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Darum bestellen eure Kunden den E-Mail-Newsletter ab

Darum bestellen eure Kunden den E-Mail-Newsletter ab

Ihr fragt euch, warum eure Kunden eure E-Mail-Newsletter abbestellen? Vielleicht trifft einer dieser fünf Gründe zu. Stellt fest, ob ihr vielleicht ungewollt schlechtes E-Mail-Marketing betreibt.

Darum bestellen eure Kunden den E-Mail-Newsletter ab
Beim kann man viel falsch machen. Zum einen rechtlich, zum anderen inhaltlich. Im Normalfall werden Werbemails bei Nichtgefallen gelöscht, im schlimmsten Fall bestellt der Kunde eure Mails ab und dann dürft ihr ihm keine Newsletter oder ähnliches mehr schicken. Marketing-Spezialist Matthew Bushery hat ein paar Gründe zusammengestellt, warum E-Mail-Newsletter abbestellt werden. Und die sollten nicht ignoriert werden, denn E-Mails sorgen für 13 Prozent der Leads.

1. Es gibt zu viele E-Mails

Wir bekommen alle zu viele E-Mails. (Quelle: Timo Stoppacher)
Wir bekommen alle zu viele E-Mails. (Quelle: Timo Stoppacher)

Klar, unter vollen Postfächern leiden wir alle. Und genau deshalb bestellen viele die Newsletter ab, die sie gar nicht interessieren oder die zu oft kommen. Folglich müssen die E-Mails interessanter werden und nur so oft kommen, wie es nötig ist. Dabei können die Intervalle ruhig etwas großzügiger ausfallen. Und seid so fair: Wenn eure Kunden sich für einen Newsletter zu einem Thema angemeldet haben, schickt ihnen auch nur diesen Newsletter und nicht alle, die ihr habt.

Auch der Versandzeitpunkt kann eine Rolle spielen. „Jetzt schon an Weihnachten denken!” kann im August deplatziert wirken. Mails mit viel Text, der sich um Freizeitinteressen dreht, sind am Wochenende besser zum Versand geeignet, während B2B-Inhalte natürlich am Wochenende tabu sind. Mit einer geeigneten Software für den Mailversand könnt ihr den idealen Versandzeitpunkt austesten und mit verschiedenen Varianten prüfen, was den Empfängern besser gefällt.

2. Der Kunde weiß nicht, woher die Mail kommt

Das kann passieren, wenn das Gegenteil des ersten Punkts eintrifft. Zu wenige Mails und zwar zu wenige von euch. Wer nur einmal im Quartal einen Newsletter verschickt, kann schnell aus dem Gedächtnis verschwinden. Schließlich kriegt jeder unzählige Mails. Es gilt also die richtige Balance zu finden, um den Kunden nicht zu nerven, aber gleichzeitig immer noch im Gedächtnis zu bleiben.

Eine Verlegenheitslösung, wenn der letzte Newsletter einfach viel zu lange her ist: Erklärt noch mal, wer ihr seid und warum ihr diesen Newsletter schickt: „...letztes Jahr haben Sie bei uns Produkt xy bestellt. Seitdem ist einige Zeit vergangen, in der wir unser Produkt xy verbessert haben...”

3. Euer E-Mail-Marketing ist nicht mobil optimiert

Auch eine mobile Version des Digg Readers ist geplant. (Foto: Digg)
Fast die Hälfte aller E-Mails wird auf einem mobilen Gerät geöffnet. (Foto: Digg)

Großer Fehler! Mobile Commerce wächst und wächst, sogar stärker als der reguläre E-Commerce und gut die Hälfte der E-Mails wird auf einem mobilen Gerät geöffnet. Wenn eure Newsletter daher auf einem Smartphone oder Tablet nicht gut aussehen, riskiert ihr eure Kunden hier zu verlieren. Mehr zum mobilen E-Mail-Marketing.

4. Ihr sprecht die Kunden nicht persönlich an

Was wollt ihr in einer Mail eher lesen: „Liebe Kunden” oder „Lieber ...” in Verbindung mit euren Namen? Jedes System für Newsletter bietet ausreichend Möglichkeiten zur Personalisierung. Das bedeutet auch, dass es nicht eine Vorlage für alle Empfänger gibt. Falls ihr mehrere Bereiche abdeckt, solltet ihr dem Kunden auch nur das schicken, wofür er sich wahrscheinlich interessiert. Ein Hinweis, dass es auch noch Produkt xy gibt, ist aber ok.

5. Euer E-Mail-Marketing ist schlicht zu langweilig

Um sich von der Masse abzuheben, muss man natürlich etwas Besonderes anbieten. Nur ein Text, ein Produktbild und das Firmenlogo reichen nicht. Seht euch das Beispiel von Eurostar an: Stimmungsvolle Bilder, schöne Komposition, Integration von Social Media und eine klare Handlungsanweisung (die auch gerne vergessen wird).

Ein tolles Beispiel für E-Mail-Marketing von Eurostar. (Quelle: HubSpot)
Ein tolles Beispiel für E-Mail-Marketing von Eurostar. (Quelle: HubSpot)

 

via blog.hubspot.com

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6 Antworten
  1. von nk am 15.12.2013 (19:11 Uhr)

    > Seht euch das Beispiel von Eurostar an: Stimmungsvolle Bilder, schöne Komposition, Integration von Social Media und eine klare Handlungsanweisung (die auch gerne vergessen wird).

    Ja, und dann seht Euch das ganze in einem E-Mail-Client an, in dem HTML-Ansicht oder externe Bilder ausgeschaltet sind. Mit Verlaub - ein Newsletter soll ein Newsletter sein, kein Hochglanzkatalog, der erst mal megabyteweise Fotoalben herunterlädt. Ganz davon ab, sind E-Mail-Layout heute kaum weniger limitiert als vor 15 Jahren, weil die Endgeräte halt nicht jedes CSS-Schnickanöschen mit machen. Tabellenlayout ist auch 2013 noch Standard. Von daher dürfte „Eurostar“ auch jede Menge Abmelder haben, die den NL schlicht nicht vernünftig lesen können.

    Worauf der Artikel auch gar nicht eingeht: entscheidend ist oft die Motivation einen NL zu bestellen. Die ist nicht selten an ein Gewinnspiel gekoppelt, kostenfreier Versand o.ä. Das später wieder abbestellt wird, ist einfach der Lauf der Dinge. Nicht immer steckt da falsches Marketing dahinter.

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  2. von Dirk Schiff am 15.12.2013 (20:41 Uhr)

    Das sind wirklich wertvolle Tipps wie man es besser machen kann, damit der Newsletter nicht abbestellt wird.

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  3. von Daniel am 16.12.2013 (09:24 Uhr)

    Ach liebes T3n.de Team, wieso könnt ihr solche nichtssagenden Artikel nicht endlich mal sein lassen?
    Diese Tipps als Ratschläge eines "Marketing-Spezialisten" auszuweisen und einfach so nachzuplappern ist fast schon traurig. Das sind Tipps, wie sie auf jeder anderen überflüssigen Seite im Internet zu finden sind. Wieso setzt ihr euch nicht lieber mal kritisch mit dem ganzen Thema auseinander statt Phrasen zu dreschen wie "Es gilt also die richtige Balance zu finden, um den Kunden nicht zu nerven, aber gleichzeitig immer noch im Gedächtnis zu bleiben." gähn....

    Ich finde das Konzept eurer Seite absolut super, aber ihr habt noch so viel Potential nach oben und solche Artikel wie dieser senken das Niveau immer wieder. Ich hoffe ihr nehmt euch die Kritik zu Herzen..

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  4. von Marco De Micheli Buchautor Onlineshopmar… am 17.12.2013 (10:31 Uhr)

    Nun, schöne Mails und den eigenen Namen zu lesen dürfen, genügt heutzutage nicht mehr - und was heisst schon langweilig bzw. spannend? Zusätzliche Empfehlungen:

    Exklusiv-Leistungen und -angebote für Newsletter-Abonnenten
    Informative Betreffzeilen mit starkem Nutzenargument
    Verschiedene Betreffzeilenarten testen (Preis, Nutzen, Sonderangebote usw.)
    Ankündigung interessanter Angebote für nächsten Letter
    Nicht nur Werbung sondern auch Serviceleistungen bieten
    Den besten Versandzeitpunkt (Wochentag und Tageszeit) testen
    Allenfalls unterschiedliche Zielgruppen ansprechen (A-Kunden, Neukunden usw.)
    Unterschiedliche Angebotsformen testen
    Telefonische Stichproben-Anfragen für Kündigungsgründe
    Zurückhaltend in Frequenz (Monatlicher Versand genügt oft)
    Über neue Serviceleistungen informieren
    Attraktive 3für2-Angebote - nur für Newsletter-Abonnenten
    Attraktive Rabatte bzw. Angebote von Kooperationspartnern
    Auf verkaufsstarke und präzise Landingpage achten

    Ich bin mir bewusst: So neu und einzigartig sind auch diese Tipps nicht. Wenn aber der eine oder andere darunter ist, freut mich das bereits :-)

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  5. von wowman am 17.12.2013 (10:59 Uhr)

    nk hat recht.
    Ich lese Mails im Textformat - wie oft erhalte ich "Newsletter", die mich auffordern, doch bitte auf HTML umzustellen.
    Folge: ich bestelle den Newsletter ab, denn in einem Newsletter will ich - News. Informationen. Ohne schmückendes Beiwerk.

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  6. von Mu GeDe am 20.12.2013 (14:37 Uhr)

    Unter "Newsletter" verstehen zu viele Firmen die günstige (oder billige) Möglichkeit, Kunden mit Sonderangeboten zu befeuern statt mit wertvollen bzw. spannenden Informationen und Berichten. Diese Methode führt schließlich zum massenhaften Verdruss gegenüber dem "Medium" Newsletter. Auch das ist natürlich ein alter Hut. Aber immer weiter werden Kunden und interessierte Menschen "nachhaltig" verprellt statt durch gute Informationen gehalten. Schuss ins eigene Knie. Gefragt ist vielleicht eine "Goldene Regel" als Qualitätsbekenntnis: "Verschicke nichts, was Du nicht selbst auch in Deinem Postfach haben willst".

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