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0,006 Meilen unter dem Meer: Microsoft versenkt mit Project Natick Datenzentren im Wasser

0,006 Meilen unter dem Meer: Microsoft versenkt mit Project Natick Datenzentren im Wasser

Die Hälfte der Menschheit wohnt in der Nähe des Meeres, warum also nicht auch ihre Daten? hat jetzt in dem Pilotprojekt Project Natick getestet, wie sich Datenzentren im Meer aufstellen lassen. Mit Erfolg.

0,006 Meilen unter dem Meer: Microsoft versenkt mit Project Natick Datenzentren im Wasser

Project Natick. (Foto: Microsoft)

Datenzentren im Meer sollen Energie sparen

Seit 2014 arbeitet Microsoft an dem Project Natick, das dafür sorgen soll, dass Datenzentren künftig in Küstennähe im Meer aufgestellt werden können. Das soll sowohl Kosten als auch die Umwelt schonen. Jetzt ist ein erster Unterwasser-Test über drei Monate hinweg erfolgreich abgeschlossen worden. Die Server wurden in einem zylindrischen Stahlbehälter untergebracht und dieser in zehn Metern Tiefe und einem Kilometer Entfernung von der kalifornischen Küste aufgestellt.

Wie in dem erfolgreichen Pilotprojekt will Microsoft Datenzentren künftig im Meer aufstellen. (Foto: Microsoft)
Wie in dem erfolgreichen Pilotprojekt will Microsoft Datenzentren künftig im Meer aufstellen. (Foto: Microsoft)

Microsoft zufolge soll durch die im Meereswasser herrschenden niedrigeren Temperaturen den Kühlbedarf für die Datenzentren enorm senken können. Das Meereswasser selbst werde aber nicht für die Kühlung verwendet. Dank möglicher Turbinen an Bord könnte aus der Meeresströmung zusätzliche Energie gewonnen, die Datenzentren so energieautark betrieben werden. Die Datenzentren sollen bis zu fünf Jahre unter Wasser bleiben, bevor die Server ausgetauscht und dann die Behälter wieder im Meer versenkt werden sollen. Insgesamt ist die Lebenszeit der Datenzentren auf 20 Jahre ausgelegt.

Datenzentren unter Wasser: Weitere Tests geplant

Der erste Test mit dem Prototypen Leona Philpot, einer Figur aus dem Game „Halo“, ist laut Microsoft besser als erwartet verlaufen. Ein nächster, noch größerer Test soll Anfang 2017 gestartet werden. Wann es die ersten funktionstüchtigen Microsoft-Datenzentren in den Tiefen des Meeres gibt, steht allerdings nicht fest.

Um den enormen Energiehunger der Datenzentren zu drosseln oder die entstehende Wärme anderweitig zu nutzen, werden weltweit unterschiedliche Szenarien getestet, etwa der Bau von Datenzentren in kühleren Regionen. Der deutsche Cloud-Anbieter Cloud&Heat will Wohnungen mit Servern wärmen, ein ähnliches Konzept für Privatnutzer hat das niederländische IT-Startup Nerdalize im vergangenen Jahr vorgestellt.

via futurezone.at

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3 Antworten
  1. von grep am 02.02.2016 (11:59 Uhr)

    Hallo ...,


    soweit es lediglich um Kühlung geht, wäre es sicherlich sinnvoller Rechenzentren in arktischen Regionen zu errichten.


    Ciao, Sascha.

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  2. von Preis-Entwicklung am 02.02.2016 (13:18 Uhr)

    Das mooresche Gesetz und z.b. die Abschreibungs-Zeiträume (hier wohl 5 Jahre) geben vor wie die Preise von Cloud-Diensten bzw. Rechenzentrums-Betrieb sich entwickeln bzw. wie viel Rechenleistung man pro Euro bzw. $ kriegen kann.
    Scheint leider keinen zu interessieren :-(

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  3. von Flo am 02.02.2016 (22:02 Uhr)

    Wieder mal eine total bescheuerte Headline. Warum nicht einfach schreiben das die es 10 Meter unter Wasser gepackt haben, nee da schreibt man 0,006 Meilen. Wer denkt sich solche Headlines bitte schön aus? Man man man....

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