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Spaß mit @DB_Bahn – Heute: Die muskulöse Bulldogge

    Spaß mit @DB_Bahn - Heute: Die muskulöse Bulldogge

Logisch, dass der neue Service-Twitteraccount der Deutschen Bahn @DB_Bahn auch Kurioses hervorbringt. Ein Beispiel, entdeckt von Karsten Sauer: Kostet eine französische Bulldogge in der Reisetasche den halben Preis? Möglich, sofern sie nicht größer als eine Hauskatze ist. Diese spezielle französische Bulldogge aber ist besonders muskulös und stramme 12 Kilogramm schwer. Was nun? @DB_Bahn weiß Rat...

Hier der Dialog im Original:

Daran sieht man vor allem, mit wie speziellen Fragen so ein Kundenservice zu kämpfen hat. Kein Wunder, dass die entsprechenden Mitarbeiter für @DB_Bahn gründlich auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden mussten, wie Karsten Sauer in diesem Blogpost erklärt hatte. Karsten Sauer alias @sauerstoff ist übrigens nicht nur leidenschaftlicher Twitterer, sondern auch Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Nur hat er eigentlich mit den Social-Media-Aktivitäten des Unternehmens nichts zu tun. Das änderte allerdings nichts daran, dass er in der Vergangenheit dennoch als Twitter-Ansprechpartner herhalten musste:

Was mir da herangetragen wurde waren allenfalls zarte Andeutungen von homöopathischen Dosen dessen, was @db_bahn erwarten wird. Es hat mir aber einen Eindruck von der Bandbreite gegeben, was unsere Kunden bewegt und wie viel Aufwand es bedeutet jeweils die passende Information zu finden und bereit zu stellen.

@DB_Bahn oder: Ein großes Unternehmen beantwortet auch kleine Fragen öffentlich

Und dass er mit dieser Vorhersage zum Start des Twitter-Serviceaccounts Recht hatte, sieht man eindrucksvoll an obigem Beispiel. Aber es gibt natürlich viele weitere, denn Kundenservice ist ein weites Feld – ein sehr, sehr weites Feld. Wer @DB_Bahn liest, erfährt vieles: So fuhr die S3, die 10.21 Uhr ab Sulzbach Nord fahren sollte, wegen eines Defekts heute erst ab Niederhöchstadt. In Schkopau wird derzeit gebaut. Und in der DB Lounge in Düsseldorf ist der Geschirrspüler kaputt.

Für die meisten ist das komplett nebensächlich, für die jeweils fragenden Kunden aber natürlich nicht. Interessant zu beobachten, wie ein so riesiges Unternehmen hier öffentlich auf einzelne Fragen eingeht, so kleinteilig sie auch erscheinen mögen.

Aber davon abgesehen haben wir heute alle etwas gelernt: Eine französische Bulldogge ist ein Kind, sofern sie muskulöser als eine Hauskatze ist – jedenfalls nach den Richtlinien der Bahn. Aber wie Krista Sommer folgerichtig auf Twitter fragt: Was ist dann eigentlich mit einem muskulösen Kind? Ganz klar: Ein Fall für @DB_Bahn!

Weiterführende Links zum Thema:

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6 Reaktionen
Lukas
Lukas

Diesen Service kann nicht jedes UN anbieten.. ich finde diesen Service allerdings sehr gelungen und auch praktisch, denn via Twitter bekommt man meistens eine schnelle und auch zuverlässige Angabe.

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Maren
Maren

Ach ja, der Kundenservice der Deutschen Bahn. Wenn ich schon die Worte "Wegen überlasteter Streckenabschnitte fährt der RB35 heute ca. 10 Minuten später ab", muss ich schon innerlich schmunzeln. Denn was die Bahn da sagt, meint sie in Wirklichkeit nicht, denn eigentlich müsste es so heißen: " So liebe Pendler, wir lassen mal die lukrativeren Schnellbahnen vor, dum di dumm gelaufen!". Also Service sieht anders aus, auch wenn man jetzt zwitschert sollte man doch auch erst einmal primär am Bahnhof ehrlich mit den Kunden umgehen.

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ThiemoB
ThiemoB

Lacht nicht über die Baustelle in Schkopau, das nervt mich wirklich! :D Vielen Dank für die Erwähnung im Artikel, jetzt weiß jeder von meinen täglichen Strapazen ;)

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Johannes
Johannes

Ich bin selber sehr begeistert vom Twitteraccount der DB_Bahn! Hätte ich nicht gedacht... :)

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Jan Tißler

Absolut. Wenn man da einmal drüberscrollt, was die alles beantworten... unglaublich. Den Start dieses Twitteraccounts haben sie offenbar wirklich gut vorbereitet. Denn solche Abläufe klappen nicht von jetzt auf gleich.

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Daniel Bär
Daniel Bär

Was dieser Eintrag zeigt: Der Kundenservice der Deutschen Bahn ist doch eigentlich garnicht so schlecht. Ich finde es nämlich ziemlich erstaunlich, dass ein Dutzend Mitarbeiter all diese Informationen haben bzw. bekommen können - und das sogar recht schnell. Hut ab!

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