let's
play
china
Panda ausblenden

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Reportage

Teamviewer: Das Software-Einhorn aus der schwäbischen Provinz

Seite 2 / 2

Gehen die Nutzer zu sorglos mit ihren Zugangsdaten um?

Vielleicht gerade durch die schwäbische Abgeschiedenheit wurde aus Teamviewer ein „Hidden Champion“. Inhaber Tilo Rossmanith gründete die Firma 2005, weil er sich mit der Software weite Wege zu Kunden sparen wollte. „Er musste jedes Mal zum Installieren der Software dorthin, das war zu teuer“, erklärt König. Dann setzte sich ein „unglaublicher viraler Effekt“ in Gang. König kam im Mai 2015 mit der Übernahme von Teamviewer durch den Finanzinvestor Permira an Bord.

Im Frühjahr setzten dem Konzern indes Berichte zu, dass Hacker Computer über Teamviewer übernehmen und so Konten beim Zahldienst Paypal leerräumen. „Jede Fernwartungssoftware bringt auch ein Risiko mit sich“, erklärt Experte Raj Samani vom Sicherheitsdienst Intel Security. „Wir haben viele Angriffe gesehen, bei denen Leute den Schirm kontrollieren wollten.“ Die Passwörter stammten damals aber aus einem anderen Datenleck. Geschäftsführer König bestreitet eine Sicherheitslücke. Nutzer seien sorglos mit Kontozugangsdaten umgegangen, sagt er.

Vor kurzem kam die zwölfte Version der Software in einer Beta-Version heraus. Sie soll auf mehr Plattformen und Betriebssystemen einsetzbar sein. Administratoren können nun mit einem Mausklick Teamviewer auf tausenden Rechnern gleichzeitig installieren. Besonders die Nutzung mobiler Endgeräte beflügelt das Geschäft. Und was hat das Beteiligungsunternehmen Permira vor? Börsengang? Verkauf? „Sie haben eine Verpflichtung, die Firma langfristig zu entwickeln“, sagt König. dpa/mdf

Ebenfalls interessant: News Teamviewer 12 in finaler Version veröffentlicht – das ist neu

Startseite
  • Seite:
  • 1
  • 2

Finde einen Job, den du liebst

8 Reaktionen
Joshua
Joshua

Ist zwar ein Tolles tool aber das sie es nach gut 9 Monaten immer noch nicht schaffen den 0-day exploit z fixen ist echt arm... ich bin mir nicht mal sicher ob sie es bis jetzt versucht haben... Es gibt af jeden fall massive sicherheitslücken in TW die es einem Ermöglichen nach einmaligem zugriff dem Fergesteerten Compter ach nahc beenden von TW noch zu kontrollieren... So etwas ist in meinen Augen ein nogo – & daher würde ich von der Benutzung abraten.

lg

Antworten
Mike
Mike

Kann man m.E. nicht empfehlen:

Man kauft für sehr viel Geld eine Lizenz, dann kommt eine neue Version, die mit aufdringlichen Updatemeldungen auf die Anwenderrechner gedrückt wird und schwups, darf man schon wieder löhnen, weil die eigene Version inkompatibel wurde.

Danke, TeamViewer, aber für uns NIE WIEDER!

Alternative: UltraVNC

Antworten
c0lumbus
c0lumbus

Teamviewer ist schon lange kein schwäbisches Unternehmen mehr. Ist 2014 nach England verkauft worden. Wieder ein Beispiel mehr für "Know-How-Ausverkauf" von Deutschland.
Die Geschichte machte damals Schlagzeilen.

"Made in Germany" ist bald den Ausspruch nicht mehr wert. Wenn wir in 10 Jahren kein Know How mehr zu verkaufen haben, gibts zum Glück noch unzähliche unfähige Politiker die wir bei Ebay reinstellen können :)

TeamViewer hat bei mir, mit den Zwangsupdates und dem geschickten Leiten der Kunden auf immer den neuesten Client-Download, zwischenzeitlich ausgespielt. Mit einer festen IP und Standleitung kann man mit UltraVNC + Repater Modul einen ähnliches ClientServer Konstrukt hochziehen.

Zudem sind die Lizenzgebühren IMO bodenlos hoch angesetzt und nur auf Kennzahlen Tuning für die Börse gedacht. Sollen Sie am Profit ersticken :)

Antworten
TM
TM

Wenn man wüsste welche Machenschaften dort abgehen, u.a. dass die Kunden von einem per Autoupdate auf die neue TeamViewer-Version upgedatet werden und man selber aber noch die vorherige Version gekauft hat und so gezwungen ist, die neue Version für viele tausend € zu kaufen um weiterhin seine Kunden zu betreuen. Es gibt wesentlich günstigere und schnellere Alternativen....

Antworten
Valentina

Oha ich wusste gar nicht dass die Software nicht aus den USA ist :)
Wir brauchen eine Silicon Valley in NRW, viel zu viele Arbeitskräfte hier.

Antworten
Ribert
Ribert

Dafür dass das Unternehmen so groß ist, sieht die Software optisch nicht schön aus.

Antworten
Franz
Franz

Die Zahl "täglich 750.000 neue Lizenzen" klingt nicht gerade plausibel, v.a. wenn sie monatlich "nur" 10 Millionen Downloads gegenüber steht. Rechnet doch mal nach!

Antworten
David Pain
David Pain

Sie sind von Zahlen getrieben - offensichtlich von den Falschen ;) ;) ;)

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden