Das Thema Backup sollte alle beschäftigen, die regelmäßig mit Computern arbeiten. Zu leicht treten Anwender-, Software- oder Hardwarefehler auf. Qualitativ hochwertige Hardware, RAID-Systeme und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung können die Zuverlässigkeit der Hardware zwar erhöhen, schützen aber nicht vor Software- oder Anwenderfehlern, die sehr viel öfter die Ursache von Ausfällen sind.
Wichtig ist, zwischen den einzelnen Bereichen zu unterscheiden. Ein Backup sichert alle Daten zu einem festen Zeitpunkt (meist nachts). Idealerweise erfolgt die Sicherung in einem konsistenten Zustand auf ein externes Medium oder einen externen Server. Bei einer Synchronisation werden zwei TYPO3-Systeme regelmäßig miteinander abgeglichen. Sie sollte die Datenbank und die Dateien umfassen. Dabei ist allerdings selten eine Versionierung möglich. Wird ein Fehler nicht vor der automatischen Synchronisation bemerkt, wird er stillschweigend von der zweiten Instanz übernommen.
Eine Synchronisation ersetzt also kein Backup, bei dem mehrere Versionen der letzten Tage oder Wochen aufbewahrt wurden. Beim Backup findet in der Regel keine Archivierung statt: Um den Platzbedarf gering zu halten, wird es nach Tagen oder Wochen zyklisch überschrieben.
Bei allen Methoden ist es wichtig, zu testen, ob eine vollständige Wiederherstellung (Restore) einfach und zuverlässig möglich ist, denn, wie eingangs erwähnt, ist jedes Backup nur so gut wie der Restore. Ein zuverlässiges Backup kann mit Hilfe von Shellprogrammen einfach realisiert werden. Wer keinen Shell-Zugang besitzt, muss entweder auf Extensions zum Backup und zur Synchronisation zurückgreifen oder das Backup dem Hoster überlassen.





