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12 geniale KPI-Dashboards für Startups

    12 geniale KPI-Dashboards für Startups
(Bild: Geckoboard)

KPI-Dashboards bereiten erfolgskritische Kennzahlen in Echtzeit auf und zeigen, ob die gewählte Strategie zum richtigen Ziel führt. Die besten Tools im Überblick.

Was sind Key-Performance-Indikatoren?

In der Erfolgsmessung von Unternehmen spielt er eine tragende Rolle: der Key-Performance-Indicator (KPI). Er bezeichnet einen betrieblichen Messindikator, der Aufschluss über den Erfüllungsgrad der eigenen Ziele gibt. Ob Umsätze eines Onlineshops, Social-Media-Interaktionen auf Facebook oder das Nutzerwachstum einer App – kein Unternehmen kommt ohne ein kontinuierliches Monitoring der eigenen Kennzahlen aus. Statt sich hier nur auf die zeitintensive Kontrolle durch Mitarbeiter, umweltbelastende Reportings in Papierform oder lästige Excel-Tabellen zu verlassen, kann dieser Prozess auch sehr effizienter und vor allem anschaulicher umgesetzt werden – mit dem Einsatz eines KPI-Dashboards.

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Warum du ein KPI-Dashboard brauchst

„KPI-Dashboards erhöhen die Sichtbarkeit von Schwachstellen im Unternehmen.“

Ein KPI-Dashboard ist eine virtuelle Schnittstelle, die wichtige Kennzahlen misst und aggregiert. Im Unterschied zu herkömmlichen KPI-Methoden bereiten Dashboards die erfolgsrelevanten Informationen in Echtzeit und visuell ansprechend auf. Das hat zwei wesentliche Vorteile: Zum einen wird die Sichtbarkeit von Erfolgen im Unternehmen erhöht, zum anderen kann so erheblich schneller auf mögliche Fehlentwicklungen reagiert werden. Ein weiterer Vorteil: KPI-Dashboards lassen sich problemlos an branchenübliche Dienste aus den Bereichen Datenanalyse, Social Media, E-Commerce, Marketing und Zahlungsverkehr anschließen. Einmal an prominenter Stelle im eigenen Büro platziert, wissen Mitarbeiter und Entscheider jederzeit, wohin die Reise geht. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe solcher Lösungen – die besten Anbieter findet ihr in der nachfolgenden Übersicht.

Die besten KPI-Dashboards im Überblick

Geckoboard

Geckoboard ist einer der bekanntesten Dienste für KPI-Dashboards. (Screenshot: Geckoboard)
Geckoboard ist einer der bekanntesten Dienste für KPI-Dashboards. (Screenshot: Geckoboard)

Geckoboard versorgt Unternehmen und Behörden mit einem flexibel erweiterbaren KPI-Dienst. Das web-basierte KPI-Dashboard setzt sich aus Widgets zusammen, die Daten aus verschiedenen Web-Diensten auslesen und grafisch aufbereiten. Die Auswahl an Widgets ist groß: So stehen vorgefertigte Container für Google Analytics, Paypal und Shopify zur Verfügung, aber auch Mailchimp, Facebook oder die Projektmanagement-Software Basecamp sind mit an Bord.

Geckoboard gibt es für iPhone, iPad und Desktop. Das Tool lässt sich aber auch problemlos mit einem HD-Fernseher nutzen. Kurios: Der Dienst kann mit programmierbaren Glühbirnen gekoppelt werden. Je nach KPI-Wert erstrahlt das Büro in grünem oder rotem Licht. Geckoboard kostet monatlich zwischen 25 und 599 US-Dollar. Der Preis ist abhängig von der Anzahl der Browser-Sessions und bietet Mehrnutzer-Lizenzen sowie zahlreiche Zusatzfunktionen.

Klipfolio

Klipfolio informiert sogar per E-Mail, sollte sich eine Kennzahl nicht so entwickeln, wie erhofft. (Bild: Klipfolio)

Die Konkurrenz von Klipfolio bietet eine Online-Plattform, mit der Nutzer ein Echtzeit-gesteuertes KPI-Dashboard modular einsetzen können. Startups können verschiedene Datendienste integrieren und mit Hilfe eines mitgelieferten Formeleditors eigenständig nach ihren Bedürfnissen anpassen.

Das Klipfolio-Dashboard kann auf Smartphones, Tablets und auf TV-Bildschirmen angezeigt werden. Zudem steht eine Funktion für Reportings zur Verfügung. Zu den Kunden von Klipfolio gehören unter anderem IBM, IKEA und Intel. Klipfolio kostet ab 24 US-Dollar im Monat. Eine kostenlose Testversion ist verfügbar.

Cyfe

Cyfe bezeichnet seinen Dienst als „All-in-One“-Lösung für KPI-Dashboards. Sie soll Marketer wie Startups gleichermaßen ansprechen. (Screenshot: Cyfe/PlaceIt)
Cyfe bezeichnet seinen Dienst als „All-in-One“-Lösung für KPI-Dashboards. Sie soll Marketer wie Startups gleichermaßen ansprechen. (Screenshot: Cyfe/PlaceIt)

Cyfe versteht sich als „All-in-One“-Dashboard und will Startups, Marketer und E-Commerce-Dienstleister gleichermaßen ansprechen. Zu den Kernfunktionen gehören unter anderem vorgefertigte Widgets und eine API zur individuellen Anpassung der Daten. Außerdem können die Daten über eine Exportfunktion in PDF, JPEG oder Excel-Tabellen ausgegeben werden. Neben den obligatorischen Schnittstellen wie Google Analytics, Paypal oder Facebook gibt es sogar spezielle Container für iTunes, Instagram oder Pinterest. Der Preis: kostenlos. Wer auf Premium-Features wie Branding oder einen TV-Modus nicht verzichten will, zahlt 19 US-Dollar pro Monat.

Dashing

Dashing ist ein Framework auf Sinatra-Basis zur Erstellung übersichtlicher Dashboards. (Screenshot: t3n)
Dashing ist ein Framework auf Sinatra-Basis zur Erstellung übersichtlicher Dashboards. (Screenshot: t3n)

Ebenfalls beliebt und auf Open-Source-Basis ist Dashing, das von den Shopify-Machern auf GitHub zur Verfügung gestellt wurde. Einen eigenen Shopify-Store braucht es für die Nutzung nicht. Dashify kann wahlweise mit vorgefertigten Widgets  oder mit von Usern mit Programmierkenntnissen selbst entwickelten Plugins bestückt werden. Die Nutzung ist kostenlos und sieht dazu auch noch gut aus.

Datapine

Datapine will die benutzerfreundliche Dashboard-Lösung für KMUs sein. (Screenshot: t3n)

Als „Tool zur Datenvisualisierung für kleine und mittlere Unternehmen“ kommt Datapine aus Berlin daher. Im Fokus steht vor allem die Benutzerfreundlichkeit: Drag-and-Drop-Philosophie, Bedienung ohne SQL-Kenntnisse und automatisierte Reporting-Funktionen sind die Kernfeatures von Datapine. Zu den unterstützten Datenquellen gehören unter anderem Dropbox, Google Drive und Google Analytics. Preispakete gibt es für Startups ab 219 Euro und für Enterprise-Kunden ab 799 Euro im Monat.

GoodData

GoodData gehört zu den mächtigsten Dashboard-Lösungen. (Bild: Gooddata)

Als Dashboard für Firmen, die über Geschäftsdaten rund um Social Media, Sales und Marketing informiert bleiben wollen, positioniert sich GoodData. Integrierbare Daten aus Twitter, Facebook und LinkedIn gehören ebenso zum Repertoire wie Google Analytics, Eloquo, Salesforce und SugarCRM. Wegen des großen Funktionsumfangs und des individuellen Pricings ist GoodData eher für gewachsene Unternehmen zu empfehlen, eine kostenlose Testversion gibt es aber auch hier.

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21 Reaktionen
Thomas
Thomas

Databox (http://databox.com) gehört auch noch auf die Liste.

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Hans
Hans

Hat jemand von euch Erfahrung mit Microsofts Power BI gesammelt? Ist es eine gute alternative zu den obigen Lösungen, wenn man auf die Cloud verzichten möchte?

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Felix
Felix

Wir nutzen Freeboard. Gibt es als Service, aber auch Open Source. Als Grundlage gut, alles weitere muss man sich aber selbst bauen. Dafür aber halt auf der eigenen Kiste.

Ich frage mich immer wer nur auf die Idee kommt die eigenen Kennzahlen an ein fremdes Unternehmen zu geben. Das ist grob fahrlässig!

https://github.com/Freeboard/freeboard

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mojovski
mojovski

Danke! Die beste Lösung aus meiner Sicht! :)

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Diego
Diego

und was kann ich damit, was nicht schon analytics kann? ausser der sexy verpackung?

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Bert
Bert

Watt? Die wollen für so eine Müllsoftware mit Minderwert auch noch monatliche Gebühren? Diese "Apps" hat man in 5 Minuten selbst mit Frontpage^TM zusammengeklickt. Und Websoftware auf Rubybasis? Ich verwende grundsätzlich keine Ruby-Software, da diese sehr oft von Newbies entwickelt werden. Echte Entwickler verwenden PHP mit vernünftigen Frameworks. Nicht so ein Ruby-scheiss mit zig Abhängigkeiten und wo garantiert nach einem Update das ganze Rubysystem sich selbst zerschiesst. Diese Frickelsprache werd ich bestimmt nicht auf meine Server lassen und ist gänzlich ungeeignet für einen produktiven Einsatz.

Also, wenn es ernstzunehmende OSS-Alternativen gibt, schaue ich sie mir aber gern an.

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Karl
Karl

Immer diese unbegründeten Vorurteile. Müll wird mit beiden Sprachen produziert. Verhältnismäßig übrigens mehr mit PHP als mit Ruby.

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Jo Johansson

Vielen Dank für uns eingeschlossen! - Team at Geckoboard

(And apologies for our rusty German.) :)

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Jörg Wukonig

Ich nutze seit geraumer Zeit die App namens Status Board (https://panic.com/statusboard/) am IPad. Der Vorteil sind die einmaligen, geringen Kosten und die leichte Bedienbarkeit. Auch ohne Entwickler zu sein, kann man sich als Data-Nerd dort ein passendes Dashboard erstellen. Und es gibt sogar die Möglichkeit, das Dashboard auf einem grossen Flatscreen ausgeben zu lassen. Mein persönlicher Tipp, da die restlichen Dashboard Tools vom Preis-/ Leistungsverhältnis nicht entsprachen. Auch fein: Der Support hat offene Ohren für Feature Requests..

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tropicalseotool
tropicalseotool

I've recently developed a nice extensible dashboard script in angularJs. It's available on codecanyon: http://codecanyon.net/item/dashy-powerful-dashboard/9854741

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Ralf

...und wer liest da jetzt wieder alles mit? Firmendaten auf dem Servertrablet? Nö, lass mal...

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hborde
hborde

Das hat mich auch immer gestört. Seit Kurzem gibt es da aber wohl eine Alternative: Eine Windows-Software namens Livepane (http://www.livepane.de). Da alle Daten auf dem eigenen Rechner liegen, ist das deutlich sicherer als die Cloud-Lösungen. Zudem kann man auch auf Dienste im Intranet zugreifen und muss diese nicht erst von außen verfügbar machen.

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Thomas Wacker
Thomas Wacker

Wer in der Lage ist, sich die Statistiken selbst zusammenzutragen, für den wäre eine echte Alternative "Kibana". Open Source, Technologie HTML5+JavaScript und als Backend Elasticsearch.

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Allan Wille

Wir freuen uns sehr dass Klipfolio inbegriffen ist. Die Visualisierung Echtzeit-Business-Metriken beginnt mit der Mainstream anzunehmen - und wie diese Liste zeigt gibt es jetzt schon viele tolle Dashboard-Firmen die einen neuen, einfacheren Business Intelligence Markt gestalten.

Mein Deutsch ist ein bisschen rostig - hoffentlich gehts!

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Peter
Peter

Wir benutzen seit einem Monat datapine. Das KPI-Dashboard ist zwar nicht ganz so sexy wie Geckoboard, allerdings bietet sich hier die Möglichkeit seine Charts einfach selber zu bauen. Bietet meiner Meinung nach klaren Mehrwert im Gegensatz zu den hier erwähnten Tools.

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Martin

@Benni da bin ich mit dem Keywords KIP und OpenSource auch gelandet :D - sieht echt awesome aus, werde ich mal antesten.

@Matthias:
Ruby ist gar nicht soo böse und der Datenimport läuft da mit Coffescript und die Darstellung wird in regulärem HTML erledigt.. Viele solcher Apps laufen auf Ruby basis.. GitLab z.B. und ich hab noch nichts vergleichbares in PHP gefunden.. Wenn man sich einmal damit befasst hat lernt man es wirklich schnell - versuchs einfach :)

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Matthias

Stoße regelmäßig auf Dashing... und lande jedes Mal an der Stelle, wo ich mich daran erinner, dass es auf Ruby-Basis ist. :(

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Benni
Benni

Es gibt auch eine sehr gute Open-Source Alternative: Dashing von Shopify
http://shopify.github.io/dashing/

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randpop
randpop

Nur alle Korrektur: ich habe mich bei Cyfe gerade angemeldet... Wenn ich da nicht etwas übersehen habe, sind 5 Widgets in der Free-Version zu haben, wer mehr möchte, muss sich dann doch auch für das Premium-Modell entscheiden.

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