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iPhone SE: Apple stellt günstiges 4-Zoll-Smartphone mit iPhone-6s-Technik vor

iPhone SE: Apple stellt günstiges 4-Zoll-Smartphone mit iPhone-6s-Technik vor

hat heute im Laufe seines März-Events „Let us loop you in“ nach einer Pause von 2,5 Jahren das erste vierzollige vorgestellt. Was das iPhone SE unter der Haube hat, wie viel es kostet und ab wann es erhältlich ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

iPhone SE: Apple stellt günstiges 4-Zoll-Smartphone mit iPhone-6s-Technik vor

iPhone SE. (Bild: Apple)

Unspektakulär: Das iPhone SE sieht beinahe so aus wie das iPhone 5s. (Foto: Apple)
Unspektakulär, oder „genau richtig“?: Das iPhone SE sieht beinahe so aus wie das iPhone 5s. (Foto: Apple)

iPhone SE: 4-Zoll-iPhone mit iPhone-6s-Spezifikationen

Seitdem Apple 2013 sein iPhone 5s aus der Taufe hob, hat das Unternehmen aus Cupertino ausschließlich neue mit Displaydiagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll im Sortiment gehabt – das mittlerweile beinahe drei Jahre alte iPhone-Modell wird zwar noch immer angeboten, die Technik ist aber nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Zeit für eine Auffrischung des kompakten Modells – in Form des iPhone SE.

Das iPhone SE ist gewissermaßen ein iPhone 5s mit 6s-Technik. (Bild: Apple)
Das iPhone SE ist gewissermaßen ein iPhone 5s mit 6s-Technik. (Bild: Apple)

Das vierzollige iPhone SE, das heute im Zuge des Apple-März-Events enthüllt wurde, ist in Sachen Design ans iPhone 5s angelehnt, erscheint damit eckiger als das iPhone 6 und 6s. Auch bei den runden Lautstärke-Buttons und dem Powerknopf bleibt Apple dem 2013er Modell treu. Bei der Ausstattung setzt das Unternehmen aber aktuelle Technik ein.

TouchID hat das iPhone SE auch an Bord. (Bild: Apple)
TouchID hat das iPhone SE auch an Bord. (Bild: Apple)

Beim Prozessor kommt der A9-Prozessor, begleitet vom M9-Chip zum Einsatz, der auch im iPhone 6s seine Dienste verrichtet. Dank des M9-Assistenzchips besitzt das iPhone SE eine Always-On-Funktion für Siri, sodass ihr das Phone auch mit „Hey Siri“ aus dem Standby wecken und bedienen könnt. Die 3D-Touch-Funktion, die mit dem iPhone 6s eingeführt wurde, wird nicht unterstützt.

Laut Apple ist es ein kleines iPhone mit jeder Menge Power. (Bild: Apple)
Laut Apple ist es das stärkste Vier-Zoll-Smartphone auf dem Markt. (Bild: Apple)

iPhone SE: Mit iPhone-6s-Kamera, 16 und 64 Gigabyte Speicher

iPhone SE. (Screenshot: Apple)
Das iPhone SE ist mit aktuellen Funktechnologien ausgestattet. (Screenshot: Apple)

Darüber hinaus hat Apple seinem kleinen iPhone den gleichen 12-Megapixel-Kamera-Sensor verpasst, der auch im iPhone 6s steckt. Damit lassen sich 4K-Videos aufnehmen und auch die Live-Foto-Funktion ist an Bord. Für Apple Pay befindet sich im Inneren des Smartphones ein NFC-Modul, außerdem wurden WiFi- und Funkmodule auf den aktuellen Stand gebracht.

iPhone SE wird in den gleichen Farben wie das iPhone 6s angeboten. (Screenshot: Apple)
iPhone SE wird in den gleichen Farben wie das iPhone 6s angeboten. (Screenshot: Apple)

Im Unterschied zum iPhone 5s wird Apple sein iPhone SE in den Speichergrößen 16 und 64 Gigabyte in den Handel bringen. Das iPhone 5s wurde bislang nur mit 16 und 32 Gigabyte angeboten. Bei den Farben orientiert man sich am iPhone 6s: Gold, Space Grau, Silber und Roségold. Es kann ab dem 31. März zum Preis von 489 Euro gekauft werden, das 64-Gigabyte-Modell kostet 599 Euro  – Vorbestellungen werden ab dem 24. März entgegengenommen.

Das iPhone SE kostet ab 399 US-Dollar. (Screenshot: Apple)
Teurer als in den USA: Das iPhone SE kostet in Europa ab 489 Euro. (Screenshot: Apple)

Analysten prognostizieren, dass Apple etwa 15 Millionen Einheiten des iPhone SE pro Jahr verkaufen kann. In Relation zum Gesamtabsatz wäre das ein relativ geringer Anteil, denn im letzten Jahr konnte der Konzern über 230 Millionen iPhones verkaufen. Damit zeigt sich, dass die größeren Modelle sehr gut angenommen werden; Nichtsdestotrotz gibt es nach wie vor User, die sich wieder ein kleineres iPhone herbeisehnen. Diesen Wunsch hat Apple jetzt erhört.

Neben dem iPhone SE hat Apple auch ein kleineres iPad Pro, das iPad Pro 9.7 vorgestellt.

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3 Antworten
  1. von Anna am 22.03.2016 (09:52 Uhr)

    Wie schön! Es gibt endlich ein neues iPhone 4s. :-)
    Das wurde auch langsam Zeit. Bei meinem alten macht der Akku schlapp.

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  2. von Enhancements am 22.03.2016 (12:19 Uhr)

    Heise macht immer die Quartalszahlen unten drunter als lange Tabelle.
    Hier würde es Sinn machen, die Modelle und Preise dranzuschreiben vom Ipod bis zum dicksten IpadPro.
    Dann erkennt man, das Apple einfach 100 und 200 Euro tiefer zwei Modelle etabliert hat und etwa 50-100 Euro Preissprünge die Price-Map sind.

    Die Mobilfunk-Firmen bleiben felsenfest auf 24Monate*50Euro/Monat oder 24*$80 oder 12*$50 oder was gängig ist stehen und dafür erwarten die Konsumenten halt ein gutes/das beste iPhone. Wer die Präsidentensuite bucht will ja auch mit dem Phaeton abgeholt werden.
    Daher müssen Samsung und Apple für 799 (oder was das aktuelle iPhone kostet) Geräte anbieten auch wenn man lieber jedes Jahr 50 Euro tiefer gehen würde statt sich irgendwas einfallen lassne zu müssen um gegen die $199-China-Handies mit DualSim/SD-Karte/FullHD/OctaCore/2-4GByteRAM/InfraRot/... bestehen zu können.

    Also bleibt Apple nichts übrig als unter dem iPhone 100 Euro tiefer ein Gerät zu platzieren.

    Auch für Indien usw. wären $350 o.ä. ganz beliebte Preisbereiche. Gute Reporter könnten das Recherchieren oder CrowdInfo-Sites in Ländern mit Redefreiheit und FairUse und ohne teure Abmahnungen.
    Wo auf der Autobahn genug Platz zum Vorgänger ist, ist schwupp ein anderer in der Lücke... Marktnischen sollte man bedienen soweit man das kann und will. Weil Handies die Sättigung erreichen und eigentlich eher billiger werden als noch mehr RAM/CPUs/Flash/Pixel/... zu haben, musste man auch mal nach unten ausbauen statt nach oben. Die anderen Hersteller bedienen $99-$899 ja normalerweise. Apple auch, aber mit anderen Geräten wie iPod-Touch usw. welches mit Kompass eine gute VR-Brille oder halt SIMCardFreies Limited-iPhone wäre.

    Schade das keine enhanced security etabliert wurde.
    Das man die Write-Leitung vom Flash kappt (oder was halt die neue Technik des FBI ist), hätte die Presse oder die vielen befreundeten Security-Interview-Geber ja auch selber drauf kommen können. Schon disketten und SOGAR SD-Karten aber leider immer noch nicht Festplatten haben Schreibschutz-Schalter.

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  3. von frank am 22.03.2016 (12:40 Uhr)

    also ich finds Klasse. Ich erhoffe mir davon einfach mal, dass es unter anderem im Androidlager auch wieder zu (mehr Auswahl bei) kompakten Highend Smartphones kommt.
    Und da nunmal viele Unternehmen immernoch auf den Applezug aufspringen, hoffe ich auf einen synergieeffekt... schließlich war damals ja 3,5"-4“ das heutige 5“-6“

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