Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Fühlbare Oberfläche: Tanvas will Touch-Displays „Struktur“ verleihen

    Fühlbare Oberfläche: Tanvas will Touch-Displays „Struktur“ verleihen
(Screenshot: Youtube/Tanvas/t3n)

Der US-Hersteller Tanvas will die Touch-Displays der Zukunft entworfen haben. Beim Berühren der Oberfläche sollen demnach künftig fühlbare „Struktur“ neue Interaktionsmöglichkeiten eröffnen.

Tanvas: Touch-Displays bekommen Struktur

Wer bisher Touch-Displays bedient, streicht und tippt dabei auf eine glatte Oberfläche. Einzelne Elemente, etwa auf Webseiten, sind dabei nicht erfühlbar. Das will das US-Unternehmen Tanvas künftig ändern. Dank der sogenannten Tanvastouch-Technologie sollen mithilfe von Elektrostatik Bildschirmoberflächen eine Art Struktur verliehen bekommen. Die im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) 2017 in Las Vegas erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellte Technologie soll schon von einer Reihe von Unternehmen eingesetzt werden.

Tanvastouch soll Touch-Displays Struktur verleihen. (Bild: Tanvas)
Tanvastouch soll Touch-Displays Struktur verleihen. (Bild: Tanvas)

Tanvas sieht für seine Struktur-Touch-Displays jede Menge Einsatzmöglichkeiten, wie es in einer entsprechenden Pressemitteilung heißt. Demnach könnte die Bildschirmtechnologie etwa im Handel, im Bereich Verbraucherelektronik oder bei Spielen und in der Werbung sowie bei Geräten für Sehbehinderte eingesetzt werden.

Fühlen: Interaktion mit Touch-Displays

Mit dem Messeauftritt will Tanvas eigenen Angaben zufolge weitere Unternehmen sowie Entwickler für Tanvastouch begeistern. Aktuell experimentieren Firmen wie Bonobos, Buzztime, Adludio und Wolff Olins mit der neuen Technologie. Statt auf lebloses Glas zu tippen, solle Tanvastouch eine neue Dimension der Interaktion für Touch-Bildschirme ermöglichen, meint Tanvas-CEO Greg Topel. Objekte auf dem Display könnten dadurch schwer, leicht oder klebrig erscheinen. Das erleichtert es etwa, Übergänge zwischen Eingabeknöpfen zu erkennen.

Erreicht wird das haptische Feedback durch elektrostatische Aufladung. Die dahinterstehende Technologie wurde von Ed Colgate und Michael Peshkin am Neuroscience und Robotics Lab (NxR) der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois über zehn Jahre hinweg entwickelt.

via www.golem.de

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden
Alle Jobs
Zur Startseite
Zur Startseite