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Karriereseiten in geil: Diese 11 Beispiele machen Bock aufs Bewerben

    Karriereseiten in geil: Diese 11 Beispiele machen Bock aufs Bewerben

So sollten Karriereseiten heute aussehen. (Screenshot: t3n.de)

Karriereseiten besuchen? Oft furchtbar langweilig. Dabei lassen sich Bewerber schon vor dem Vorstellungsgespräch für das Unternehmen begeistern. Wie das geht, zeigen diese Beispiele.

Karriereseiten von Unternehmen – schon ihr Besuch steht oft unter schlechten Vorzeichen: Bewerber sind unzufrieden mit ihrem Job, manchmal auch mit sich selbst, oder haben vielleicht gar keine Arbeit. Dumm nur, dass es vielen Karriereseiten außerordentlich gut gelingt, die Motivation für eine neue Stelle eher im Keim zu ersticken, als sie aus den Interessenten herauszukitzeln.

Karriereseiten: Zwischen Tristesse und Floskelgewitter

Verschachtelte Unterseiten wie aus den Anfängen des Webs (Was ist „Responsive“ oder „Mobile first“!?), leeres Floskelgewitter („Wir suchen Teamplayer“, „Sie passen zu uns, wenn sie eine Hands-on-Mentalität mitbringen“) oder fehlende Infos in der Jobbeschreibung (Benefits, Urlaubstage, Vereinbarkeit Familie und Beruf) – liebe Arbeitgeber, so wird das nichts mit den Fachkräften!

Wie es besser geht, zeigen die nachfolgenden Beispiele. Getreu dem Motto „Der erste Eindruck zählt“, gelingt es den Unternehmen, potenzielle Mitarbeiter schon durch eine ungewöhnliche Karriereseite als Eisbrecher auf dem Weg zur Bewerbung zu motivieren – und vielleicht sogar als neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Hermès: Hinter den Kulissen eines Modelabels

Eine Karriereseite zum Verlieben. Hauptsache, man liest auch die Informationen am Rand der Illustrationen. (Screenshot: t3n)
Eine Karriereseite zum Verlieben. Hauptsache, man liest auch die Informationen am Rand der Illustrationen. (Screenshot: Hermès)

Für ein Modeunternehmen im Familienbesitz zu arbeiten, kann sich vielleicht nicht jeder auf den ersten Blick vorstellen. Die Hermès-Gruppe aus Frankreich nimmt Jobsuchende daher wortwörtlich an die Hand und führt sie auf ihren Karriereseiten mit Hilfe von Parallax-Scrolling im wunderschönen Comicstil durch die Hierarchie und Firmenkultur des Unternehmens. Im Reiter „Metiér“ stellt Hermès außerdem die einzelnen Abteilungen vor und bietet Bewerbern so eine stark visuell angehauchte Orientierungshilfe für die passende Stelle. Chapeau!

Huge: Der ultimative Bewerberköder

Wenn dieser Satz keine Aufmerksamkeit weckt, ist man selbst schuld. (Screenshot: t3n.de)

Eine bessere Punchline hat sich wohl noch keine Kreativagentur verpasst: Mit „Get paid for a giving a shit“ spricht Huge vor allem jene Bewerber an, die sich ihre Kreativität nicht von lästigen Weisungsbefugnissen kaputtreden lassen möchten. Die Karriereseite unterstreicht dieses Selbstverständnis mit Überschriften wie „Ideas over Egos“ oder „Mondays suck less“ zusätzlich. Auch die Darstellung der einzelnen Betriebsstandorte ist sehr gelungen.

Bookmyshow: Ein Beispiel für bunte und fröhliche Karriereseiten

Übersichtlich und informativ: Bei Bookmyshow hat man sogar an eine Timeline der Firmengeschichte gedacht. (Screenshot: t3n.de)

Beim indischen Ticketdienst Bookmyshow liebt man es bunt! Der farbenfrohe Onepager stellt nicht nur die wichtigsten Perks als Teil der Kultur des Unternehmens vor, sondern informiert Bewerber mit Hilfe einer Timeline auch über die Firmengeschichte. Ergänzt wird die Karriereseite um O-Töne von Mitarbeitern. Sieht gut aus, macht Spaß und informiert!

Esri: Kartografen-Jobs gehen auch sexy

Die Kartographie-Branche kommt etwas bieder daher, die Karriereseite von Esri nicht. (Screenshot: t3n)
Die Kartografie-Branche kommt etwas bieder daher, die Karriereseite von Esri nicht. (Screenshot: Esri)

„Scroll to Explore“ – das passt zu Esri, der Firma hinter der Kartografie-Software ArcGis. Mit beeindruckendem Parallax-Scrolling zeigt Esri, wie auch für gewöhnlich eher biedere Branchenumfelder attraktiv ins Szene gesetzt werden können. In dem schicken Onepager stellt Esri sich, seine Vision, die Kultur und das Netz aus Zweigstellen kurz, aber prägnant vor. Unten angekommen, gibt es einen Verweis auf die rund 300 Stellenangebote im Unternehmen. Bleiben trotzdem noch Fragen offen, hilft ein Klick auf die Links der Social-Media-Buttons.

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9 Reaktionen
peter
peter

@Joern:
Warum nennst du deine typsiche Werbebutze ein Startup? Welche innovative Lösung habt ihr denn anzubieten? Warum postest du einen Link zu einer 404-Seite? Warum hat die von dir beworbene Seite 4 HTML- und 109 CSS-Fehler? Wirk sehr professionell.... Ich würde mich bei so einem Laden nicht bewerben. Man sieht hier deutlich, dass Qualität nicht Eure Stärken sind.

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Sebastian
Sebastian

mimimi... !

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AndyS
AndyS

Kreative Karrierewebsites von deutschen IT-Unternehmen hat itjobboard.de zusammengestellt: http://blog.itjobboard.de/so-sexy-koennen-karriereseiten-sein/

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Joern

Danke für die Blumen :)
Wenn sie Euch gefällt, könnt Ihr sie gerne weiter verteilen - vielleicht kennt ja jemand jemanden der jemand kennt usw ;)

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AJ
AJ

@Joern, gefällt mir richtig gut! Sehr viel Liebe zum Detail!

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Andreas

@Joern: Ich finde die Seite richtig gut. Wäre ich Coder, hätte ich das Formular ausgefüllt :-)

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Joern

Die hier vorgestellten Unternehmen informieren alle sehr gut über sich selbst - legen dann aber genaue Anforderungen an ihre Bewerber vor. Hierzu haben wir von mehreren (sehr guten) Entwicklern gehört, dass sie vor allem abgeschreckt werden, wenn in den Voraussetzungen Erwartungen stehen, die sie (noch) nicht erfüllen. Was wir bisher von unseren Freunden in etablierteren Firmen so mitbekommen haben, scheint es relativ schwierig zu sein, über "normale Anzeigen" passende Entwickler zu finden.

Bei unserem Startup sind wir nicht auf der Suche nach Spezialisten, sondern nach Leuten, die vor allem zu uns passen und motiviert sind, sich stetig zu verbessern. Wir müssen einerseits auffallen und andererseits sehr gut auswählen, da in dieser Phase die Leistung von wirklich jedem Angestellten zählt (wir haben keinen Investor).

Daher haben wir unsere Seite für Bewerber etwas anders gestaltet und keine festen Vorgaben gestellt. Leute bewerben sich bei uns nicht mit Ansprachetext oder ihrem Lebenslauf, sondern nur mit ihrer E-Mailadresse und über einfache Checkboxen, die uns ansatzweise ihre Interessen vermitteln sollen.

Wir stellen dann den Kontakt her und können direkt damit anfangen, Ängste abzubauen: Wir duzen, zeigen Interesse am Menschen (wir schauen uns die gelieferten Hinweise an) und denken darüber nach, an welcher Stelle wir diese Person einsetzen können. Am besten wird dann miteinander via Skype oder Telefon gesprochen und dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Bin mir nicht sicher, ob sie unter "geil" fällt, wie im Artikel beschrieben - aber unsere Seite ist in jedem Fall nicht Standard: http://campudus.com/recruit

PS: Wir zählen die Vorteile, die wir Mitarbeitern bieten können, nicht noch auf der Seite auf. Wer etwas bestimmtes möchte oder braucht, kann gerne mit uns darüber sprechen - ein Startup ist schließlich flexibel :)

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Nadine

@Joern: Gute Idee und schön umgesetzt! Noch ein Freifeld im Formular fänd ich trotzdem gut. z.B. falls jemand, wie ich, sich gerne bewerben würde, dazu aber einen Satz schreiben muss, wie: "Ich kann nicht programmieren, würde Euer Team aber gerne mit Design (Front-End, Icons, Illustration etc.) unterstützen."

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Joern

Hi Nadine,

Du kannst uns natürlich auch jederzeit per E-Mail erreichen, die Du auf der Webseite finden kannst :)

Allerdings werden wir vermutlich (noch) keine Vollzeitstelle für reine Konzeption und Design besetzen können. Kontakte sind aber immer gut, von demher freue ich mich auf Deine Mail - entweder direkt an unsere info@ Adresse oder einfach als Frontend-Ninja ;)

Viele Grüße
Joern

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