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Was treibt die Konkurrenz? 7 Tools, um mehr über deine Mitbewerber herauszufinden

Was treibt die Konkurrenz? 7 Tools, um mehr über deine Mitbewerber herauszufinden

Egal ob Blogger, Gründer oder Unternehmer: Auch du hast Konkurrenten. Pardon: Mitbewerber. Mit den folgenden behältst du sie im Blick – egal ob auf , oder ihrer eigenen Website.

Was treibt die Konkurrenz? 7 Tools, um mehr über deine Mitbewerber herauszufinden

(Quelle: serkat – Fotolia.com)

So kommst du deinen Mitbewerbern auf die Schliche

Im Kampf um Leser, Kunden oder ganze Märkte lohnt ein Vergleich mit Mitbewerbern. Sie liefern Inspirationen und Strategien sowie Informationen über ihren (Miss-)Erfolg. Wie man trotz vieler Mitbewerber und unzähliger Plattformen den Überblick behält, zeigt dieser Artikel.

1. Behalte die Entwicklung der Facebook-Fanpages im Auge

Die Facebook-Funktion zur Wettbewerbs-Analyse (Screenshot: Facebook).
Die Facebook-Funktion zur Wettbewerbs-Analyse (Screenshot: Facebook).

Seit vergangenem Jahr bietet Facebook eine integrierte Monitoring-Funktion. Über „Seiten im Auge behalten“ können Administratoren die Leistung ihrer Seite mit ähnlichen Seiten vergleichen“, erklärt Facebook. Die Funktion findet sich in den Statistiken und liefert Informationen zu Fanzahl, dem Fanwachstum, den wöchentlichen Beiträgen und der resultierenden Interaktion. Sie beschränkt sich somit auf sehr rudimentäre Kennzahlen, informiert aber trotzdem über wichtige Tendenzen. Die Betreiber der beobachteten Seite erfahren, dass sie beobachtet werden. Wer dahinter steckt, bleibt aber geheim.

2. Analysiere die Twitter-Auftritte

Ein Blick auf die Konkurrenz via Topsy. (Screenshot: topsy.com)
Ein Blick auf die Konkurrenz via Topsy. (Screenshot: topsy.com)

Twitter hat kein vergleichbares Feature, etwas ähnliches bietet jedoch Topsy. Marketer können mit dem Webdienst überprüfen, wie oft bestimmte Schlagworte oder Nutzernamen innerhalb des Netzwerks erwähnt werden. Dadurch lässt sich die Bekanntheit eines Unternehmens und seine Aktivität auf Twitter ablesen. Das reicht nicht für eine detaillierte Analyse der Strategie eines Mitbewerbers, aber für einen groben Überblick.

3. Erfahre, wie deine Mitbewerber ihre Besucher generieren

Woher deine Mitbewerber ihre Besucher beziehen, zeigt SimilarWeb. (Screenshot: Similarweb.com)
Woher deine Mitbewerber ihre Besucher beziehen, zeigt SimilarWeb. (Screenshot: Similarweb.com)

Mithilfe des israelischen Dienstes SimilarWeb können Marketer detaillierte Informationen über andere Websites abrufen, darunter ihre Besucherzahlen und -quellen. „Grundlage dieser Informationen bilden eine Reihe von Browserplugins“, heißt in einem älteren t3n-Artikel. Je kleiner die untersuchte Website, desto kleiner auch die Datenbasis. Fehlen ausreichend Daten, steigt automatisch die Fehleranfälligkeit der Hochrechnungen. Große Mitbewerber lassen sich mithilfe von SimilarWeb dennoch sehr erfolgreich analysieren.

Die wichtigsten Unterseiten deiner Konkurrenz im Überblick. (Screenshot: ahrefs.com)
Die wichtigsten Unterseiten deiner Konkurrenz im Überblick. (Screenshot: ahrefs.com)

Mithilfe von Diensten wie ahrefs oder MajesticSEO können Nutzer die Backlinks von Websites einsehen, auch ohne kostenpflichtigen Account. Eine begrenzte Anzahl von Daten oder Suchen steht kostenlos zur Verfügung. Ahrefs bietet ein Feature, mit dem du kurzerhand die wichtigsten Webseiten deiner Mitbewerber herausfilterst. So lässt sich leicht einsehen, wie die in der organischen Suche dastehen und woher sie ihren Traffic beziehen.

5. Sichere wichtige Webseiten und lasse dich über Updates informieren

Informiert über Änderungen einer Webseite: Visualping.io. (Screenshot: visualping.io)
Informiert über Änderungen einer Webseite: Visualping.io. (Screenshot: visualping.io)

Die wichtigsten Seiten deiner Mitbewerber hältst du mit dem Browser-Plugin „Page Monitor“ oder dem Webdienst Visualping im Auge. Sie informieren dich automatisch über Veränderungen auf den gespeicherten Webseiten. Weißt du, dass eine ganz bestimmte Unterseite deines Mitbewerbers für ein Großteil der Besucher verantwortlich ist, lohnt es sich, sie dauerhaft über einen der genannten Dienste zu überwachen. So kannst du im Handumdrehen auf etwaige Änderungen reagieren.

6. Schaue, welche Dienste sie nutzen

BuiltWith zeigt, mir welchen Diensten der Mitbewerber arbeitet. (Screenshot: t3n.de)
BuiltWith zeigt, mir welchen Diensten der Mitbewerber arbeitet. (Screenshot: t3n.de)

Welche Software und welche Technologien nutzen deine Mitbewerber auf ihrer Website? Diese Frage beantwortet BuiltWith über dessen Website sowie die verfügbaren Plugins. Marketer können so beispielsweise einsehen, welchen Dienst die Mitberwerber zur Webanalyse oder zum A/B-Testing nutzen. Alternativ ist auch die umgekehrte Suche nach den beliebtesten Diensten einer bestimmten Kategorie möglich, hier am Beispiel der Content-Management-Systeme.

7. Prüfe, wo deine Mitbewerber erwähnt werden

Alert.io, die Google-Alerts-Alternative. (Screenshot: alert.io)
Alert.io, die Google-Alerts-Alternative. (Screenshot: alert.io)

Alert-Dienste wie Google Alerts oder Alert.io informieren Nutzer über Erwähnungen von Schlagworten wie beispielsweise Unternehmensnamen. Marketer können diese Dienste nutzen, um einerseits auf dem Laufenden zu bleiben und andererseits bei fehlenden Backlinks um eine nachträgliche Verlinkung zu bitten. Gleiches gilt aber auch bei Erwähnungen von Mitbewerbern. Eine Chance, die man nutzen sollte.

Und welche Tools und Dienste nutzt ihr zur Konkurrenzanalyse? Wir freuen uns auf eure Ergänzungen in den Kommentaren!

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9 Antworten
  1. von Jochen Weiland am 31.07.2014 (15:16 Uhr)

    Interessant ist auch ein (kostenloser) Blick in die Jahresabschlüsse unter http://www.unternehmensregister.de, man sollte jedoch ein bisschen Grundwissen zum Lesen von Bilanzen haben

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  2. von Yaniv am 31.07.2014 (16:03 Uhr)

    Also https://www.similartech.com gives you information about the web technologies of any website for free

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  3. von Charlotte am 01.08.2014 (08:31 Uhr)

    Mit der Software blackbee kann man das Sortiment allgemein, aber auch detaillierte Informationen zu den Produkten seiner Wettbewerber analysieren und mit den eigenen vergleichen, bzw. eigene Produkte und Preise daran ausrichten, http://webdata-solutions.com/haendler/preisbeobachtung/.

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  4. von paul_winkler am 01.08.2014 (11:32 Uhr)

    Wichtig ist es, nicht nur einmalig eine initiale Wettbewerbsanalyse zu machen, sondern diesen Prozess kontinuierlich zu implementieren, sodass eine stetige Wettbewerbsbeobachtung entsteht. Die Vorteile und den Nutzen davon habe ich kürzlich in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Hier gehts zum Artikel: http://www.deskreport.de/welchen-nutzen-haben-wettbewerbsanalyse-und-wettbewerbsbeobachtung-im-online-marketing.html

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  5. von Markus am 01.08.2014 (12:27 Uhr)

    Gerade letztere Tools finde ich enorm hilfreich, da sie nicht nur aggregiert, nackte Zahlen zeigen, sondern auch den Kontext aufzeigt: Handelt es sich um positive Erwähnungen? Oder sind es negative?
    Hier lassen sich auch gleich mögliche Schwächen, etwa durch Erwähnungen in Testberichten, der Wettbewerber aufdecken.

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  6. von Christian am 02.08.2014 (11:32 Uhr)

    Sehr coole Liste. Alexa.com könnte bei Punkt 3. noch gut rein passen. Ich nutze das als Chrome-Plugin und klicke mittlerweile bei fast jeder Seite immer zuerste drauf um zu sehen, ob hier überhaupt was los ist. Wie gut die Ergebnisse sind ist noch unklar für mich. Weichen auf jeden Fall von Similarweb ab.

    Man könnte aber auch sagen: Scheiss egal was der Wettbewerb macht, mach einfach dein Ding!

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  7. von ClaudiaR. am 03.08.2014 (00:51 Uhr)

    Sehr praktisch ist auch Sistrix Smart (http://smart.sistrix.com/), das u. a. einen kleinen Benchmark zu SEO-Kennzahlen bietet.

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