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Google Analytics: 10 Alternativen zur Besucher-Analyse

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Open Web Analytics

„Open Web Analytics“-Dashboard
Open Web Analytics Dashboard. (Screenshot: Open Web Analytics)

Open Web Analytics“ ist eine Open-Source-Alternative zu Google Analytics. Das Tool bietet einen ähnlichen Look-and-Feel wie das Tool von Google und bietet viele der Analytics-Funktionen. Da „Open Web Analytics“ unter der GPL-v2-Lizenz steht, ist der Einsatz des Tools kostenfrei. Es gibt keine Limits für die Anzahl der Datensätze und der „getrackten“ Webseiten. Hierbei bietet das Tool Statistiken zur Benutzung der „Site-Conversions“ und benutzerdefinierten Ereignissen.

Besonders spannend ist die „Heatmap“-Funktion des Tools mit der die Mausbewegungen auf der Webseite analysiert werden können. Ähnlich der „Eye-Tracking“-Methode, bei der festgestellt wird, wo der Benutzer zuerst hinschaut, kann mit der „Heatmap“ ermittelt werden, wo die höchste Mauszeiger- und Klick-Aktivität der Webseite stattfindet.

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Clicky

Clicky Dashboard
Clicky Dashboard in Aktion. (Screenshot: Clicky)

Clicky“ ist eine kostenlose und einfach zu bedienende Analytics-Alternative mit zusätzlichen kostenpflichtigen Features. Der kostenlose Account bietet allgemeine Funktionen wie Content- Such und Referral-Tracking sowie das Tracking von benutzerdefinierten Events. Seitenbesitzer bekommen Echtzeitdaten, ein anlassbares Dashboard sowie einen API-Zugang für den Abruf der Daten in eigenen Applikationen. Premium Funktionen wie „Heatmaps“, „Uptime-Monitoring“ und Datenexport sind bei „Clicky“ ab 9,99 US-Dollar pro Monat verfügbar.

Mixpanel

Mixpanel Screenshot
Mixpanel beantwortet unkompliziert die Fragen zu deinen Besuchern, die dich interessieren. (Screenshot: Mixpanel)

Mixpanel“ bietet die Möglichkeit, eine „Customer-Journey“-Analyse anzufertigen. Das heißt, dass man statt einem Ranking der einzelnen Webseiten nachverfolgen kann, welche Aktionen die Besucher der Webseite durchführen. Damit kann man den Optimierungsbedarf einer Website besser ermitteln.

Eines der besten Features von „Mixpanel“ ist die Datensegmentierungs-Funktion: Daten können im Bezug auf bestimmte Fragen automatisch ausgewertet werden, was komplizierte Eigenauswertungen reduziert. Fragen wie „Wie viele Besucher sind durch eine Banner-Anzeige zu uns gekommen und haben nach einem Zimmer in London gesucht und anschließend gebucht“ sollen mit „Mixpanel“ kein Problem sein. Eine coole Funktion, die das Schreiben von komplizierten Abfragen vereinfacht. Nicht umsonst wird „Mixpanel“ von Amazon, eBay, Dropbox, Wordpress und Kickstarter zur Analyse eingesetzt.

„Mixpanel“ ist kostenlos bis zu 25.000 Data-Points verfügbar und bietet für höheren Bedarf Premium-Pakete ab 150 US-Dollar an.

Chartbeat

Chartbeat Dashboard
Mit Chartert hast du relevante Statistiken deiner Seite live im Blick. Screenshot: Chartbeat

Chartbeat“ bietet schicke Echtzeit-Statistiken, mit relevanten Informationen zu den Besuchern deiner Webseite, an. Auf dem schicken Dashboard siehst du Informationen zu deinen Besuchern, der Technik sowie Besucherquellen und Standorte. „Chartbeat“ vergleicht hierbei die Werte mit Maximalwerten eines einstellbaren Zeitraums, sodass man eine Live-Erfolgskontrolle für deine Website erhält.

„Chartbeat“ ist eine Pay-As-You-Go-Alternative zu Google Analytics. Man unterschreibt keinen Vertrag und kann sich jederzeit von dem Tool lösen. Für neue Benutzer bietet Chartert eine 30-tägige Testphase, danach werden mindestens 9,95 US-Dollar fällig.

Adobe Web Analytics

Adobe Web Analytics
Adobe bietet ebenfalls eine eigene Software zur Benutzeranalyse. (Screenshot: Adobe)

Auch Adobe bietet mit Adobe Web Analytics ein Analyse-Tool für Webseiten an. Das Tool analysiert die Interaktionen deiner Besucher und versucht dadurch sinnvolle „Insights“ zu ermitteln. Mit dem intuitiven und anlassbaren Dashboard werden Echtzeit-Informationen zur Erkennung von Problemen und Chancen zur Verfügung gestellt. Weitere Features sind Social-Media-Integration, Vorhersagen und eine Data-Workbench, mit der Online- und Offline-Daten zur Analyse herangezogen werden können.

Über die Kosten des Tools hält sich Adobe bedeckt. Um Adobe Analytics in Anspruch nehmen zu können, muss eine Preisanfrage an Adobe gestellt werden.

Inspectlet

Inspectlet
Inspectlet bietet neben normalen Statistiken Klick-Heatmaps, Maustracking und mehr. (Screenshot: Inspectlet)

Inspectlet“ bietet Seitenbetreibern ein besucherorientiertes Analysetool, das spannende Einblicke in die Benutzung der Webseite gibt, indem es uns die Seite aus Sicht des Benutzers zeigt. „Heatmaps“, „Eye-Tracking-Heatmaps“ (auf Basis der Mausbewegungen), „Scroll-Heatmaps“ und detaillierte Aufzeichnungen der Webseitenbenutzung ermöglichen einen tiefen Einblick in die Benutzung der Webseite.

Inspectlet ist für bis zu 100 Sitzungen kostenlos. Für die Erfassung von mehr als 100 Benutzern und weitere Funktionen werden mindestens 39,99 US-Dollar fällig.

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15 Reaktionen
robit
robit

Wir hatten die meistens schon durchgetestet u.a. PIWIK, aber es vom Umfang her als nicht ausreichend für Onlineshops empfunden. Mouseflow und Klicktale sind gar nicht so "günstig" ich finde daher ist etracker eine "interessante" alternative aus Deutschland !

stetic
stetic

Hallo,

ich würde euch gern noch mein Tool empfehlen, welches in dieser Liste leider fehlt: 4stats (http://www.4stats.de/).

4stats besteht seit 2004 und bietet neben den Standards viele weitere interessante Features wie zum Beispiel die Segmentierung von Besuchergruppen oder Funnel für die Auswertung von Konversionsraten in Echtzeit. Ganz aktuell auch die Messung der Aktivitätszeit und Scrolltiefe zur Ermittlung der Besucher-Aktivität.

Freu mich immer sehr über Feedback.

Viele Grüsse
Nico

mwld
mwld

Zum Thema Mouse-Tracking gibt es neben Inspectlet noch weitere interessante Tools, z.B.:
* YUNIT http://www.yunit.org (mein eigenes Projekt)
* Mouseflow http://mouseflow.com

Bärbel Loy

Mein Favorit ist auf jeden Fall Google Analytics. Wenn gleich hier auch wirklich gute Alternativen im Artikel aufgeführt werden.

sim

An sich ein interessanter und informativer Artikel der gute Alternativen aufzeigt, allerdings ist Reinvigorate laut Webseite NICHT kostenlos, schade.

Gruß

Daniel Bär

In der Regel setzen wir für unsere Kundenprojekte auf die etracker Web-Controlling Suite. Die Datenschutz-Thematik ist dabei nicht zu verachten, allerdings sind auch die Features vom etracker ziemlich gut, insbesondere für eCommerce-Projekte.

tpk
tpk

Ich nutze Piwik auf dem Server, der auf Piwik-Seite angeboten wird und eine kleine handvoll Euro im Monat kostet, Arvixe heißt der meine ich. Bei kleinen Seiten ist die Performance erträglich, aber bei einer Seite mit ca. 10.000 Besuchern / Monat macht Piwik keinen Spaß mehr. Da ist Analytics um Welten performanter.

Andreas Werner

Ja - im Enterprise-Segment ist die Liste etwas unterbestückt. Neben Adobe sollte auch noch Webtrends, Webtrekk, Core (IBM) etc. noch genannt werden.

dot_SB

Tracking über Piwik ist unserer Erfahrung nach keine wirkliche Alternative zu Google Analytics - sicher nicht von der Feature-Seite aus gesehen. Komfortable Segmentierungen und gutes E-Commerce Tracking haben wir in Piwik vermisst und es deshalb schon nach kurzer Zeit verwerfen müssen. Schade, denn die Installation auf dem eigenen Server und somit die Hoheit über die eigenen Daten ist viel wert.

Ich bin mir sicher, dass sich Piwik mittlerweile weiterentwickelt hat und wir werden es sicher bald mal wieder unter die Lupe nehmen.

Google Analytics hat anderen Tools gegenüber natürlich den Riesenvorteil, dass sein Produkt nahtlos eingebunden ist in andere Tools wie z.B. den Tag Manager und AdWords.

Ich denke, diese Aufzählung von Tools stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich erlaube mir mal noch zwei hochwertige Alternativen zu erwähnen, die vor allem im Bereich e-Commerce interessant sind: http://www.econda.de und http://www.webtrekk.com .

Markus Käkenmeister

Zumindest Econda und das neue, aber vielversprechende Zoom Analytics (http://launch.zoomanalytics.co/) mit seinem stärker User-Persona-zentriertem Ansatz fehlen hier noch.

Spannend wird, wie die diversen Tools mit der Cookie-Kill-Policy der Browser künftig umgehen.

Piwik hat es meiner Meinung nach jetzt schon schwer, mit den aktuellen Trends mitzuhalten. Stärke von Piwik ist immer noch, Seitenaufrufe zu zählen, während Google Analytics heute schon Affinitäten zuordnen kann, wenn man den Scriptcode erweitert. Etracker ist (für Deutschland) meiner Ansicht nach für Onlineshops Mittel der Wahl.

Einen Blick Wert: Lead Lab Analytics von der deutschen Firma wiredminds.com, wenn es darum geht, Leads zu generieren.

I. Lämmel

Wir als Agentur nutzen regelmäßig die Statistiken von PIWIK und machen damit gute Erfahrungen. Für unsere Kunden ist dies eine echte Alternative zu Analytics. Sicher gibt es tolle Tools, die mehr können. Leider werden aber durch lokale Browsereinstellungen oftmals die wichtigen Suchworte nicht immer mit übertragen, was die Auswertung eh erschwert. (http://www.pepsite.de/blog/2013/da-wo-kunden-herkommen-ist-die-realitaet/)

Steve Naumann
Steve Naumann

Hallo zusammen,

Piwik hatte ich bei einigen Projekten im Einsatz und muss sagen, dass mir dieses sehr gut gefällt. Allerdings ist dieses extrem ressourcenfressend, wenn die Projekte mal überdurchschnittlich groß werden. Definitiv sollte es auf einen externen Server ausgelagert werden, der auch einige Reserven hat.
Das Open Web Analytics sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus. Hat damit jemand Erfahrung, was die Performance angeht?

Grüße
Steve

Martin

Also laut Website ist reinvigorate nicht kostenlos (beginnt ab 10 $ im Monat) oder hab ich was überlesen?

Enis

Bin mit Piwik und Analytics sehr zufrieden. Seitdem es bei Analytics auch Statistiken über die aktuellen Nutzer die Online sind gibt, nutze ich ausschließlich nur noch Google :)

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