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Mitarbeiter-Feedback: Wie OfficeVibe und Niko Niko das Mitarbeitergespräch ablösen

    Mitarbeiter-Feedback: Wie OfficeVibe und Niko Niko das Mitarbeitergespräch ablösen

Wer regelmäßig Mitarbeiter-Feedback einholen will, wird eine software-basierte Alternative zum Mitarbeitergespräch brauchen. Zwei unterschiedliche Tools im Überblick!

Wie zufrieden ein Mitarbeiter ist, hängt erheblich davon ab, ob er die Möglichkeit für die Abgabe von Feedback bekommt, und ob Vorgesetzte anschließend auf das Feedback reagieren. Nicht wenige Chefs führen daher Mitarbeitergespräche, um sich mit ihren Teammitgliedern auszutauschen. Dabei ist das direkte Gespräch immer eine überaus lohnende Sache für beide Gesprächspartner. Es ist in der Regel authentischer als ein bloßer Fragebogen und gibt sowohl dem Chef als auch dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, tiefer auf Lob oder Kritik einzugehen.

Ein gewaltiger Nachteil, zumindest aus prozessorientierter Sicht, liegt jedoch im Zeitaufwand. Wer sich dazu entscheidet, mehr als nur alle paar Monate eine Feedback-Runde einzubauen, wird ab einer bestimmten Unternehmens- beziehungsweise Teamgröße an Grenzen stoßen. Da helfen dann wiederum Fragebögen, die jedoch in Zeiten digitalisierter Werkzeuge lieber nicht mehr in Papierform verteilt werden sollten – zum einen der Umwelt zu Liebe und zum anderen, weil die Erhebung und Auswertung mittels Software wesentlich effizienter durchgeführt werden kann.

Mitarbeiter-Feedback: OfficeVibe per Mail, Niko Niko per App – zwei Beispiele

In den vergangenen Jahren sind einige Unternehmen mit spannenden Tools auf den Markt gekommen, die das Mitarbeiter-Feedback optimieren wollen. Eines der bekannteren Programme trägt den Namen OfficeVibe und wird von Kanada aus betrieben. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern in selbstdefinierten Zeiträumen die Umfragen über das Programm direkt ins E-Mail-Postfach leiten. Die Benutzeroberfläche und integrierte Gamification-Elemente sollen den Spaß an der Teilnahme hochhalten. Nicht weniger wichtig ist die Möglichkeit das Feedback anonym geben zu können. Viele Mitarbeiter trauen sich erst dann ehrliche Rückmeldungen zu geben.

Mitarbeiter-Feeback per OfficeVibe: Beispiel für eine vorgefertigte Antwort. (Screenshot: t3n.de)
Mitarbeiter-Feeback per OfficeVibe: Beispiel für eine vorgefertigte Antwort. (Screenshot: t3n.de)

Eine OfficeVibe-Umfrage setzt sich sowohl aus vorgefertigten sowie individuellen Fragen zusammen. Erstere sind in englischer Sprache verfasst (How easy is your boss to work with?). Sie werden zudem selbstständig vom Programm entsprechend einem übergeordnetem Thema ausgewählt – beispielsweise bezüglich der Motivation, der Lernkurve oder der Aufstiegschancen.

Die individuellen Fragen lassen sich bei Bedarf einbinden. Hier können Interessierte beispielsweise abklopfen, ob die Weihnachtsfeier ein Erfolg war oder ob die Qualität des Team-Mittagessens gut ist – um nur zwei Beispiele zu nennen. Die Umfrageteilnehmer bekommen in der Regel mehrere Antwortmöglichkeiten, die in Zahlen oder ausformulierten Multiple-Choice-Statements daherkommen.

Mitarbeiter-Feedback per Niko Niko-Regler abgeben. (Screenshot: t3n.de)
Mitarbeiter-Feedback per Niko Niko-Regler abgeben. (Screenshot: t3n.de)

Ähnlich arbeitet auch die weniger bekannte Smartphone-App Niko Niko aus den USA. Was die Anwendung mit OfficeVibe gemein hat, sind vor allem die themenspezifischen Fragen. Jedoch können Mitarbeiter die Umfragen mittels Swipe-Bewegung beantworten, was auf mobilen Bildschirmen sehr von Vorteil ist.

Der Grad der Zufriedenheit kann insofern mit einer Wischgeste nach links für schlecht und mit rechts für gut angegeben werden. Die Methode basiert weitestgehend auf dem Tinder-Prinzip. Leider steht die Anwendung jedoch bislang nur für iOS-Anwender zur Verfügung. Etwas umfangreicher haben wir Niko Niko bereits an dieser Stelle thematisiert.

Unterschiede finden sich jedoch nicht nur in der Plattform und der Bedienung. Natürlich variieren auch die Preise – entsprechend der Team-Größe und den gebotenen Funktionen. Dabei gilt: Kleiner Umfang, wenig Geld. Großer Umfang, viel Geld. Bei OfficeVibe bedeutet das einen monatlichen Betrag zwischen 79 und 395 US-Dollar. Niko Niko kostet in der günstigsten Version 29 US-Dollar pro Monat. Wohingegen die Kosten einer Enterprise-Version angefragt werden müssen.

Neben den uns bekannten OfficeVibe und Niko Niko-Tools sind übrigens auch die Programme 15FiveCulture AmpWeekdoneTinyPulse und das deutsche CompanyMood auf dem Gebiet nennenswert!

Übrigens, vor allem die Mitarbeiterführung in der digitalen Wirtschaft bricht mit althergebrachten Führungsstilen und muss daher auch neu gedacht werden. Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter fördern und fordern? Welche Softskills brauchen Führungskräfte heute? Wir haben bei fünf Unternehmen der Digitalbranche nachgefragt.

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1 Reaktionen
Impraise
Impraise

Ihr habt Impraise (Usa/Amsterdam, Teilnehmer Y-Combinator) vergessen, welche Feedback per App auch zwischen den Mitarbeitern ermöglichen, statt nur Top-Down.

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