t3n News

So geht Work-Life-Balance: Entwickler automatisiert seinen Job und sogar Mails an seine Frau

So geht Work-Life-Balance: Entwickler automatisiert seinen Job und sogar Mails an seine Frau

Was passiert, wenn ein Entwickler gewitzt und zugleich faul ist? Genau, er programmiert sich Skripte, um bestimmte Abläufe nicht mehr selbst ausführen zu müssen. Ein Entwickler trieb das auf die Spitze: Er bastelte für Dinge, die ihn mehr als 90 Sekunden seiner kostbaren Zeit kosteten, automatisierte Antworten für Kunden, seinen Chef, seine Frau – und die Kaffeemaschine.

So geht Work-Life-Balance: Entwickler automatisiert seinen Job und sogar Mails an seine Frau

(Bild: Shutterstock)

Entwickler automatisiert alles, was mehr 90 Sekunden seiner Zeit kostet

Auf der Programmier-Plattform Github ist zurzeit eine Sammlung verrückter, zugleich aber auch genialer Skripte im Umlauf, die von einem russischen Entwickler stammen sollen. Die Skripte mit anzüglichen Bezeichnungen wurden durch Zufall von seinen Kollegen auf seinem Arbeits-Rechner entdeckt, nachdem er die Firma verlassen hatte. Die Skripte sind so kurios, dass sie auf Github veröffentlicht wurden:

Eines der kleinen Programme mit dem NSFW-Titel „smack-my-bitch-up.sh“ verschickte eine automatisierte Nachricht an seine Frau, sofern das System feststellte, dass er sich nach 21:00 Uhr noch an seinem Arbeitsplatz befand. Dabei handelte es sich aber nicht um stets die gleiche, sondern die Antwort wurde aus einer Auswahl an vorformulierten Ausflüchten zusammengewürfelt. Auch für seinen Chef hatte er ähnliches im petto, nur umgekehrt: War er nach 8:45 Uhr morgens nicht an seinem Arbeitsplatz, so verschickte das Skript „hangover.sh“ eine passende Ausrede, dass er entweder nicht kommen könne oder im Home-Office arbeite.

(Screenshot: Github)
Die Skripte des Entwickler findet ihr auf Github. (Screenshot: Github)

Selbst die Kaffeemaschine hat der Entwickler aus der Ferne im Griff

Mit einem Kunden schien er auf Kriegsfuß gestanden zu haben. Denn ein Skript trägt einen noch herberen Titel. Dieses scannt sein E-Mail-Postfach und sucht nach Mails von besagtem Kunden – falls eine Nachricht eintraf, das Keywords wie „Schwierigkeiten“, „Hilfe“ oder „Es tut mir leid“ enthielt, wurde die Datenbank des Kunden automatisch auf das letzte Backup gebracht. Abschließend erhielt der Kunde noch eine automatisierte Mail mit dem Inhalt:„Keine Sorge, Kollege, pass beim nächten Mal einfach besser auf.“

Das Meisterwerk seiner Hackerkunst geht aber an das Skript mit dem Titel „fucking-coffee.sh“. Dieses wartet nach dem Start genau 17 Sekunden, öffnet dann eine SSH-Session mit der Kaffeemaschine (eine Kaffeemaschine mit Netzzugang!), um einen Latte zu zubereiten. Das Skript sagt der Maschine, dass es weitere 24 Sekunden warten soll, bis der Kaffee in eine Tasse gegossen werden soll – exakt der Zeitraum, den der Entwickler benötigt, um sich von seinem Platz zur Kaffeeküche zu bewegen. Entwickler sollte man sein ...

via www.businessinsider.de

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
5 Antworten
  1. von E. am 24.11.2015 (19:02 Uhr)

    Wie geil!!!!!!!!!!!

    Antworten Teilen
  2. von Lars am 24.11.2015 (23:49 Uhr)

    Das kenne ich irgendwoher.... Sehr Nice

    Antworten Teilen
  3. von Tobias Mühl am 25.11.2015 (08:18 Uhr)

    Die Überschrift ist nicht ganz korrekt: Das Script für seine Frau verschickt SMS Nachrichten, nicht Emails.

    Antworten Teilen
  4. von NataliaFedossenko am 25.11.2015 (11:07 Uhr)

    Ja... die Programmierung kann einem das Leben erheblich erleichtern. Zumindest die kleinen Dinge, die es dann später ausmachen. :-)

    Antworten Teilen
  5. von ms92 am 09.01.2016 (18:22 Uhr)

    Und wie installiere ich diese Skrips als Laie? Möchte sowas auch gerne. Welches Programm ist hierfür notwendig. Danke im Voraus.

    Michael

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?