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Untersuchung: Wie viel Geld verlieren Webmaster durch Adblocker? Hier neue Zahlen & Fakten

    Untersuchung: Wie viel Geld verlieren Webmaster durch Adblocker? Hier neue Zahlen & Fakten

Die Diskussion über Werbeblock-Plugins kocht immer wieder hoch, aber bislang fehlten Zahlen und Fakten, um sie zu untermauern. Neue Zahlen zeigen, wie viele Werbeeinblendungen in Deutschland derzeit blockiert werden. Allerdings bedeutet nicht jede geblockte Anzeige auch gleich einen Einnahmeverlust. Dennoch dürfte so manchen Webmaster erschrecken, dass der eigentliche Boom bei den Adblockern offenbar erst noch bevorsteht.

Der aktuelle Stand der Dinge

Der Trend in der Online-Werbung geht seit einiger Zeit zunehmend in Richtung behavioral targeting, also dem Einbeziehen des Surfverhaltens des Nutzers, sowie größeren, auffälligeren Werbemitteln. In den USA sind bereits 40 Prozent aller solcher Display-Ads Flash- oder Rich-Media-Inhalte und fast jeder Internet-Nutzer reagiert genervt auf die Banner und Videos, die mit Sound und aufwändigen Animationen vom Betrachten einer Website ablenken und undurchsichtige Tracking-Methoden verwenden. Abhilfe schaffen hier Werbeblocker, die das Anzeigen von Werbung im Internet komplett unterbinden.

Inzwischen bedeuten diese Tools für Website-Betreiber allerdings ernst zu nehmende Einnahmeverluste. Der „Spiegel“ schätzt, dass kaum ein Online-Angebot in Deutschland unter zehn Prozent Ausfallquote durch Werbeblocker liegen dürfte, repräsentative Studien und genaue Messungen über die Verbreitung von Ad-Blockern und den daraus entstehenden Schaden für die Website-Betreiber gab es jedoch bisher noch nicht.

Adblocker im real life. Die digitalen Varianten können gerade für Websites mit technikaffinen Lesern ein echtes Problem sein.

Die aktuelle Untersuchung und ihre Ergebnisse

Um das zu ändern, habe ich für meine Bachelor Arbeit an der International Business School Groningen und in Zusammenarbeit mit einem global agierenden Online-Vermarkter fast 400 Millionen Pageviews von Usern aus 85 unterschiedlichen Ländern ausgewertet. Gemessen wurden Daten über die Anzahl von Views, Ad-Klicks, geblockte Ad-Impressions und die jeweils verwendeten Browser. Darüber hinaus habe ich mit Hilfe von t3n und der Affiliate Marketing Community Feedback von Webmastern erhoben und die Entwickler populärer Werbeblocker wurden über eigene Messungen und Download-Zahlen befragt. Es liegen nun erstmals Ergebnisse vor, die den hohen Einfluss von Werbeblockern auf die Einnahmen von Online-Medien eindeutig belegen.

In Deutschland werden demnach 12,65 Prozent aller Werbeeinblendungen blockiert. Doch bedeutet das auch Einnahmeverluste in derselben Höhe für Anbieter werbefinanzierter Inhalte? Würden die User mit Ad-Blocker überhaupt auf Werbung reagieren, wenn sie diese zu sehen bekämen? Bei performancebasierten Werbeformen wie Google AdSense und Affiliate Marketing, die eine Aktion des Nutzers wie den Klick oder den Kauf belohnen, haben die Werbeblocker möglicherweise eine etwas geringere Bedeutung, weil die Ad-Blocker-Nutzer sowieso nicht auf die Werbung reagiert hätten. Doch laut den Ergebnissen der Webmaster-Umfrage setzen Websites mit vielen Besuchern hauptsächlich Werbung mit Abrechnung pro tausend Einblendungen ein – der so genannte Tausenderkontaktpreis (TKP). Hier bedeutet jede geblockte Werbung (Ad-Impression) auch einen Einnahmeverlust für die Anbieter werbefinanzierter Inhalte.

Mehr als jeder fünfte Firefox-Benutzer in Deutschland hat einen Werbeblocker installiert.

Insbesondere unter Nutzern von Firefox (22,55 Prozent) und Chrome (14,40 Prozent) ist der Anteil der User mit installiertem Ad-Blocker vergleichsweise hoch. Mit einem Marktanteil von weltweit über 48 Prozent und 86 Prozent in Deutschland ist das Firefox Plug-In AdBlock Plus mit Abstand der Marktführer unter den Werbeblockern. Externe browserunabhängige Programme wie Ad Muncher kommen zusammen nur auf einen Anteil von etwa 1,5 Prozent. Für den Internet Explorer gibt es keine Erweiterungen mit vergleichbarer Qualität zu AdBlock Plus und so surfen nur 2,71 Prozent der Internet-Explorer-Nutzer mit einem Werbeblocker im Internet.

In keinem Land ist der Anteil blockierter Werbung so hoch wie in Deutschland.

International spielen Werbeblocker daher aufgrund der vergleichsweise geringeren Verbreitung des Firefox eine entsprechend geringere Rolle. Während neben Deutschland insbesondere die Nutzer in den osteuropäischen Ländern Russland, Ukraine und Polen häufig Werbeblocker einsetzen, sind die USA davon noch fast unberührt, hier sind es lediglich 2,40 Prozent. In absoluten Zahlen entspricht jedoch auch dieser vergleichsweise niedrige Wert einer Nutzerbasis von etwa 5 Millionen.

Zwar kann der Markt der Online-Werbung diese Ausfälle insgesamt wohl noch gut verkraften, doch in einigen Benutzergruppen, insbesondere unter technikaffinen Nutzern von Websites wie t3n.de, hat bereits jeder zweite einen Ad-Blocker, was für die Betreiber entsprechend Einnahmeverluste von 50 Prozent bei Werbung mit TKP-Abrechnung bedeutet. Hochwertige kostenlose Inhalte lassen sich so nur schwer refinanzieren.

Ausblick: Ad-Block-Boom kommt erst noch

Das Problem mit Ad-Blockern wird sich in Zukunft wohl weiter verschärfen: So haben in einer Umfrage unter 506 zumeist deutschen Internetnutzern 60 Prozent angegeben, dass sie Interesse an einem Werbeblocker haben, jedoch darüber bisher noch nichts wussten. So ist es sehr wahrscheinlich, dass der rasante Wachstumskurs von Tools wie Adblock Plus (80.000 Downloads pro Tag) noch ansteigen wird, sobald sich deren Existenz weiter rumgesprochen hat.

Allerdings ist auch eine breite Mehrheit der Internet-Nutzer durchaus bereit, dezente Werbung zu akzeptieren. Es liegt also in der Hand der Werbewirtschaft, diesem Trend entgegenzuwirken. Nur durch das Einhalten neuer Standards für weniger aufdringliche Werbung kann eine Win-Win-Situation geschaffen werden, in der sich das Anbieten kostenloser Inhalte im Internet weiterhin lohnt und dennoch die User nicht nach Lösungen zum Abschalten der Werbeanzeigen suchen müssen.

Über den Autor

Till Faida arbeitet seit 2004 an mehreren Projekten im Bereich Webdesign, SEO und Affiliate Marketing und war an der Gründung von zwei Firmen beteiligt - eine im Bereich E-Mail-Marketing, die andere spezialisiert auf die Entwicklung und den Vertrieb von Entertainment- und Security-Software. Von 2007 bis 2008 hat er beim E-Mail-Marketing-Spezialisten eCircle Ltd. in London gearbeitet. Till hat International Business Administration mit Schwerpunkt Marketing Management in den Niederlanden und Schweden studiert.

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32 Reaktionen
Sepp
Sepp

die sache ist ganz einfach: irgendwann werden die websitebetreiber nur noch user auf ihre seiten lassen, die keine adblocker haben und per opt-in zustimmen, dass sie getrackt werden dürfen. wer ablehnt, bekommt entweder keine oder nur noch abgespeckte inhalte präsentiert. dann geht es aber ganz schnell mit der akzeptanz von werbung. es gibt einfach kein recht auf werbefreie, kostenlose mediennutzung. so einfach.

Antworten

Murphy
Murphy

Interessantes Detail: Till Faida ist einer von zwei Geschäftsführern der Eyeo GmbH, welche die die Webseite adblockplus.org betreibt. (Stand 5.12.2011)

Man kann also tatsächlich infrage stellen, was bereits gesagt wurde: nämlich dass hier User, die Werbung unterdrücken als "böse" hingestellt werden.

Andernfalls hat Herr Faida seine Meinung wohl inzwischen so ziemlich ins Gegenteil gekehrt.

Antworten

ChristianK
ChristianK

Hallo,

zwar ein bisschen spät, aber dennoch mal ein paar Anmerkungen zum Thema Werbeblocker.

Das Problem hat natürlich viele Seiten und ist sicher nicht einfach zu lösen. Letztendlich muss man sich aber im Klaren darüber sein das AdBlocker ja nicht ohne Grund entstanden sind. Es ist halt auch eine Art Notwehr der Benutzer.

Auf der einen Seite hat es die Werbewirtschaft in den letzten Jahren einfach extrem übertrieben. Im Allgemeinen hat die Art und Menge der Werbung einfach ein unerträgliches Maß erreicht. Überall wird man damit bomardiert, ob man will oder nicht. Werbung im Briefkasten, Spam im eMail Postfach, schreiend Laute Werbung im TV, und im Radio ist es auch nicht viel besser. Viele Magazine scheinen mittlerweile zur Hälfte aus Werbung zu bestehen. Es wird einfach zu viel.

Im Bereich Onlinewerbung kommt noch das große Problem der Datensammelwut dazu. Der Benutzer wird verfolgt und ausspioniert, und diese Daten vermarktet. Waren es früher nur harmlose Cookies, sind es Heute schon ganze Scripts die wesentlich mehr machen als nur zu sagen "X war bei Y".

Nicht vergessen darf man auch den Sicherheitsaspekt. Kaum eine Woche vergeht wo man nicht von neuen Attacken und Lücken liest die praktisch jeden betreffen. Es ist nichts neues das Schadsoftware über Werbeserver verteilt wurden, und sicher auch weiterhin werden. Die Seitenbetreiber platzieren "Werbung" auf ihren Seiten, die sie selber aber garnicht kontrollieren können. Diese Werbung kommt von externen Servern, wird durch JavaScript verwaltet und als Flash dann dargestellt. Das ist einfach ein nicht zu verachtendes Sicherheitsrisiko, das wirklich niemand in Kauf nehmen sollte.

Dann auch die Art der Werbung. Es werden extrem Resourcenfressende Formen verwendet, wie eben Flash. Das ist nicht nur in der Darstellung sehr nervig, es frisst auch extrem Kapazitäten bei den Anwendern. Man muss sich auch im Klaren darüber sein das nicht jeder Benutzer einen Breitbandanschluß mit unlimitierter Flatrate hat, erst recht nicht auf mobilen Geräten (die dazu noch das Problem der Laufzeit haben, wenn Flash im Spiel ist). Am Ende zahlen dann nämlich auch noch diese Benutzer dafür das sie Werbung bekommen.

Bei vielen Betreibern scheinen die Benutzer nichts weiter zu sein als Werbeziele die Geld einbringen. Und in der Tat ist ja eigentlich auch so. Nicht der Benutzer ist der Kunde einer Seite. Nein, er ist vielmehr das Produkt, das durch den Betreiber an die Werber verkauft wird. Wenn aber nun die Betreiber die Benutzer nur als Produkt für Werbetreibende ansehen das Geld bringen soll, kann das auf Dauer nicht funktionieren. Eine Webseite sollte sich nicht durch Werbeabnehmer definieren, sondern eben auch die Community als ganzes als Faktor mit einbeziehen.

Oft werden auch einfach zu wenige Alternativen geboten. Bei vielen Seiten ist es so das man entweder Werbung sehen soll, oder ein recht teures "Abonement" mit vielen extras abschliessen soll, um dann ohne Werbung die Seite benutzen zu können. Warum rechnet man nicht einfach mal die durchschnittlichen Einnahmen aus Werbung pro Benutzer aus, und nimmt das als Basis für ein Mini-Abo, das den gleichen Inhalt ohne weiteren Schnickschnak, aber halt ohne Werbung, anbietet?

Dann gibt es ja mittlerweile auch Micropayment. Dinge wie Flattr oder PayPal. Natürlich kann man sagen "Och, das bringt aber nicht viel ein" und es so garnicht erst machen. Dann sollte man aber auch nicht klagen wenn die Einnahmen in den Keller gehen. Lieber ein Euro mehr als kein Euro mehr. Wer es nicht zumindest versucht wird einfach nie Wissen wie das Ergebnis sein könnte.

Ein anderer, wichtiger Punkt ist auch: Warum muss Werbung im Netz überhaupt "per View" abgerechnet werden? In herkömmlichen Print- und Rundfunkmedien ist das ja auch nicht der Fall, da eben nicht kontrollierbar. Nur im Netz soll das so gemacht werden, weil es halt Möglich ist? Warum nicht in der Form das einfach Anzeigenfläche auf der Seite verkauft wird, die wird bezahlt, und fertig. Egal ob Leute das dann sehen oder nicht. Für jeden Klick gibt es dann ein Extra, und für jedes Geschäft das abgeschlossen wird dann noch ein wenig mehr.

Somit könnten dann die Seitenbetreiber die Werbung von ihren eigenen Servern ausliefern lassen, und sie auch genau prüfen bzgl. Schadsoftware. Niemand müsste mehr Scripts und Flash von externen Seiten laden, die einfach nicht zu kontrollieren sind.

Und letztendlich sollte man sich auch klar machen das die Leute, denen die Werbung ungefragt auf den Rechner geladen wird, eben diese Werbung bereits bezahlt haben. Wenn sie dann nicht etwas sehen wollen, das sie bezahlt haben, ist das einzig und alleine deren Entscheidung. Oder was denkt ihr womit eine Firma Werbung bezahlt? Genau, mit ihren Einnahmen. Die sie durch den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen erwirtschaftet. Alles was an Werbung irgendwo auftaucht wurde durch Anteile an den Produktpreisen bereits finanziert. Dazu kommt dann noch, wie bereits Erwähnt, das der Benutzer am Ende nochmal dafür bezahlt, indem er Bandbreite und Energie finanziert um diese Werbung dann auf seinem Rechner zu sehen. Wirklich gerecht ist das irgendwie auch nicht.

Ich denke das man den Firmen, die Werbung machen lassen um ihre Produkte zu bewerben, das alles mal klar machen sollte. Nich umsonst werden in vielen Firmennetzen Adserver blockiert, die Browser limitiert bzgl. JavaScript etc., eben weil das ein Sicherheitsrisiko ist. Aber ihren Kunden wollen sie das zumuten? Ich glaube das ist vielen Firmen einfach so nicht bewusst. Am Ende geben sie Geld für Werbung aus die aktiv blockiert wird. Also für die Katz das ganze. Das ist sicher nicht im Interresse dieser Firmen. Denen sollte das Probelm bewusst gemacht werden, damit die dann den Werbefirmen entsprechende Anweisungen geben. Solange aber die Werbefirmen diesen Kunden alles mögliche andrehen wollen, nur weil sie es können, wird sich das nicht ändern.

Wenn diese Probleme gelöst werden, und die Online Werbung damit wieder erträglich und vor allem sicher wird, dann werden auch die Benutzer langsam wieder ihre Blocker abschalten. Sicher nicht von Heute auf Morgen, aber halt mit der Zeit. Die Blocker sind ja auch nicht von Heute auf Morgen entstanden, sondern eben mit der Zeit, weil es irgendwann einfach nicht mehr anders ging.

Solange aber die Werbung nervig ist, von externen nicht kontrollierbaren Quellen kommt, und in Formaten geliefert wird die in sich als unsicher einzustufen sind, solange muss geblockt werden. Schon einfach aus Gründen der Computersicherheit. Natürlich ist es schade das darunter auch Seiten leiden müssen die nur dezente Werbung zulassen. Aber das lässt sich letztendlich dann auch nicht vermeiden. Kollateralschaden eben, ob gewollt oder ungewollt.

Schöne Grüße,

Chris

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Berlioz
Berlioz

Der Trend zu lauter und blinkender Werbung ist wirklich erschreckend.
Ich selbst habe kein flash installiert, mein Opera darf keinen sound abspielen und ich verwende eine sehr strikte javascript-whitelist. Damit erübrigen sich Werbeblocker. (Die bei Opera sowieso durch die Interne blacklist ersetzt werden können, was die Statistik aber nicht beachtet...)
Die paar Banner, die es noch gibt, stören nicht und ich klicke auch gerne mal auf was, das mich interessiert. Besonders positiv möchte ich hier die Sumo-Werbung auf Control-Alt-Delete (webcomic) hervorheben, die sich sogar im Design an die Webseite anpasst. Vorbildlich!

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Tom
Tom

Nur jeder 5. hat nen Adblocker? Da hätte ich mir nun aber durchaus mehr erhofft. ;)
Hätte man das nicht so übertrieben, hätte man nicht die ganzen Leser zu solchen Tools getrieben. Aber Webseiten in denen Inhalt und Werbung jeweils die Hälfte des Platzes wegnehmen sind unzumutbar. Also wird Werbung geblockt und darunter haben dann auch andere zu leiden, die evtl. nur ein Banner drauf haben.
Also ihr Werbeflächenanbieter, klärt das erst mal unter euch. ;) Bis dahin gibts nur ganz seltene Ausnahmen im Blocker.
Und wie schon angesprochen wurde, Werbung mit externen Javascripten gibts gar nicht. Da hilft auch betteln. ;)

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kaystrobach
kaystrobach

warum zeigt ihr nicht einfach statt der sinnlosen meldung adblocker eingeschaltet grafiken an? oder textads

Antworten

Markus Trauernicht
Markus Trauernicht

Werbung die relevant ist, ist gewissermaßen willkommen. Wenn sie nicht nervt. Denn dahinter steht ja das unausgesprochene Versprechen eines Nutzens. Und genau das ist das Problem: Zu viel irrelevante Werbung.
Das bedeutet, dass man sich selber die Möglichkeit geben muss relevant zu werben. Zum Beispiel indem eine Herde aufgebaut wird, die mehr als nur eine Liste ist. Wo man beweist dass man vertrauenswürdig ist. Die auch nicht jedes Angebot gleich um die Ohren gepfeffert bekommt, sondern wo der notwendige Schutz geliefert wird.

Das weitere Problem ist die Transaktionsgröße. Kein Geschäft kann überleben, wenn die Transaktionsgröße eines Produktes zu klein ist. Immerhin muss der Arbeitsaufwand auch finanziert werden. Zu jammern und an unwirksamen Methoden fest zu halten, hat noch nie funktioniert.

Die eigene "Herde" aufzubauen mindert das Problem des Preises. Preis wird weniger relevant. Das löst das Problem der Transaktionsgröße pro Verkauf. Man muss sich halt genau überlegen an welchem Produkt verdient werden soll.

Es bringt ja gar nichts zu ignorieren wo die Bedürfnisse eines Menschen am PC sind. Und irrelevante Werbung ist nun mal kein Bedürfnis.

Antworten

Frank
Frank

Naja, aber in Schulen, Firmen, Bildungseinrichtungen und so weiter, wird ja auch sehr oft die Werbung geblockt, wahrscheinlich direkt vom Proxy aus. Nicht nur bestimmte Seiten eben oft auch schon Werbung. Dies wird die Statistik auch ein wenig beeinflussen, denke ich.

Zuviel Werbung besonders Layer sind wirklich ne toll aber normale Werbung gehört einfach dazu, kostenlos würde es nicht so viel lesbares im Internet geben. Jeder muss heutzutage auch sein Geld verdienen und wer eine Homepage betreibt, sollte sich dies auch zahlen lassen. Natürlich nicht übertreiben und lieber Werbung zum Thema der Seite als dies vom jeweiligen Leser abhängig zu machen. Diese Datensammlerei kostet eh viel zu viel Traffic plus Analytics und Co.

Antworten

Jörg
Jörg

Man glaubt es kaum: Das Internet hat schon ganz hervorragend funktioniert, *bevor* es werbefinanzierte Dienste gab.Die werbefinanzierten Dienste haben dann die freien, engagierten, nichtkommerziellen verdrängt mit Hilfe der Kohle, die mit Werbung eingenommen wurde. Was wäre denn, wenn das Konzept „Werbung“ zusammenbräche: Ganz einfach - das Web wäre wieder so schön wie früher, weil die Kommerzheinis weg wären.

Ich investiere gern einen Teil meiner Freizeit, um auch noch den letzten Rest Reklame aus dem Web zu filtern, als Systemadministrator dann auch als Multiplikator. Der finanzielle Schaden beim Werbetreibenden und Werbenutzenden ist kein Kollateralschaden - er ist gewollt. Werbung muss weg. Werbung ist böse.

Antworten

Trustiva
Trustiva

@Perun: Hast du meinen Kommentar gelesen? Ich werde doch nicht etwas anfangen eine Seite nicht mehr zu besuchen, weil die Werbeverantwortlichen schlechte Verträge schließen. Da kann der Conent der Seite nichts dafür.

Antworten

Stefan
Stefan

Euer Magazin und alles in allen Ehren, aber das ständige Adblock gebashe nervt mich mittlerweile tierisch. Ich habe einen Adblocker laufen und eine Whitelist für Seiten deren Content ich wertschätze, auch t3n.de
Ich habe keine Alternativen, mit Bezahlcontent werdet ihr sicher keine Besucher locken können, dazu sind die Artikel zu unexklusiv, von Ausnahmen mal abgesehen.
Flattr ist eine gute Idee, aber hat das ein seriös anmutendes Portal / Magazin mit einer richtigen Redaktion nötig?
Meine Meinung: Macht weiter so, aber versucht nicht die Besucher dauernd zu bekehren. Das ist unprofessionell und gleicht eher einem Gejammer.

Antworten

Jannis
Jannis

Für euch ist der Adblocker immer aus :) Zudem schenke ich euch täglich 1-2 Klicks auf die Werbung.

Antworten

Perun
Perun

@Trustiva,

wenn dich die Werbung einer Seite stört, dann gehe einfach nicht hin, es gibt doch genug Alternativen im Netz. Zu Not kratzt du ein paar Tausend Euro und lass die die News direkt von AFP, DPA & Co. liefern

@gucadee,

meinst du wirklich heise könnte die Hefte und die Autoren-Honorare ohne die Werbung finanzieren? Für 100 Zeichen bekommt der Autor bei heise 2,50, hinzu kommen Kosten für die Website, Druckkosten, Vertrieb, Mitarbeiter etc. Meinst du das kann man mit den 3,50 pro Heft und ein bisschen Flattr finanzieren?

Antworten

Perun
Perun

Hallo Jan,

du wirst keine konkreten Vorschläge bekommen. Die Diskussion ist schon älter als ein Jahrzehnt. Die Leute wollen für Content nicht zahlen, sie behaupten es zwar, aber bereit sind sie nicht ... wie immer bestätigen die Ausnahmen die Regel.

Willst du einen Premiumbereich einfügen, dann kommen manche Leute und sagen "schalte doch Werbung". Schaltest du Werbung, beschweren sich die gleichen Leute, dass Werbung sie nerven würde. Sagst du dann dass Werbung notwendig sei, dann antworten die gleiche Leute "selbst Schuld wenn dein Modell sich nicht trägt und jammere nicht" (ist hier in Kommentare schon gefallen) flankiert manchmal von der Aussage "hättest du was anständiges gelernt...".

Und auch wenn mal eine Alternative wie Flattr aufm Horizont ist, sagen die gleichen Leute: "Aber Datenschutz... und pfui die betteln ja".

So ist das halt. :-)

Antworten

Hagen Pfennigstorf

@gucadee: Einen grundsätzlichen Fehler hast du leider in deiner Überlegung: Der Content 'verirrt' sich nicht 'trotz' der Werbung auf die genannten Seiten sondern vielmehr WEGEN der Werbung. Diese finanziert nämlich (im Idealfall für den Betreiber) die Gehälter der Autoren. Ebenso die Aussage: "wenn spiegel-online seinen eigenen content so gering schätzt, dass sie meinen, ihn mit werbung zuballern zu müssen,.." - Falsch gedacht, der Spiegel (und die dortigen Werbetreibenden) schätzt seinen Content so WERTIG ein, dass er neben der reinen Informationsvermittlung auch zur Übermittlung von Werbebotschaften geeignet ist...

Antworten

Jan Christe

Was mich an dieser ganzen Diskussion stört, ist dass sie wenig konstruktiv ist. Da wird gejammert, dass man als "billig zu verführendes klickvieh" misbraucht wird, die bösen Banner vom (manchmal) guten Content ablenken und es leider keine Möglichkeit gibt, für das Angebot, dass Journalisten und Blogger da jeden Tag ins Netz stellen, zu bezahlen.

Da frage ich mich doch: Wo bleiben die konkreten und zielführenden Vorschläge? Auch wir bei t3n machen uns täglich Gedanken darüber, wie zukünftige Geschäftsmodelle rund um den Content auf t3n.de (den wir und unseren Autoren mit echtem Engagement erstellen) aussehen können und experimentieren mit Kontext-sensitiveren Werbeformen wie beispielsweise den Sponsored Posts. Dass blinkende Banner, die nur geringen Click-Raten erreichen, nicht die Lösung sind, ist jedem klar. Das sie derzeit nötig sind, um so ein Angebot hier zu finanzieren, aber ebenso.

Also, wie könnten aus eurer Sicht zukünftige Finanzierungsmodelle aussehen? Was haltet ihr von einem Pro-Account, der euch neben anderen Zusatzdiensten die Website werbefrei präsentiert? Welche Zusatzdienste rund um den frei zugänglichen Content auf t3n.de würdet ihr euch wünschen? Ich bin gespannt auf eure Vorschläge.

Antworten

gucadee
gucadee

@gucadees mutter
cool, Mami ist jetzt auch im Netz! ;)

Aber im Ernst: Ich gehe zu spon und heise.de (und anderen), weil sich trotz der Klickgeilheit und der Werbung hin und wieder noch prima Content auf die Seiten verirrt. Anders gesagt: Ich habe eben noch nicht aufgegeben! Und ich gönne _jedem_ das Geld, das er/sie/die Firma mit einem ehrlichen Produkt verdient. Und ich bin einer von denen, die fleissig Blogs und Podcasts flattrn. Also: Ich will ja bezahlen! Aber ich will halt nicht verarscht werden...

Aber vielleicht solltest eher Du Dich mal wieder bißchen in der Realität umschauen. Zu glauben, Leute würden in signifikantem Umfang wirklich das machen, was Du nahelegst, nur weil sie jemandem etwas nicht gönnen, ist nahezu paranoid. Sry, aber sowas habe ich echt noch nie gehört...

Antworten

Trustiva
Trustiva

@Gucadees Mutter:

Nicht mehr Nachrichten auf Nachrichtenseiten zu lesen weil sie dort beizeiten penetrante Werbung benutzen? Lol, soweit kommst noch. Der Content der Seite und die Schreiber/ Journalisten dort können ja nichts für die Werbetreibenden und deren Entscheidungen und Verträge mit Werbekunden. Man hat einfach seinen Adblock, und seinen Element Hider an, und man kann den Content lesen, wie er gelesen werden soll.

Ich bezahle meinen Informationswunsch ja nicht mit Frames von Facebook, die mich ausspionieren. Soweit kommts noch.

Antworten

Gucadees Mutter
Gucadees Mutter

@gucadee,

der Witz ist das du und deinesgleichen um keine Ausrede verlegen seid. Wenn dich die Werbung auf Spiegel und Heise stört, warum gehst du denn dorthin? Keiner zwingt dich. Also höre auf zu jammern.

Und dieses "gebt mir ein produkt, dass mit echtem engagement erstellt ist" höre ich jeden Tag. Das ist einfach eine billige Ausrede der Leute, die de URL eine AdSense-Anzeige abschreiben um den 20-Cent-Klick dem Webmaster nicht zu gönnen, oder die extra nach einem Klick auf einen Partner-Link die Cookies löschen, damit der Webmaster, der die Buch-Rezension geschrieben hat keine Amazon-Provision bekommt.

Sei einfach ehrlich und sage die Wahrheit: "Ich gönne es den Leuten nicht".

Antworten

gucadee
gucadee

der witz ist doch, das hier wieder der user zum verbrecher gemacht werden soll. für ein verbrechen, dass die anbieter begangen haben. ich wäre früher nie auf die idee gekommen einen ad-blocker zu benutzen, als ich anfing mich im netz zu bewegen. aber seit regelmäßig spiegel-online und heise.de lese, habe ich einen ad-blocker...

und zwar aus zwei gründen: (a) sind geräusch-erzeugende und/oder bewegte werbung ein ärgernis. wenn sich auf meinem display etwas bewegt oder töne erzeugt, dann nur aus einem grund: weil ich etwas geklickt/gestartet habe, von dem ich auch will, dass es sich bewegt oder töne erzeugt !

viel schlimmer aber ist, dass ohne ad-blocker (b) das optische "gewicht" auf seiten der werbung und nicht mehr auf seiten des eigentlich wertvollen, nämlich des inhalts, liegt. heisst für mich: wenn spiegel-online seinen eigenen content so gering schätzt, dass sie meinen, ihn mit werbung zuballern zu müssen, muss ich diese einschätzung ja nicht teilen...

und ich würde für ein vernünftiges online-medium ohne offensichtliche klickgeilheit (ein paar titten sind immer irgendwo zu sehen, unsinnigste klickstrecken zu allem und jedem, etc.) mittlerweile sehr gerne zahlen. aber solange ich offensichtlich nur als billig zu verführendes klickvieh gesehen werde und die industrie unfähig ist, ihre völlig freidrehenden lobbyisten zurückzupfeifen (leistungsschutzrecht anyone ?) - warum sollte mich da deren ad-blocker-gewinsel kümmern ?

gebt mir ein produkt, dass mit echtem engagement erstellt ist und sich wenigstens so anfühlt, als wäre es nicht nur "gerade gut genug" und ich werde jedes bezahlmodell ernsthaft ausprobieren, dass mir zur verfügung gestellt wird.

Antworten

Tim
Tim

Logo mit Metatag. Wie niedlich. Dann können alle Marketinagenturen dicht machen. Denn Kampagnen kann man so nicht rüberbringen.

Antworten

Sven Drieling
Sven Drieling

Ein Logo plus Metatag "dezente Werbung" könnte AddBlock-Benutzer dazu motivieren auf Seiten, die dann wirklich die Werbung nur dezent einblenden und dies nicht nur behaupten, den AddBlocker zu dekativieren.

Seite mit dezenter Werbung.
AddBlocker deaktieren?

[Nein] [JA]

Antworten

Tim
Tim

Ganz einfach: AdBlocker verbieten. Denn das Konzept der "dezenten Werbung" setzt darauf, dass User den Adblocker wieder ausschalten, wenn es weniger penetrant ist, Zum einen werden auch dann viele Seiten den Holzhammer rausholen. Ey, das ist Marketing, Baby. Zum anderen, wer sich einmal an die Ruhe auf dem Display gewöhnt hat, will nicht wieder belästigt werden. Eine fast werbefreie Insel im Ozean der Produktbotschaften, die das tägliche Leben begleiten.

Antworten

Jan Christe

@Andreas Wie kommst Du drauf, dass hier jemand den Nutzern die Schuld gibt? Kann ich zumindest aus dem Artikel nicht rauslesen. Hier wird doch nur aufgezeigt, wie es um den Anteil der Werbeblocker in Deutschland und dem Rest der Welt bestellt ist. Zudem sagt das Fazit doch ganz deutlich: "Es liegt also in der Hand der Werbewirtschaft [und meiner Meinung auch in der Hand der Publisher], diesem Trend entgegenzuwirken. Nur durch das Einhalten neuer Standards für weniger aufdringliche Werbung kann eine Win-Win-Situation geschaffen werden".

Antworten

Peter
Peter

Als Publisher empfehle ich in meinen Datenschutzbestimmungen explizit den Einsatz von Adblock und NoScript. Wer einmal schauen mag, wer und was einem beim Surfen über den Rücken schaut, sollte das FF-Plugin "Ghostery" installieren.

Antworten

Andreas
Andreas

Puh, das Wording in dem gesamten Artikel ist sowas von POV-belastet und suggeriert mit Vokabeln wie "Ausfälle" und "verlieren" permanent, dass hier feste Einnahmen weggebrochen sind. Dass dem nicht so ist, weiß jeder der eine Werbefinanzierungskampagne für eine Webseite startet, und sich auch nur mehr als 10 Minuten mit dem Thema beschäftigt hat.

Hört auf den Nutzern die Schuld zu geben, wenn euer Monetarisierungskonzept fürn Arsch ist!

Antworten

Adrian Keller
Adrian Keller

sehr schöne studie!

die hohe zahl an blockierten ads haben sich vor allem die deutschen selber zuzuschreiben. einerseits wird es bestimmt an der mentalität liegen: amerikaner werden ununterbrochen von werbung beschallt, sie haben sich daran gewöhnt und haben sich effektive psychologische mittel angeeignet, diese auszublenden. hier ins deutschland sind wir (noch?) nicht so weit.

auch sind die werbemittel unverschämt. gehe ich auf nytimes.com, sehe ich werbung eingebettet in den content, bzw. an separaten stellen. spiegel.de präsentiert mir ganz selbstverständlich ein wallpaper, welches 1/3 der gesamten webseite einnimmt. von vorgeschalteten interstitials auf anderen online-magazinen ganz zu schweigen. überall wird von usability und conversion-optimierung gesprochen ... wieso kommt das nicht bei den banner-heinis (sorry, aber so sehr am ziel vorbei konzeptionieren verdient einfach diese bezeichnung) nicht an (wir kennen sie alle: layer, die nicht mit dem X geschlossen werden, sondern mit einem ominösen stopp-knopf)? nicht wenige werbemittel vermiesen das surfvergnügen, da sie einfach die eigentliche inhalte überlagern.

hier schiessen sich beide parteien ins knie: einerseits, diejenigen, die solche werbemittel entwicklen, andererseits diejenigen, die sie einsetzen. sorry, da sollte man nicht rumheulen, sondern sich einfach gedanken machen. gegen (supersize-)banner hat keiner etwas, solange er sich ins layout integriert. ob nun horizontal, vertikal ... egal. auch content ads sind prima und entsprechen, wie banner, anzeigen, die man auch aus der printlandschaft gewohnt ist.

adblocker sind die logische konsequenz ... das ziehen der notbremse. ich habe einen aktiviert, nicht zuletzt aus performance-gründen ... 10 tabs offen mit zig aktivierten flash-werbemitteln und schon kann ich meinen rechner abschreiben. und ich kann mir nicht vorstellen, noch der einzige mit einer single-core-cpu (amd sempron 3000+) zu sein. natürlich finde ich es schade, dass vernünftige leute, die auch vernünftige banner einsetzen darunter auch zu leiden haben.

ps: habt ihr euch schonmal das studivz mit adblocker angesehen? eine wonne!

Antworten

Simon
Simon

Ich finde Facebook macht es genau richtig. Statische Werbung dezent am rechten Rand. Da blinkt nix, kein Flash und keine Bewegung. Solche Art von Werbung ist für mich völlig ok. Ich hasse aber diese Flashbanner, die oben und rechts und sonstnoch irgendwo auf der Seite eingebaut sind, ein Haufen Platz wegnehmen und die Augen nur noch ablenken, weil man sich nicht mehr auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren kann.
JA zu statischer Werbung, NEIN zu Animationswerbung.

Antworten

Hans-Peter
Hans-Peter

Zusätzlich zu Adblock empfehle ich noch den FacebookBlocker - insbesondere für t3n.de

Antworten

Matthias
Matthias

Also mal ehrlich, ich kann dieses rumgejammere von so manchem Website Betreiber nicht verstehen. Das Fazit dieses Artikels sagt genau das was ich auch denke. Ich denke kaum einer hat generell etwas gegen Werbung, allerdings sind die seit Jahren anhaltenden Trends "Overlays, die nicht wegzuklicken sind, Flashlayer, ganzseitige Einblendungen, u.s.w." einfach unzumutbar. Wenn man auf Seiten erstmal den Inhalt suchen muss, oder 40% oder mehr der Website für Werbung "missbraucht" wird, dann ist man als Nutzer eben schonmal genervt und besucht diese Seiten einfach nicht mehr oder schaltet einen Ad-Blocker ein. Der Trend zu immer mehr JavaScript und den einhergehenden Daatensammlern unter den Werbetreibern macht die Sache nicht angenehmer. Dann muss wohl auch NoScript her... Teilweise funktionieren Seiten gar nicht mehr und bleiben leer, wenn man JavaScript nicht anschaltet. Leider verloren...

Ich benutze übrigens keinen Adblocker, sondern lediglich NoScript. Das blockt mir genug Werbung und schützt mich vor "bösen" Scripten (nicht nur Werbung und Datensammlern). Auch bin ich bereit so manche Ausnahme hinzuzufügen, aber in Zeiten von Google und "be evil" nur mit absolutem Bedacht...

Ich würde auch auf dieser Seite hier niemals google, ivw oder doubleclick erlauben... meine Daten gehören mir! Wenn Eure Werbung nicht angezeigt wird, nur weil ich Scripte blocke, so ist das nicht mein Problem... schaut, dass es auch ohne JavaScript geht und schon ists fein für beide Seiten.

Antworten

domingos
domingos

Ich benutze keinen AdBlocker, sondern NoScript. Ich finde es immer faszinierend, wie viele Tracking-Tools eingesetzt werden, Aus meiner Sicht ist NoScript reiner SElbstschutz, denn viele Seiten übertreiben es mit JavaScript, was doch heftigst auf die Performance einer Website und des Computer schlagen kann.

Antworten

Kay Strobach
Kay Strobach

Hallo t3n.de Redaktion,

da ich T3n Abonnent bin und auch gerne eure Webseite nutze, habe ich für diese (wie auch teilweise für heise.de) im AdBlocker Ausnahmen erstellt. Diese kommen jedoch nicht zum Tragen, da die meisten Anzeigen wiederum JavaScript zum Tracken nutzen. Damit greift noScript, da Seiten wie

* doubleclick.net
* ivwbox.de

bei mir und sicherlich auch bei anderen Nutzern nicht ohne guten Grund das Recht eingeräumt bekommen JavaScript auszuführen. Vielleicht helfen da ja normale Grafiken als Fallback?

Grüße
Kay
(Von blinkender und wackelnder Werbung genervt)

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