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Für jeden Nutzer das passende Bild: So integriert ihr Responsive Images in WordPress

    Für jeden Nutzer das passende Bild: So integriert ihr Responsive Images in WordPress

Responsive Images in WordPress. (Logos: WordPress und RICG)

Bilder für 27-Zoll-Bildschirme auf einem Smartphone auszugeben ist nicht unbedingt die beste Lösung. Mit Responsive Images könnt ihr unter anderem die optimale Größe der verfügbaren Bildgrößen für den Nutzer ausgeben. Wie ihr das für eine WordPress-Site einrichten könnt, zeigen wir euch hier.

Andere CMS wie etwa TYPO3 CMS ab Version 6.2 bringen die Unterstützung für Responsive Images bereits von Haus aus mit – bei WordPress ist das bisher nicht der Fall. Abhilfe schafft das Plugin „RICG Responsive Images“, das in Zusammenarbeit mit den WordPress-Machern entwickelt wird und seit gestern morgen in der neuen Version eine „All-In-One“-Lösung ist – davor waren noch Anpassungen notwendig.

„RICG Responsive Images“ integriert Responsive Images in WordPress

Ihr könnt euch das Plugin für Responsive Images einfach von WordPress.org herunterladen oder wie gewohnt direkt über das Backend installieren. Nachdem ihr das Plugin aktiviert habt, müsst ihr eigentlich nichts weiter tun. Bilder, die ihr in einen Beitrag einfügt, werden mit dem notwendigen Markup ausgestattet. Das selbe gilt für Artikelbilder. Alte Bilder aus Beiträgen werden nicht automatisch nachgerüstet – diese müsst ihr von Hand neu einfügen.

Das sieht dann beispielsweise so aus:

<img style="display: inline; opacity: 1;"
src="http://example.com/wp-content/uploads/2015/03/example-800x450.png"
sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px"
srcset="http://example.com/wp-content/uploads/2015/03/example-300x169.png 300w,
http://example.com/wp-content/uploads/2015/03/example-800x450.png 800w,
http://example.com/wp-content/uploads/2015/03/example.png 1203w"
class="attachment-large wp-post-image" alt="example.com"
height="450" width="800">

Zuerst kommt die ganz normale Quelle des Bildes. Anschließend wird im sizes-Attribut festgelegt, dass das Bild bis zu einer Viewport-Breite von 800 Pixeln über die komplette Breite gehen soll (die Einheit vw steht für Viewport Width). Ist der Viewport größer, soll das Bild 800 Pixel breit dargestellt werden. Im srcset-Attribut werden nun die verschiedenen Bildquellen mit den entsprechenden Breiten hinterlegt, aus denen der Browser wählen kann (hier nutzt das Plugin die eingestellten Mediengrößen von WordPress).

Bis zu der neuen Version von gestern morgen wurde das sizes-Attribut nicht mit eingefügt. Damit war das Plugin ohne Anpassung nicht wirklich nutzbar, da der Browser immer das größte verfügbare Bild geladen hat, wenn der Viewport breit genug war.

Gute Nachricht für Entwickler: Das Plugin liefert einige nützliche Funktionen

Wie bereits erwähnt, muss nichts angepasst werden, damit das Plugin funktioniert. Für Entwickler von Themes oder Plugins gibt es aber ein paar nützliche Funktionen, mit denen ihr euer Produkt für Responsive Images vorbereiten könnt. Wenn ihr beispielsweise im Theme Bilder ausgeben möchtet und dafür nicht zufällig die Funktion für das Artikelbild nutzen könnt, dann habt ihr mit folgender Funktion die Möglichkeit, das sizes-Attribut in das Bild einzubauen:

<img src="myimg.png" <?php echo tevkori_get_sizes_string( 11, 'medium' ); ?> >

Es gibt auch eine Funktion, die nur den Inhalt des Attributs ausgibt. Diesen könnt ihr auch anpassen, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Ähnliche Funktionen gibt es natürlich auch für die Ausgabe des srcset-Attributs. Genauere Informationen findet ihr auf der GitHub-Seite des Projekts.

Nähere Informationen zum Thema „Responsive Images“ gibt es auf der offiziellen Seite der Responsive Images Community Group, die ebenfalls an dem Plugin mitarbeitet.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr eine Liste der beliebtesten Plugins für WordPress

Finde einen Job, den du liebst zum Thema PHP, WordPress

12 Reaktionen
KarlM
KarlM

Hi,

das sind wirklich hilfreiche Tipps. Was ich gerne anfügen möchte ist, wie man generell passende Bilder finden kann. Ich denke, dass das in dem Blog (siehe Link) gut erklärt wird:

http://www.quickslide-powerpoint.com/de/blog/gut-gefunden-suchstrategien-fur-bilddatenbanken

Ich hoffe, dass euch der Beitrag hilft, geeignete Bilder für eure Blogs zu finden.

Gruß Karl

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dermorzi
dermorzi

Ich weis, nicht diese ganzen "wir frickeln uns die Welt zurecht" Plugins sind ja ganz nett, doch gibt es immer Ausnahmefälle wo diese nicht einsetzbar oder funktionsfähig sind.

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E.
E.

Das ist richtig dermozi. :)
Im Regelfall ersparen sie glücklicherweise immense Coding-Zeit, die ich immer wenn ich das Plugin nutze mit einer kleinen Geld-Geste wertschätze. So haben alle etwas davon. :)

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Peter Fürsicht

Bevor das hier nun in einen Sponsored/Anzeigen Kommentar-Thread ausartet, wollte ich nur sagen, dass mir dennoch der Tipp mit den Responsive Images wirklich gut gefällt. Leider lassen sich die "alten" bilder nicht "on-the-fly" damit vollautomatisch "nachrüsten"

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E.
E.

Gehts mit dem Plugin »Regenerate Thumbnails«? Ich will das mal damit versuchen und wenn es nicht geht das Plugin »Post Script Responsive Images« mal checken.
Das wurde im Review des hier genannten Plugins auf der Wordpress Site genannt. :)

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Tom
Tom

Wie sieht es denn mit einem Fallback für Browser aus, die weder das picture noch das srcset unterstützen?

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Florian Brinkmann

Das picture-Element wird in diesem Fall ja gar nicht genutzt. Das Plugin setzt auf „Picturefill“ (http://scottjehl.github.io/picturefill), das die Funktionalitäten für ältere Browser nachrüstet.

Wenn JavaScript deaktiviert sein sollte, sieht man im Fall des img-Elements in Verbindung mit sizes- und srcset-Attribut in Browsern, die es noch nicht nativ unterstützen, einfach das Bild aus dem src-Attribut.

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E.
E.

wirklich sehr nice!

mike
mike

Hallo, ich finde bei euch "

SPONSORED Content empfohlen von - diese Bezeichnung verstößt doch gegen deutsche Gesetze. Da ihr mit eurem Blog Geld verdient, kann man euch doch locker abmahnen. Eine Anzeige ist eine Anzeige in Deutschland und kein sponsored content.

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E.
E.

Hi mike, habe das gerade gegoogelt und tatsächlich: Die Angabe »sponsored..« ist zu wenig, es muss tatsächlich »Anzeige« heißen (nach einem Urteil des Bundesgerichtshof von 2014), wenn man sich vor Abmahnern schützen möchte. Werde das auch auf meinen Blogs berichtigen. Guter Tipp und man lernt nie aus. Danke :)

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Florian Blaschke

Hi mike. Danke für den Kommentar. Wir arbeiten schon an der technischen Umsetzung des Ganzen, damit das alles sauber ist.

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E.
E.

Fantastisch!! Danach habe ich gesucht! Danke Floran! :)))

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