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Design

Das perfekte Online-Portfolio: Mit diesen Tipps angelst du dir Kunden oder Arbeitgeber

    Das perfekte Online-Portfolio: Mit diesen Tipps angelst du dir Kunden oder Arbeitgeber

(Grafik: Richard Deighton)

Besonders Kreative haben heute viel mehr Möglichkeiten, ihre Arbeiten in einem Online-Portfolio zu präsentieren. Davon profitiert nicht nur die Bewerbung auf eine Festanstellung, sondern bei Freiberuflern auch die Akquise neuer Kunden. Mit den richtigen Tipps lässt sich der Erfolg deines Online-Portfolios maximieren.

Wer als Designer, Fotograf, Grafiker oder in einem anderen kreativen Beruf tätig ist, sollte zumindest einige seiner Arbeiten in einem Online-Portfolio zur Schau stellen, um potenzielle Auftraggeber oder Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen.

Ein Online-Portfolio sollte dem Besucher auf den ersten Blick zeigen, was ihn erwartet. (Foto: janne.me)
Ein Online-Portfolio sollte dem Besucher auf den ersten Blick zeigen, was ihn erwartet. (Screenshot: janne.me)

Es versteht sich von selbst, dass man in einem solchen Portfolio seine besten Werke präsentieren sollte – und zwar so professionell, wie irgend möglich. Auch wenn das viel Zeit und Aufwand in Anspruch nimmt, zahlen sich die Mühen fast immer aus. Du solltest beim Erstellen deines Online-Portfolios allerdings einige Aspekte berücksichtigen, damit deine Arbeiten auch wirklich den bestmöglichen Eindruck bei Besuchern hinterlassen.

Ziele für Online-Portfolio definieren

Wie bei jedem anderen Projekt auch, hilft es für das Online-Portfolio, Ziele zu definieren, bevor du loslegst. Sobald du dir darüber klar geworden bist, was genau du mit deiner Portfolio-Seite erreichen willst, wird dieses Ziel jede der folgenden Entscheidungen beeinflussen. Ein Portfolio, mit dessen Hilfe man eine Festanstellung anstrebt, wird ganz andere Anforderungen haben, als ein Portfolio, mit dem man Aufträge akquirieren möchte.

Die Gründe, ein Online-Portfolio aufzusetzen, können ganz unterschiedlich sein. Du solltest dir über die Zielsetzung bewusst werden. (Foto: Anton Pawlik)
Die Gründe, ein Online-Portfolio aufzusetzen, können ganz unterschiedlich sein. Du solltest dir über die Zielsetzung bewusst werden. (Screenshot: Anton Pawlik)

Portfolios können sich darüber hinaus beispielsweise dafür eignen, sich selbst als Marke zu etablieren und die Reputation zu verbessern, oder aber um zu netzwerken. Aus diesem Grund kann es auch sinnvoll sein, gleich mehr als ein Portfolio anzulegen – mehr dazu am Ende des Artikels.

Selbst aufsetzen oder Online-Dienste nutzen?

Wer die nötigen Fähigkeiten mitbringt, kann sein Portfolio natürlich selbst aufsetzen. Immerhin zeigt man mit einem eigenen Design, beziehungsweise einer selbst aufgesetzten Seite, schon wichtige Skills. Selbst nicht so versierte Nutzer sollten zumindest versuchen, ihr Portfolio selbst aufzusetzen – das wirkt einfach individueller und weniger willkürlich. Ein mögliches Vorgehen könnte sich wie folgt gestalten. Sicher dir eine aussagekräftige Domain, nimm etwas Geld für das Hosting in die Hand und versuch dich am Aufsetzen einer eigenen WordPress-Seite.

Dienste für dein Online-Portfolio gibt es viele. Für Plattformen wie Squarespace stehen diverse Templates zur Verfügung. (Foto: Squarespace)
Dienste für dein Online-Portfolio gibt es viele. Für Plattformen wie Squarespace stehen diverse Templates zur Verfügung. (Foto: Squarespace)

Fehlen Programmier- und Webdesign-Kenntnisse, kannst du alternativ auf einen der zahlreichen Online-Dienste zurück greifen. Hier solltest du beim Vergleich der Dienste darauf achten, was die unterschiedlichen Pakete kosten. Darüber hinaus besteht bei vielen vermeidlich kostenlosen Diensten die Gefahr, dass die kostenfreie Nutzung nur unter Einschränkungen oder zeitlich begrenzt angeboten wird. Es lohnt sich in jedem Fall, auch das Kleingedruckte zu lesen.

Für welchen Online-Dienst du dich letztendlich entscheidest hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, deren Erörterung den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Zu den wohl bekanntesten Design-Portfolio-Plattformen gehören Behance, CarbonMade, Krop, Portfolio-Lounge, Dropr, Format, Coroflot, Folio HD, Dribble und Shown’d. Einige dieser Dienste fungieren darüber hinaus als Art soziales Netzwerk, in dem man sich mit Gleichgesinnten austauschen und sogar Auftraggeber akquirieren kann.

Fotografen können zwar auf Plattformen wie flickr oder 500px zurück greifen, ein dediziertes Online-Portfolio ist aber ratsam. (Foto: flickr / est0al)
Fotografen können zwar auf Plattformen wie flickr oder 500px zurück greifen, ein dediziertes Online-Portfolio ist aber ratsam. (Foto: flickr / est0al)

Fotografen können sich selbstverständlich auch Plattformen wie flickr, Model Mayhem oder 500px bedienen. Selbst für Entwickler gibt es diverse Angebote. So lässt sich mit Stockroom mit einem Klick ein Online-Portfolio aus einem GitHub-Account erstellen.

Einfach halten

Der erste Eindruck zählt. Ein Besucher sollte beim Aufrufen deines Online-Portfolios sofort hineingesogen werden. Komplexität in Design und Navigation sind da kontraproduktiv. Vielmehr sollte dein Portfolio möglichst elegant und übersichtlich gestaltet sein. Nur so kannst du gewährleisten, dass die Aufmerksamkeit deinen Arbeiten gilt. Auch die Navigation sollte selbsterklärend und simpel aufgebaut sein. Es tut nicht weh, sich auf die Klassiker zu beschränken: Home, Portfolio, aktuelle Arbeiten, Neuigkeiten, About- und Kontaktseite.

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Eine möglichst einfach gehaltene Navigation erhöht die Usability der Portfolio-Seite und lenkt nicht von deinen Arbeiten ab. (Screenshot: Evan Eckard)

Darüber hinaus muss der Besucher sofort erkennen können, worum es in deinem Portfolio geht und Antworten auf die folgenden Fragen möglichst problemlos finden können:

  • Wessen Portfolio ist das?
  • Finde ich aktuelle Arbeiten von der Person?
  • Welche Projekte wurden in der Vergangenheit abgeschlossen?
  • Für welche Auftraggeber wurden Projekte abgeschlossen?
  • Wie kann ich in Kontakt treten?

Viele dieser Fragen lassen sich beispielsweise direkt mit einer kurzen Einführung beantworten, in der du dich und deine Arbeit kurz vorstellst – weiter ausholen kann man dann auf der About-Page.

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1 Reaktionen
Henning
Henning

Es heißt wohl dribbble und nicht dribble;-)

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