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Homepage Baukästen: Do it Yourself!

Als Gründer und Jungunternehmer ist das Geld oft knapp. Eine eigene Website ist trotzdem ein Muss. Wenn das Geld für einen qualifizierten Webdesigner nicht ausreicht, ist ein Homepage-Baukasten eine sinnvolle Alternative. Der folgende Artikel beleuchtet sechs verschiedene Baukästen für Website-Selberbauer und liefert eine Einschätzung, wofür sie jeweils taugen – und wofür nicht.

Die Geschäftsidee ist gefunden. Das Büro ist angemietet. Endlich steht das Ein-Mann-Unternehmen. Neben der eigentlichen Leistungserbringung – also dem Teil der Arbeit, der das Geld einbringt – warten so viele Aufgaben, dass vieles auf der Strecke bleibt. Auch das Marketing. Und so wundern sich nicht wenige Gründer über das Ausbleiben der Kundschaft. Dabei ist es ganz logisch: Keiner kauft etwas bei einem Unternehmen, das er nicht kennt. Deshalb sollte die Erstellung einer eigenen Website für alle jungen aber auch älteren kleinen Unternehmen obligatorisch sein.

Webdesigner oder Baukasten?

Natürlich ist die beste Lösung, einen qualifizierten Webdesigner für die Erstellung der Homepage zu beauftragen. Schließlich sind eine durchdachte Informationsarchitektur und die Optimierung der Inhalte auf Suchmaschinenfreundlichkeit mindestens so wichtig wie die technische Funktionalität und die vordergründige Optik. Wo die Mittel es aber nicht zulassen, erzielt man mit Baukastensystemen ebenfalls gute Ergebnisse. Die hier vorgestellten Baukastensysteme können einen Fachmann zwar nicht ersetzen, decken die oben genannten Aspekte aber bestmöglich ab.

Bei Websites, die nur wenig Content beinhalten – zum Beispiel weil man dem Wettbewerb nicht zu viel über das eigene Geschäft verraten will oder man als lokal arbeitendes Unternehmen nur eine Art Teaser ins Netz stellen möchte, der Kunden vom Ladenbesuch überzeugen soll – kann man auch grundsätzlich auf die Dienste von Homepage-Baukästen zurückgreifen. Die Besten unter ihnen bieten sogar branchenspezifische Templates, so dass der professionelle Eindruck voll gewahrt bleibt. Natürlich sind ein gewisses gestalterisches Grundverständnis und ein Funken Kreativität Voraussetzung für die „Website Marke Eigenbau“. Denn selbst die striktesten Templates lassen es zu, dass man sie beispielsweise mit Schriftgröße 800 verschandelt.

Die Qualität heutiger Homepage-Baukästen ist erstaunlich

Heutige Website-Bausätze haben mit den schäbigen Bausteinsammlungen von vor zehn Jahren nichts mehr gemein. Stattdessen präsentieren die Anbieter Produkte in einer Qualität und Einsatzbreite, dass es einem als Webdesigner den Angstschweiß ob der eigenen Zukunftsperspektiven auf die Stirn treiben kann. Es gibt heutzutage keinen namhaften Anbieter mehr, der stark gewöhnungsbedürftige Lösungen nach dem Strickmuster der in den späten Neunzigern beliebten Geocities im Portfolio führt.

Unterschiede gibt es dennoch auf mehreren Ebenen. So setzen einige Anbieter auf Flash als Technologie, andere auf HTML, manche auf eine Mischung aus beidem. Auch der Anpassungsgrad ist unterschiedlich und bezieht sich auf die Frage, wie tief einen die Baukästen in den Code eingreifen lassen. Die einfachsten Lösungen setzen auf eine begrenzte Anpassung der vorgefertigten Templates, während andere sich schon fast als Onlinekonkurrenz zum Dreamweaver präsentieren. Hier ist es im Rahmen der Vorauswahl wichtig, seine eigenen Vorkenntnisse realistisch einzuschätzen. Denn vorhandene Möglichkeiten wollen in aller Regel auch genutzt werden.

Was den Funktionsumfang betrifft, bieten aktuelle Systeme alles, was zur Grundausstattung moderner Websites gehört – manche auch etliches mehr. So lassen sich beispielsweise Chatfunktionen oder geschützte Inhaltsbereiche integrieren sowie eigenes JavaScript und HTML/CSS verwenden.

Gemeinsam ist allen Baukästen die template-orientierte Vorgehensweise. Dies entspricht am ehesten der Herangehensweise eines ungeschulten Hobbydesigners. Einige Systeme erlauben auch den Start mit einem leeren Bildschirm.

Die folgende Darstellung verzichtet auf Baukästen, die Flash-Websites erzeugen. Flash ist zwar noch immer nicht ausgestorben, wird aber insbesondere auf Apples iOS-Plattform, also iPhones und iPads, nicht unterstützt. Kein Gründer oder Unternehmer sollte von vornherein Zielgruppen ausschließen, zumal die Nutzung des mobilen Webs aktuell stark wächst.

Links und Literatur

  1. Jimdo
  2. Jux
  3. Edicy
  4. Webs
  5. 1&1 Do-It-Yourself-Homepage
  6. Strato LivePages

Finde einen Job, den du liebst zum Thema JavaScript, Webdesign

8 Reaktionen
web4business
web4business

Für kleine und mittelständische Unternehmen, wie Handwerker, Physiotherapeuten, Restaurants, Anwälte etc. lohnt es sich unseren Webbaukasten von http://www.web4business anzuschauen. Wir waren hier leider nicht im Test, deshalb hier eine kleine Ergänzung.
Mit web4business erhalten kleine und mittelständische Unternehmen einen Webbaukasten, der auf die Bedürfnisse ihre Branche ausgerichtet ist – Inhalte, Bildmaterial und verschiedene Widgets (Funktionen wie Terminplaner, Routenplaner, Anfragen, Rückrufbitten, Reservierungsmodule oder auch Bewertungsmodule) finden sich dort in großer Anzahl.

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Marten
Marten

Zu empfehlen ist auch der deutsche Homepage Baukasten http://www.webvisitenkarte.net welchen ich für mein Unternehmen einsetze. Hatte ein paar der anderen Anbieter hier ausprobiert aber das passte alles nicht so recht..

Antworten
Unternehmer
Unternehmer

Ich habe schon einiges probiert. Um eine Internetseite selber zu erstellen ist meiner Meinung Typo 3 gut oder auch
für einfache Anwendung für eine Firmenhomepage finde ich die
Baukästen von http://www.firma.de/homepage-baukasten.html
sehr gut, vor allem preislich sind die ganz gut. Anstatt Vorlagen gibt es hier individuelle Texte/Designs. Bei den Homepagebaukasten von firma.de muss man gar nichts machen, die machen alles. Welche Technologie dahinter steckt weiß ich aber nicht.

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Robert Brandl

Es ist ganz einfach warum Ihr Programm nicht miteinbezogen wurde. Es geht hier um die neue Generation von webbasierten Homepage-Baukästen. Eben jene, die man nicht erst auf seinem PC installieren muss.

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Almpixler

Ich verstehe nicht, warum hauptsächlich immer von ausländischen Anbietern von Homepage Baukästen bzw. den Großanbietern berichtet wird. Es gibt auch kleinere deutsche Anbieter, die gute Software und Homepage Baukästen anbieten.

Ein Beispiel: http://www.homepagefix-2012.de

Software made in Germany! Vielleicht sollte man auch diese Anbieter mal mehr in die Berichterstattung mit einbeziehen und kleineren Firmen und Softwareentwicklern auch mal die Chance auf Veröffentlichungen geben. Quantität ist nicht gleich Qualität...

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cecil

Was ist mit Open Source Plattformen?
Wie Joomla z.B.? Oder auch mit Wordpress kann man, wenn man die Blogeigenschaften wegnimmt, eine Webseite bauen.
LG Cecil

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Adrian
Adrian

1&1 macht keine Angaben zur Mobiltauglichkeit der erzeugten Websites. Da die Do-It-Yourself-Homepage auf Jimdo basiert, könnte man auf deren Funktionsumfang rückschließen.

Ich arbeite als Produktmanager für 1&1. Hier ein paar Infos zur Mobiltauglichkeit: Ja, Nutzer der 1&1 Do-It-Yourself Website können ihre Website automatisch an die Anzeige in Mobilgeräten anpassen lassen. Auch Titelbild und Farbschema der Website werden auf der Mobilversion angezeigt. Damit unterscheidet sich die Umsetzung geringfügig von Jimdo. Zum Ausprobieren können Sie die Demo-Website http://www.thai-karlsruhe.eu aufrufen. Eine Übersicht dieser und weiterer Funktionen habe ich Ihnen als Präsentation auf Slideshare geladen.
Viele Grüße
Adrian

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Robert Brandl

Hinsichtlich der Mehrsprachigkeit würde ich vielleicht noch Webnode.com ergänzen, dort kann man verschiedene Sprachversionen ganz gut verwalten und das Tool ist auch auf Deutsch verfügbar.

Webs.com würde ich für deutschsprachige Projekte eigentlich überhaupt nicht empfehlen. Scheinbar ist die Codierung dort nicht ganz ordentlich umgesetzt, wodurch in bestimmten Teilen der Website Sonderzeichen nicht korrekt dargestellt werden (gibt dazu auch einige Diskussionen unter europäischen Usern). Auch hatte ich es bei meinen Testseiten nun schon mehrmals, dass Zusatzapplikationen aus dem App-Store abgeschaltet wurden, da die externen Anbieter pleite gegangen sind.

Grüße,

Robert

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