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Marketing

15 Tipps für das perfekte Google-Analytics-Setup

    15 Tipps für das perfekte Google-Analytics-Setup

15 clevere Google-Analytics-Tipps. (Grafik: Shutterstock)

Google Analytics bleibt auf vielen Websites hinter seinen Möglichkeiten zurück. Mit diesen 15 Tipps im Rahmen unserer „Themenwoche Marketing: Content, SEO, CRM – Was Unternehmen wirklich brauchen“ holt ihr mehr aus eurem Setup raus.

Themenwoche Marketing

15 simple Google-Analytics-Tipps

Google Analytics ist laut BuiltWith auf fast 70 Prozent der größten 10.000 Websites im Einsatz. Doch trotz der hilfreichen Community und unzähligen Anleitungen nutzen viele Marketer nur einen Bruchteil ihrer Möglichkeiten. Dabei lässt sich der Einsatz von Analytics mit einfachen Mitteln optimieren. Wie das geht, zeigt dieser Artikel.

1. Nutze den Google Tag Manager

Der von Google kostenlos angebotene „Tag Manager“ erleichtert Marketern das Tracking mit Analytics. Sie können ohne technisches Verständnis und trotz fehlendem FTP-Zugang neue Funktionen integrieren, das Tracking einzelner Elemente aktivieren oder seitenübergreifend Retargeting-Pixel einbauen.

Der initiale Aufwand für die Einrichtung des Tag Managers lohnt, Wenn regelmäßig neue Elemente einer Website getrackt werden. Bei weitgehend statischen Installationen von Google Analytics können Seitenbetreiber auf den Tag Manager verzichten. Für die ersten Schritte bietet Google eine verständliche Anleitung. Wer kein Verständnis für Quellcode hat, sollte das Einrichten des Tag-Managers einem Entwickler überlassen.

2. Verbinde Google Analytics mit deinem Webmaster- und AdWords-Konto

Wer neben Google Analytics auch Google AdWords und die Search Console (ehemals: Webmaster Tools) nutzt, sollte sie miteinander verknüpfen. Die Webdienste tauschen daraufhin Daten aus, die bei der Analyse der Website helfen. AdWords liefert beispielsweise Daten zu laufenden Kampagnen, die Webmaster-Tools zu relevanten Keywords.

Google Analytics versteckt die Integration hinter dem Menüpunkt „Verwalten“ auf Ebene der „Property“ und dem Unterpunkt „Verknüpfungen mit Produkten“. Neben den schon genannten Diensten bietet Google Analytics dort auch die Integration von AdSense, DoubleClick und BigQuery.

3. Erstelle dir ein „Analytics-Backup“

Das Analytics-Backup von t3n.de. (Screenshot: t3n/ Google Analytics)
Das Analytics-Backup von t3n.de. (Screenshot: t3n/ Google Analytics)

Niemand ist fehlerfrei, auch Analytics braucht deshalb ein sicheres „Backup“. Marketer sollten hierfür eine Datenansicht erstellen, die zum Sammeln der Rohdaten dient. Geht irgendwo mal irgendetwas schief, dient sie als Backup.

Wer seine Rohdaten aktuell nicht in einer eigenen Datenansicht speichert, sollte das dringend nachholen. Nutzer müssen unter dem Menüpunkt „Verwaltung“ nur eine „Neue Ansicht erstellen“ und mit einem prägnanten Namen versehen. Mehr ist nicht nötig – und in diesem Fall sogar schädlich!

4. Richte die Site-Search ein

Die auf einer Website verwendeten Suchterme liefern Marketern häufig Informationen zu schlecht erreichbaren oder schlichtweg fehlenden Inhalten – vorausgesetzt, sie lassen sich einfach auswerten. Damit das möglich ist, müssen Nutzer die Seitensuche einmalig unter „Verwalten“ > „Datenansicht“ > „Einstellungen der Datenansicht“ einrichten. Eine Anleitung hierfür liefert Google selbst.

5. Setze einen Filter auf interne Abrufe

Bei kleineren Seiten können interne Aufrufe der Website die Abrufzahlen verfälschen und ein falsches Bild der tatsächlichen Besucher zeichnen. Es lohnt sich deshalb, die vom eigenen Unternehmen verwendeten IP-Adressen vom Tracking auszuschließen. Nutzer können hierfür Filter auf Ebene der „Datenansicht“ erstellen. Eine Anleitung liefert unser Artikel über Google-Analytics-Filter.

6. Aktiviere die Demografie- und Interessens-Berichte

Google Analytics stellt Marketern über das Google Display-Netzwerk zusätzliche Informationen zur Demografie und den Interessen der Besucher bereit. Sie sind unter „Zielgruppe“ > „Demografische Merkmale“ verfügbar, müssen aber aktiviert werden.

Hier aktivierst du das zusätzliche Tracking von Nutzerdaten. (Screenshot: google.com/ Google Analytics)
Hier aktivierst du das zusätzliche Tracking von Nutzerdaten. (Screenshot: google.com/ Google Analytics)

Das Aktivieren dieser zusätzlichen Funktion ist in zwei einfachen Schritten erledigt: dem Aktivieren der „Funktionen für Werbetreibende“ unter „Verwalten“ > „Property-Einstellungen“ sowie dem Akivieren des Berichts unter „Zielgruppe“ > „Demografische Merkmale“ > „Übersicht“.

Deutsche Datenschutzrichtlinien erfordern beim Tracking der demografischen Daten einen Hinweis in der Datenschutzerklärung. Weitere Informationen hierzu liefert die Webagentur lunapark.

7. Events, die Basis deines Erfolgs

Wenn Nutzer mit deiner Website interagieren, nutzt du zum Erfassen dieser Interaktionen sogenannte „Events“ (dt. Ereignisse). Sie senden per JavaScript kurze Statusmeldungen an Analytics, die dort erfasst und gespeichert werden. Nötig ist das beispielsweise bei Klicks auf einen Button oder dem Versand von Formularen.

Um bei größeren Websites nicht den Überblick zu verlieren, solltest du Events in Kategorien sortieren. Auf zweiter, dritter und vierter Ebene kannst du jedem Event darüber hinaus sogenannte „Aktionen“, „Labels“ und „Werte“ zuweisen. Wie das funktioniert, erklärt der Hilfebereich von Google Analytics.

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7 Reaktionen
mindbreaker
mindbreaker

Hallo Lars,

die Tipps sollte wirklich jeder in seinem Setup für Google Analytics umsetzen. Vor allem Punkt 1 ist sehr wichtig. Der Google Analytics Code sollte nicht mehr direkt eingebunden werden, sondern nur noch über den Google Tag Manager Container.

Für das Setup: Google Analytics mit Google Tag Manager habe ich eine kleine Anleitung geschrieben: http://www.wrel.de/google-analytics-mit-google-tag-manager/

Lg Tom

Antworten

Gerd
Gerd

Ist es eigentlich so, das Google, insofern ich alle Seiten in den Google-Analytics habe, einen Zusammenhang erkennt und somit weiß, das es alles meine Seiten sind, auch wenn es unterschidliche IPs sind? Das wäre ja dann eher fatal, da jedes verlinken auf eigene Seiten, auch bei unterschiedlicher IP als Spam gewertet werden kann oder einfach nicht beachtet wird.

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Flo
Flo

Ganz wichtig bei der Erhebung solcher Daten ist, dass man dem Nutzer das auch in der Datenschutzerklärung mitteilt und Rücksicht auf DoNotTrack-Felder nimmt!

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mvollmert
mvollmert

Die oben genannten Punkte und auch Thema Datenschutz kann man im Google Analytics Buch vom Rheinwerk Verlag nachlesen https://www.rheinwerk-verlag.de/google-analytics_3520/?GPP=lunapark

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robert.klimossek
robert.klimossek

Wie Jonathan Schwarz es bereits angedeutet hatte, fehlt im Artikel natürlich der komplette Bereich Datenschutz.
Auch dies muss natürlich mit bei der Erstellung berücksichtigt werden.

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David Karich
David Karich

Punkt 8, der Link funktioniert nicht. Korrekt: http://analytics.blogspot.de/2013/09/monitoring-analyzing-error-pages-404s.html Ohne Halbgeviert in der URL.

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Jonathan Schwarz
Jonathan Schwarz

Zu 5. Setze einen Filter auf interne Abrufe:

Bei der Filterung der internen IP-Adressen muss man aufpassen. Der Datenschutz sieht in Deutschland die Anonymisierung der IP-Adressen vor. Die geschieht dadurch, dass das letzte Oktett (die hintersten drei Ziffern) auf .0 gesetzt werden. Z.B. 111.11.11.111 und 111.11.11.999 werden beide zu 111.11.11.0. Dies geschieht vor Speicherung der Daten, also auch bevor ein Filter in Google Analytics greifen kann.

Ich kann also nicht eindeutige IPs, sonder nur ganze Bereiche (alle Ziffern des letzten Oktetts) ausschließen. Wenn aber der eigenen Firma nicht der ganze Bereich gehört, filtert man aber unter Umständen auch ein paar externe Nutzer.

Technisch gibt es die Möglichkeit vor Anonymsisierung eine Weiche zu programmieren. Dieses vorhaben müsste aber auch datenschutzrechtlich geprüft werden.

Immer obacht, wenn man irgendetwas mit IP-Adressen macht!

Schönen Gruß

Jonathan Schwarz

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