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Analyse

10 Dinge, die Selbstständige von der Steuer absetzen können

(Foto: Shutterstock / ESB Professional)

Auf der Reise als Selbstständige kommen Freelancer und Unternehmer an einer wichtigen Station nicht vorbei: der Buchhaltung. Sie ist das Ticket auf dem Weg zur finanziellen Schatzinsel.

Welche Möglichkeiten Selbständige nutzen können und wo sich überall kleine finanzielle Überraschungen verbergen, verrät Steuerexperte Paul-Alexander Thies, Geschäftsführer vom Online-Buchhaltungstool Billomat.

Coworking-Space oder das Homeoffice

Ob gemeinsam mit anderen Freelancern oder alleine daheim – für beide Varianten gibt es die Möglichkeit steuerlicher Erleichterungen. Für Selbständige mit Sitz in einem Gemeinschaftsbüro lohnt es sich, alle Belege über die gezahlten Tage, Wochen oder Stunden aufzuheben und bei der anstehenden Steuerklärung einzureichen. Bei einem Arbeitszimmer in den heimischen vier Wänden errechnet das Finanzamt die genaue Fläche, die als Büro genutzt wird, anhand des Wohnungsgrundrisses und ermittelt in welcher Höhe der Anteil an Miete und Nebenkosten der selbstständigen Tätigkeit zuzurechnen sind.

Der Weg zum Kunden

Seit Januar 2014 gilt: 30 Cent pro zurückgelegtem Kilometer erstattet das Finanzamt zurück. Selbständige, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen, können sogar die Monatskarte oder, sobald es deutschlandweit auf Reisen geht, auch die Bahncard von der Steuer absetzten. Aber Vorsicht: Das Finanzamt erstattet das Geld nur dann, wenn es feststellt, dass die Anschaffung sich tatsächlich gelohnt hat. Das bedeutet, erst wenn das Amt sieht, dass der Freiberufler durch den Kauf einer Bahncard tatsächlich auf lange Sicht Kosten gespart hat, kommt das Geld zurück.

Verpflegungsmehraufwand

Apropos Reisen: Auch Selbständige können Verpflegung bei einer Abwesenheit von mehr als acht Stunden je Tag anrechnen lassen. Ob Boardkaffee oder Pommes unterwegs – fern ab vom eigenen Büro gilt: Bei einem ganzen Arbeitstag liegt der Pauschalwert für Verpflegung bei zwölf Euro pro Tag. Bei mindestens 24 Stunden Abwesenheit werden täglich 24 Euro anerkannt. Doch eines müssen Selbständige unbedingt beachten: Sollten sie eine mehrtägige Reise ansteuern, ändert sich die Pauschale auf zwölf Euro, unabhängig vom Zeitpunkt der Ankunft und der Abreise. Also, zusammengefasst gilt: 24 Stunden Abwesenheit ergeben 24 Euro Verpflegungspauschale, bei 48 Stunden bleibt es weiterhin bei 24 Euro.

Es lohnt sich auch ans Alter zu denken

Selbstständige haben keine Ansprüche auf die gesetzliche Altersvorsorge. Umso wichtiger ist es deshalb, selbst an die Zukunft zu denken. Es gibt eine Möglichkeit, nicht nur etwas Gutes für die Rente zu tun, sondern dabei auch noch etwas Geld zu sparen, durch die logische mathematische Gleichung: Mit der Zahlung der Beiträge einer freiwillig abgeschlossenen Rentenversicherung sinkt auch das zu versteuernde Geld, das als Lohn auf dem Konto landet. Mit dieser Denkweise fällt es dem einen oder anderen Freelancer leichter, an seine Altersvorsorge zu denken. Bei der Haftpflichtversicherung verhält es sich allerdings anders. Selbständige und Unternehmer können sie als Betriebsausgabe in ihrer Steuererklärung verbuchen.

Die grafische Identität absetzen

Was bei Unternehmen schon längst an der Tagesordnung ist, nutzen auch immer mehr Selbständige: Ein knackiges und kreatives Logo ist ein wichtiges Mittel, um im Kopf zu bleiben. Der passende Designer kann eine bildliche Identität zaubern, die für Wiedererkennung bei potentiellen Kunden und Partnern sorgt. Diese Dienstleistung können Selbständige von der Steuer absetzen, indem sie das Designer-Honorar als Betriebsausgabe verbuchen.

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5 Reaktionen
Stefan
Stefan

Bei den Großen als Böse verpönt: Arschwischen und Kaffeetrinken auf Kosten der Allgemeinheit um den Profit zu steigern. Einfach widerlich. Bloß nicht den Kunden oder den eigenen Umsatz belasten, lieber alle anderen...

Sebastian
Sebastian

...oder wahlweise die feuchten Träume von Gewerkschaften hinsichtlich Lohnerhöhungen damit finanzieren. Erst Denken dann quaseln mein Freund, das Geld kommt nicht einfach so aus dem Automat.

lola
lola

Kleinzeug macht auch Mist: Klopapier, Putzmittel, Zucker, Milch, Kaffee, Kleingepäck und Kekse,Raumerfrischer........

Und wer kann schon privat und gewerblich trennen. Bei mir kommen echt viele Kunden zum Kaffee und gehen aufs Klo

Man kauft auch gleich noch 19% billiger ein ....... Und meine Mutti freut sich immer über meine Putzmitteleinkäufe und gibts mir ""Schwarzgeld" dafür (oder Kuchen)=

Winfried

Die GWG-Grenze wird 2018 auf 800 € angehoben. Ggf. lohnt es noch ein halbes Jahr zu warten.

Jürgen B.
Jürgen B.

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