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Weniger Loyalität als zu ihrer Turnschuhmarke: Warum die Generation Z eine Herausforderung für Arbeitgeber wird [Kolumne]

Weniger Loyalität als zu ihrer Turnschuhmarke: Warum die Generation Z eine Herausforderung für Arbeitgeber wird [Kolumne]

Die sogenannte „Generation Z“ steht bereit und drängt in den kommenden Jahren auf den Arbeitsmarkt. Die Anforderungen der „Zs“ werden Unternehmen erneut vor Herausforderungen stellen. Die Aufgeweckt-Kolumne von Andreas Weck.

Weniger Loyalität als zu ihrer Turnschuhmarke: Warum die Generation Z eine Herausforderung für Arbeitgeber wird [Kolumne]

Was ist die Generation Z – und was will sie? (Foto: Shutterstock / Halfpoint)

Wie das immer so ist mit Stereotypen: Niemand lässt sich gern in Schubladen stecken. Dennoch versuchen Soziologen und Marktforscher immer wieder, den kleinsten gemeinsamen Nenner von Geburtenjahrgängen zu finden und ihnen bestimmte Merkmale zuzuordnen. Und wisst ihr was? Ich glaube, dass sie oft ins Schwarze treffen.

Die Generation Y ist am Zug, doch die „Zs“ stehen in den Startlöchern

Willkommen in der Arbeitswelt: Was ist die Generation Z – und was will sie?  (Foto: Shutterstock / flil)
Willkommen in der Arbeitswelt: Was ist die Generation Z – und was will sie? (Foto: Shutterstock / flil)

Ich selbst gehöre der Generation Y an. Was man über uns sagt ist, dass wir in unserer Arbeit einen Sinn suchen und dass wir zunehmend weniger Wert auf materielle Güter legen. Wir interessieren uns für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Wir meinen, dass nicht wir zum Arbeitgeber, sondern der Arbeitgeber zu uns passen muss. Und dass wir es lieben, frei und selbstbestimmt im Sparring mit Gleichgesinnten zu arbeiten. Und ja, das trifft auf jeden Fall auf mich zu – und auf so gut wie alle mir nah oder fern stehenden Freunde und Bekannte, soweit ich das beurteilen kann.

Das alles heißt nicht, dass wir nicht gerne reich wären – wenn das Geld anklopft, nehmen wir es auch mit. Aber sich dafür verbiegen? Nein, danke! Der Wohlstand kommt irgendwann von ganz alleine.

Doch meine Generation ist – auch wenn ich es nur schwer ertrage – nicht mehr das, was man gemeinhin als „die Zukunft“ bezeichnet. Wir sind die Gegenwart, stehen weitestgehend mitten im Leben und auf eigenen Beinen – Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Jahrgänge 1977 bis 1998 sind heute zwischen 17 und 38 Jahre alt. Der Arbeitsmarkt und die Wirtschaft haben sich auf uns eingestellt und wissen genau, was wir mögen und wie sie uns für sich gewinnen, vor allem mit einem Höchstmaß an gebotener Selbstbestimmung – auch wenn das oft nur eine Illusion ist.

Die „Ys“ sind die Gegenwart, die Generation Z ist die Zukunft

Die Generation Z ist auf dem Sprung in die Arbeitswelt. In drei bis fünf Jahren ist es soweit. Die Generation Z sind die wahren Digital Natives.  (Foto: Shutterstock / Antonio Guillem)
Die Generation Z ist auf dem Sprung in die Arbeitswelt. In drei bis fünf Jahren ist es soweit. (Foto: Shutterstock / Antonio Guillem)

Eine neue Herausforderung sind die nachfolgenden Jahrgänge, die Generation Z – quasi die ab 1999 Geborenen. Und die haben es faustdick hinter den Ohren: Denn wo wir schon mit fester Bindung gehadert und unsere Individualität ausgelebt haben, setzen die Nachfolger noch eins drauf.

Der BWL-Professor der Universität des Saarlandes, Christian Scholz, schrieb vor drei Jahren in der Printausgabe des österreichischen Standard, dass die heutigen Teenager zu ihrem Arbeitgeber „noch weniger Loyalität als zu ihrer Turnschuhmarke“ aufbauen werden. Ihre Erfüllung besteht laut Scholz vor allem darin, nach Außen hin etwas darzustellen: Statussucht ist ihr Merkmal, weder Geld noch Glück, denn mit dem Gedanken, viel Anerkennung zu sammeln, sind sie aufgewachsen.

„Was für uns das Panini-Album war, ist für die Zs die Selfie-Galerie auf Facebook.“

Anders als meine Generation sind die „Zs“ nicht in den technologischen Wandel reingeschlittert, sondern schlicht hineingeboren worden. Sie wissen gar nicht mehr, wie es ohne Internet war. Sie haben schon früh ihre Lieblingssendung auf YouTube am Mac von Papa geguckt, schnell eigene internetfähige Mobilgeräte besessen, sich in sozialen Medien getroffen und dort gelernt sich und ihr Leben zu präsentieren. Was für uns das Panini-Album war, ist für sie die Selfie-Galerie auf Facebook – oder wo auch immer sich „die Jugend“ heute rumtreibt. Wer glaubt, dass die „Ys“ die Digital Natives sind, sollte sich mal mit einem Jugendlichen aus dem Familienumfeld zusammensetzen. Ihr werdet überrascht sein!

In die digitalisierte Welt hineingeboren: Die „Zs“ sind die wahren Digital Natives

Die Generation Z sind die wahren Digital Natives. (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/gallery-1149425p1.html">Shutterstock / Anchiy</a>)
Die Generation Z sind die wahren Digital Natives. (Foto: Shutterstock / Anchiy)

Erst kürzlich habe ich mit meiner kleinen Cousine im Garten meiner Großeltern gesessen. Sie müsste jetzt zwölf sein – so genau weiß ich das ehrlich gesagt gar nicht. Als sie auf einmal ein Tablet hervorkramte und wie wild darauf rumwischte, wurde ich aufmerksam und wollte gucken, was sie da macht. Und siehe da: Sie spielte irgendein Jump 'n' Run – und zwar wie ein Pro! Später zeigte sie mir auch ihre selbstgedrehten Videos, die sie mit Effekten veredelt hat. Über Bluetooth hat sie mir ein Foto geschickt, das sie von unserem Opa aufgenommen hat, als er schlafend im Sessel lag – dank App mit einer digitalen Krone auf dem Kopf und Lippenstift im Gesicht.

„Die Generation Z ist technologisch versierter als wir.“

Ich fragte sie, ob das Gerät auch online ist. Und die Antwort darauf war nicht weniger verblüffend: „Nein, Mama erlaubt das nicht. Aber wenn ich bei Freunden bin, wähle ich mich immer in deren WLAN ein.“ Hört, hört! Gewusst wie.

Die Generation Z ist technologisch versierter als wir. Sie weiß die Gegebenheiten der Zeit für sich zu nutzen – und wie man Karriere im Netz macht. Ihre Helden sind Unge, Dagi Bee und wie sie alle heißen. Teens, die schon früh erfolgreich waren, die zwar nie etwas gelernt, es durch gute Selbstvermarktung und „Ich-mach-was-ich-will“-Attitüde aber auch so zu größter Prominenz und sattem Einkommen gebracht haben. Diese Generation hat gesehen, was es heißt, Entrepreneur zu sein.

Die Generation Z macht gerade ihren Führerschein und ist auf dem Weg in die Arbeitswelt

Es ist spannend zu sehen, wie Arbeitsmarkt und Wirtschaft auf diese Einzelkämpfer reagieren werden, die hochvernetzt und immer informiert sind. Die Generation Z wird nicht arbeitsscheu sein, aber sie wird sich über ihre Projekte definieren. Und wenn die nicht „cool“ genug sind, heißt es „Auf Wiedersehen, bis zum nächsten Mal“.

Christian Scholz schreibt: „Man wird sich spezielle Führungsmuster überlegen, die wesentlich kurztaktiger und ergebnisorientierter ausfallen.“ Die ersten Vertreter dieser Generation sind gerade dabei, ihren Führerschein zu machen und so langsam in die Berufswelt zu schlittern. Bereitet euch auf sie vor!

Weitere Kolumnen-Artikel aus „Aufgeweckt“ findet ihr hier.

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18 Antworten
  1. von E. am 12.07.2015 (18:16 Uhr)

    Wow! Was für ein Artikel! Ganz großer Applaus! Hat mir riesig Freude gemacht den zu lesen. Danke Andreas!

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  2. von Der Aue am 12.07.2015 (20:03 Uhr)

    Ganz Groß! Liest sich wie ein spannendes Buch.

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  3. von sebs am 12.07.2015 (21:18 Uhr)

    Ich muss leider sagen dass du noch ein paar mal mit deiner Cousine im Garten sitzen musst, um diese Generation richtig zu verstehen. Ich würde auch nicht sagen, dass ich diese verstehe, aber ein paar meiner Einblicke kann ich doch geben.

    Es wird nicht die Generation Z geben, da sich die Jungs und Mädels viel individueller definieren, so dass man diese eher der Generation X, Y bzw. einer neuen, beispielsweise der Generation Z, zuordnen muss.

    Um mal bei deiner Generation Z zu bleiben, muss ich sagen dass einige "Vorurteile" stimmen. Sie wollen nur das machen, was Ihnen Spaß macht - das hat leider schon heute Konsequenzen. Geht man heute in die Klassen 5-10, so sieht man auf den Zeugnissen vieler Schüler die Noten von 1 bis 5. Sie engagieren sich wirklich nur in den Fächern, in denen es für sie - oder ihre Eltern - sinnvoll ist. Und da kommt man auf ein andere Thema: die Eltern, besser Helikopter-Eltern, der Generation Z Kinder. Diese Eltern haben eine gute Ausbildung genossen, haben hart gearbeitet, aber gemerkt dass vieles wo sie sich engagiert haben sich im Nachhinein als "sinnlos" herausgestellt hat. Ob es jetzt der Sportunterricht, die Gedichtsinterpretation oder der Kunstunterricht war hängt von Fall zu Fall ab. Das wird leider sehr pro aktiv an die Kinder, Generation Z, weitergegeben - dies dann auch ausleben.

    Man sieht ja schon in der bei den späten Ylern, dass sie die erste Generation sind die in der Mehrheit einen schlechtere Ausbildungsabschluss hat, als ihre Elterngeneration.

    Die erwähnten Zler werden das noch härter spüren, weil diese sich eben in Zukunft nicht mehr nur die coolen Dinge raussuchen können. Aber denen ist es auch egal, da sie sich über etwas anderes definieren werden - ihren Alltag, Zugehörigkeit zu einer "Fangruppe" von z.B. Ytlern. Und sie werden versuchen das beste aus ihren Mitteln zu machen.
    Da werden dann eher die Fotos vom letzten Rock am Ring, als vom Bali-Urlaub gepostet, eher geteilt was die eigene Katze macht, als wie es im Beruf läuft. Sie werden einfach zu Multichannel Konsumenten- / Produzenten ihres Alltags werden.

    Anderseits wird es auch wieder mehr Tendenzen zur Generation X geben, wo wieder ein Teil der Jungend zur kompletten Aufopferung zum Beruf tendieren wird - da sich in der Wirtschaft diesbezüglich eine Lücke gebildet hat.
    Weitergehen wird es auch mit neuen Abkömmlingen der Generation Y, da wir die Strukturen in der Gesellschaft dafür da haben, und es anerkannt ist dass der Beruf nicht alles sein soll.

    Ich bin gespannt meinen Post in 10, 20 oder 30 Jahren noch mal zu lesen.

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  4. von Armin am 12.07.2015 (21:38 Uhr)

    Vielen Dank für die Warnung.

    Die hätte ich auch gerne schon zur Generation Y in Kombination mit der Abschaffung des Diplom-Studiengangs gehabt. Ich führe seit vielen Jahren Bewerbungsgespräche mit Uni-Absolventen. In den letzten Jahren kristallisiert sich dabei eine Veränderung heraus. Während frühere Generationen schon wussten, dass Work-Life-Balance wichtig ist, waren diese wenigstens bereit dafür entsprechende (Vor-)Leistung zu erbringen. Heutige Absolventen erwarten diese Leistung von ihrem Arbeitgeber - um sich dann zu überlegen, ob sie dafür auch Einsatz erbringen. Oftmals ist aber alles viel zu langweilig - das ist ja Arbeit - pfui bah.

    Das spitzt sich weiter zu und wird letztendlich auch zu Problemen auf der Seite der Absolventen führen. Kein Unternehmen kann sich derlei Allüren auf Dauer leisten. Und schon haben wir sie zurück - die Leistungsgesellschaft: das Gros der Firmen wird ein enges Regelwerk mit entsprechenden Zielsetzungen formulieren, um den "Larifari-ich-bin-ein Bachelor-Hero-bezahl-mir-Millionen-und-mach-mich-sofort-zum-Geschäftsführer" Attitüden Herr zu werden.

    Schade

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  5. von k am 12.07.2015 (23:19 Uhr)

    Nur blöd, dass die GenY erst mit 1990 beginnt. Da möchte nur ein Xler nicht eingestehen, alt zu sein.

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  6. von Lars am 13.07.2015 (09:18 Uhr)

    Ich fasse das jetzt mal überspitzt zusammen:
    *cynicism on*
    Generation Z ist eine technik-affine Generation von geltungssüchtigen Narzisten, die bespasst werden wollen.

    Wenn das wirklich so ist, dann haben Arbeitgeber aus meiner Sicht leichteres Spiel: Neues Spielzeug aka Gadgets kosten nicht viel und werden regelmässig verteilt, den Geltungsdrang kann man sicher auch durch Firmen-eigene Studios (Video, Audio, Photo) befriedigen und dann braucht es in jeder Abteilung noch einen Coach/Therapeuten/Erwachsenen, der wahlweise bespasst oder tröstet. Das ist sicher einfacher für die Arbeitgeber als bei der Generation Y, die nach Sinn in der Tätigkeit suchen.

    Ob die Mitarbeiter aus der Generation Z dann leistungsfähig sind, ist leider bis jetzt nicht bekannt. Spielt aus meiner Sicht auch keine Rolle, weil genug hunrige Chinesen, Inder und Osteuropäer durch Geld movtiviert einspringen werden. Im globalen Markt wird sich das sicher von allein regeln.
    *cynicism off*

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  7. von Ico am 13.07.2015 (09:47 Uhr)

    Danke Lars, ymmd!

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  8. von Mai am 13.07.2015 (11:25 Uhr)

    von der generation z kriege ich kopfschmerzen...

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  9. von Johannes am 13.07.2015 (11:26 Uhr)

    Ein sehr gut zu lesender und unterhaltsamer Artikel. Aber das Kategorisieren und der in-Schubladen-denkende Grundton, der leider nicht aufgelöst wird, ist etwas zu viel des Guten.

    Gerade diese YouTuber-Argumentation hinkt, klar mögen das Vorbilder sein, aber trotzdem können junge Menschen diese Einzelkarrieren (übrigens sind das sehr gute Unternehmer) relativieren. Ich höre gerne auch mal "Gangster-Rap" und deale erstaunlicher Weise nicht mit Drogen, ich stehe noch nicht mal auf prollige Autos... Oft geht es einfach um die "attitude", den "lifestyle" oder darum sich mit etwas "zu indentifizieren". Was nicht heißt, dass man genauso werden möchte, oder diesen Sachen nacheifert.

    Wo ist das Problem, sich mit einem Veganer, der um die Welt reist, zu identifizieren? (unge) Ehrlich gesagt, hätte ich mir in meiner Generation (Y) mehr solcher "Vorbilder" gewünscht.

    Aber wie gesagt, sehr guter Artikel, hat Spaß gemacht ihn zu lesen und das Bedürfnis geweckt seinen Senf dazuzugeben.

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  10. von der.pfeifer am 13.07.2015 (15:49 Uhr)

    Generation Z ist in der Entwicklung und war noch nicht damit konfrontiert Geld zu verdienen, einen Haushalt zu schmeissen oder richtige Verantwortung für sich zu übernehmen.

    Daraus zu schließen, sie seien nicht Loyal ist ein wenig kurzsichtig, vor allem wenn man bedenkt, dass die meisten gerade in der Pubertät sind und wer war da schon loyal? ;)

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  11. von Benny am 16.07.2015 (14:56 Uhr)

    Richtig starker Artikel, denn mit der Generation Y beschäftigen sich viele, unter anderem wir von Campus Elite, aber die Generation Z hat derzeit niemand auf dem Schirm.

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  12. von ElTentakel am 17.07.2015 (07:24 Uhr)

    Ich denke hier wird ein wenig zu undifferenziert pauschalisiert :D. Es gibt sehr viele der Generation Y die studiert haben und auf eine gute Ausbildung setzen können - und diese mussten auch noch häufig lernen was es bedeutet, nicht sofort den richtigen Arbeitsplatz zu finden, weil die Generationen davor nicht verstehen, warum sie lieber 30 Stunden arbeiten, als über 40000€ zu verdienen. Ich habe die Erfahrung selbst bei einem Arbeitgeber gemacht bei einem Vorstellungsgespräch - Ein Unternehmen mit vielen "alten" Leuten, die in 10-15 Jahren in Rente gehen. Wissensmanagement spielte dort keine Rolle, wer geht nimmt sein Wissen mit.

    Es ist zu großen Teilen auch die Generation davor, die es der Generatuion Y aufgrund der Vorurteile schwer macht. Das wird dazu führen, das Unternehmen die die Kurve nicht kriegen untergehen werden.

    Was ich gemacht hätte, wenn ich nichts gefunden hätte? ALG1 und dann Selbständig gemacht. Gerneration Y ist schon wesentlich Risikotolleranter und ich habe das Gefühl mit Generation Z ist da einiges weiter.

    Unter Umständen gibt dann bald eine große Gründerzeit. Und jeder weis was passiert, wenn die Familie ernährt werden muss - Arbeiten wird ganz automatisch zu einer Notwendigkeit.

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  13. von Nope am 18.07.2015 (10:28 Uhr)

    Digital Natives, wenn ich das lese bekomme ich das brechen. Aus jeder Generation gibt es Menschen die besonders gut mit Technik umgehen können. In der Gen Z sehe ich eher Menschen, die zwar ihr Smartphone super bedienen können, aber das war es dann auch schon. Sie müssen sich nicht mit komplizierter Software beschäftigen, da es für alles eine App gibt. Diese Apps werden aber von der Gen Y produziert, was die Z überhaupt nicht kann. Versuchen sie mal einem Jugendlichen in der 11-13 Klasse HTML beizubringen, die gehen nach hause und benutzen dort eine App um eine Homepage zu erstellen. Lassen sie diese digitalen natives mal ein Bild mit Photoshop bearbeiten, sie werden auch dafür einfach eine App nutzen und es ist ihnen egal wenn sie eine 6 bekommen, denn das Ergebnis zählt ja.

    Ich denke die Generation Z wird starke Probleme haben, da sie es gewohnt sind Probleme abgenommen zu bekommen und Google immer und überall die Lösung kennt. Keiner kann ständig den Arbeitsplatz wechseln, nur weil ihm ein Projekt nicht liegt. Des weiteren benötigt die Gen Z immerzu Bestätigung, denn das kennen sie ja schon von Candy Crush und die Eltern loben auch nur noch. Jede Genration hat so seine Probleme und im wesentlichen gibt es immer Menschen mit Interesse und Können, von daher muss man sich um die Zukunft eher nicht sorgen. Ich denke aber die breite Masse wird noch kontrollierbarer und manipulierbarer sein. Geschult durch Minigames auf kleine Belohnungen, wird man sich schnell zufrieden geben, solange man kleine Statussymbole hat. Was man arbeitet ist auch egal, ich definier mich lieber über mein Telefon. So jemand kann eben schnell und günstig überall eingesetzt werden. Konsum ist hier die Gebetsmühle und das durch alle Schichten hinweg.

    Die Gen Y stellen sie aber auch etwas als zu gut dar. Wir sind die sch....egal ;D

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    • von DanielaBreyer am 28.07.2015 (00:34 Uhr)

      Da stimme ich absolut zu. Zwischen Techniknutzung und sich "wirklich" mit Technik auskennen ist nochmal ein riesengroßer Unterschied. Und egal in welcher Generation man guckt: Es gibt immer einen Teil, der wirklich Ahnung davon hat - und eben andere, bei denen das nicht der Fall ist.

      Was die Apps angeht könnte man sagen, dass es durchaus effektiv sein kann zu wissen wie ich schnell an eine Lösung komme. Und dann gibt es bekanntlicherweise immer mehrere Möglichkeiten. Im Sinne von Outsourcing macht es ja absolut Sinn nicht alles selbst zu lernen, sondern zu wissen wer bzw. welche App das besser kann als man selbst.

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