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MEGA startet mit 50 GB freiem Speicher – hier alle Infos zum Start

Der Cloud-Service MEGA startet am 20. Januar mit 50 GB freiem Speicherplatz für alle Nutzer, verkündet Kim „Dotcom“ Schmitz via Twitter. In den vergangenen Wochen leakte der Megaupload-Gründer vermehrt Informationen über sein neues Großprojekt.

MEGA startet mit 50 GB freiem Speicher – hier alle Infos zum Start

Seitdem das File-Sharing-Netzwerk Megaupload im Januar 2012 vom Netz genommen wurde, hält sich Kim „Dotcom“ Schmitz im Gespräch. In Interviews verteidigte er seine Position und stellte klar: „Ich bin kein Piraten-König“. Über verkündete er gleich mehrere Folgedienste – den Musik-Streaming Service „MegaBox“ und das Cloud-Netzwerk „MEGA“. Letzteres soll am 20. Januar an den Start gehen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

MEGA: 50 GB freier Speicherplatz

Zwei Tage vor dem großen Launch leakte Schmitz jetzt weitere Informationen zum MEGA-Netzwerk. Er twitterte, Nutzer des Cloud-Service erhalten 50 GB freien Speicherplatz. Das ist deutlich mehr als die Konkurrenz von Dropbox (2 GB), Google (5 GB) oder Microsoft (7 GB) anbietet. Sobald die damit einhergehenden Probleme geklärt sind, sollen ehemalige Premium-Mitglieder von Megaupload darüber hinaus auch auf Mega einen Premium-Status erhalten.

Nutzer können sich am 20. Januar erstmals für den Cloud-Service MEGA anmelden.

Der anstehende Cloud-Service soll über die neuseeländische Domain Mega.co.nz laufen. Die Macher liefern dort schon jetzt erste Informationen für Nutzer, Investoren, Hosting- und API-Partner. Im Mittelpunkt des Service steht demnach ein Algorithmus, der alle hochgeladenen Daten clientseitig verschlüsselt. Er ermöglicht es Nutzern jede Art von Daten in der zu sichern, ohne das externe Rechteinhaber wie Musiklabels und Filmemacher die Löschung beim Betreiber einfordern können. Kim „Dotcom“ Schmitz ist damit aus dem Schneider, die Verantwortung liegt bei den Nutzern.

MEGA: Schmitz plant riesiges Ökosystem

Nur ein lokal gesicherter Schlüssel offenbart den Inhalt eines Nutzerkontos. Wenn Datenzentren gehackt oder Server gestohlen werden, bleiben die Daten verschlüsselt. Die nutzerseitige Sicherung ermöglicht den Machern zudem, mit weit verzweigten Datenzentren zu arbeiten. Auf der MEGA-Website können interessierte Hosting-Partner mit den Entwicklern in Kontakt treten, um eine mögliche Partnerschaft auszuloten. Nur US-amerikanische Anbieter sind aufgrund des „Digital Millennium Copyright Act“ von dem Angebot ausgeschlossen.

Diesen Screenshot des Interface von MEGA leakte Kim „Dotcom“ Schmitz vor wenigen Tagen.

Auch Entwickler und Investoren können mit den Machern über die Website in Kontakt treten. Schmitz hofft offenbar, ein ganzes Ökosystem rund um den Cloud-Service aufzubauen. Investoren sollen helfen, den Dienst „so lange wie möglich kostenlos anzubieten“. Für Nutzer ein großer Vorteil – vorausgesetzt, der große Launch am 20. Januar läuft wie geplant. Schließlich ist davon auszugehen, dass Rechteinhaber und Behörden weltweit von Kim „Dotcom“ Schmitz und nicht ablassen werden.

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26 Antworten
  1. von Malte Leone Molinari via facebook am 18.01.2013 (11:37Uhr)

    kimble for president! :)

  2. von Falk Wussow via facebook am 18.01.2013 (11:38Uhr)

    Sobald eine Ermittlungsbehörde (welche auch immer) da testweise illegales Material drauflegt und verteilt hat, wird der Laden dicht gemacht.Da kann Herr Schmitz noch so tönen - die warten doch nur drauf, dass er den Dienst launcht, um ihn ranzubekommen.

  3. von Robert Mischuda via facebook am 18.01.2013 (11:40Uhr)

    @Falk, oh ja, sicher kannst du auch facebook schließen wenn du testweise illegale daten hochlädst *Kopfschüttel*

  4. von Johannes Dultz via facebook am 18.01.2013 (12:02Uhr)

    @Falk: denkst du das nicht aus den fehlern von megaupload gelernt wurde und die serverstruktur für mega nicht entsprechend aufgestellt sind, um den behörden nicht ein zweites mal ausgeliefert zu sein? abwarten, system nach launch unter die lupe nehmen und dann tönen. lobby wird natürlich alles tun um behörden zu mobilisieren, keine frage...

  5. von Daniel Schäfer via facebook am 18.01.2013 (12:07Uhr)

    Nicht sicher, ob es so attraktiv für europäische Nutzer wird, wenn die Server in Neuseeland liegen. Riesen Bandbreite wird man wohl nicht erwarten können.

  6. von Max Vogl via facebook am 18.01.2013 (12:23Uhr)

    Ich glaub über die Bandbreite musste dir keine Gedanken machen. Als ob das nicht durchdacht wäre

  7. von Philipp Zimmermann via facebook am 18.01.2013 (12:38Uhr)

    Hahahahahahahha

  8. von Daniel Schäfer via facebook am 18.01.2013 (12:49Uhr)

    Max, doch die Bandbreite wird ein Problem. Neuseeland ist verhältnismäßig schlecht angebunden. Kim Schmitz wollte eigens für den Dienst sogar ein neues Tiefseekabel legen lassen. Ich wette, dass bei dem neuen Dienst keine 5MBit pro Nutzer realisiert werden können..
    http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=10844971

  9. von Tweak90 am 18.01.2013 (12:56Uhr)

    Hmm nur sollen ja Server Weltweit und nicht nur die in Neuseeland genutzt werden, das iust ja der Witz an der Sache. Jeder der genug Bandbreite und speicher bieten kann der darf sich auch anbieten diesen für Mega anzubieten... damit könnte im Handumdrehen eine Menge Leistung zusammenkommen wenn es Anklang findet..

  10. von Togijak am 18.01.2013 (12:58Uhr)

    Ich finde das Angebot erst mal klasse (gerade wegen der Verschlüsselung). Außerdem kann man bei diesem Anbieter sicher sein, dass er nicht freiwillig mit den Behörden zusammen arbeiten wird. Es gab in letzter Zeit genügend Meldungen, dass sich diverse Dienste für den Inhalt von Cloud's interessieren und selbst wenn man nichts zu verbergen hat, gehen diese Dienste z. B. meine Word Dokument einen feuchten Dreck an.

  11. von Tandro Srotta via facebook am 18.01.2013 (13:12Uhr)

    hab soeben mein erstes t3n magazin gekauft für meine Zugfahrt von Berlin nach Düsseldorf... wehe ihr enttäuscht mich...wenn ja will ich meine ganze 9.80€ zurück :)

  12. von t3n Magazin via facebook am 18.01.2013 (16:09Uhr)

    Wird dich nicht enttäuschen, da bin ich mir sicher.

  13. von commercetools Blog » Week in Comme… am 18.01.2013 (17:12Uhr)

    [...] Kim dotcom liebt es groß, den Beweiß dafür tritt er nicht nur mit der Nameswahl seines neuen Clou..., sondern vor allem mit der dem Angebot an frei verfügbarem Speicher. 50 gb soll dem zukünftigen Nutzer in der kostenlosen Version zur Verfügung stehen, dass läßt Dienste wie Dropbox, Google Drive und Microsoft mit Angeboten zw. 2 und 7 gb in der Tat mickrig aussehen. Der exzentrische Internetmogul weiß eben wie man Schlagzeilen produziert. Erste visuelle Impressionen der Platform gibt es bereits unter http://kim.com/mega/ [...]

  14. von Michaels Tagebuch (MEGA startet mit 50 G… am 18.01.2013 (17:13Uhr)

    MEGA startet mit 50 GB freiem Speicher - hier alle Infos zum Start...MEGA startet mit 50 GB freiem Speicher - hier alle Infos zum Start......

  15. von Macht Kim "Dotcom" Schmitz mit… am 19.01.2013 (16:10Uhr)

    [...] MEGA startet mit 50 GB freiem Speicher – hier alle Infos zum Start » t3n – Das Magazin f&#2... Der Cloud-Service MEGA startet am 20. Januar mit 50 GB freiem Speicherplatz für alle Nutzer, verkündet Kim „Dotcom“ Schmitz via Twitter. In den vergangenen Wochen leakte der Megaupload-Gründer vermehrt Informationen über sein neues Großprojekt. Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Mikroblog und verschlagwortet mit Cloudservice, Kim Schmitz, MEGA, Megaupload von Christian B. Schmidt. Permanenter Link zum Eintrag. [...]

  16. von Tim Steigert via facebook am 20.01.2013 (11:56Uhr)

    @Falk - meiner Meinung nach ist das nicht so simpel: so lange Mega den Schlüssel zu deinen Daten nicht hat (so wie ich es verstehe eins der Grundprinzipien des Service ist) können sie nicht wissen, was da liegt - wenn du aber den Schlüssel an Dritte weitergibst (und damit wahrscheinlich gegen die Nutzungsbedingungen von Mega verstößt) ist die Platform nur Intermediär der "missbraucht" wurde und hypothetisch sogar Ansprüche gegen Dich geltend machen könnte - ansonsten ist das ja wie wenn Ermittlungsbehörden gegen deinen ISP vorgehen, weil die Daten durch sein Netz kamen ...

  17. von MEGA.co.nz: 50 GB mit automatischer Vers… am 20.01.2013 (13:37Uhr)

    [...] schlicht “MEGA” genannt und unter der neuseeländischen Domain mega.co.nz zu erreichen. T3n.de berichtet, dass der neue Dienst sich vor allem in einem Punkt von anderen Angeboten wie Dropbox oder Skydrive [...]

  18. von Mega-Schwierigkeiten vergraulen Early Ad… am 21.01.2013 (11:08Uhr)

    [...] Schlüssel, über den nur der jeweilige User durch seine Zugangsdaten verfügt. Mit viel Tamtam präsentierte der zwielichtige Internet-Geschäftsmann Kim Schmitz am Samstag das neue Startup. Auf der pompösen und teils etwas peinlichen Pressekonferenz auf seinem Anwesen bentwortete Kim [...]

  19. von jondoe am 21.01.2013 (15:47Uhr)

    man kann immer noch dmca notices bringen - mega muss den file löschen. Da sie jetzt nicht wissen, was in dem File drin ist, können sie sich doch nur noch schlechter dagegen wehren.
    Ich hoffe, die leute verstehen, dass sich Herr Schmitz mit dieser Geschichte nur vor einer persönlichen Haftung schützen will-sofern ihm aber wieder aufgrund interner Emails oä. dieselbe Kenntnis der Geschehnisse wie vor einem Jahr nachgewiesen werden kann, ändert auch die neue Ausgestaltung des Dienstes nichts an seiner Haftung.
    Im Ergebnis versucht er also den Leuten irgendwas von Privacy etc. vorzuseuseln um ordentlich Kunden zu bekommen - mit welchen er dann die Medienindustrie erpressen kann. Toll, ich hoffe noch mehr Tech-Magazine machen undifferenziert Werbung für diesen Herren...

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    [...] MEGA startet mit 50 GB freiem Speicher – hier alle Infos zum Start – t3n News [...]

  25. von Philipp M. W. Hoffmann am 17.02.2014 (00:12Uhr)

    […] Kim „Dotcom“ startet MEGA mit 50 GB freiem Speicher – alle Infos zum Launch am 20.1. […]

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