blick auf die eigenen Fans, die noch stärker an ihren Lieblingsklub gebunden werden sollen sowie auf der Suche nach neuen Vermarktungsmöglichkeiten, entdecken die Bundesligisten vermehrt das Internet als mediale Plattform für eine gelungene Außendarstellung.

Die direkteste Kommunikationsschnittstelle zwischen Fan und Verein

Profi-Vereine ohne Internetauftritt – das ist heute nicht mehr vorstellbar. Immer mehr Klubs werden sich des entscheidenden und fast unschätzbaren Vorteils bewusst, auf Basis ihrer Online-Portale, unabhängig von der Berichterstattung in den lokalen und überregionalen Medien, Meldungen und Nachrichten aktuell und ungefiltert einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Website wird immer mehr als die direkteste Kommunikationsschnittstelle zwischen Fan und Verein wahrgenommen und darüber hinaus, erinnert sei nur an die Fanforen, auch als Community-Plattform zunehmend wichtiger. Insofern steigt aber auch der Anspruch des Fans, auf der Homepage seines Lieblingsvereins jederzeit die aktuellsten Informationen abrufen zu können. Auch Journalisten sind bei ihrer Berichterstattung immer häufiger auf die Online-Portale der Bundesliga-Klubs angewiesen.

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