von Christoph Möller, 02.12.2007

Der Einstieg in die Extension „np_subversion“: Versionskontrolle für TYPO3-Projekte

Aus dem
t3n Magazin Nr. 10

Versionskontrolle auf  einen Blick: Statusanzeige im Verzeichnisbaum,  Klickmenü und Subversion-Funktionsbox beinhalten alle relevanten Operationen.

Für die tägliche Arbeit im Team hat sich das freie Versionskontrollsystem Subversion bewährt. Dessen Funktionen integriert seit kurzem die Extension „np_subversion“ nahtlos ins TYPO3-Backend. Die Extension beseitigt das Manko eines fehlenden Kommandozeilenzugriffs und bringt interessante Verwaltungs- und Verteilungsmöglichkeiten mit sich. Schließlich erfordert auch die Entwicklung TYPO3-basierter Webanwendungen fortwährende Veränderungen am TypoScript, im HTML-Markup und in den Extensions.

Der vorliegende Artikel richtet sich an den erfahrenen TYPO3-Entwickler, der bereits Kenntnis von der Arbeitsweise und der Terminologie eines Subversion-Systems hat. Ihm gibt die Extension „np_subversion“ weitreichende Hilfsmittel zur Verwaltung und Erkennung von Änderungen sowie zur Verteilung von zentral bereitgestellten Lösungen an die Hand. Eine bestehende Subversion-Infrastruktur mit mindestens einem Sourcecode-Repository ist allerdings Voraussetzung. Weiterhin benötigt „np_subversion“ auf dem TYPO3-System einen funktionsfähig eingerichteten Subversion-Kommandozeilen-Client. Dieser steht für nahezu alle Betriebssysteme zur Verfügung und kann über die Paketverwaltung des eingesetzten OS oder in Binär- oder Quellcodeform bezogen werden [1]. Grundsätzliche Hilfestellung zur Installation von Subversion bieten die distributionsspezifischen Anleitungen sowie das Subversion-Handbuch des Herstellers [2], das auf Deutsch im O'Reilly-Verlag erschienen ist [3].

Konfiguration der Extension

Nach der Installation der Extension aus dem TER (Extension Key: „np_subversion“) müssen einige grundlegende Konfigurationsoptionen gesetzt werden. Sie erlauben die flexible Anpassung der Erweiterung an bestehende Entwicklungsinfrastrukturen. Neben dem Pfad zum ausführbaren Programm „svn“ (Unix) beziehungsweise „svn.exe“ (Windows) werden Angaben zu Konfigurations- und Backupverzeichnissen, zum korrekten Encoding der Commitnachrichten sowie zur gewünschten Art und Dauer der Authentifizierungsdaten-Speicherung erwartet. Eine detaillierte Beschreibung aller Konfigurationsparameter finden Sie im Handbuch zu „np_subversion“.

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