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Ratgeber

Dein Guide zum richtigen UX-Prototyping

(Foto: AdobeStock – baranq)

Deine Website hat keinen Erfolg? Ein Grund könnte eine schlechte Usability sein. Wir erzählen, worauf du bereits beim Prototyping achten solltest.

Das Erstellen von einer guten Benutzerfreundlichkeit ist sowohl eine Kunst als auch eine Wissenschaft. Es wird ein gesamtes Experten-Team benötigt, um eine außergewöhnliche, denkwürdige und konversionsorientierte User-Experience zu erschaffen.

Während eines Webprojekts können Prototyping-Tools zum echten Helfer werden. Denn sie visualisieren den Prozess einer Website von Beginn an. Das hilft dir und allen anderen Projektbeteiligten, das gesamte Konzept besser zu verstehen. Einfach gesagt tragen Prototyping-Tools dazu bei, das Design einer Idee verständlich zu machen, sie erleichtern Nutzertests und erklären den Entwicklern die Anforderungen. Eine Liste verschiedener Tools findest du in einem separaten Artikel über Protoyping-Tools.

Was ist ein Prototyp?

Der Prototyp oder das Prototyping ist ein wichtiger Schritt in der Entstehung einer Website. Ein Prototyp ist eine interaktive Simulation der Website. Er kann verschiedene Formen haben, von sehr wenig bis sehr genau entwickelt,  jedoch ist er nie das finale Produkt. Ein Vorteil eines Prototyps ist, dass er schnell verändert werden kann und Änderungen weniger Geld und Zeit kosten. Die Entwicklung eines Prototyps sollte daher am Beginn einer Produktentwicklung stehen.

Kurz gefasst, ein Prototyp ist:

  • ein frühes Beispiel, Modell oder eine Veröffentlichung
  • eines Produktes
  • um das Produkt oder den Prozess zu testen

Wie ausführlich dein Prototyp sein soll, hängt von deinem Projekt ab. Das Ziel ist es, die Geschichte des Produktes oder der Dienstleistung auf eine klare, interaktive Weise zu erzählen.

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Prototyp vs. Wireframe vs. Mockup

Besonders für Neulinge in der Branche können die Begrifflichkeiten etwas verwirrend sein. Daher gehen wir kurz auf die Unterschiede zwischen Wireframe, Mockup und Prototypen ein. Grundsätzlich wird in statische und dynamische Entwürfe unterschieden. Im Gegensatz zu einem Prototyp sind Wireframes und Mockups statisch, sie besitzen somit keinerlei Interaktionen. Man nennt sie auch Low-Fidelity, was so viel bedeutet wie „wenig Wahrheitsgetreu“.

Wireframe: Ist ein erster, konzeptioneller Entwurf, oft noch handgezeichnet, der nur die nötigsten Elemente zeigt.

Mockup: Ein Schritt weiter als der Wireframe, ebenfalls statisch, zeigt die Struktur der Informationen, einfachsten Funktionalitäten und visualisiert erste Designansätze.

Wireframes und Mockups sind geeignet, um das Projekt zu dokumentieren, schnelle Einblicke zu gewinnen und Feedback zu erhalten. Sie sind zwar günstiger, aber ermöglichen keinen tiefen Einblick und zeigen keine Interaktionen, wie es ein Prototyp macht. Auch für Nutzertests sind Prototypen essenziell – verschiedene Tools können dabei helfen. Darüber hinaus verdeutlicht ein Prototyp deine Entwürfe und hilft somit dem Kunden, dein Design besser zu verstehen. Womit sich eventuell später auftretende Probleme frühzeitig vermeiden lassen.

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