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Datenbanken: NoSQL-Datenbanken-Übersicht in Diagrammform

Datenbanken: NoSQL-Datenbanken-Übersicht in Diagrammform

Hoch belastbare und skalierbare NoSQL-Datenbanken sind der neueste Hype im Bereich der IT. Leider ist die Anzahl der Datenbanken ebenso unübersichtlich wie deren Funktionalität. Nathan Hurst hat sich die Arbeit gemacht die bekannten Systeme zu analysieren und den „gängigen“ RDBMS-Systemen gegenüberzustellen (MySQL, PostgreSQL, etc.). Das dabei entstandene Diagramm kann durchaus als Entscheidungshilfe bei der Auswahl einer NoSQL-Datenbank dienen.

In einer Pyramide unterscheidet Hurst zwischen der Verfügbarkeit und der Toleranz der Daten, plus einer möglichen Verteilung dieser auf verschiedene physische Partitionen. Ferner gibt das Diagramm über das Datenmodell der Aufschluss.

Schnell werden so beispielsweise die Vorzüge der MongoDB gegenüber ersichtlich. Auch wird schnell klar, dass zum Beispiel die CouchDB andere Vorzüge bietet als die MongoDB. Je nach Anforderung hilft Hursts Dreieck bei der Wahl der optimalen Datenbank, die sich durchaus von Anwendungsfall zu Anwendungsfall unterscheiden kann.

Nathan Hursts Entscheidungspyramide zu NoSQL
Nathan Hursts Entscheidungspyramide zu NoSQL
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4 Antworten
  1. von chris am 23.03.2010 (11:35 Uhr)

    MongoDB wäre genau mein Ding - leider packts ja keine deutschen Umlaute. Da muß man wohl noch Abwarten - der nonUTF-Support macht MongoDB laut der Entwickler instabil.

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  2. von gordon am 26.03.2010 (10:53 Uhr)

    Persönlich arbeite ich seit ca. 7 Jahre mit solch einem Datenbanksystem und habe diese Art von Technologie selbst bei etlichen Kunden eingeführt. Die ganzen Kinderkrankheiten die bei allen neuen Emporkömmlingen derzeit zu Tage kommen, sind mir etwas Alltagsfremd und Diskussionen über "wie, was, wo, warum" recht unterhaltsam...

    Es ist aber schon sehr interessant von außen zu beobachten, was andere sich jetzt für Gedanken machen über die man selbst bereits hinweg war.

    Eine Sache an dem ganzen NoSQL-Hype wundert mich immer wieder. In Deutschland gibt es auch bereits seit ca. 15 - 20 Jahren diese Technologien, nur hat sich wieder einmal nie jemand für interessiert. Kaum kommt so etwas im Ausland auf, schon macht die ganze Welt ein riesen tam tam.

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  3. von Chris am 27.06.2010 (01:25 Uhr)

    @chris Keine deutschen Umlaute?

    "_id":ObjectId("4c267831908afffbeb0901da")

    "description":
    "イナズマイレブンの風丸と帝国が好きです。最近はエイリアのヒバン、基緑が好きすぎてハァハァ////最近botへのセクハラが増えました。苦手な方はご注意ください!今日は地元イベントに一般参加予定ですウホ /////////////////"

    Wenn es das kann dann kann es wohl auch deutsche Umlaute :-)

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  4. von gordon am 28.06.2010 (09:52 Uhr)

    @Chris - "Keine deutschen Umlaute?"...

    Ob ein System nun Katakana, Hiragana oder Kanji interpretieren kann hängt von ASCII Zeichensatz ab und insoweit stimmt es so lala. Wenn jedoch das System nur den ASCII Bitsatz "altes System" verwendet / beherrscht oder am System die jeweilige Codierung nicht eingestellt ist sieht’s auf "jeder" Plattform schlecht aus. Leider kenne ich mich mit MongoDB nicht unbedingt aus aber eventuell gibt es ja eine Funktion / Einstellung oder eventuell irgendwann wie bei jedem System ein Upgrade.

    - http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaut#Darstellung_in_Computersystemen (korrektheit sei vorbehalten)
    - http://api.mongodb.org/ruby/1.0.3/index.html (Manual)
    - http://www.japanologie.uni-tuebingen.de/bp_edv.php (Systematik)
    - http://www.torsten-horn.de/techdocs/ascii.htm (Zeichencodes)

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