Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 48

Die besten Web-Tools fürs Influencer-Marketing

(Grafik: Aratehortua / Shutterstock)

Influencer-Marketing ist zu einem fast unverzichtbaren Instrument im Online-Marketing-Mix geworden. Wir stellen spezielle Web-Tools vor, mit denen Unternehmen das volle Potenzial dieser neuen Marketing-Disziplin nutzen können.

Für Unternehmen, die in Branchen wie Mode, Lifestyle oder Entertainment tätig sind, führt kein Weg an Influencer-Marketing vorbei. In Zeiten von Ad-Blockern, Youtube-Stars und Instagram gilt diese junge Marketing-Disziplin als einer der heißesten Trends in der ganzen Werbebranche. Dabei versuchen Unternehmen, sich den Einfluss und die Reichweite wichtiger Meinungsmacher auf verschiedenen Online-Kanälen zunutze zu machen. Diese so genannten „Influencer“ werden in ihrer Community als Experten beziehungsweise Vorbilder angesehen und besitzen eine besonders hohe Reputation, sodass sie die Kaufentscheidungen ihrer Follower beeinflussen.

Wenn es um Glaubwürdigkeit geht, scheint Influencer-Marketing nicht zu schlagen zu sein. Das bestätigt zum Beispiel eine aktuelle Umfrage der deutschen Full-Service-Agentur Territory Webguerillas. Demnach ist Influencer-Marketing in den Augen von 57 Prozent der befragten deutschen Marketing-Entscheider die Disziplin mit der höchsten Glaubwürdigkeit – noch vor Öffentlichkeitsarbeit (54 Prozent) und Content-Marketing (rund 50 Prozent). Aus diesem Grund sind Influencer besonders für positive Bewertungen und Beurteilungen von Produkten, Dienstleistungen, Marken und Unternehmen immer mehr begehrt.

Jeder kann zum Influencer werden

Das ist eigentlich nichts Neues. Marken haben schon immer mit Meinungsmachern und Multiplikatoren wie Journalisten, Branchenexperten oder Promis zusammengearbeitet, um ihre Werbebotschaften an eine bestimmte Zielgruppe zu bringen. Die Besonderheit heute ist, dass die sozialen Plattformen Facebook, Twitter, Youtube, Instagram, Tumblr, Snapchat oder Pinterest weitaus mehr Möglichkeiten als die klassischen Kanäle – und wesentlich mehr Influencer bieten. Prominente Beispiele für die „Social Influencer“ von heute sind die Youtuber PewDiePie und LeFloid oder populäre Instagrammer wie in Deutschland etwa Pamela Reif (2,9 Millionen Follower) oder Stefanie Giesinger (2,7 Millionen Follower). Doch man muss nicht unbedingt Millionen von Followern haben, um als Influencer zu gelten. Auf Instagram etwa genügen schon 15.000 Follower für den Influencer-Status. Selbst so genannte „Micro Influencer“ – das sind Social-Media-Nutzer, die nur ein paar hundert Follower haben – können Unternehmen dabei unterstützen, ihre Werbebotschaft zu verbreiten. Das macht das Thema Influencer-Marketing nicht nur für große Unternehmen und Agenturen interessant, die sich die Honorare im mittleren vierstelligen Bereich der Social Celebrities leisten können, sondern auch für kleinere Firmen jeder Branche und Größe, die mit neuen Marketing-Methoden experimentieren möchten.

Wo findet man die richtigen Influencer?

Ziel des Influencer-Marketings ist es zunächst, zum Unternehmen passende Stimmungsmacher als Markenbotschafter zu gewinnen. Damit sich jemand als Influencer für ein bestimmtes Unternehmen wirklich eignet, sollte er vor allem die gleiche Zielgruppe ansprechen, über hohe fachliche Kompetenz verfügen oder eine Leidenschaft für bestimmte Themen oder Produkte teilen. Die richtigen Influencer zu finden gilt als Schlüssel zum Erfolg. Doch in der Praxis ist das nicht immer einfach. Abhilfe versprechen spezielle Software-Tools, mit denen Unternehmen geeignete Kandidaten für spezifische Influencer-Marketing-Initiativen identifizieren können.

Buzzsumo

Hierzu zählt zum Beispiel Buzzsumo. Der Cloud-Dienst, der sowohl von kleinen als auch großen Unternehmen wie IBM oder Yahoo eingesetzt wird, bringt Content-Marketing, Influencer- Marketing und Brand-Monitoring unter einen Hut. Marketer erhalten damit einen schnellen Überblick darüber, welche Inhalte in ihrem Netzwerk gut funktionieren, und können die Influencer ausfindig machen, die ihre eigenen Content-Marketing-Kampagnen unterstützen. Nach der Eingabe von ein paar Keywords durchsucht das Programm Twitter nach passenden Influencern. Praktisch dabei: Die Suchergebnisse lassen sich nach den Kategorien Blogger, Influencer, Unternehmen, Journalisten und „Einfache Leute“ (Regular People) sowie nach Standorten filtern. Die potenziellen Influencer kann man in eigenen Listen verwalten und von der App aus direkt ansprechen.

Influencer.DB

Wer Influencer nicht auf Twitter, sondern auf Instagram finden möchte, sollte einen Blick auf Influencer.DB werfen. Die in Münster entwickelte Lösung konnte sich als eine der weltweit führenden Anwendungen für Instagram-Research und -Analytics positionieren. Sie hilft Unternehmen dabei, den eigenen Instagram- Account zu analysieren und nach geeigneten Usern für Influencer-Kampagnen zu suchen. Die Datenbank enthält laut Anbieter alle Instagrammer, die mehr als 15.000 Follower haben. Bei der Suche können ähnlich wie bei Buzzsumo verschiedene Filter wie Sprache, Location oder Topic angewandt werden. Mit demintegrierten Modul für Influencer-Relations-Management lassen sich zudem Influencer-Kampagnen auf Instagram professionell verwalten.

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

3 Reaktionen
Hannah_Ma

Super hilfreicher Tipp! Vielen Dank dafür :)

Erik

Vielen Dank für den Tipp, genau so etwas hatte ich gesucht! :)

Viktoria Egger

Danke für die Übersicht! Hätte da noch ein neues Tool aus Österreich zu ergänzen das ich gerne empfehle: https://www.influencevision.com/

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden