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WLAN-Router: Warum viele Internetkunden jetzt ihr Standard-Passwort ändern müssen

WLAN-Router: Warum viele Internetkunden jetzt ihr Standard-Passwort ändern müssen

In Deutschland und Österreich sollten Millionen Internetkunden jetzt schnell das Standard-Passwort für ihren WLAN-Router ändern, falls sie das noch nicht getan haben. Grund ist ein Tool, mit dem das Knacken der Passwörter leicht möglich sein soll.

WLAN-Router: Warum viele Internetkunden jetzt ihr Standard-Passwort ändern müssen

WLAN-Router. (Grafik: Shutterstock)

Gefährdete WLAN-Router: Standard-Passwort ändern

Mitte der Woche hatte der österreichische Provider UPC Alarm geschlagen: Ein offenbar geleaktes Support-Tool soll es Angreifern möglich machen, Passwörter anhand des Standard-Namens eines WLANs (SSID) zu errechnen. Jetzt hat auch der deutsche Anbieter Unitymedia davor gewarnt, dass Angreifer die werkseitig voreingestellten Passwörter auf WLAN-Routern „mit spezieller Software und technischen Kenntnissen“ aufdecken könnten. Unitymedia-Business-Produkte seien davon nicht betroffen.

WLAN-Router: Standard-Passwort ändern. (Foto: Shutterstock-Sorapop Udomsri)
WLAN-Router: Standard-Passwort ändern. (Foto: Shutterstock-Sorapop Udomsri)

Breitbandkunden, die das auf der Rückseite des Gerätes aufgedruckte Passwort nutzen, sollten es jetzt „umgehend“ ändern. Wer schon ein persönliches Passwort nutzt, braucht dem Unternehmen nach nichts zu tun. Die von Unitymedia empfohlene Anleitung zur Änderung des Passworts ist leider derzeit aufgrund von Arbeiten an der Internetpräsenz nicht erreichbar. Die Anleitung von UPC findet sich hier.

WLAN-Router: Hersteller Schuld an Sicherheitsleck

Welche Geräte genau von der Sicherheitslücke betroffen sind, haben weder UPC noch Unitymedia bekannt gegeben – es sollen aber nicht alle Modems betroffen sein. Laut der österreichischen Sicherheitsplattform Computer Emergency Response Team (CERT) seien jedenfalls nicht die Provider Schuld an dem Leck, sondern die Hersteller des Modems. Daher könnten auch weitere Provider betroffen sein.

Wer ganz sicher gehen will, so die Sicherheitsexperten, solle neben dem Standard-Passwort auch den Namen des WLAN-Netzes ändern. Wer das WLAN nicht nutze, solle es sicherheitshalber gleich ganz abschalten. Bisher sind den Anbietern nach eigenen Angaben noch keine Missbrauchsfälle bekannt. Das Tool soll allerdings schon seit Ende 2015 online stehen.

via www.heise.de

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4 Antworten
  1. von grep am 15.01.2016 (14:37 Uhr)

    Hallo ...,


    ich bin selbst Unitymedia-Kunde und die Router taugen nichts - Unitymedia sollte vielmehr wertigere Hardware einsetzen.

    Routerzwang ist de facto leider noch immer ein Thema und die von Untimedia angewandte Dual-Stack-Technology nervt einfach nur.

    In diesem Sinne: Es kann nur schlimmer werden.


    Ciao, Sascha.

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  2. von Kornelius Böcher am 15.01.2016 (14:43 Uhr)

    Es wird generell in einer Anleitung eines WLAN-Routers empfohlen, das Standsrd-Passwort umgehend zu ändern. Das ist zudem eigentlich IT-Allgemeinwissen oder? Von daher verstehe ich den Artikel nur teilweise bzw. die Aufregung...

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  3. von Robsch am 18.01.2016 (07:43 Uhr)

    Verstehe auch nicht die Aufregung, wenn ich ssid und pw meines routers auf default belasse reicht eine simple google suche um das pw rauszufinden
    wozu brauch ich da noch ein tool?

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  4. von teecee am 19.01.2016 (09:20 Uhr)

    Ohne diese deutsche Störerhaltung müssten wir uns überhaupt nicht aufregen ...

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