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Logo-Design: 10 Fehler, die ihr vermeiden solltet

Logo-Design: 10 Fehler, die ihr vermeiden solltet

Logo-Design als einfache Arbeit zu bezeichnen, wäre ein grober Trugschluss. Wer diese zehn grundsätzlichen Aspekte bei der Logo-Gestaltung kennt, hat es aber definitiv einfacher.

Logo-Design: 10 Fehler, die ihr vermeiden solltet
Logo Design in drei Phasen

Ein Logo ist das erste Element, das ein Unternehmen nach Außen hin repräsentiert – und es hat maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung weiterer Visuals und Designs. Das macht es zu einem der wichtigsten Elemente eines Corporate für das es sich lohnt, langfristig die nötige Zeit zu investieren. Es ist egal, wie gut die Dienste oder Produkte eines Unternehmens sein mögen: Wenn der visuelle Auftritt und damit auch das Logo-Design das nicht widerspiegeln, wird es (zumindest zu Beginn) schwierig werden, Kunden von der eigenen Kompetenz zu überzeugen.

Es ist nicht einfach, Logos – egal ob du dich als Anfänger oder Profi siehst – zu designen, und große Unternehmen investieren viel Zeit und finanzielle Ressourcen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und mit dem Logo eine Aussage zu treffen, die zum Unternehmen passt. Zehn vermeidbare Fehler bei der Gestaltung von Logos haben wir hier als kleine Hilfestellung zusammengetragen.

1. Logo-Design kopieren, imitieren, klauen

Dodge Logo Copycat
Inspirieren ist okay, kopieren nicht. (Quelle: fastcompany.com)

Das Internet ist voll mit Inspirationen und schicken Designs für Unternehmen aus ganzer Welt. Logos von großen nationalen und internationalen Marken genießen einen hohen Wiedererkennungswert. So ist die Versuchung natürlich groß, die gute und erfolgreiche Arbeit zu imitieren. Aber nicht nur die Designer werden in Versuchung geführt. Auch von Kundenseite bekommt man nicht selten zu hören, dass die eigenen Kommunikationsmaßnahmen die eines erfolgreichen Unternehmens imitieren sollen.

„Wir müssen es wie Fielmann machen. Produkt: Marke. So verkauft man!“

Zwei der häufigsten Ausreden auf Designer-Seite dürften wohl das Budget oder eine Wettbewerbssituation auf einem der beliebten Preisdrücker-Design-Portalen sein. Du wirst damit vielleicht kurzfristig den ein oder anderen Euro verdienen und sparst dir die Entwicklungszeit für ein Logo. Vergiss dabei aber nicht, dass du nicht das Logo für die Einladungskarte zur Geburtstagsparty deiner Tochter produzierst. Irgendwann wird das Plagiat auffallen. Im besten Fall gibt es nur Spott und Häme, im schlimmsten Fall rechtliche Konsequenzen vom Kunden und Urheber. Das schnell verdiente Geld wird zum ruinösen Minus-Geschäft für dich und zum kostspieligen Erholungsprozess und Gesichtsverlust für den Kunden.

2. Einsatz von Stock-Material

Ein Logo muss heute nicht mehr als fünf US-Dollar kosten. Zahlreiche Vorlagen mit verschiedensten generischen oder nichtssagenden Symbolen sind im Internet für kleines Geld erhältlich und bereit, zu einer „individuellen Kreation“ abgeändert zu werden. Wer Design als das Kaufen von Logo-Templates und das Anpassen von Text und Farbe versteht, wäre vielleicht im kaufmännischen Bereich besser aufgehoben. Mit Design hat das aber nicht viel zu tun.

Envato Logo-Template
Dieses Logo kann beispielsweise für 29 US-Dollar bei Envato gekauft werden. (Screenshot: t3n)

Was unterscheidet dein Stock-Logo von einem der 1.000 anderen Logos, die aus der kostenpflichtigen Vorlage erstellt wurden? Die besonders kreative Auswahl der Farben? Was sagt ein solches Logo über ein Unternehmen aus? Wahrscheinlich nichts.

Ein anderer häufiger Fehler, der im Zweifel viel kosten kann, ist der Einsatz von anderen Stock-Materialien, die nicht explizit als Logo-Vorlagen verkauft werden. Denn viele Portale schließen die Verwendung der Bilder und Grafiken explizit von der Verwendung in einem Logo aus. Für das eigene Ego, die Individualität und Aussagekraft des Logos und ein schlichtweg besseres Ergebnis, sollte dein Logo immer eine eigene Kreation sein.

3. Unnötiges Verkomplizieren und Kombinieren

Oft ist man so begeistern von einem Projekt, dass die Ideen nur so sprudeln. Das Ergebnis sind viele gute Ansätze, die man irgendwie in einem finalen Produkt unterbringen will. Das Problem, das häufig dabei auftritt: Das finale Logo ist zu kompliziert und trifft mehrere Aussagen, die dem Logo seine Klarheit nehmen.

Erinnere dich daran, was der Zweck eines Logos ist: Es soll eine Aussage über das Unternehmen treffen und einen Wiedererkennungswert haben. Wie soll ein Logo, das eigentlich auf fünf verschiedenen Ideen besteht, das schaffen? Statt viele gute Ideen zu einer verschmelzen zu lassen, solltest du dich auf die stärkeren der guten Ideen konzentrieren und diese weiter ausarbeiten. Eine gute Idee, klar und verständlich umgesetzt, ist besser als viele gute Ideen, die zwanghaft zu einer vereint werden.

4. Farben, wir brauchen mehr Farben!

Ein Logo darf natürlich farbenfroh und leuchtend sein. Je mehr Farben gewählt werden, desto schwieriger wird es aber, diese so auszuwählen, dass sie zu einander passen. Und auch in Schwarz-Weiß muss das Logo irgendwie noch funktionieren.

Die falsche Farbwahl kann schon sehr früh ein eigentlich gutes Design töten. Daher lohnt es sich, den Kunden – egal wie unkreativ er sein mag – möglichst früh in den Gestaltungsprozess einzubeziehen. Gerne noch, bevor die Farben stehen. Lass ruhig den Kunden Farben, die aus seiner Sicht zum Unternehmen passen, zusammenstellen. Sein Input kann pures Gold für dich sein – und eine Menge Trial and Error ersparen.

Übrigens: Adobe Color (ehemals Kuler) ist ein sehr nützliches und kostenloses Tool, um Farben zu finden, die gut zu einander passen.

5. Typografische Fehler im Logo-Design

Die Typografie wird sehr oft einen Großteil des Logos ausmachen und so ist hier besondere Achtsamkeit bei der Gestaltung gefragt.

Generische Schriften

Es gibt Schriften, die schick sind und sich bewährt haben. Das stimmt natürlich. Aber muss daher jedes Logo aus einer Kombination verschiedener Schriftschnitte der Helvetica Neue bestehen? Wie bei jedem Design, das Typografie beinhaltet, ist es wichtig zu experimentieren. Jede Schrift erzielt eine andere Wirkung.

Unpassende Schriften

Uncle Sam Logo
Das Logo-Design von Uncle Sam teilt sich seine Brand-Font mit zahlreichen Handwerks-Betrieben in ganz Deutschland. (Screenshot: t3n)

Wenn man eine Marke aufbauen will, sollte man wirklich über die Schriftwahl nachdenken. Zwar sind mir noch keine „seriösen“ Unternehmen untergekommen, die mit der Comic Sans in ihrem Logo arbeiten, die Brush Script sehe ich jedoch täglich auf so ziemlich jedem Handwerker-Dienstfahrzeug – aber auch bei „bekannteren“ Marken wie Uncle Sam. Uncle Sam sieht man relativ häufig in Werbeblöcken von beispielsweise RTL2. Dass die Schrift, die gleichzeitig das ganze Logo ausmacht, inflationär für jede Art von Unternehmen genutzt wird, scheint in diesen Fall niemanden zu stören. Besseres Kerning zwischen dem S und dem a hätte dem Logo auch nicht geschadet.

Zu viele Schriften

Zu viele Schriften im Logo
Zu viele Schriften machen das Logo überladen und schwer zu lesen. (Grafik: Lokomoose)

Mehr als zwei Schriften sollte ein Logo in der Regel nicht brauchen. Ist das doch der Fall, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es zu kompliziert ist und keine klare (visuelle) Aussage treffen kann. Eine Kombination aus Haupt-Schriftart, die sich in der restlichen Kommunikation des Unternehmens wiederfinden kann, und einer komplementären Schrift für einen Claim oder Ähnliches ist das wohl am meisten bewährte Konzept.

Extreme Fonts

Logo Design Fonts
Der Einsatz extremer Fonts kann das spätere Logo-Design stark verkomplizieren. (Grafik: t3n)

Sehr dünne Schriftarten können sehr schick aussehen. Sehr dicke Schriften fallen auf andere Weise auf. Hier gilt es eine Balance zu finden, sodass das Logo nicht nur auf Plakaten, sondern beispielsweise auch auf Visitenkarten oder Fahrzeugen angebracht werden kann.

Falsche Abstände

Kerning Beispiel
Schlechtes Kerning kann starken Einfluss auf die Lesbarkeit und Aussage des Textes haben. (Grafik: t3n)

Zu geringe oder zu große Abstände können die Lesbarkeit des Logos stark einschränken. Wird es zu sehr runterskaliert und sind die Abstände zu klein, verschwimmen die Buchstaben. Sind die Abstände zu groß und das Logo wird hochskaliert, wird die Lesbarkeit genauso wie von einem schlechten Kerning gestört.

6. Logo-Designs, die nicht auf allen Medien eingesetzt werden können

Viele Designer schließen Ihre Arbeit nach dem ersten abgenommenen Entwurf ab, ohne sich Gedanken über die Wiederverwendbarkeit des Logos in verschiedenen Medien zu machen.

„Kannst du das Logo faxen, sollte es auch auf anderen Medien verwendet werden können.“

Selbst wenn die Zielsetzung zu Beginn des Auftrages war, ein Logo für eine Geschäftspapier-Ausstattung und eine Webseite zu machen, heißt das nicht, dass das Unternehmen in einiger Zeit nicht vielleicht noch die Fahrzeuge oder Dienstkleidung damit aufpeppen will. Wenn das zuvor nicht berücksichtigt wurde, hat der Kunde ein Problem und muss das gegebenenfalls noch sehr junge Logo über Bord werfen und den Kunden mit einer neuen „Identität“ seines Unternehmens konfrontieren.

Das Logo sollte auf schwarz-weiß reduziert werden können, ohne an Identität und Aussagekraft zu verlieren. Ist das gewährleistet, sollte es auch für die Produktion auf anderen Medien genutzt werden können.

7. Designen für das eigene Portfolio

Bei der Gestaltung des Logos solltest du nicht darüber nachdenken, wie es später in deinem Portfolio aussieht. Passt es zu meinem Stil? Habe ich nicht das gleiche schon viel zu oft gemacht? Das ist vollkommen irrelevant.

Der Kunde bezahlt dich nicht dafür etwas zu gestalten, was perfekt zu deinen Bedürfnissen passt, sondern zu seinen. Statt die komplette Identität des Unternehmens passend zur visuellen Ästhetik deines Portfolios umzubauen, solltest du dich an die Werte des Unternehmen halten und etwas entwickeln, was zu der Firma passt, nicht zu dir.

8. Überflüssige Informationen

Döbbe Logo
Überflüssige Informationen nehmen kostbaren Platz für das Wesentliche ein. Die linke Version des Logos wurde lediglich zu Demonstrationszwecken von uns erstellt und wurde nie vom Unternehmen genutzt. (Grafik: t3n)

Überflüssige Informationen können das Logo überladen. Typisches Beispiel hierbei ist die Inklusion der Firmierung. In den seltensten Fällen wird es den Kunden interessieren, ob die Bäckerei eine GbR, eine GmbH oder teil einer Aktiengesellschaft ist. Die Optik und der Wiedererkennungswert des Logos werden aber darunter leiden und die zusätzliche Informationen den Platz einnehmen, der viel besser für relevante Informationen genutzt werden könnte.

Immer wenn mehr als der Markenname und der Claim oder für die Aussage des Logos relevante Informationen im Logo-Design aufgenommen werden sollten, lohnt es sich zu fragen, ob man rechtlich dazu verpflichtet ist, diese Informationen unterzubringen. Diese Frage werden sich die Designer wohl auch bei der Gestaltung des Döbbe Logos gestellt haben, sodass die Version auf der linken Seite der oben stehenden Grafik nie existiert hat. Das haben wir lediglich zu Demonstrationszwecken verfremdet.

9. Die falsche Software benutzen

Photoshop vs Illustrator
Es gibt Aufgaben, für die Photoshop einfach ungeeignet ist. (Grafik: Julia Lindenberg)

Hast du schon mal ein Logo vom Kunden als PSD oder PNG erhalten? Wenn man Glück hat, ist die Datei zumindest in hoher Auflösung vorhanden. Mit etwas Pech ist das Logo nur für die Anwendung im Web zu gebrauchen. Das Firmenschild, das der Kunde geplottert haben will, kann man nur mit einer selbst nachgebauten Version des Logos realisieren.

„Programme für Raster-Grafiken sind für Logo-Design nicht geeignet.“

Ja, Photoshop ist toll und man kann es als Allzweckwaffe auf so ziemlich jedes Projekt loslassen. Aber bitte: Tu dir, deinem Kunden und deinen Kollegen keine Rastergrafik-Logos an. Es ist schlichtweg ein Bad Practice, den man tief im Wald aussetzen und verhungern lassen sollte. Logos müssen in einem Vektor-Programm erstellt werden – egal ob es jetzt Adobe’s Illustrator oder ein anderes Vektorprogramm ist.

Die Arbeit mit einem Vektorprogramm wird viele deiner Probleme in der späteren Verwendung des Logos lösen. Ist es zu klein? Mach es größer. Braucht es einen anderen Farbton? Pass ihn an und exportiere es als JPG oder PNG. Muss es geplottert, gelasert oder in einem 3D-Programm in Szene gesetzt werden? Exportiere es in ein entsprechendes Format und leg los. Langfristig gesehen wird ein vektorisiertes Logo eine Menge Arbeit und Probleme sparen.

10. Logo-Design ohne Plan

Ein Logo ist kein Fließband-Produkt – auch wenn einige Unternehmen das gerne so sehen und mit computergeneriertem Logo-Design für kleines Geld werben. Nichtsdestotrotz brauchst du als Designer einen Workflow, wie das Logo entsteht.

Unterteil deinen Design-Prozess in Phasen. Ob du zunächst auf Pinterest nach Inspirationen suchst, joggen gehst, um neue Eindrücke zu sammeln und dann erste Entwürfe mit Bleistift und Papier oder direkt im Vektorprogramm machst: Solange nicht die Ausarbeitung eines finalen Produktes, sondern die Vorbereitung und Recherche die ersten Schritte deiner Arbeit sind, ist der Grundstein für ein gut durchdachtes Logo gelegt. Wichtig ist dass du mit System an deinen Entwurf gehst und graduell arbeitest. Unstimmigkeiten können so früh erkannt und geändert werden. Das Feedback kann früher vom Kunden eingeholt werden und du musst kein „fertiges“ Design komplett über Bord werfen und dich über „den blöden Auftraggeber und seine Sonderwünsche“ ärgern.

Was ist dein Geheimtipp für ein gutes Logo-Design?

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr 50 minimalistische und inspirierende Visitenkarten

via inkbotdesign.com

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16 Antworten
  1. von Heinz Gesellnikow am 22.04.2015 (08:56 Uhr)

    Nur das kleine via ganz unten am Artikel verschleiert mehr als dass es offen sagt, dass der ganze Artikel bloß die Übersetzung der geistigen Leistung eines anderen in die deutsche Sprache ist.

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  2. von Josephin B. am 22.04.2015 (11:02 Uhr)

    Kleine Anmerkung: "Neue Helvetica"
    https://youtu.be/_99nV1wYiJY?t=3m12s

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  3. von Albert Augustin am 22.04.2015 (13:23 Uhr)

    Meine Tip: VORHER Gedanken machen fernab der Tastatur! Spazierengehen und über den Kunden/Projekt nachdenken und wenn man dann eine Idee generiert hat - einfach umsetzen! ;-)

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    • von E. am 22.04.2015 (17:50 Uhr)

      Genau so ist es :)

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      • von David am 23.04.2015 (19:19 Uhr)

        Ich bin mir nicht sicher, ob dein Tipp bei jedem funktioniert. Manche brauchen die sofortige Arbeit mit Grafikprogramm um überhaupt Ideen zu haben, andere wollen siche rst entspannen und nachdenken.
        À chacun sa méthode ;)

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  4. von Jana am 23.04.2015 (11:47 Uhr)

    Als "Denkzettel" ist der Artikel ja ok. Aber die Grundlagen des Logo-Designs sollte jede/r Designer/in bereits in ihrer/seiner Ausbildung bez. im Studium gelernt haben!

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  5. von Trillian am 23.04.2015 (12:53 Uhr)

    Nicht jeder Designer hatte kompetente Ausbilder / Professoren. Und wie wir wissen, ist "Designer" keine geschützte Berufsbezeichnung. Jeder "Designer" sollte sein Wissen ruhig immer wieder auffrischen.

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  6. von David am 23.04.2015 (19:10 Uhr)

    Oooooh ja. Mein Liebling ist definitiv Nr. 9!

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  7. von schmae am 15.06.2015 (20:08 Uhr)

    Was haltet ihr von dem Logo des LEGO Preisvergleichs: http://www.brick-preisvergleich.de

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    • von george am 18.06.2015 (10:32 Uhr)

      Nichts. Das Icon ist einfallslos und plump (falls ich das so direkt sagen darf) und das die Schrift aus die Systemfonts zugreift sagt schon alles dazu. Oder ist dein Post einfach nur linkbaiting?

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      • von schmae am 26.06.2015 (15:32 Uhr)

        Hallo George,

        was meinst du genau damit, greift aus die Systemfonts zugreift? Ich meine nicht die Schrift sondern nur das Logo. Es soll einen Legostein zeigen mit einem Preisschild.

        Viele Grüsse

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      • von george am 19.08.2015 (12:31 Uhr)

        Entschuldige die späte Anwort, Schmae.

        Du verstehst die Bedeutung des Begriffs "Logo" nicht vollständig, die Schrift gehört da ebenfalls dazu. Warum trennst du das vom Lego-Icon ab?

        Meine Meinung zum Lego-Teil deckt sich mit meiner Meinung zum ganzen Logo (s. oben).

        Ich empfehle dir, bevor du da selbst etwas bastelst, lieber ein paar Euro in die Hand zu nehmen und das Grafiker-Büro in deinem Dorf anzufragen. Vielleicht machen sie dir ja ein Startup-Angebot für wenig Aufwand. Egal was sie machen, es ist sicher besser, als das, was du zur Zeit hast.

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  8. von Micha80 am 17.06.2015 (09:15 Uhr)

    Super Artikel zum Thema Logodesign. Wirklich alle Do´s und Don´t für Laien enthalten. Der Designer sollte das allerdings längst verinnerlicht haben.

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  9. von d3bu663r am 04.07.2015 (15:49 Uhr)

    Der Hinweis auf das Stock-Material ist ganz schön gefährlich. Ob die dafür ausgewiesen sind oder nicht ist nicht maßgeblich sondern die Lizenzbestimmungen.

    iStock Photo zum Beispiel untersagt jegliche Nutzung in Logos auch andere große Anbieter untersagen dies. Erst bei einer Anfrage zur Einzelnutzung kann dies aufheben, aber da kann es bis zu 10.000 € kosten.

    Also ein wenig Vorsicht walten lassen mit solchen Aussagen bitte!

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  10. von proWWnewMedia am 13.07.2015 (17:16 Uhr)

    Wenn ich mich durch die Markenlandschaft mit all seinen Logos bewege, habe ich den Eindruck, dass das "richtige" Logo auch bei den Global Player entweder nicht wirklich wichtig ist oder diese sich nicht die o.a. Mühen gemacht haben, da deren Logos oft nur aus den Firmenschriftzug, dem Anfangsbuchstabe mit einer häufig vorkommenden Farbe kombiniert werden. Weder weisen diese auf die Art des Geschäftszweiges noch auf eine "versteckte Botschaft" oder Philosophie des Unternehmens hin. Die Markenlogos dieser großen Marken wirken oft nur, weil diese immer und immer wieder mit hohen Marketingaufwand in den Focus gestellt wurden. Kleinere Unternehmen benötigen aus meiner Sicht ein Logo, das auf den ersten Blick verrät, worum es beim Unternehmen geht (z.B. ein Bäckereibetrieb mit einem Gebäck in stilistischer Form, ein Sportunternehmen mit einer dynamischen Darstellung einer Sportart) oder was im Auge des Betrachters als schick, originell oder auffällig gilt.
    Schwierigkeiten kann die fehlende Einsicht in das Bildmarkenregister bereiten. Wer in seine Marke, sein Logo investiert, kann leider nicht einmal sicher sein, dass nicht irgendein Recht verletzt wird. Daher sollte auch den kostenpflichtigen Eintrag beim Patent- und Markenamt beantragt werden (Bespiel das Magenta-T der Telekom).

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  11. von FlumiEX am 30.09.2015 (16:50 Uhr)

    Tja, es ist doch manchmal egal ob man selber an dem Logo bastelt oder einen Profi ranlässt. Wen sowas dabei rauskommt: http://www.photoshop-weblog.de/lustige-logos/
    Aber warum den Kopf damit zerbrechen, wenn man ein Logo schon unter 50€ bekommt. http://www.logodude.de

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