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Dumm gelaufen: Warum ein Rechtschreibfehler Hacker fast eine Milliarde gekostet hat

Dumm gelaufen: Warum ein Rechtschreibfehler Hacker fast eine Milliarde gekostet hat

Kriminelle Hacker wurden nur aufgrund eines Rechtschreibfehlers davon abgehalten, eine Milliarde US-Dollar zu stehlen. Trotzdem konnten sie immer noch etwa 81 Millionen US-Dollar entwenden.

Dumm gelaufen: Warum ein Rechtschreibfehler Hacker fast eine Milliarde gekostet hat

Digitaler Bankraub. (Foto: Shutterstock)

Rechtschreibfehler verhindert Milliardendiebstahl

Für die meisten von uns sind Rechtschreibfehler im schlimmsten Fall einfach nur peinlich. Für eine Gruppe krimineller Hacker bedeutete ein Rechtschreibfehler jetzt aber den Verlust von 850 bis 870 Millionen US-Dollar. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hatten sich die unbekannten Hacker Zugriff auf das Banksysten von Bangladesch verschafft. Anschließend versuchten sie, fast eine Milliarde US-Dollar vom Konto der Zentralbank von Bangladesch auf Konten in den Philippinen und Sri Lanka umzulenken.

Glück gehabt: Ein Rechtschreibfehler konnte schlimmeres Verhindern. (Foto: Shutterstock)
Glück gehabt: Ein Rechtschreibfehler konnte schlimmeres Verhindern. (Foto: Shutterstock)

Den Gesamtbetrag hatten die Hacker dazu auf mehrere Überweisungsaufträge aufgeteilt. Vier dieser Überweisungen in Höhe von insgesamt 81 Millionen US-Dollar gingen durch. Dann passierte der Patzer: Die Hacker wollten es so aussehen lassen, als ginge das restliche Geld an eine gemeinnützige Organisation in Sri Lanka mit dem Namen „Shalika Foundation“. Statt „Foundation“ schrieben die Kriminellen aber „Fandation“. Dieser Fehler fiel der Deutschen Bank auf, die für das Routing der Transaktion zuständig war. Das Kreditinstitut fragte daraufhin in Bangladesch nach, und verhinderte so den Diebstahl von mehr als 800 Millionen US-Dollar.

Hacker konnten trotzdem mehr als 80 Millionen US-Dollar erbeuten

Auch wenn der Tippfehler ärgerlich für die Kriminellen hinter dem digitalen Bankraub sein dürfte, sind die erbeuteten 81 Millionen US-Dollar natürlich auch keine Peanuts. Zum jetzigen Stand konnte der erbeutete Betrag nicht wiederbeschafft werden. Auch ist die Identität der Täter nach wie vor unbekannt. Laut offiziellen Aussagen der Behörden von Bangladesch scheint es unwahrscheinlich, dass die Täter je geschnappt werden. Und selbst wenn das erbeutete Geld sichergestellt werden sollte, dürfte das Monate dauern.

In diesem Zusammenhang ist auch unser Artikel „So verhindern Unternehmen den Ernstfall: 10 Tipps gegen Hacker“ interessant.

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Eine Antwort
  1. von DiesDas am 11.03.2016 (11:23 Uhr)

    Vielleicht geht es nur mir so, jedoch finde ich es spannender, dass die "Hacker" soweit gekommen sind und nur die eigene Dummheit einen Diebstahl in der Größenordnung verhindert hat. Das WIE wäre dann auch noch interessant.

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