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„Facebook Status Update“: Scott Woods über News-Feed, Targeting und Nutzerverhalten

„Facebook Status Update“: Scott Woods über News-Feed, Targeting und Nutzerverhalten

Scott Woods, Deutschland-Chef von , gab auf der Online Marketing Rockstars einen Einblick in die aktuelle Strategie des - der Titel des Vortrags lautete passenderweise „Status Update“.

„Facebook Status Update“: Scott Woods über News-Feed, Targeting und Nutzerverhalten

In einem rund 15-minütigen Vortrag mit anschließender Fragerunde präsentierte Scott Woods auf der Online Marketing Rockstars die aktuelle Facebook-Strategie in Bezug aufs . Dabei nannte er im Besonderen zwei Trends, die in den kommenden Monaten auf Marketeers zukommen.

Marketing über den Facebook-Newsfeed gewinnt an Bedeutung

Facebook-Marketing findet zurzeit vor allem in der rechten Sidebar statt. Der News-Feed bietet Online-Marketeers aber einen entscheidenden Vorteil. Während die Sidebar auf mobilen Endgeräten entfällt, bleibt der News-Feed erhalten. Dies erscheint aufgrund der zunehmenden Nutzung via Smartphones und Tablets durchaus relevant.

Facebook-Marketing wird sich mehr und mehr auf den News-Feed konzentrieren. (©iStockphoto.com/cruphoto)

Facebook will es Unternehmen mit der richtigen Strategie und Qualität in Zukunft ermöglichen, stärker im News-Feed aktiv zu werden. Dadurch können sie noch deutlicher dort mitspielen wo auch ein Großteil der Nutzer aktiv ist. In Anbetracht der aufkommenden Kritik aufgrund übermäßiger Unternehmensbeiträge im Facebook-Newsfeed gehe ich allerdings von einer schrittweisen Entwicklung aus.

Besseres Targeting für Marketing via Facebook

Der zweite Trend widmet sich dem Targeting der Werbemittel auf Facebook. In Zukunft soll es Unternehmen möglich werden, facebook-extern ermittelte Nutzerdaten besser einfließen zu lassen. In diesem Bereich existieren schon jetzt verschiedene Formate, so Woods. In seinem Vortrag deutet er aber weitere Veränderungen an – ohne dabei wirklich präzise zu werden.

In der Fragerunde, die Luis Hanemann von Rocket Internet leitete, fügte Woods hinzu: Für Facebook steht in diesem Zusammenhang Usability und Nutzererfahrung im Mittelpunkt. Die Umstellung und Weiterentwicklung dieser Möglichkeiten erfolge deshalb langsam.

Facebook registriert Veränderung des Nutzerverhaltens

In der offenen Fragerunde erkundigten sich die Zuhörer auf der Online Marketing Rockstars unter anderem nach den vermeintlichen Nutzerverlusten in stark gesättigten Märkten, die News-Portale in den vergangenen Monaten vermeldeten. Woods erzählte, dass sich diese Meldungen nicht mit den ihm vorliegenden Daten decken. Es sei aber ganz normal, dass ein Wachstum in gesättigten Märkten nur inkrementell erfolgen kann. Hinzukomme eine Veränderung des Nutzerverhaltens: Während früher längere Farmville-Sitzungen an der Tagesordnung waren, dominieren heute vor allem kurze Besuche.

Auch das Generationen-Problem, das Facebook immer wieder unterstellt wird, könne Woods nicht nachvollziehen. Nachrichtenportale meldeten in den vergangenen Monaten das junge Zielgruppen mittlerweile kleinere Netzwerke vorziehen. Woods sagte hingegen, es veränderen sich lediglich die Nutzergewohnheiten. Facebook-Nutzer ziehen sich demnach zurück und selektieren stärker mit wem sie welche Inhalte teilen. Ungefähr 7 Prozent nutzen Listen, mehr als 50 Prozent nutzen Gruppen.

Wie entwickelt sich Facebook in den kommenden Monaten und Jahren? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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Eine Antwort
  1. von Dominik am 24.02.2013 (02:26 Uhr)

    Facebook befindet sich doch schon lange auf Talfahrt.

    Wer den Hauptnutzungsfaktor, den Newsstream, mit unnötiger Werbung vollpappt, Nachrichten dann auch noch filtert, so dass kaum noch etwas passiert, der soll sich nicht wundern, dass andere Dienste (Twitter) vorgezogen werden.

    Für mich hat Facebook schon lange an Wert verloren und ich habe twitter für mich entdeckt, bzw hoffe dass es eines Tages ein neues Netzwerk gibt was die Massen zum Umziehen bewegt.

    In Facebook sehe ich keine wirkliche Zukunft mehr, das Image ist dazu schon zu marode wenn man sich mal umhört.

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