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Von Think different zum enttäuschenden Mittelmaß: Apples goldener Käfig rostet [Kommentar]

Von Think different zum enttäuschenden Mittelmaß: Apples goldener Käfig rostet [Kommentar]

Apples Ruf ist besser als je zuvor, die hält aber nicht mehr das, was uns auf Keynotes versprochen wird. Trotz vermeintlich stetigem Feature-Wachstum stagniert die Qualität von Apple-Software – subjektiv gesehen: sie verringert sich schleichend.

Von Think different zum enttäuschenden Mittelmaß: Apples goldener Käfig rostet [Kommentar]

Hauptsache alles sieht gut aus. (Grafik: T3 - The Gadget Experts)

Marco Arment hat in seinem Blogbeitrag Apples Zwang, jedes Jahr ein neue Major-Releases zu präsentieren, konstruktiv kritisiert. Marco Arment ist nicht irgendwer, sondern Gründer und Mitründer von Instapaper und Tumblr. Selbst bezeichnet er sich vorranging als Entwickler. Dementsprechend gingen seine Gedanken um die Welt, inzwischen bereut er zwar, den Artikel so veröffentlicht zu haben – Recht hat er aber trotzdem.

„It's Here. It's Real. It's Amazing.“ – Kritik an Apple ist angemessen

Ohne hier in ein Klischee abdriften zu wollen, ist es doch erstaunlich, wie sich Fans (ja, Fans ist hier angebrachter als „Nutzer“) für Software eines Konzerns einsetzen. Kaum ein Unternehmen hat den Luxus, sich derartig massiv von den eigenen Kunden vertreten zu lassen – gerne auch mit dem Totschlagargument: „Du hast doch keine Ahnung!“

Ja, ich nutze selbst Apple-Produkte. Ich wurde früher sogar selbst als Fanboy bezeichnet – damals, als man dafür noch kein Hipster sein musste. Zu einer Zeit als noch auf Silhouette anstatt Bono setzte, damals, als der MP3-Player durch ein Click-Wheel revolutioniert wurde, damals, als AppleTV noch klobig und hellgrau war, damals, als noch alle Angst vor Regen und iPhone-Displays hatten und damals, als Apples Software und Produkte wirklich neue Maßstäbe für die Bedienbarkeit gesetzt haben. Ich selbst habe mich als „von der Qualität überzeugt“ gesehen – als jemanden, der rational und für sich entschieden hat, dass das Anwendererlebnis sowie das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software bei der Firma des Jeans- und Rollkragenpullover-Trägers besser war, als bei den Anzug-Trägern, die mit Excel das Leben von Buchhaltern revolutioniert haben.

Apple heute? Mainstream.

Abgesehen davon war ein Apple-User „anders“. Kreativ, dynamisch, umweltbewusst und alternativ, genauso wie der Software-Konzern. Und heute? Mainstream. Mainstream wenn es darum geht, wer das größte Display hat. Wo sind Innovationen wie das Unibodygehäuse, oder das Clickwheel? Oder die Aqua-Oberfläche, oder die beinahe perfektionierte Anwendung von Skeuomorphismus in Software? Spotlight? Einzigartige Einfachheit, die sich stringent durch das Betriebssystem zieht? Stattdessen versteift sich Apple dogmatisch auf das Veröffentlichen von Updates im Jahresrythmus, die erhebliche Mängel aufweisen. Kommt mir jetzt nicht mit: „Jeder macht mal Fehler“ oder „Flat-Design und Helvetica sind viel userfreundlicher“ – wir sprechen hier von einem Mulitimillionen-Dollar-Konzern, der sich jahrelang über „Amazing!“ definiert hat. Seien wir mal ehrlich: So „amazing“ waren die letzten Jahre nicht, gerade bei den Betriebssystemen.

„OS X. It's what makes a Mac a Mac.“ – Die Achillesferse des Apple-Giganten?

Ich will damit nicht sagen, dass die Nutzer jährlich eine Revolution erwarten können – tun sie aber. Und genau dieses Image kratzt an der unversehrten Fassade des Vorzeige-Konzerns. Apple forciert hier ein krampfhaftes Weiterkommen und Revolutionieren, obwohl bestimmte Features bei anderen Betriebssystemen bereits genutzt wurden, Technologien bereits existierten und Apple diese einfach nur zusammengefasst und ihnen einen neuen Namen verpasst hat.

Apple existiert, weil es Steve Jobs als Visionär geschafft hat, Technologien und Konzepte von anderen Systemen zu übernehmen und sie in vereinfachter Weise an Apple-Nutzer weiterzugeben. Die Revolution: besseres Kopieren. Jetzt – in einer Vorreiter-Position – ist es nicht mehr einfach, diese neuen Maßstäbe zu setzen. Weil aber Apple das Image des revolutionierenden Unternehmens der Zukunft behalten muss, um nicht sofort medial als „am Abstieg“ bezeichnet zu werden, müssen die Entwickler liefern – und das Jahr für Jahr.

I suspect the rapid decline of Apple’s software is a sign that marketing is too high a priority at Apple today: having major new releases every year is clearly impossible for the engineering teams to keep up with while maintaining quality. Marco Arment

Wie Marco Arment anmerkt, ist es unmöglich „In-Quality“ und „In-Time“ zu liefern. Gerade dann, wenn sich Probleme durch die einzelnen Betriebssystem-Release-Zyklen durchziehen – Stichwort W-Lan.

Leider waren ein inkonsistentes Nutzererlebnis und die kleinen und großen Bugs die Gründe dafür, dass ich mich 2004 gegen Microsoft und für den „goldenen Käfig“ von Apple entschlossen habe.

„It just works“ – Fortschritt und sinkende Software-Qualität

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„It just works“: Leider nicht immer, Apple. (Foto: Apple)

Apple wurde anfänglich dafür kritisiert, dass der Konzern Benutzer unfreiwillig in einen „goldenen Käfig“ sperren würde. Das war damals aus meiner Nutzerperspektive gar keine schlechte Idee. Ich konnte mich einfach auf meine Arbeit konzentrieren, das Betriebssystem sorgte dafür, dass mein System virenfrei blieb, die Updates haben mich benachrichtigt und nicht ich musste mich darum kümmern. Als Apple-Nutzer war es plötzlich nicht mehr nötig, zu wissen, ob alle Treiber installiert oder alle Sicherheitspacks eingespielt wurden, denn alles rund um Apple funktionierte. Heute, 2014, muss ich darauf achten, dass ich Yosemite via USB-Stick neu installiere, weil über den AppStore-Download, der jahrelang bestens funktioniert hat, das System in die Brüche gehen kann.

Aber betrachten wir doch, was im iOS-Universum passiert: Nutzer mit einem iPhone 5 wird die Installation des neuen OS angeboten, im Wissen, dass User-Interface und Anwendererlebnis nicht mehr optimal sind, weil der Bildschirm eine zu geringe Auflösung aufweist und die Hardware zu schwach ist. Ernsthaft? „The world's most advanced mobile operating system“, das sieht in meinen Augen anders aus.

Derartiges bin ich aus der Webentwicklung gewöhnt, nicht aber von einem mehrere hundert Euro teuren Gerät mit einem Ruf, der Maria Theresa ebenbürtig ist. „Selbst Schuld, dann hättest du halt nicht das Update gemacht“ und „iOS ist so gut wie nie zuvor, hast du schon mal was von UX gehört!!!11einself“ werden jetzt vielleicht einige rufen, doch: Der Nutzer hat keine Schuld daran, dass er sich offizielle Software, die ihm im offiziellen AppStore zum Download angeboten wird, installiert – und die im Nachhinein nicht so prickelnd funktioniert oder aussieht, wie auf der Keynote vorgestellt. Gerade nicht, wenn sich Apple Usability auf die Fahne schreibt und es im Hinterkopf schallt: „Goldener Käfig just works.“

„Think different“ – Spätestens jetzt

Apple ist nicht mehr die Firma, die sie mal war. Ich kann und will gar nicht beantworten, warum. Trotzdem muss die Software-Qualität eines solchen Konzerns kritisiert werden dürfen. Gerade, wenn hochpreisige (fast schon überteuerte) Produkte angeboten werden, auf denen Softwäre läuft, die besser sein möchte als alle anderen. Diesen Status hatte Apple vielleicht mal, jetzt aber nicht mehr.

Bin ich mit Apple zufrieden? Jein, obwohl Microsoft nachzieht, ist es noch weit von Apple entfernt. Wenn ich mir aber die Features von den letzten Apple-Updates ansehe und auch die Probleme, die teilweise mit Yosemite (Abstürze, Grafik- und UI-Probleme, schlechte Performance) aufgetreten sind, frage ich mich, ob es nicht an der Zeit wäre, sich nach einem anderen System umzusehen. Einem, das so aufstrebend ist wie Apple im Jahr 2003 – oder was ist, wenn Microsoft mit dem neuen Betriebssystem diesmal alles richtig macht? Ich weiß es nicht – ich weiß nur, dass Apple auf eine Wand zusteuert, die Frage ist nur wie schnell.

Hier findet ihr den Artikel von Marco Arment zu Apple.

Wie seht ihr die Situation?

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75 Antworten
  1. von Max am 13.01.2015 (09:16 Uhr)

    Erinnere mich nich an zahlreiche Artikel dieser Art im Jahr nach dem Tod von Steve Jobs. Wo steht Apple jetzt? 2014 erreichte der Börsenkurs ein Allzeithoch.

    Inhaltlich stimmt meiner Meinung nach auch vieles nicht? Warum sollte das iPhone 5 für iOS 8 eine zu geringe Auflösung haben? Ist doch Schwachsinn. Apple hat hierfür ein Konzept namens "Autolayout" entworfen, das Entwicklern die Möglichkeit gibt, dass Apps auf allen Geräten gleich oder zumindest ähnlich aussehen.

    Nächstes mal beim Widerkäuen eines Blogbeitrags vielleicht etwas recherchieren...

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    • von mercalli12 am 13.01.2015 (09:52 Uhr)

      Stimmt, dass war mir auch aufgefallen. Was bitte soll auf dem Retina-Display vom 5er nicht gut aussehen. So ein Quark. Auf meinem 5S ist die Darstellung aller genutzten Apps top.

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    • von Horst D. Deckert am 13.01.2015 (14:41 Uhr)

      Ich bin seit 1986 Apple-Anwender, d. h. ich nutze den Computer täglich bis zu 12 Stunden! Ich kann nicht nachvollziehen, was den Tumblr-Gründer geritten hat. Yosemite läuft optimal. Es gibt keine Abstürze, keine Grafik- und sonstigen Probleme. Ich weiß nur, dass Apple im Businessbereich nach wie vor alle anderen in den Schatten stellt. Ansonsten wäre ich der Erste, der über einen Wechsel nachdenkt.

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      • von Heiner am 13.01.2015 (20:00 Uhr)

        Nicht umsonst doktert Apple derzeit bereits am zweiten Update für Yosemite herum. Seit Yosemite haben alle unsere MBP erhebliche Probleme mit dem WLAN. Und da sind wir absolut kein Einzelfall. Und die Betatester werden von Apple explizit darauf hingewiesen, das Thema WLAN genau zu begutachten, da Apple es mit dem ersten Update nicht hinbekommen hat.

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      • von Finzl am 15.01.2015 (05:19 Uhr)

        Grade im Business Bereich ist Apple großer Mist weil 90% der ERP Anwendungen nicht drauf laufen. Aber so ist es halt mit der Personal Experience, die ist eben nur in dem kleinen Reich das man sich selber schafft, relevant. Da seid ihr Apple User halt mal einfach so geschaffen, das ihr Sachen die nicht laufen mit "braucht doch eh keiner" abtut. Das die Konkurrenz mittlerweile Lichtjahre voraus ist merkt man ja auch nicht wenn man seid fast 30 Jahren den gleichen Müll benutzt.

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      • von Besserwisser am 16.01.2015 (08:38 Uhr)

        >> dass Apple im Businessbereich nach
        >> wie vor alle anderen in den Schatten stellt.

        Nun.... es stellt sich schon die Frage welches Business gemeint ist.
        Würde mal sagen, dass Apple in gewissen Nischen sehr gut ist. In den Schatten stellen über alles ist aber schon totaler Unsinn.

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    • von Gurkendoktor am 13.01.2015 (18:50 Uhr)

      > 2014 erreichte der Börsenkurs ein Allzeithoch.

      Wo ist denn da der Zusammenhang? Marco Arment hat explizit betont, dass die Hardware immer noch erste Wahl ist, und Apple macht sein Geld über die Hardware. Viele der zahlenden User nutzen ja nicht einmal iCloud, Safari, iWork etc. und merken nicht viel von Apples wackeliger Softwarequalität.

      Andersherum hat die Softwarequalität ja auch keinen Sprung nach oben gemacht, als der iPod den Börsenkurs zum ersten Mal hochgerissen hat :)

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  2. von IRM89 am 13.01.2015 (09:45 Uhr)

    Wenn der goldene Käfig von Apple rostet frage ich mich ernsthaft bei den Problemen ob der Käfig von Microsoft und Google nicht bereits schon aus Pappe besteht. Habe mit den aktuellen iOS und OSX keine Probleme. Ich höre immer nur von welchen. Natürlich hat Apple einen neuen krus genommen. Tim Cook hat das Ruder nun schließlich in der Hand. Allerdings war ich noch nie zufriedener als jetzt und das ist die Hauptsache.

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  3. von mercalli12 am 13.01.2015 (09:48 Uhr)

    Ich als Anwender sehe das nicht so schwarzmalerisch. Ich persönlich habe keine Abstürze oder anderweitige Software-Probleme. Aber offenbar entspricht meine Nutzung (Creative Cloud) der Geräte wohl nicht der von anderen (oh wunder). AirDrop läuft, AirPlay auch. Aperture war immer schon lahm und ich hoffe auf Besserung mit der neuen Photo-App. Handsoff und den ganzen Schnulli nutze ich nicht. Es gibt in meinem Alltag dafür einfach keine Notwendigkeit. Als langjähriger Nutzer war ich von Mavericks nicht begeistert. Die neuen Features (Launchpad etc.) habe ich allesamt deaktiviert oder zumindest aus meinem Dock geworfen. Stattdessen habe ich mein Dashboard, dass ich wirklich viel nutze wieder so eingestellt, wie es sich gehört. Die Mitteilungszentrale ist unpraktisch, ich weiß nicht wieviele darüber twittern oder auf Facebook schreiben. Ich bin optimistisch, dass nach derart lauten Rufen nach Performance-Updates Apple sich das Feedback der "Anhänger" zu Herzen nimmt und wirklich mal wieder sein Ding macht.

    Zu deinen Überlegungen zurück zu Windows zu wechseln musste ich schmunzeln. Beruflich muss auch auch ab und an Windows 8.1 nutzen. Es ist nach wie vor träge, hat eine unansehnliche typografische Anmutung und krankt nach wie vor am Jahrzehnte alten Unterbau. Die völlig misslungene "Metro" Oberfläche ist für Mausnutzer eine Zumutung. Windows 9 wird wohl nicht viel besser werden und nur Features liefern, die mit Windows 7 eingestampft worden sind.

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    • von shnipestar am 13.01.2015 (10:46 Uhr)

      Es wird kein Windows 9 geben, besser mal recherchieren ;)

      Und ich schließe mich der Meinung des Artikelschreibers an: Mir sind da schon zahlreiche Bugs aufgefallen, die ich früher nicht hatte und da das System einfach funktionierte. Und mich enttäuscht das auch.

      Auch fehlt mir der Innovationsgedanke. Statt dessen werden massentaugliche Dinge auf den Markt geworfen, die es meiner Meinung nach unter Steve Jobs sicherlich nicht gegeben hätte.

      Aber so ist das leider, das Unternehmen wächst und muss immer mehr Geld erwirtschaften … Schade.

      Dies ist lediglich meine Meinung und mein subjektives Empfinden.

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    • von Insomnia88 am 13.01.2015 (12:23 Uhr)

      OS X ist nach wie vor träge, hat eine unansehnliche typografische Anmutung und krankt nach wie vor am Jahrzehnte alten Unterbau. Zum Glück kann jeder nach 3 Sekunden googeln die völlig misslungene "Metro" Oberfläche abschalten und den klassischen Desktop genießen.
      Windows 10 wird das Prinzip beibehalten, nur schon vorweg mit Startbutton+Menü ausgestattet sein und wie immer noch performanter laufen :)

      So klingt's richtig :P

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (12:49 Uhr)

        Es ist schon schlimm wenn der Anwender dafür sorgen muss damit erst das Betriebsystem erträglich wird. Wenn man von der bescheuerten Metro Oberfläche hinweg sieht gibt es kein Grund für den Umstieg zu Win 8. Habe vor kurzen für jemanden Win 8 installiert. Nach der Installation wollte ich Win 8.1 updaten. Vorher musste man noch über 1 GB großen Updates herunterladen. Nachdem 8.1 mit fast 4 Gb auch mal endlich drauf war kamen auch von der 8.1 noch über 1 GB Updates. Und das war nur das Update-Dilemma. Wir Fachinformatiker kennen so einige Stories über Win 8 die hier sämtlcihen Rahmen sprengen würden. Zusammengefasst: produktiv ist Win 8 und 8.1 ein gewaltiger Schritt zurück. Viele hat genau diese Version zum umdenken bewegt. Wer sich keine OSX leisten wollte hatte sich mit Ubuntu angefreundet.

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      • von Insomnia88 am 13.01.2015 (13:45 Uhr)

        Updates ziehst du in jedem Betriebssystem, auch auf OSX. Und wenn man es länger nicht macht, sind die dementsprechend größer, logisch (Ich installiere übrigens 8.1 direkt, da das mehr als nur n Update ist. Sonst wäre es nach wie vor 8, aber es ist 8.1 ;) Man hätte es auch 8.5 nennen können. Das ist genauso als würdest du Snow Leopard installieren, DANN auf Lion updaten und dich drüber beschweren, dass das Update so groß ist...).

        Also bei mir ist es genau umgekehrt und sämtliche Benchmarks und subjektive Tests dritter geben das wieder. Win 8.1 ist flotter und stabiler als Win 7, daran ist nix zu rütteln. Die Metro-Oberfläche IST nicht für Desktop Nutzer gemacht sondern halt für Touch-Oberflächen. Ja, Usability-technisch bescheuert. Ich musste bisher jedenfalls keine Metro Oberfläche nutzen, wozu auch? Sämtliche Einstellungen sind nach wie vor an den bewährten Orten auffindbar.

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (13:51 Uhr)

        @Insomnia88 Man merkt sehr stark das du keine OSX Erfahrung hast. Man brauch beim Mac KEINEN Zwischenschritt machen. Man kann immer zum neusten updaten. Auch gibt es nicht jeden Monat lauter kleine Updates. Die kommen meist mit einen großen Paket Quartalsweise. Das Win 8.1 schneller ist als die 7 steht außer Frage. Aber die Notwendigkeit besteht einfach nicht. Das sehe ich bei Windows 10 allerdings anders.

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (13:53 Uhr)

        @Insomnia88 Bei einer Windows 8 DVD kann man halt nicht viel machen außer die sinnlosen Updates über sich ergehen zu lassen bevor man 8.1 updaten kann und das wiederum geupdatet wird.

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      • von Insomnia88 am 13.01.2015 (13:59 Uhr)

        @IRM89
        Nur doof, dass ich in meiner Ausbildung 3 Jahre lang OS X genutzt habe :) Dieses im Artikel angesprochene typische "Totschlag-Argument" ("Du hast doch keine Ahnung!") zieht bei mir also nicht.

        Was meinst du mit Zwischenschritt. Du hast immer noch ned verstanden, dass Win 8.1 quasi Standalone ist, oder?
        Du kannst Win 8.1 genauso direkt installieren, wie du Lion oder was weiß ich installieren kannst.
        In deinem Kommentar hast du dich beschwert erst Win 8 und DANN win 8.1 installieren zu müssen, obwohl du das eigentlich garnicht musst (wenn du im Besitz von win 8.1) bist. Diese beiden sind faktisch zu trennen. Win 8 = crap, win 8.1 = not. Um es kurz zu fassen.
        Und das "große Paket" quartalsweise gibt es bei Win doch auch, nennt sich "Service Pack". Ist jetzt vllt. nicht Quartalsweise aber auch nur 'ne Sammlung von Updates zu einem Zeitpunkt X.
        Ob das jetzt aber "schlimm" ist, dass man 1 mal in der woche n paar MB updates hat oder das alles gebündelt bekommt, ist fraglich bzw. wirklich Geschmackssache. Einige mögen es so, die anderen so.

        Wieso besteht denn keine Notwendigkeit darin, dass das eine OS schneller ist als das Andere? Ist mir jetzt was entgangen?

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      • von Insomnia88 am 13.01.2015 (14:05 Uhr)

        @IRM89,

        Achso, also doch "nur" eine Win8 DVD. (Hast das geposted während ich schrieb). Da stimmt ich dir zu. Updates zu erzwingen bevor man auf die nächste Version springen kann, ist unsinnig.

        Ich sage auch nicht, dass OS X totaler Mist ist. Ich find es in vielen Punkten besser als Windows um ehrlich zu sein. Allerdings ist das stark von der Arbeit bzw. dem Workflow abhängig. Da ich meinen PC aber privat und vor allem zum Daddeln nutze, hat Windows aber praktisch ein beinahe unumkippbares Pro ;)

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      • von Gurkendoktor am 13.01.2015 (18:20 Uhr)

        @IRM89 - Wenn du nur eine DVD für Windows 8 hast, musst du natürlich zuerst Windows 8 installieren (?). Das wäre bei OS X mit einem 10.7-USB-Stick nicht anders gewesen, die Größe der Updates auch nicht.

        Und wo sind die seltenen Updates von Apple denn bitte ein Vorteil gegenüber Microsoft? Als unsere Macs dank GotoFail sperrangelweit offen standen, hat Apple mit dem Patch gewartet, bis 10.9.2 fertig war (so wie du es beschrieben hast - Updates immer schön gruppieren). Sollen wir jetzt dankbar sein, dass wir nur ein Update und nicht zwei herunterladen mussten?? o_O Mir wäre ein sicherer Rechner lieber gewesen.

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (18:33 Uhr)

        @Gurkendoktor War evtl. zu kompliziert erklärt. Wenn ich beim Mac die erste Version drauf mache komme ich als nächsten Schritt zu aktuellen version was bei Windows nachweislich nicht funktioniert. Ja kann man als Vor oder Nachteil sehen. Allerdings sind Macs weitaus nicht so gefährdet als Rechner worauf Windows läuft. Sehe es aber dennoch als Vorteil das nicht alle Updates einzeln Angeboten werden.

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    • von Flauchertaucher am 14.01.2015 (04:08 Uhr)

      Ahoi! Was meinst du denn mit träge? Mein privates Notebook mit Win 8.1 (und SSD) bootet in 4 Sekunden (ohne Bitlocker) und das System läuft vollkommen flüssig und macht einfach nur Spaß. Mein Firmennotebook läuft mit Win 7 und ich würde es SOFORT gegen ein Win 8 Gerät eintauschen.

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  4. von Jens Bayer am 13.01.2015 (09:54 Uhr)

    Sehr guter Artikel! Danke dafür - endlich schreibt mal eines der größeren Portale was längst alle wissen. Auch bei mir macht sich langsam Enttäuschung breit. Das ach so tolle Yosemite hält ausser WLAN Problemen keine tollen Neuerungen bereit. Dabei wäre es einfach. Und wenn es nur Kleinigkeiten sind, wie dem Finder zeitgerechte Funktionen zu spendieren und ihn von lästigen Bugs zu befreien. So ist es nach wie vor eine Qual Dateien und Ordner nach Datum zu sortieren. Etwas was bei Microsoft schon seit mehr als einem Jahrzehnt funktioniert.

    Ich war auch jahrelang ein Appleverfechter und habe mein iPhone geliebt. Doch vor zwei Jahren hat mich das immer lauter werdende "Android ist viel cooler" dazu gebracht ein Experiment zu wagen und ich bin auf ein Galaxy S3 umgestiegen. Erst dann habe ich verstanden. Die vielzitierten "Synchronisations-Probleme" sind ein Märchen. Der Funktionsumfang, die Usability und so vieles mehr ist tatsächlich sinnvoll größer. Seitdem schaue ich auf jedes neue iPhone was Apple auf den Markt wirft nur noch mit bedauern. Zum Einen weil der revolutionäre Gedanke gestorben ist und vermeintliche Features eher Kinkerlitzchen sind und zum Anderen weil ich es wirklich gern anders hätte - denn nach wie vor hänge ich an der Marke, insbesondere weil ich bzgl. Office nur am Mac unterwegs bin. Doch auch das wird jeden Tag mehr und mehr zu einem Ärgernis.

    Und dann zum Thema Revolution. Viele Meinen ja, dass Apple gar keine andere Wahl hat als kleine evolutionäre Schritte zu gehen. Davon war ich auch jahrelang ein Verfechter. Ich habe meine Meinung geändert. Man kann Revolution produzieren. Steve Jobs hat das Jahrelang vorgemacht. Bitte schaut Euch seine Geschichte an. Es geht. Man muss nur die richtigen Menschen an den richtigen Stellen einsetzen und es geschehen wahre Wunder. Unabhängig davon das er ein Arschloch sein konnte. Es ist eine faule Ausrede und die ist auch noch wirtschaftlich getrieben, dass Apple jetzt nur noch evolutionären Bullshit verkauft. Schaut doch mal rüber zu Tesla. Was meint Ihr wäre Tesla ohne Elon Musk? Vergleicht deren Innovation mal mit Innovationen von Porsche, VW, Mercedes. Und dann revolutioniert er unnachgiebig auch noch den Weltraummarkt mit seinem zweiten Unternehmen: SpaceX. Auch hier wagt er Revolution, anstelle von Evolution. Er versucht allen ernstes einen Teil einer Rakete auf einer Plattform landen zu lassen. Noch wird er belächelt. Das erste mal ging schief. Na und? Er wagt es. Und das sogar mit Humor!

    Und genau das alles fehlt Apple.

    Geht das so weiter wird das ach so erfolgreiche Unternehmen schneller in die Brüche gehen als mir lieb ist. Schade, schade, schade.

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    • von IRM89 am 13.01.2015 (10:13 Uhr)

      Auch auf Android-Geräten findet man keine Revolution. Die WLAN Probleme sollen hauptsächlich auf diverse Router zurück zuführen sein. Habe einige Router durch darunter eine aktuelle Fritzbox und da läuft alles sauber. Datein und Ordner unter OSX zu sortieren erledige ich mit 2 Klicks. Verstehe das Problem leider nicht ganz. Warum das Unternehmen in die Brüche gehen soll obwohl die Konkurrenz auch nur ständig nach zieht und jeder von jeden kopiert kann ich auch nicht nachvollziehen. Besitze auch Android und Win 8.1 und frage mich ernsthaft gerade im Bezug zu Win 8.1 ob dein Kommentar wirklich ernst gemeint war. Qualitätstechnisch finde ich immer noch das Galaxien dazwischen sind.

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      • von Jens Bayer am 13.01.2015 (11:09 Uhr)

        Das ist witzig. Die Router sind also schuld. Dann muss ich mich irren und ich hatte die selben Probleme schon vor den letzten Updates. Und nein: Meine Kommentare sind generell nicht ernsthaft gemeint. Ich mache das nur so. Aus Gründen.

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (11:58 Uhr)

        @Jens Bayer Klingt doof aber auf ifun wurde das Thema mit den WLAN schon behandelt und da kam unter anderen das Problem mit den Routern dabei herraus.

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      • von tom rajko am 13.01.2015 (17:29 Uhr)

        diverse router sind schuld? das find ich jetzt echt witzig. tatsache ist das es für wlan industriestandards gibt an die sich alle hersteller zwecks kompatibilität halten sollten. wenn es dann gerade unter osx probleme gibt und auf anderen betriebssystemen nicht dann sind also die diversen router schuld......das zeigt ziemlich deutlich die typische einstellung der apfel-fan-boys ;-)

        beruflich arbeite ich mit unix, windows und linux aber auch mit osx hatte ich immer wieder zu tun. wenn ich aus alldem was gelernt habe: das eine perfekte os muss erst noch erfunden werden - aber ich wage zu bezweiflen das es von apple oder microsoft kommen wird

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      • von Gurkendoktor am 13.01.2015 (18:29 Uhr)

        IRM89: Viele WLAN-Probleme sind direkt darauf zurückzuführen, dass der neue discoveryd in 10.10 unglaublich buggy ist. Wenn man die 10.9-Version aufspielt, geht es wieder (oh Wunder).
        Immerhin munkelt man, dass einige der Probleme in 10.10.2 gefixt worden sind.

        http://arstechnica.com/apple/2015/01/why-dns-in-os-x-10-10-is-broken-and-what-you-can-do-to-fix-it/

        Dann gibt es noch die anderen WLAN-Probleme, die 10.10 und iOS 8 plagen, und die hat sich Apple auch selbst eingebrockt:

        https://medium.com/@mariociabarra/wifried-ios-8-wifi-performance-issues-3029a164ce94

        Und löse dich mal von deinem Hass auf Windows 8.1 :) Windows 7 wird noch bis 2020 unterstützt und läuft 1a auf Macs, für die Apple schon lange keine Sicherheitsupdates mehr herausbringt.

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (18:35 Uhr)

        @tom rajko Dann hätte ich gerne von dir gewusst warum einige User die WLAN Probleme mit einen Firmware Update des Routers im Griff bekommen. Auch der Router kann heutzutage eine Fehlerquelle sein wenn neue eigene Standards und Technologien reingedrückt werden.

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      • von Gurkendoktor am 13.01.2015 (18:58 Uhr)

        @IRM89: Klar, wenn der Router spinn ist, kann OS X/iOS nichts machen, dann muss man den Router reparieren. Aber das ändert nichts daran, dass der neue discoveryd in Yosemite/iOS 8 nachweislich buggy ist.

        Anscheinend darf man hier keine englischsprachige Konkurrenz verlinken, aber gewisse Reporter haben mal den alten mDNSResponder aus 10.2-10.9 auf Yosemite rüberkopiert und zack, war das Netzwerk stabil. Auch andere Bugs im neuen discoveryd wurden unter dem Stichwort "WiFried" dokumentiert.

        Wenn du es nicht glaubst, warte einfach auf das 10.10.2-Update und lies in der Update-Beschreibung, was behoben wurde ;)

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      • von flauchertaucher am 14.01.2015 (05:04 Uhr)

        Naja, ich glaube der Punkt von Jens ist aber nicht, ob Android wahnsinnig innovativ ist oder nicht. Ich finde den Vergleich mit Tesla/Musk zum alten Apple sehr passend. Da ist wieder jemand der eine Delle ins Universum schlagen will, während Cook erstmal den ROI ausrechnet und dann doch lieber die Cash Cow weiter melkt. Fair enough, ist auch eine Firmenstrategie. Aber halt nicht innovativ.
        Die anderen Techriesen probieren wenigstens neue Sachen aus: Google spielt mit Glass rum und entwickelt ein selbstfahrendes Auto. Microsoft vereinheitlicht das User Interface auf allen Devices (imho im Rahmen des Metro-Gebashes total untergegangen, was das eigentlich für ein cooler Schritt ist), bringt eine Echtzeitübersetzung für Skype, Kinect 2.0 mit all den Möglichkeiten für Gaming, Entertainment und Telehealth und arbeitet an so coolen Dingen wie Illumiroom. Und Apple? Bringt ne Smartwatch. Weck mich, wenns spannend wird... ;-)

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      • von Heiner am 14.01.2015 (13:29 Uhr)

        Das mit dem Router kann nicht stimmen - jedenfalls bei uns nicht.

        Denn: VOR Yosemite = alles OK

        Nach dem Update auf Yosemite = WLAN Probleme

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  5. von ckay am 13.01.2015 (10:12 Uhr)

    Leider muss ich dem Autor recht geben. Der beste Beweis für Apples Niedergang ist das iPhone 6.

    Die Design-Prinzipien orientieren sich scheinbar nur noch am Massengeschmack, an Verbraucherumfragen und Marktzahlen:
    Es ist dünn. Weil dünn halt irgendwie sexy ist.
    Es ist groß. Weil große Smartphones halt viele gut finden.
    Es hat abgerundete Kanten. Weil halt alle anderen das auch so machen.

    Bei genauer Betrachtung des Designs kann ich nur sagen, das Ding ist ziemlich samsunig. Das Logo des koreanischen Herstellers würde auf diesem Ding zumindest irgendwie richtig aussehen.

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    • von IRM89 am 13.01.2015 (10:18 Uhr)

      Apple hatt schon selbst zu Steve Jobs Zeiten immer das paradoxe heraufbeschworen. Dünner & schneller. Das ist nicht neu. Da mittlerweile 8 Jahre her sind als 3,5 Zoll als riesig empfunden wurde und die Menschen noch größer besser finden verstehe ich nicht ganz warum Apple auch größere Modelle rausbringen sollte. So ist für jeden etwas dabei. Die recht beeindruckende Verkaufszahlen geben auch Apple recht. Die abgerundeten Kanten gab es schon beim iPhone 3GS zum Beispiel. Ein alter Hut. Samsung hat sich mittlerweile so nah an den Design orientiert das man durchaus so argumentieren könnte.

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      • von Jules am 13.01.2015 (11:43 Uhr)

        Da ist aber jemand ganz besonders verliebt in Apple und lässt garkeine gegenargumente aufkommen und versucht alle Argumente in Panik zu entkräftigen... Denn wenn es eins ist, das Fapple-Fans nicht können, ist es mit sachlicher Kritik umzugehen... Immer wieder lustig zu beobachten.

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (11:46 Uhr)

        @Jules. Weiß nicht was du meinst. Ich habe versucht ihn das zu erläutern was ich seit 2008 mitbekomme. Hättest ja auch das dazu beisteuern können. Aber sachlich und sinnvoll war dein Kommentar nicht.

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    • von shnipestar am 13.01.2015 (10:48 Uhr)

      Dito.

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    • von cHaOsStyle am 10.03.2015 (10:42 Uhr)

      Das iPhone 6 finde ich auch ganz schrecklich, es ist viel zu groß!
      Aber mein iPhone 5s möchte ich nicht missen.

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  6. von Jakob am 13.01.2015 (10:18 Uhr)

    Schade, dass ihr dem Folgeartikel von Marco hier keine Zeile widmet:
    http://www.marco.org/2015/01/05/popular-for-a-day

    „Instead of what was intended to be constructive criticism of the most influential company in my life, I handed the press more poorly written fuel to hamfistedly stab Apple with my name and reputation behind it. And my name will be on that forever.“

    „Had I known that it would go as far as it did, I never would have written it.

    I now need to write everything with the fear that any hastily written article might end up on TV, with the most extreme word in the article singled out with my name on it forever.“

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    • von Insomnia88 am 13.01.2015 (12:27 Uhr)

      Am besten wäre dazu ein Kommentar "welcome to the internet".

      Obwohl. Genau SO geht es JEDEM der in der Öffentlichkeit steht, vor allem Politiker. Jedes rausgeflutschte Wort wird auf die Goldwaage geleget, zerrissen und überinterpretiert. That's life.

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    • von Mario Janschitz am 14.01.2015 (13:13 Uhr)

      Hallo Jakob!
      In Zeile ZWEI findest du den Hinweis, ich habe ihn nur nicht extra verlinkt. Er ist für meinen Kommentar irrelevant gewesen.

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  7. von Tim am 13.01.2015 (10:21 Uhr)

    Kritik an der Software?
    Wie wärs wir dehnen das auch gleich auf die Hardware aus?
    iPhone 4 war eine ästhetische Glanzleistung, das Empfangsproblem mit dem 4s behoben. Alles was danach kam war nur noch Mittelmaß.
    iMac, verzicht auf ein optisches Laufwerk? Das Produkt wird insgesamt auch nicht kleiner, aber man kann zumindest Geld für ein externes Laufwerk verlangen.
    Mac Pro - Stichwort "Papierkorb"
    usw.

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  8. von Wegus am 13.01.2015 (10:23 Uhr)

    Ja Apple hat sich verändert!

    Vom Produzenten von Werkzeugen für den kreativen Musiker/Grafiker/Programmierer zum Lifestyle-Produkt.

    Früher war der Käfig noch einfach zu überwinden, wer sich auskannte machte ein Terminal auf und erledigte Dinge von denen der reine Anwender die Finger freiwillig liess. Good old times.

    Das verschwand sehr schnell mit den iPods und erst recht mit den iPhones. Hier kam nun der goldene Käfig zum tragen, mit dem sollte Geld verdient werden. Und weil es keine Kreativen mehr waren die Hauptzielpublikum waren sondern Gadget-Besitzer mußte man diesen Käfig auch mit richtigen Stangen ziehen. Ohne JailBreak kein Zugriff auf das eigene Gerät!

    Damit hat sich Vieles verändert. Das Wort Computer wurde aus dem Firmentitel gestrichen. Es ging um Marketinggerechte Neuerungen um generieren von Geldern durch Masse und weniger um durchdachte Arbeitsgeräte und eine Klientel die freiwillig mehr zahlt.

    Als dann klar war, das man auch mit dem OS kein Geld mehr verdienen wollte, war absehbar wohin das führt. Spätestens da bin ich von OS X wieder zurück zu LINUX ( wo ich eigentlich her kam und gern ein kommerzielles Desktop UNIX haben wollte).

    Wenn man sieht wie Apple mit Sicherheitslücken umgeht in der heutigen Zeit, wenn man sieht das sich WLAN-Probleme schieben und schieben - ohne Lösung. Dann sieht man die Ergebnisse der Politik. Für den Consumer ist das auch nicht schlimm! Für den der ein ausgezeichnetes Arbeitsgerät erwartet ist das ein Schlag ins Gesicht.

    Apple Computer hat sich selbst abgeschafft! Und Apple leidet in der Tat langsam vor sich hin. Android hat den goldenen Käfig auch, aber abschaltbar. Natürlich kann jeder Apps direkt auf seinem Telefon installieren oder einen ganz anderen Store als Anbieter wählen. Auch bei der Ausstattung hat sich vieles gedreht und das must have Gefühl eines iOS devices ist eher einem Markengefühl gewichen, man muß ein iPhone haben - warum das weiß von dem Zielpublikum kaum noch jemand.

    Apple ist austauschbar geworden. Zusammen mit MS sind sie groß geworden und zusammen mit MS kommen beide Firmen in schweres Fahrwasser. MS sieht das schon und reagiert. Ich hoffe darauf das Apple auch rechtzeitig aufwacht, denn eigentlich haben sie mir Spaß gemacht die OS Xe von 10.3-10.6 und die Powermacs und MBPs. Nur sitze ich jetzt vor nem Debian und Gnome, mit den gleichen Tools und IDEs und muß sagen: ja das geht auch sehr gut!

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  9. von Holger am 13.01.2015 (10:28 Uhr)

    Ich stimme dem Artikel zu sehr großen Teilen zu. Auch ich kenne, wie der Autor, schon eine ganze Weile Apple.

    Ich bin 2004 von Windows umgestiegen. iPod 4, Powerbook G4, dann Powermac, MacBook, iMacs, Apple TV1, iPhone 1 und die jeweiligen Nachfolger.

    Softwareprobleme gab es IMMER. Mal mehr, mal weniger. Ich erinnere mich och an den Umstieg zum 27" Unibody iMac damals und Einen der Lions - der iMac ging nicht mehr in den Ruhezustand. Erst nach mehreren Updates funktionierte es.
    Nun das selbe Spiel wieder, nur schlimmer. Der neue Retina iMac will nicht schlafen und stürzt zudem dann einfach ab. Das Problem ist bekannt und es gibt teils seitenlange Threads in Apples und auch MacRumors Foren.

    Natürlich sind davon nicht alle betroffen. Für den Großteil der Nutzer funktioniert immer noch alles gut.

    Aber - anderes Beispiel und das hab ich, da ich beruflich viel mit iPhones und der Ausgabe selbiger an meine Kollegen zu tun habe, mehrfach erlebt: iCloud und/oder iTunes Backups. Abbrüche, unvollständig, abstürztendes iTunes (besonders unter Windows), Fehler usw. usf.

    Langsam hat sich auch bei mir das Grundgefühl geändert. Es ist nicht mehr so, dass ich mit unerschütterlichem Vertrauen sogar Betaversionen installieren würde oder ohne nachzudenken den nächsten neuen Mac kaufe, wenn er erscheint. Mittlerweile warte ich lieber ein wenig ab, dito was Softwareupdates betrifft. Nicht, dass mal wieder der komplette Mobildunkteil meines iPhones ob eines misslungenen Updates den Dienst quittiert.

    Klar, sowas KANN passieren. Aber wie der Autor schreibt, Apple hat sich "it just works" auf die Fahnen geschrieben und nach vielen Jahren die ich Software und Hardware aus Cupertino nutze kann ich mich nur anschließen, sowohl dem Autor dieses Artikels als auch Marco Arment: Die Qualität, welche Apple liefert, sinkt. Klar sind sowohl Software als auch Hardware immer noch weit über der Konkurrenz angesiedelt. Blindes Vertrauen kann ich Apple aber (leider) nicht mehr aussprechen...

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  10. von FrankO am 13.01.2015 (10:55 Uhr)

    Was soll wieder so ein schwachsinniger Artikel? Hat der Schreibe des Artikels persönlich Probleme mit seinem Apple-Produkt oder wollter er ein Apple-Produkt von Apple kostenlos zum Testen behalten?… Verstehe es nicht, dass T3N sich auf so ein Niveau begibt. Was ist Apples Käfig? Gold kann nicht rosten und Apple steht unangefochten als Nummer 1 auf dem Planeten. Samsung ist gerade am absteigenden Ast. Darüber sollte der Schreibe des Artikels lieber eingehen. Samsung wurde von der Presse hochgelobt und

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    • von Jules am 13.01.2015 (11:45 Uhr)

      ;( wie kann der böse man meine lieblingsmarke fertig machen :( der soll lieber auf dem blöden samsung rumhacken :(

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (11:49 Uhr)

        @Jules ist wahrscheinlich ein Samsung-Fanboy. Überall wo Samsung kritisiert wird muss er die Firma verteidigen. Dabei geht es doch hier hauptsächlich um Apple. Wie schon oben erwähnt. Sinnvolle Beiträge wären ein Anfang für dich. Provokationen brauch hier niemand.

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      • von Peter49 am 13.01.2015 (11:52 Uhr)

        @IRM89
        Nunja, sinnvoll sind ihre Beiträge auch seltenst. Sie kommentieren doch auch nur unter Apple-Beiträge was die Annahme bekräftigt, dass sie ein ziemlicher Fanboy sind.

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (11:55 Uhr)

        @Peter49 Das stimmt so nicht. Ich kommentiere auch gerne andere Artikel diese müssen aber mich erst interessieren. Ich beschäftige mich viel mit den Betriebsystemen (weil Software-Entwickler). Da ich was dazu beitragen möchte sind meine Kommentare generell doch schon sinnvoller als Ihrer.

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      • von Insomnia88 am 13.01.2015 (12:33 Uhr)

        @IRM89 Da du aber gleich einen auf "scheiss-Samsung-fanboy" machst, obwohl @Jules einen schön spitzen (imho gerechtfertigten) Kommentar zu FrankO geschrieben hat, zeigt das schon stark, dass da ein Apfel in deiner linken Brust schlägt ;)

        Und um mal etwas trolligen Off-topic auf FrankOs Niveau hinzuzufügen: Sony Masterrace!

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      • von IRM89 am 13.01.2015 (12:37 Uhr)

        @Insomnia88 Habe nie behaupetet das Samsung scheiße ist. Das geht nur in euren Köpfen mit den primitiven schwarz weiß denken hervor. Habe hier selbst diverse Samsung Hardware stehen vom TV bis zur Mikrowelle ist alles dabei. Natrülich bin ich sehr angetan von Apple vorallem weil die Konkurrenz noch nicht auf gleicher Höhe ist.

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      • von Insomnia88 am 13.01.2015 (13:51 Uhr)

        @IRM89,

        Ich habe nie behauptet, dass du behauptet hast, Samsung sei scheiße. Die Tatsache, dass du gekonnt über- bzw. falsch liest, sowie deine Verallgemeinernde "schwarz weiß denken"-Reaktion zeigt, dass DU derjenige bist, dessen Nerv hier getroffen wurde.

        Ich wiederhole mich an dieser Stelle mit dem Zaunpfahl winkend: Sony Masterrace :P

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    • von Mario Janschitz am 14.01.2015 (13:16 Uhr)

      Beim angesprochenen „goldenen Käfig“ handelt es sich um die neue Version von iCage. Eine logische Implementierung des eigenen Kundenbindungsprogramm von Apple. Darin kann man hauptsächlich Fanboys (an)binden ... not.

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  11. von Wegus am 13.01.2015 (10:58 Uhr)

    warum nur @FrankO muß man Leute die Kritik äußern nur so unsachlich angehen? Es gibt berechtigte Kritik und wie hier zu lesen gibt es so Einige ( mich eingeschlossen) die früher gern mit Apple-produkten gearbeitet haben und das heute nicht mehr tun! Denen ist auch Samsung egal, denen ist die ganze Consumer-Schiene egal!

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    • von Insomnia88 am 13.01.2015 (12:36 Uhr)

      Ich würde da gar nicht mal näher drauf eingehen. Für mich wirkt es so als hätte FrankO lediglich die Überschrift gelesen, also typisches Bild-Leser verhalten "oh eine reißerische Überschrift! Dem stimm' ich nicht zu. Als erstes meine Meinung in die Kommentare packen bevor ich den Artikel lese". Die gibt es echt überall.

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  12. von Jürgen Vielmeier am 13.01.2015 (11:39 Uhr)

    Ich hab, ehrlich gesagt, gar nicht so viele Probleme mit Mac OS X 10.10 auf meinem MBA. Es gibt einen blöden Bug im Finder, der Dokumente von heute oder gestern als "undatiert" einstuft und dann nicht mehr chronologisch einordnet. Es gibt immer wieder die oben beschriebenen WLAN-Empfangsprobleme, über die ich mich auch immer wieder wundere – immerhin schreiben wir das Jahr 2015 und mit WLAN sollte ein System langsam umgehen können. (Android 5 macht bei mir aber ähnliche Probleme, von daher scheint das Problem vielleicht doch nicht so trivial zu sein.) Und die Usability des Mac App Store ist einfach mies, immer schon gewesen.

    Ansonsten kann ich mich aber eigentlich nicht beklagen. Hat Apple nicht immer schon Jahr für Jahr eine neue OS-X-Version auf den Markt gebracht? Großartige Unterschiede von System zu System sind mir da eigentlich nie aufgefallen. Es gab jeweils kleine Veränderungen und das ist für mich auch okay. Vielleicht war ich etwas spät auf der Party – ich arbeite mit Apple seit etwa 2007 – aber ich habe dieses Fanboi-tum ohnehin nie ganz verstanden. Auch Macs können abstürzen, auch auf einem Mac ist und war nie alles perfekt. Mein damaliges iPhone 3GS wurde mit jedem iOS-Update wieder etwas langsamer, bis es am Schluss gar nicht mehr zu benutzen war.

    Mittelfristig ist hier auf meinem MBA alles okay. Ich habe hier nach wie vor einen sehr guten Zufluchtsort vor Windows 8, an dessen UI ich mich schlicht nicht gewöhnen konnte und wollte. Das MBA ist nach wie vor ein sehr gutes Notebook. Ja, ein paar Updates täten dem Gerät mal gut und etwas mehr Mut stünde Apple ebenfalls gut zu Gesicht (ein SIM-Karten-Slot im Notebook z.B., warum denn nicht endlich mal?). Aber vielleicht kommt das ja wirklich, wenn die Gerüchte um das 12''-MBA wahr sind.

    Deswegen: Ja, ein paar größere Innovationen wären nett, aber aktuell sehe ich keine großen Probleme bei Apple.

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  13. von Andi am 13.01.2015 (11:44 Uhr)

    Beim Lesen dieses Artikels musste ich doch ein wenig schmunzeln. Kurz zuvor las ich einen Artikel, der aussagt, dass Apple noch nie so viele Macs verkauft hat wie im letzten Quartal, auf der anderen Seite soll es so schlecht um Apple stehen?
    Natürlich sind die Zeiten vorbei, in denen wir Apple-Jünger eine übersichtliche Minderheit bildeten, in der nichts schiefgehen konnte. Je mehr Nutzer man erreicht, desto größer ist auch die Gefahr, mit Funktionsfehlern konfrontiert zu werden und vor Allem mit Menschen, die unzufrieden mit der Ware sind.
    Die Qualität hat sich meiner Meinung nach überhaupt nicht verschlechtert. Dass alle paar Wochen mal eine App abstürzt, damit kann ich leben. Alle anderen angesprochenen Probleme lassen sich hier überhaupt nicht nachvollziehen.

    "Heute, 2014, muss ich darauf achten, dass ich Yosemite via USB-Stick neu installiere, weil über den AppStore-Download, der jahrelang bestens funktioniert hat, das System in die Brüche gehen kann."
    Was soll mir das sagen? Natürlich "kann" mal was schiefgehen, aber das sind wohl Einzelfälle! Selbst die Public-Beta von Yosemite lief bedeutend runder als man von einer Beta-Version erwarten kann. Und runder als jedes Windows es jemals getan hat. In den letzten Tagen bin ich wieder mal mit Windows konfrontiert wurden und durfte an zwei PCs Windows 7 installieren. Das war früher ja schon ein toller Spaß den man alle paar Monate an der Backe hatte, wenn das System weiterhin relativ geradeaus laufen sollte. Aber inzwischen hat Microsoft der Update-Wahn gepackt, der so manche Nerven kostet. Ich habe durch diesen Exkurs jedenfalls wiederholt festgestellt, dass ich sehr froh bin, mich in Apples Ökosystem zu befinden und mich mit solch unnötigen Problemen nicht mehr rumschlagen zu müssen! Die Zeit ist doch wertvoller einzusetzen. Die dienstliche Nutzung eines Windows-Gerätes bleibt mir leider nicht erspart, aber eine Erfüllung ist es wahrlich nicht.

    Auf Smartphone-Ebene zeigt sich ein ähnliches Bild! Hier wartet jemand auf ein langersehntes Update, dort funktionieren wichtige Benachrichtigungen nicht und wieder woanders ist das Gerät defekt und der Besitzer wartet wochenlang auf Reparatur. Alles keine iPhone-User! Die sind allesamt sehr zufrieden.
    Ich sehe Apple weiterhin auf einem sehr guten Kurs und immer noch der Konkurrenz (wenn man sie denn überhaupt so nennen kann) meilenweit voraus!
    Da der Autor des Berichtes ständig Revolutionen erwartet, kann ich sehr gut nachvollziehen, dass er sehr enttäuscht ist!
    Ob es allerdings Sinn macht, ständig revolutionär zu sein, oder lieber die Dinge die man schon hat zu perfektionieren, diese Frage muss sich wohl jeder selbst stellen. Ich warte lieber auf neue Features, bis sie sinnvoll funktionieren und einsatzfähig sind, als mich auf diese High-End-Smartphones zu freuen, bei denen die Software und Bedienung nur halbherzig umgesetzt wurde, nur um als erster das Neueste auf den Markt zu bringen. (z.B.: gebogene Displays, 3D-Bedienung oder NFC, nach dem so viele krähen, aber was kaum ernsthaft genutzt wird)

    In diesem Sinne: Fröhliche Grüße aus dem goldenen Käfig.

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    • von Mario Janschitz am 14.01.2015 (13:20 Uhr)

      Klar, sind alles Einzelfälle. Viele Einzelfälle, aber halt Einzelfälle.

      Leider ist mir das als Anwender egal ob das ein Einzelfall ist oder nicht. Mir ist wichtig, dass Software, die als „amazing“ beschrieben wird und jahrelang funktioniert hat, auch weiterhin gut funktioniert.

      Und jetzt zu argumentieren, dass bei der Konkurrenz auch Probleme auftreten ist fadenscheinig, weil mein MacBook Pro hat wahrscheinlich das dreifache gekostet.

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  14. von Insomnia88 am 13.01.2015 (12:38 Uhr)

    (Hatte grad keine Lust den ganzen Kommentar zu lesen, weshalb ich mich nur auf den Kontext rund um deinen zweiten Satz beziehe - sorry)

    Umsatz != Qualität.

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  15. von Insomnia88 am 13.01.2015 (12:51 Uhr)

    Um auch mal eigenen Senf dazu zu verzapfen und nicht nur zu re-kommentieren:

    Eigentlich ist mir ziemlich schnurz was Apple und Co machen :)
    Aber von dem was ich als Nicht-Interessierter so passiv mitbekomme, wirkt es als würde der Innovationscharakter von Apple sinken.

    Ich kauf mir nach wie Produkte, die meinen Anspruch ans Preis-/Leistungsverhältnis erfüllen, unabhängig davon ob da 'n Apfel, 4 Fensterchen, ein Pinguin oder ähnliches drauf abgebildet ist. Bisher lassen sich da keine Tendenzen abbilden. Das einzige Apple Produkt was ich für mich erworben hatte war diese total ergonomische Tastatur (die große mit integriertem Numblock). Als die aber Schrott gegangen ist (doofes Glas voll mit Cola...), bin ich auf die Windows-Alternative (oder eher Plagiat?) von Logitech umgestiegen. Die Tastatur ist aber auch schon älter, was meine obere Aussage unterstützt :P

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  16. von Früher und heute am 13.01.2015 (13:42 Uhr)

    Die Legende sagt: Die Kaffeefirmen gehörten Familien. Auf jeder Kaffee-Dose stand ihr Name und man wollte stolz auf das Produkt sein also musste es lecker schmecken. Irgendewann verkauften die Familien. Controller übernahmen die Leitung. Der leckere Arrabicca-Kaffee wurde durch robuste Robusta-Bohnen ersetzt. Spiegel oder Stern schrieb mal in etwa " Früher zog der Geruch leckeren Kaffees durch die Treppenhäuser. "(und jetzt wohl nicht mehr) "der Gehalt an Robusta wird nicht genannt".
    Green Mountain-Coffee-Eigentümer meinte, er hätte immer schlechten Kaffee getrunken bis er mal bei Green Mountain guten Kaffee bekam und die Firma kaufte und ausbaute.

    Tim Cook ist doch Controller.

    Die neuen Mini-Macs sind nicht wirklich schneller als die alten Modelle.
    Bei Apps gucke ich mir die Verteilung der Sterne an.
    Oft ist es so (Android):
    ******* Leute sind zufrieden
    ***
    **
    **** Leute sind sauer weil irgendwas nicht funzt oder es auf ihrem Handy halt nicht läuft.

    Bei Yosemite ist es aber so:
    *******
    ***(?)
    ***(?)
    *******
    D.h. etwa gleich viele Bewertungen mit Minimal-Bewertung wie mit Maximal-Rating.
    Also habe ich auf das Update verzichtet.

    Mit 5k haben sie aber die 3.8k(4k)-Szene aufgemischt. Sowas ist Apple würdig. Thunderbolt2 ist auch nett. Vielleicht wird Apple schnell USB3.1 (doppelt so schnell) und USB-C-Anschlüsse durchsetzen.
    Aber vieles andere ist nicht wirklich gut und wird wohl leider auch nicht besser.

    Der Benutzer muss zufrieden sein und nicht betuppt werden. Das ist der wichtigste Unterschied für Anwender denke ich mal.

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  17. von EmKa am 13.01.2015 (14:24 Uhr)

    Sieht jeder langjährige Apple-User gleich. Apple ist Buggy-Mainstream geworden. Nachdem ich nun jedes einzelne iPhone hatte, wird mein nächstes Gerät ein Android sein. Denn ich habe die Schnautze voll von den ganzen Jailbreak-Problemen - und ein nicht Gejailbreaktes iPhone ist für mich nur ein Spielzeug. Das hat wohl auch Apple gemerkt, wesshalb u.a. die Tastatur für Apps zur Veränderung freigegeben wurde. Problem ist, diese 3rd-Party Tastaturen unterliegen scheinbar nicht mehr der Apple-Qualitätskontrolle. Abstürzende Tastaturen waren hier die folge.

    Yosemite hat mich auch vollends enttäuscht. Was soll dieser Quatsch mit iOS8 und MacOS Telefonie ?? Mal nehme ich am iPhone ab - und es klingelt Minuten am Mac weiter. Oder ich nehme am Mac ab - und es passiert nichts. Ist doch ein Witz.

    Traurig ist nur, dass selbst mit Apple's zunehmender Inkompetenz, kein Betriebssystem auch nur in die Nähe von OSX kommt. Ubuntu-Gnome sieht zwar schick aus, macht aber noch viel mehr Arbeit. Über Windows braucht man hier wohl nicht reden...

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    • von Insomnia88 am 13.01.2015 (14:49 Uhr)

      Ich bin immer erfreut daran aktuelle Argumente gegen Windows zu hören. Du darfst ned vergessen, dass es sich auch immer weiter entwickelt. Also, schieß los :P

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    • von Dari4sho am 14.01.2015 (08:53 Uhr)

      Ich verstehe nicht, was so viele gegen Windows haben (Neuzeit) - vor Allem Leute wie du, die, wie es scheint, versierte Nutzer sind und dementsprechend in der Lage sind zu tweaken und zu optimieren.

      Mir ist noch nie etwas robusteres, schnelleres und praktischeres untergekommen, als Windows 7 / Windows 8.1. Für die Metro-Feinde: Metro ist nur ein bunteres, aber organisierteres Startmenü - wenn die richtigen 1,2 Einstellungen getätigt werden. Ich möchte nicht weiter ausschweifen, hier geht's ja um Apple - trotzdem interessiert mich das sehr.

      Es geht natürlich um Produktivität. Mir graut es persönlich immer noch von meiner Zeit unter Mac (Ich habe es wirklich versucht).

      Beste Grüße

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  18. von Jan am 13.01.2015 (15:43 Uhr)

    Ähm, @Author, anderes System umsehen? Dann nur Microsoft nennen? Wo bleibt Android, wo bleibt Linux? Und zwecks Ubuntu Debatte, "och ne, is mir nicht fancy genug", gibt ja noch ein paar andere Gnu/Linux Distributionen.
    Nicht immer nur Flamewar, auch mal Alternativen aufzeigen, den goldenen Käfig wenigstens mal Gedanklich überwinden.

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  19. von Sebastian Düvel am 13.01.2015 (19:04 Uhr)

    Weiß gar nicht, wo das Problem ist? Auch früher gab's schon Mac-OS-X-Updates mit fetten Bugs. Ich erinnere nur mal an das Update, dass die Festplatte unter bestimmten Umständen gelöscht hat (leider vergessen, welche Version das war, denke irgendwas bei 10.3 oder 10.4). Und es gab auch damals schon OS-X-Releases, die erst einigermaßen fehlerfrei waren, als das nächste Release draußen war.

    Also nicht unbedingt ein Problem von kürzeren Entwicklungszeiten.

    Ich denke, Apple baut aktuell relativ viel am Unterbau von OS-X rum, weil der einfach schon uralt ist (10.0 wurde schließlich vor 14 Jahren veröffentlicht). Es wäre zum Beispiel schon lange an der Zeit für ein gescheites Dateisystem, HFS+ ist uralt (von 1998 mit diversen Anbauten in OS-X-Zeiten) und hat viele Probleme.

    Wegen dieser Problematik bin ICH bereit auch eine Zeit des Leids (wobei ich persönlich keine größeren Probleme habe) zu durchleben.

    Ich als alter Mac-Opa, der seit System 7.5 dabei ist, habe schon so einige Sachen mit und bei Apple erlebt, also schockt mich da so schnell nichts.

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  20. von strategiedoktor am 13.01.2015 (23:17 Uhr)

    Ich bin seit 1986 Apple-Anwender, d. h. ich nutze den Computer täglich bis zu 12 Stunden! Ich kann nicht nachvollziehen, was den Tumblr-Gründer geritten hat. Yosemite läuft optimal. Es gibt keine Abstürze, keine Grafik- und sonstigen Probleme. Ich weiß nur, dass Apple im Businessbereich nach wie vor alle anderen in den Schatten stellt. Ansonsten wäre ich der Erste, der über einen Wechsel nachdenkt. Ach ja, das WLAN-Problem - tut mir leid, auch das habe ich nicht. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich seit 2001 in Paraguay lebe und von hieraus meine Kunden in Deutschland bediene ;-)

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  21. von Carsten R. am 14.01.2015 (23:11 Uhr)

    Ich finde des Blogeintrag durchaus in einigen Punkten nachvollziehbar.
    Als PC Nutzer erster Stunde in den 80ern habe ich ja nun schon viele Jahre der Erfahrung mit diversen Betriebssystemen auf dem Buckel. Was es da nicht schon alles tolles gab. Von MS-DOS über OS/2, diversen grafischen Benutzeroberflächen hin zu Linux, den Windows Versionen, die ja nun auch zeitweise nur DOS-Aufbauten waren, bis hin zu den modernen Mobile OS Versionen. Windows Vista hat mich seinerzeit so frustriert, dass ich mehrere Jahre vollkommen auf Ubuntu gewechselt bin, bis mein ipod touch mich zum iMac in 2009 geführt hat. Das Erlebnis mit dem Mac war schon toll. Ich gebe zu, dass ich mit dem Mac den Rechner gefunden hatte, der mich eigentlich überzeugt hatte. Iphone, ipad, Apple TV, Time Capsule folgten. Das Apple Fieber kann einen schon packen. Und ich bin weitestgehend zufrieden. Design und Anmutung der Geräte gefällt mir, die Preise sind definitiv zu hoch, aber der Preis wird gezahlt... Wozu sollte Apple daran etwas ändern? Der Wiederverkaufswert ist bei Apple Produkten okay, somit lässt sich das etwas verschmerzen.

    Die gefühlte Qualität der Software hinterlässt aber auch bei mir einen getrübten Eindruck. Seitdem Apple scheinbar unter Zugzwang steht, laufend Updates herauszubringen, und die Millionen von neuen Codezeilen anscheinend, wie so oft in der IT, langsam immer komplexer werden, scheint auch die Qualität etwas nachzulassen. Apple bessert zügig nach, das ist immerhin löblich, zeigt mir aber auch, dass es auch bei Apple langsam ratsam ist, mit dem Updaten zu warten, bis Stabilität erreicht ist. Leider war beim iphone 6 schon iOS 8 ab Werk drauf, so dass ich anfänglich mit vielen Abstürzen des Telefons leben musste. Inzwischen ist es stabil. Vieles wird auch an fehlenden App Updates gelegen haben. Völlig normal. Was mich unglaublich stört ist, dass seit iOS meine Freisprechanlage im Auto inkl. Musikstreaming komplett unbrauchbar geworden ist. Die Verbindung hält maximal 2-3 Minuten. Kein Update hat bisher geholfen. Auf meinem ipad mini hatte ich nach dem Update massive Performanceprobleme und laufend abbrechende WLAN Verbindungen, die auch ein Router Update nicht beheben konnte. Erst das Apple Update brachte Besserung. Update des iMac auf Yosemeti wurde mit einer extrem instabilen WLAN Verbindung belohnt. Inzwischen geht die auch wieder. Nun ja... Richtig und tief enttäuscht bin ich noch nicht, aber kommende Updates werden sicherlich nicht mehr so schnell von mir installiert. Das habe ich jetzt gelernt. Windows 8.1 ist keine Alternative für mich, mal sehen wie es mit Windows 10 wird. Parallel zum iphone habe ich lange Zeit ein Nexus 5 Smartphone benutzt. In vielen Bereichen hat es mir fast besser gefallen, als das iphone. Aber auch Android hat so seine Schwächen. Perfekt ist keines von beiden. Bei google habe ich subjektiv das Gefühl, dass sie im Bereich der Software stärker sind als Apple. Apple ist da wohl doch im Kern eher ein Hardwarehersteller. Aber das Chaos auf dem Android Markt ist auch nicht so mein Fall. Ich werde Apple wohl zunächst mal treu bleiben, trotz der hohen Preise. Aber der Begeisterung für die Marke ist durchaus Ernüchterung gefolgt. Die Warscheinlichkeit, dass andere Produkte mich in Zukunft jetzt leichter überzeugen können, auch mal wieder zu einem anderen Produkt zu greifen ist wieder deutlich gestiegen. In einem Anwendungsgebiet ist Apple derzeit ungeschlagen. Ich nutze viele professionelle Audio Apps (Synthesizer etc.) für mein Hobby. In diesem Umfeld unterstützt Apple die Kreativen deutlich besser. Android hat hier faktisch noch von keinem namhaften Hersteller Apps zu bieten. Ich finde den Appstore von Apple wesentlich aufgeräumter. Die Macs sind hochwertig verarbeitet. So weit so gut. Aber warum man in einem Mac bis heute kein eingebautes LTE oder 3G Modul bekommt wird mir weiterhin ein Rätsel bleiben. Den perfekten Hersteller gibt es halt einfach nicht.

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  22. von MarslMarcello am 19.02.2015 (17:32 Uhr)

    Ich kann hier leider nur zustimmen. Ich finde auch das Apple (Mac Produkte) von Jahr zu Jahr abbauen. Bin schon lange runter von diesem Partyschiff, welches sich bald mit einem großen Knall gegen den nächsten Eisberg verabschieden könnte. Nur dieses Mal wird es keinen Captain Jobs geben, der das Ruder rumreißt und dem Eisberg ausweicht. Schade auch, dass man Apple mittlerweile nur für "Zahlen" feiert, "wie Mr Cook has earned 18 Billion last year "Bravo"". Doch was ist mir der verbockten Software und der aus meiner Sicht mittlerweile mangelnden Hardware?

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  23. von strategiedoktor am 19.02.2015 (18:57 Uhr)

    Ja, MarslMarcello, es ist wohl offensichtlich, Du bist "schon lange runter von diesem Partyschiff", denn sonst wüsstest Du, dass es weder eine "verbockte Software", noch eine "mangelnde Hardware" gibt.

    Die letzten Quartalszahlen lassen sowohl diesen Artikel, als auch die meisten Kommentare äußerst stümperhaft erscheinen. Aber das sind bin ich seit 1986 gewohnt :-D

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    • von MarslMarcello am 19.02.2015 (19:38 Uhr)

      Genau der zweite Teil deines Kommentares bestätigt mir meine Aussage ;)
      Schön wenn du dich seit 1986 von diesem Konzern verapplen lässt. ;)(auch im positiven Sinne gemeint).
      Solange du damit zufrieden bist, sehe ich da auch keinen Grund warum du dies ändern solltest.

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  24. von strategiedoktor am 20.02.2015 (01:03 Uhr)

    Ich brauche für meinen Job die beste Hardware, habe mit Apple viel Geld verdient. Keine Viren, keine Probleme, keine Reparaturen, keine Ausfallzeiten. Alle zweieinhalb Jahre geht es mit einem neuen Mac sofort reibungslos weiter. Nur darauf kommt es an - seit fast 30 Jahren.

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  25. von Flauchertaucher am 20.02.2015 (11:01 Uhr)

    Vielen Dank IRM89! Eine bessere Bestätigung für meine Aussage hätte es gar nicht geben können.

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    • von IRM89 am 20.02.2015 (11:07 Uhr)

      Ist ja schon zum Volkssport geworden Firmen und Menschen zu diffamieren. Von deiner Sorte gibt es genug. Geht raus spielen und legt für die Medien nicht immer die Habd ins Feuer. Ihr seit auch nur Marionetten. Geschrieben vom Galaxy S4 und sitze vorm Windows Rechner. Ich hoffe deine Medien-Schein-Welt bricht nicht zusammen.

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      • von Flauchertaucher am 20.02.2015 (11:17 Uhr)

        Ich könnte meinen Post von eben wiederholen. Du bestätigst ihn einfach nur immer mehr. Ich geh jetzt aber lieber raus und spiele. Wetter ist prima!

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