von Marco Kärger,
online veröffentlicht am 03.12.2008
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SIXT setzt beim weltweiten Geschäft auf TYPO3: TYPO3 im internationalen Einsatz

Aus dem
t3n Magazin Nr. 14

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Die Sixt AG, Deutschlands größter Autovermieter und weltweiter Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen, setzt seit Anfang 2008 das Content Management System TYPO3 ein. Das CMS überzeugte die Verantwortlichen und wird in der Zwischenzeit nicht mehr nur im Vermietgeschäft, sondern zunehmend auch in anderen Bereichen wie Sixt Leasing oder SIXT Holiday Cars eingesetzt. Dabei muss ein CMS-System wie TYPO3 im Alltag bei SIXT hohen Ansprüchen genügen.

Die Anforderungen

Die unternehmensweite Einführung eines Content Management Systems wie bei Sixt stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Schließlich muss das bis zu einer Million Visits pro Tag und einen weltweiten Online-Auftritt in nahezu 30 Sprachen bewältigen.

Daher benötigte SIXT ein CMS, das mehrere Domains in verschiedenen Sprachen abdecken kann. Viele potenzielle Programme scheitern insbesondere an den Anforderungen im Bereich SIXT Franchise, der weltweit mehr als 80 Länder umfasst. Bei SIXT setzt man im Web ausschließlich auf PHP, so dass auch alle Online-Anwendungen in Form von PHP Modulen vorliegen.

Bei der Umstellung auf ein neues CMS stellte sich die Frage, wie ein neues System ohne wesentliche Änderungen an der bestehenden Software am sinnvollsten integriert werden könne.

Eine eigens für die Einbindung der vorhandenen PHP-Anwendungen geschriebene TYPO3-Extension löste dieses Problem mit wenigen Zeilen Code – es waren so gut wie keine Anpassungen an die bestehenden Anwendungen nötig. Des Weiteren bietet TYPO3 eine ausreichend flexible Nutzerverwaltung, so dass die verschiedensten Departments nur auf die ihnen zugewiesenen Seiten Zugriff bekommen konnten. Die Entscheidung für TYPO3 fiel dadurch am Ende nicht schwer.

Das physikalische Backend

Die SIXT Websites werden direkt bei SIXT gehosted. Hohe Performance und eine fast huntertprozentige Verfügbarkeit der Seiten sind ein klares Muss. Die verschiedenen TYPO3-Instanzen laufen daher in einem Cluster-Verbund auf Apache2-Basis. Jede Apache-Cluster-Node muss in der Lage sein, alleine zu funktionieren. Das setzt voraus, dass die einzelnen TYPO3-Installationen sowie die TYPO3-Sources synchron gehalten werden. Diese Synchronität wird über einen einfachen rsync-Befehl sichergestellt, der in regelmäßigen Abständen die Version der Staging-Umgebung mit der Produktions-Umgebung abgleicht.

Als Datenbank diente anfangs eine MySQL-Datenbank unter Verwendung der NDBCLUSTER-Engine.

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2 Antworten

  1. von Jan 06.10.2009 (11:35Uhr) 1.

    Hallo,

    der Artikel ist sehr interessant, nur kommt für mich nicht klar heraus, ob die ausliefernden Apache-Cluster-Nodes mit einer Typo3-Installation versehen sind oder nicht. Im Laufe des Artikels gibt es diesbezüglich Widersprüche ...

    Vielleicht kann mich jemand aufklären :-)

    Vielen Dank

  2. von Marco Kärger 08.10.2009 (09:01Uhr) 2.

    hallo jan,

    jede einzelne node verfügt über eine eigene vollständige typo3 installation, alle seiten würden also auch ohne cached files funktionieren.

    viele grüsse,
    marco kärger

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